Thema: Google Glass

 

Alle 15 Artikel zum Thema Google Glass auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Google Glass als Alltags-Gadget:
Das wird vorläufig nichts

Noch immer versucht Google, seine Datenbrille Glass als Produkt für Alltagsszenarien zu positionieren. Doch dieses Ziel kann sich das Unternehmen erst einmal abschminken.

GlassVor einer Woche hätte ich mir Google Glass zulegen können. Da wurde die ambitionierte Datenbrille nämlich erstmals einen Tag lang frei in den USA verkauft – wo ich mich gerade befinde. Doch ich habe auf den Erwerb des Apparats verzichtet. Erstens sind mir 1.500 Dollar für ein solches Gerät zu teuer. Zweitens versuche ich als Minimalist, die Zahl meiner Gadgets zu verringern, anstatt mir immer mehr Gerätschaften zuzulegen. Insofern kommen für mich Wearables erst dann in Frage, wenn sie meine existierende Digitalausrüstung vollständig ersetzen. Drittens hat der Sehaufsatz bereits vor seinem breiten Marktstart ein ziemlich makelhaftes Image. Google Glass steht für den derzeit besonders in der Gegend um San Francisco und das Silicon Valley eskalierenden Konflikt zwischen der Reichtum anhäufenden Tech-Elite und den “Normalbürgern”, die explodierende Miet- und Lebenshaltungskosten sowie Existenzängste um den Schlaf bringen. » weiterlesen

Linkwertig:
Sevenload, Facebook, QS, GG

Sevenload
Nachdem Sevenload kein zweites YouTube wurde, scheint sich Burda davon trennen zu wollen.

DLD Ventures befindet sich beim Tochterunternehmen Sevenload in Verhandlungen mit Investoren, die das Portal übernehmen möchten.

» Burda will sevenload verkaufen

 

Facebook
Facebook wiederum trennt sich vom ebenso unglücklichen E-Mail-Dienst mit @facebook.com-Adressen:

» Facebook retires its troubled @facebook.com email service

 

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Barriere zwischen “online” und “offline”:
Warum ich auf die Ablösung des Smartphones warte

Smartphones sind toll, aber errichten eine unnötige Barriere zwischen Anwendern und ihrer Umgebung. Wearables, insbesondere Cyberbrillen, können dieses Problem lösen.

smartphoneIn jüngster Zeit bemerke ich bei mir eine steigende Ungeduld und Verstimmung, wenn persönliche soziale Interaktionen durch Blicke der Gesprächspartner auf Smartphones unterbrochen werden. Die vor einigen Wochen veröffentlichten Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage zeigen passend dazu, dass die Omnipräsenz von Mobiltelefonen verbreitet negative Auswirkungen auf das menschliche Zusammenleben hat: Jeder vierte Deutsche ist demnach eifersüchtig auf die Zeit, die der Partner mit dem Smartphone verbringt. Bei den unter 30-Jährigen sind es sogar fast 40 Prozent. Selbst wenn ein derartiges Resultat auch Fragen zum Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein der Betroffenen aufwirft, ist die augenscheinlich verbreitete Irritation über Gesprächspartner, die sich durch ihr Smartphone von einer Unterhaltung ablenken lassen, ein für mich sehr nachvollziehbares Empfinden.

Mittlerweile bin ich der Überzeugung, dass wir irgendwann darüber schmunzeln werden, wie wir in den frühen Tagen des mobilen Zeitalters auf kleine dünne Aluminium- oder Plastikscheiben starrten und überhaupt nicht mitbekamen, was um uns herum geschah. Wearables, am Körper getragene Geräte, werden wahrscheinlich das Smartphone ersetzen. Während ich dem gerade auf Seiten der Anbieter populären, aber am Markt noch nicht erprobten Konzept der Smartwatch persönlich wenig abgewinnen kann, glaube ich mittlerweile stärker an die Idee der Cyberbrille. » weiterlesen

Linkwertig:
Kommentare, Google Glass, Kindle, Tipps

Google+
Google packt bei unserer Zwangsbeglückung mit Google+ das Geschoss mit dem vl. größten Kaliber aus: Die Kommentare von YouTube werden bald von Google+ betrieben.

» We hear you: Better commenting coming to YouTube

 

Google Glass
Für Google Glass wiederum gibt es die ersten Erfahrungsberichte über eine längerfristige Benutzung.

» My First 100 Days With Google Glass

 

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Prestigeprojekt in Gefahr:
Der Überwachungsskandal bedroht Google Glass

Googles Cyberbrille Glass war schon vor den Enthüllungen rund um Prism & Co ein polarisierendes Produkt. Nun müssen filmende Glass-Träger damit rechnen, als verlängerte Arme der Geheimdienste zu agieren. Googles Prestigeprojekt gerät damit noch stärker unter Druck.

Der NSA-Überwachungsskandal und seine an die Spitze eineGlasss Eisbergs erinnernden Ausmaße stellen die führenden US-Internetkonzerne vor Herausforderungen. So sehr sie auch mit Details zu den Anforderungen und Spitzelaktivitäten der Sicherheitsbehörden an die Öffentlichkeit gehen möchten: Die Vereinbarungen mit den Überwachern untersagen ihnen dies. Während Google, Facebook & Co ihre Lobbymaschinerie in Gang setzen, um doch mehr Transparenz in den Sachverhalt bringen zu dürfen, führen die Enthüllungen bei Firmen und Privatanwendern gleichermaßen zu bröckelndem Vertrauen.

