Thema: Google Reader

 

Alle 33 Artikel zum Thema Google Reader auf netzwertig.com:

“News Junkies” halten den Atem an:
Google will seinen
RSS-Reader aufräumen

Sein bei Bloggern und “News Junkies” beliebtes RSS-Werkzeug Reader hat Google seit Jahren vernachlässigt. Doch für die nächste Woche ist eine neue Version angekündigt – mit Änderungen, die nicht leicht zu verdauen sind.

Googles browserbasierter RSS-Reader Google Reader gehört zu den Produkten des Internetriesens aus Mountain View, die seit jeher eher stiefmütterlich behandelt wurden. Weder optisch noch funktionell gab es in den vergangenen Jahren größere Veränderungen bei dem Dienst, der zu Googles besten und gleichzeitig am meisten unterschätzten Angeboten gehört (was sich auf übergeordneter Ebene über das RSS-Format als solches auch sagen lässt).

Für mich ist der Google Reader mit meinen etwa 150 abonnierten Feeds das Herzstück meines Internetalltags und meiner Informationsbeschaffung – noch vor Twitter. Entsprechend weitreichende Auswirkungen können von Google vorgenommene Modifikationen an der Funktionsweise des Tools auf meine Produktivität und Effizienz haben. Während es also bisher schade war, dass der Webkonzern seinem RSS-Reader über all die Jahre nicht mehr Ressourcen zuwies, hatte dies immerhin den Vorteil, dass an meinen Arbeitsroutinen rund um das Bewachen von RSS-Feeds nicht gerüttelt wurde.

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Integration mit dem Google Reader:
Topicmarks liefert
zusammengefasste RSS-Artikel

Topicmarks liefert automatisch erstellte Zusammenfassungen von Onlinetexten in englischer Sprache. Mittels einer neuen Integration des Google Reader lassen sich so zukünftig Beiträge aus den eigenen RSS-Feeds auf das Wesentliche reduzieren.

Kompakte Zusammenfassungen umfangreicher Texte – das verspricht Topicmarks, ein Startup mit Wurzeln in Zürich und der Wahlheimat San Francisco. Ende Januar berichteten wir über den kostenfreien Service, der unter Einsatz semantischer Spracherkennungsalgorithmen in wenigen Sätzen den wesentlichen Inhalt beliebiger Onlineartikel wiedergibt. Momentan funktioniert dies allerdings nur mit englischsprachigen Texten.

Bisher ermöglichte der Dienst den Import von Texten per Datei-Upload, Weblinks zu Artikeln, dem Einfügen eines Textes aus der Zwischenablage, Bookmarklet sowie E-Mail. Mit einer neuen Version stellt Topicmarks nun zwei weitere Wege vor, um für die Aufmerksamkeitsspanne von “Information Junkies” ungeeignet ausführliche Texte im persönlichen Topicmarks-Konto abzulegen und als handliche Kurzfassung darzustellen:

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Suchmaschine für die persönliche Cloud:
Greplin integriert
Google Reader und Delicious

Greplin integriert zwei neue Dienste für seine persönliche Cloudsuchmaschine: Wer erfolgreich einen anderen Nutzer einlädt, kann fortan die eigenen RSS-Feeds im Google Reader sowie die gespeicherten Bookmarks bei Delicious indexieren.

Über Greplin, die US-Suchmaschine für persönliche Cloud-Dienste, hatten wir schon zweimal berichtet – zuletzt zu ihrem offiziellen Launch im Februar. Der Service aus San Francisco erlaubt es Nutzern, Konten bei populären Webangeboten über ein einheitliches Interface (oder ein Chrome-Erweiterung) zu durchsuchen.

Zu den unterstützten Services, die in der Gratisversion mit Greplin indexiert werden können, gehören Facebook, Twitter, Dropbox, Gmail, LinkedIn, Google Kalender, Google Docs sowie Google Contacts. Das kostenpflichtige Premiumangebot ermöglicht außerdem das Durchsuchen von Googles Apps, Evernote, Yammer, Salesforce, Highrise und Basecamp.

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Das Ende von Rivva:
Und was jetzt?

Rivva, Motor der deutschsprachigen Blogosphäre, macht endgültig dicht. Das wirft die Frage auf, wie sich Nutzer jetzt am besten einen Überblick über die Topthemen hiesiger Blogs verschaffen. Eure Vorschläge sind gefragt!

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Wie heute früh bereits berichtet scheint beim deutschen Blog- und Twitteraggregator Rivva offiziell das Licht ausgegangen zu sein – vor einigen Tagen noch hieß es, Rivva könnte eventuell nach einem Monat Pause wiederkommen. Überraschend kommt das Ende in jedem Fall nicht.

So groß das Loch auch ist, das der Wegfall von Rivva in der deutschsprachigen Blogosphäre aufreißt, so wichtig war ein konsequenter Schritt und Schnitt von Rivva-Macher Frank Westphal, der in den vergangenen Monaten zunehmend den Eindruck vermittelte, sein “Baby” innerlich bereits aufgegeben zu haben und in dessen Fortbetrieb vor allem eine Last zu sehen. » weiterlesen

NewsBlur:
Konkurrenz für den Google Reader

NewsBlur ist ein webbasierter RSS-Reader, der zu einer echten Konkurrenz für den Google Reader werden könnte.

