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Auch für das Verhältnis zwischen Startups und Anwendern gilt: Über einen langen Zeitraum aufgebautes Vertrauen kann auf einen Schlag zu Nichte gemacht werden. Zu viele Anbieter gehen dieses Risiko ein.
Immer wenn ich einen empfehlenswerten Film sehe, halte ich dies per Check-In über den mobilen Dienst
GetGlue fest. Oft kommt es nämlich vor, dass ich mich nicht mehr an den Namen eines früher angeschauten Streifens erinnern kann – zum Beispiel im Gespräch mit Freunden. Hier zahlt sich die von mir durch Check-Ins bei GetGlue erstellte
chronologische Übersicht der konsumierten Filme aus.
Natürlich lässt sich die App des New Yorker Dienstes mit Facebook und Twitter verbinden, und bei jedem Check-In hat man die Möglichkeit, diesen seinen dortigen Kontakten mitzuteilen. Als ich am Donnerstagabend mit GetGlue einen Film-Check-In durchführte, entschied ich mich dagegen, dies per Tweet und Status Update zu publizieren. Doch trotzdem verschickte der Service in meinem Namen einen Tweet und hinterließ einen Eintrag auf meiner Facebook-Pinnwand, und zwar mit der Information, dass ich mit meinem Check-In den Thanksgiving 2011 Sticker erhalten habe (GetGlue versucht sich wie viele andere Anbieter an der Integration von Gamification-Elementen, um die Nutzeraktivität zu erhöhen).
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Bei waydoo veröffentlichen Nutzer, welche Medieninhalte sie gerade konsumieren. Der Service aus Kulmbach lehnt sich konzeptionell an US-Dienste an, sieht aber besser aus und berücksichtigt das Fernsehprogramm aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
“Was machst du gerade?” ist eine Frage, die allerlei Social-Web-Diensten ihren Nutzern stellen – entweder in diesem Wortlaut wie
Facebook oder in abgewandelter Form wie z.B. bei
Twitter (“Was gibt’s Neues?”).
Eine spezielle Gattung von Services, die sich den momentanen Tätigkeiten von Usern widmen, sind Check-In-Applikationen rund um den Konsum von Medieninhalten. Statt einem beliebigen Status-Update in Freitextform definieren Benutzer anhand von vorgegebenen Kategorien und Titeln, was sie gerade anschauen oder lesen. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, dass so strukturierte Daten gewonnen werden, mit deren Hilfe sich Rankings generieren sowie Übereinstimmungen mit den Präferenzen anderer Nutzer extrahieren lassen.
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