Ein Unternehmen, für das die systematische Beschattung der Nutzer durch Geheimdienste besonders unangenehme Folgen haben könnte, ist Google. Mit seiner Cyberbrille Glass ist der Onlineriese bekanntlich drauf und dran, eines der zweifelsohne progressivsten IT-Produkte der jüngeren Geschichte auf den Markt zu bringen. Zwar steht das endgültige Urteil darüber noch aus, inwieweit die Augmented-Reality-Sehhilfe tatsächlich einen Massenmarkt bedienen kann. Doch die Leidenschaft, mit der Befürwörter und Kritiker von Glass ihre Standpunkte vertreten, verdeutlicht die Tragweite, die der von Glass begründeten Produktkategorie generell zugemessen wird. » weiterlesen

Gesellschaftlicher Sinneswandel:
Die Snowden-Leaks und der mögliche Anfang vom Ende der Netzgiganten

Auch wenn niemand weiß, ob die Überwachungsskandale nachhaltig das Verhalten der Digitalbürger beeinflussen: Ein übler Nachgeschmack bleibt. Dieser bedroht die führenden Netzgiganten.

Google GlassEs ist schwer zu quantifizieren, welche Langzeitauswirkungen die von Edward Snowden aufgedeckten Überwachungsskandale auf die Haltung der Menschen zum Internet, auf ihr Verhalten im Netz und auf ihre Akzeptanz der tonangebenden Onlinedienste haben wird. Angesichts der doch weitreichenden Berichterstattung über Prism & Co in Massenmedien ist sicher, dass Millionen allein in Deutschland von den Praktiken der Geheimdienste erfahren haben. Ob sie davon ausgehend irgendetwas in ihrem Surfalltag verändern werden oder gar unter die sorgfältigen Verschlüsseler gehen, ist dagegen ungewiss. Zahlen aus der Schweiz zeigen: Rund ein Viertel der dortigen User erwägt Veränderungen bei der Onlinenutzung. Diese Erwägung garantiert natürlich nicht, dass es tatsächlich dazu kommt. Aber ein übler Nachgeschmack wird bei vielen zurückbleiben. Dieser kann sich für die führenden Webkonzerne zu einem großen Problem entwickeln. » weiterlesen

Linkwertig:
Google Glass, Rondee, Prism, Ströme

Google Glass
Für alle Freunde der inneren Werte: Endlich wurde auch Google Glass in die Einzelteile zerlegt.

» Google Glass Teardown

 

Yahoo
Yahoo hat Rondee – eine Plattform für kostenlose Telefonkonferenzen – übernommen (und stellt es innerhalb von vier Wochen ein).

» Yahoo’s Shopping Spree Continues With Conference Calling Startup Rondee

 

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Linkwertig:
Glass, Gates, Intel, Lanier

Google Glass
Google untersagt nun Gesichterkennungs-Apps für Google Glass. Die Liste an kommenden Verboten wird wohl eine längere werden.

Bevor der Schutz der Privatsphäre nicht gesichert sei, dürften solche Funktionen nicht genutzt werden.

» Google verbietet Gesichtserkennung in der Datenbrille

 

Bill Gates
Hurra, Bill Gates war einer der Investoren der jüngsten Finanzierungsrunde von ResearchGate.

Microsoft-Mitgründer Bill Gates ist nun der erwartete Hammer. Ein Ritterschlag für Researchgate und die versammelte Berliner Gründerszene.

» Bill Gates investiert in Researchgate

 

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Linkwertig:
Netzpolitik, Wunderlist, Wirtschaft, Glass

Netzpolitik
Die Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft stellt zu ihrem Abschluss fest, dass Netzpolitik auch künftig ein Thema bleiben sollte.

“Netzpolitik werde gesellschaftlich immer wichtiger”

» Netzthemen in den Bundestag

 

Twitter Music
Twitter hat gestern Twitter Music gestartet:

» Now playing: Twitter #music

 

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Cyberbrillen:
Die Technologie der Zukunft erzwingt globale Gesetze

Sofern sich ethisch korrekte Normen der Nutzung von Cyberbrillen wie Google Glass nicht von selbst entwickeln, wird der Gesetzgeber nachhelfen müssen. Doch auf Ebene einzelner Länder bringt das nichts. Digitale Technologie erzwingt globale Gesetze.

Augmented Reality GlassesMeine zwei jüngsten Artikel zu Google Glass haben für intensive und teils hitzige Kommentardiskussionen gesorgt. Kein Wunder, immerhin gibt es derzeit wohl keine an Endnutzer gerichtete Technologie, bei der die Beurteilung von Potenzialen und Risiken in ihrer Dramatik so stark von Betrachter zu Betrachter variiert. Leser Andreas Roedl hat in einem Kommentar schön pointiert erläutert, wie jede weitreichende Einführung einer neuen Technologie – etwa das Automobil – irgendwann diese regulierende Gesetze nach sich zog. “Mit der Einführung neuer Technologien werden Regeln im Umgang mit diesen Technologien notwendig. Nicht etwa, weil es einzelne Menschen gibt, die einem die Freiheit rauben wollen, sondern weil es Menschen gibt, die sich anderen Mitgliedern der Gesellschaft gegenüber rücksichtslos verhalten.”

Er widerspricht der von einigen Glass-Fans erklärten Vorstellung, die ethisch und moralisch korrekte Nutzung von Cyberbrillen würde sich von ganz alleine regeln. Nicht, weil nicht Personen mit gesundem Menschenverstand auch ohne Gesetze abwägen könnten, wann sie mit der eingebauten Kamera ihre Umgebung filmen und wann nicht, sondern als “Handhabe gegenüber jenen, die über keinen gesunden Menschenverstand verfügen”. » weiterlesen