Die Frage, welche Bedeutung RSS in Zeiten des Echtzeitwebs hat und inwieweit das Format zum Abonnieren von Websites durch Twitter, Facebook und andere Social-Web-Kanäle noch zeitgemäß ist, wurde mittlerweile beantwortet. Fazit: RSS ist relevanter denn je. Zu dieser Erkenntnis im Widerspruch steht jedoch der Mangel an klassischen browserbasierten RSS-Readern.

Während es verschiedenste Wege gibt, RSS-Feeds zu konsumieren – von lokal zu installierenden Desktop-Tools wie FeedDemon über selbst gehostete RSS-Clients (z.B. Fever) bis hin zu alternativen Readern wie Feedly, RockMelt oder Twingly Channels, welche mit neuartigen Darstellungen und sozialeren Ansätzen experimentieren, sind browserbasierte Reader im traditionellen Zwei- oder Drei-Spalten-Layout in der Regel die unkomplizierteste Form, um von jedem Ort mit Internetanschluss auf die eigenen RSS-Abos zugreifen zu können.

Leider gibt es im Bereich der klassischen browserbasierten Feedreader lediglich einen ernstzunehmenden Anbieter, nämlich den Google Reader. Während Googles RSS-Tool für viele Freunde dieser effizienten und effektiven Art des Informations- und Nachrichtenbezugs eine zufriedenstellende Lösung ist, wäre etwas mehr Konkurrenz durchaus wünschenswert.

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Umfrage:
Welchen Stellenwert haben
RSS-Reader für euch?

Wieder einmal debattiert das Web darüber, ob RSS eine Zukunft hat. Besonders entbehrlich scheint manchen der klassische RSS-Reader zu sein. Wir wollen von euch wissen, wie das von Twitter angeführte Echtzeitweb eure RSS-Nutzung beeinflusst hat.

RSS ist tot. RSS ist nicht tot. Oder sind vielleicht nur RSS-Reader tot? Diese Fragen treiben (mal wieder) die internationale Blogosphäre um, nachdem IAC bekannt gab, seinen webbasierten RSS-Reader Bloglines zum 1. Oktober einzustellen.

Zwar wurde der seit Jahren von seinem Mutterunternehmen vernachlässigte Reader ohnehin kaum noch eingesetzt (außer gelegentlich von meinem Kollegen Markus Spath, der sich diesbezüglich kürzlich selbst outete ), aber die Symbolwirkung der Entscheidung ist nicht zu unterschätzen: RSS befindet sich nicht gerade auf dem Weg zum Massenphänomen. Und Google Reader ist nun der einzige verbliebene klassische, vollwertige RSS-Reader, der direkt im Browser läuft.

Das Ende des RSS-Formats wird durch den Wegfall von Bloglines natürlich nicht eingeläutet. RSS ist durch RSS Cloud und PubSubHubBub nicht nur Echtzeit-fähig geworden, sondern liegt einem Großteil der Twitter-Feeds führender Nachrichtenangebote zugrunde. Sprich, obwohl man gerne hört , Twitter sei für die sinkende Bedeutung von RSS-Readern verantwortlich (was stimmen kann), ist es letztlich RSS, das diese Entwicklung überhaupt erst möglich macht und im Hintergrund arbeitet.

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Seesmic Desktop 2:
“Die erste Plattform für Plattformen”

Der beliebte Twitter-Client Seesmic veröffentlicht mit Seesmic Desktop 2 eine Art Schweizer Messer für Social Networks. Über 40 Plugins verschiedenster Services stehen zum Start zur Verfügung. Entwickler können weitere Addons programmieren.

Als Blog mit einem Schwerpunkt auf dem Social Web gehen wir davon aus, dass 99,9 Prozent unserer Leser mindestens einen gängigen Social-Networking-, Microblogging-, News-Reader- oder Bloggingservice einsetzen. Alles andere würde uns sehr verwundern. Entsprechend relevant dürfte für die meisten von euch die Frage sein, wie sich die verwendeten Dienste am besten unter einen Hut bringen lassen.

In der Nacht wurde Seesmic Desktop 2 gelauncht, die zweite Variante des bekannten Twitter-Clients vom aus Frankreich stammenden Wahl-Amerikaner Loic LeMeur, der sich in der US-Internetbranche mittlerweile einen derartigen Bekanntheitsstatus erworben hat, dass sich ReadWriteWeb neulich zu folgendem amüsanten Zitat hinreißen ließ: “France, a country probably best-known as the one-time home of Seesmic founder Loic LeMeur.”

Mit der zweiten Version seines Desktop-Clients liefert Seesmic eine Art “Schweizer Messer für Social Networks“. Denn statt sich wie bisher auf Twitter und einige wenige weitere Social-Web-Dienste zu konzentrieren, können in der überarbeiteten Software zum Start über 40 bekannte Services hinzugefügt und verwaltet werden.

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my6sense:
Mit digitaler Intuition
zu mehr Relevanz

my6sense ist ein intelligenter Feed- und Stream-Reader für das iPhone, der mit zunehmender Nutzung schlauer wird.

Wege, sämtliche für einen interessante Informationsquellen im Netz zu verwalten, gibt es viele. Je mehr RSS- und Social-Web-Feeds man jedoch verfolgt, desto größer ist die Herausforderung, eine zum eigenen Leseverhalten passende Methode zu finden, um aus der Masse der eintreffenden Inhalte die für einen wirklich relevanten Elemente zu identifizieren.

Eine Möglichkeit ist, sich an einem extern durchgeführten Scoring zu orientieren, das anhand der Reaktionen im Netz die wichtigsten und beliebtesten Inhalte kenntlich macht. Kürzlich hatten wir PostRank vorgestellt, das auf diesem Prinzip aufbaut.

Ein zweiter Ansatz fußt darauf, die Beurteilung der Relevanz von Inhalten nicht am Feedback anderer User sondern am eigenen Nutzungsverhalten auszurichten. Der Google Reader beispielsweise bietet einen Filter namens “Magic”, um die Objekte aus RSS-Feeds zuerst anzuzeigen, die für den jeweiligen Nutzer von besonderem Interesse sein sollen. Als Grundlage dient die bisherige Anwendungshistorie eines Users.

Im Praxiseinsatz funktioniert dies mal gut, mal weniger gut. Auch wenn unklar ist, ob ein auf der bisherigen Nutzung basierender Empfehlungsservice überhaupt dauerhaft überzeugende Ergebnisse liefern kann, ohne dabei einen Tunnelblick zu schaffen – immerhin wandeln sich die eigenen Interessen im Zeit- und Tagesverlauf, was derartige Lösungen nicht berücksichtigen – so experimentiert nicht nur Google mit der Idee.

my6sense ist ein bereits Ende 2008 gestarteter News- und Feed-Reader für das iPhone, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Nutzern eine “digitale Intuition” zu verschaffen, damit diese besser und effizienter durch das Dickicht an Informationen und Feeds im Netz manövrieren können.

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PostRank, Google Reader und Chrome:
Ein überzeugendes Trio

PostRank bewertet die Relevanz von Online-Inalten auf Basis der Reaktionen im Social Web. Mit einer neuen Erweiterung für den Chrome-Browser ist der Dienst auf dem Weg, sich unentbehrlich zu machen.

Über 16.000 Leser haben unseren RSS-Feed abonniert. Und sicher nicht nur unseren, sondern Dutzende, wenn nicht Hunderte andere auch. Wahrscheinlich befindet sich darunter auch der ein oder andere Feed, der mit 20, 30 oder mehr neuen Artikeln am Tag aufwartet.

Löschen möchte man eine derartige Quelle vielleicht nicht, weil man weiß, dass ab und an wirkliche Perlen oder exklusive Neuigkeiten publiziert werden. Dennoch würde man es sich gerne ersparen, jeden Beitrag scannen und gedanklich auf Relevanz prüfen zu müssen.

PostRank ist das perfekte Tool dafür. Marcel Weiss hatte den Dienst bei neunetz.com Ende Juni schon einmal ausführlich vorgestellt. PostRank bewertet die Relevanz von Onlinecontent auf Basis der Reaktionen im Social Web und erlaubt das Abonnieren von gefilterten Feeds, welche nur die laut PostRank besten und wichtigsten Artikel einer Site enthalten.

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Effizient im Web:
So zähme ich die Informationsflut

Der Strom an Informationen reißt nicht ab. Gut so! Um ihn zu zähmen, benötigt man nur die richtigen Tools. Und wer Spaß daran hat, ist natürlich im Vorteil.

Während die Geschwindigkeit und Informationsvielfalt des Webs manche Menschen belastet und in ihnen das Verlangen nach einer neuen Langsamkeit weckt, gehöre ich zu denjenigen, die ihre reine Freude am Echtzeitweb und an der Selektion und Gewichtung von Informationen haben. Um den Spaßfaktor hoch und den Stressfaktor gering zu halten, bedarf es jedoch einiger nützlicher Hilfsmittel und Tools.

Heute möchte ich euch einen Einblick geben, wie und mit welchen Werkzeugen ich arbeite. Einige besonders Versierte unter euch muss ich allerdings vorab enttäuschen: Ich gehöre bei weitem nicht zu den Social-Web-Nutzern, die mit einer komplexen Prozesskette aus vielen miteinander interagierenden Services beeindrucken können. Und die meisten von mir erwähnten Dienste sind allgemein bekannt. Dennoch freue ich mich natürlich, wenn ich für die ein oder andere Inspiration sorgen kann.

Das Herzstück meiner Arbeit im Netz ist unangefochten der Google Reader. Es ist der zentrale Ort, an dem eine große Menge an Informationen eintrifft und der von mir mehrmals täglich besucht wird. Dabei gehöre ich zu der Gruppe von Menschen, die sich am wohlsten dabei fühlt, wenn bei der Anzahl ungelesener Feeds eine “0″ steht.

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