Thema: Geschäftsnetzwerke

 

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Hello:
Evernotes überaus gelungene Kontaktverwaltungs-App für das iPhone

Evernote veröffentlichte jüngst eine neue iPhone-Version seiner Kontaktverwaltungs-App Hello. Das Versprechen: Anwendern zu helfen, mit geringstem Aufwand die meisten Informationen über Personen sammeln zu können, die sie persönlich kennenlernen.

Lange Jahre versuchte ich, Visitenkarten bewusst aus meinem Leben zu verbannen. Doch sämtliche Apps, die sich zum Ziel gesetzt haben, die kleinen Papierkärtchen mit den Buchstaben und Zahlen darauf zu ersetzen, scheiterten an zu geringem Nutzerinteresse oder zu umständlicher Handhabung. Irgendwann beendete ich dann meine Blockadehaltung und fand mich einfach damit ab, noch einige Jahre beim für viele Menschen rituellen Visitenkartentausch mitzumachen – und mich mit den jeweiligen Personen dann im Nachgang über einschlägige Geschäftsnetzwerke zu vernetzen. Einfacher wurde das, als ich die zu LinkedIn gehörende Visitenkarten-Scanner-App Cardmunch entdeckte, die einen sofort mit dem Besitzer einer Visitenkarte über LinkedIn verknüpft. Leider gibt es Cardmunch nicht im deutschsprachigen App Store, außerdem hat gerade in unseren Gefilden nicht jeder ein LinkedIn-Konto. Konkurrent Xing spendierte seiner mobilen App im Herbst ebenfalls eine Scanner-Funktionalität für Visitenkarten. Doch aufgrund der regional begrenzten Verbreitung von Xing ist auch diese nicht universell einsetzbar. Hinzu kommt sowohl bei Cardmunch/LinkedIn als auch bei Xing, dass ich häufig bei erstmaligen Zusammentreffen mit neuen Kontakten nicht nur an einer Vernetzung interessiert bin, sondern auch Meta-Daten zu Zeitpunkt und Ort automatisiert festhalten möchte. Was ich am liebsten hätte, wäre eine Art digitales “Tagebuch” darüber, wann ich wo wen im beruflichen Kontext getroffen habe – weniger umständlich und verklausuliert als damals bei Hashable. » weiterlesen

Xing Radar:
iPhone-App informiert über
Xing-Nutzer in der Nähe

Das Münchner Startup twofloats hat eine iPhone-App auf Basis der Xing API veröffentlicht, die im Hintergrund arbeitet und sich meldet, wenn andere Nutzer der Anwendung den eigenen Weg kreuzen.

Die meisten von uns lernen gerne neue Menschen kennen. Besonders, wenn man über gemeinsame Interessen, Hobbies oder Fachgebiete verfügt. Dennoch hat die mobile “People Discovery”, eines der Hype-Themen der Startup-Szene in der ersten Hälfte dieses Jahres, bisher keinen Durchbruch erlebt. Das hindert neue Akteure wie etwa den Bremer Dienst F1eld allerdings nicht daran, es trotzdem nochmal zu versuchen. Aus Gilching bei München kommt ein weiterer deutscher Anbieter, der sich auf die Fahne geschrieben hat, spontane, persönliche Treffen zwischen einander bisher unbekannten Personen in die Wege zu leiten. Xing Radar heißt die gerade veröffentlichte iPhone-App des Startups twofloats, und der Name lässt schon erahnen, worum es bei der zum Debüt in Deutschland, der Schweiz und Österreich kostenlos verfügbaren Anwendung geht: Xing-Kontakte in der Nähe von Angesicht zu Angesicht kennenzulernen.

Xing Radar nutzt eine von twofloats entwickelte, batterieschonende “Proximity Detection”-Technologie, um andere iPhone-Nutzer in der unmittelbaren Umgebung zu identifizieren. Die App überprüft dazu in regelmäßigen Abstanden einen Radius von zwei Kilometern und informiert per Push-Mitteilung, sofern sich die eigenen Wege mit denen eines anderen Users von Xing Radar kreuzen. Geschieht dies, bietet die Applikation Nutzern verschiedene Optionen zur Kontaktaufnahme: Neben einer Chatfunktion zum Versand von Direktnachrichten kann auch eine SMS oder eine E-Mail gesendet oder direkt ein Anruf getätigt werden. Indem Nutzer sich bei Xing Radar mit ihren Xing-Benutzerdaten anmelden, entscheiden sie sich automatisch für die Freigabe dieser Profilinformationen für andere, in der Nähe befindliche User der App. Auch nachträglich lässt sich innerhalb des Xing Radar nachschauen, wann man sich in der Nähe welcher Nutzer befand.

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Geplante Komplettübernahme von Xing:
Burda, LinkedIn und die Dynamiken des sozialen Netzes

Xings größter Einzelaktionär, der Burda-Verlag, will das Geschäftsnetzwerk komplett übernehmen. Im Lichte jüngster Marktentwicklungen wirft dies Fragen darüber auf, was die Münchner mit Xing vorhaben.

Die Tage von Xing als börsennotiertes Unternehmen sind gezählt. Laut Wall Street Journal und FAZ hat der Burda-Verlag, der knapp 39 Prozent an dem Geschäftsnetzwerk aus Hamburg hält, den Aktionären ein Angebot für eine Übernahme der restlichen Anteile gemacht. Burda biete mit 44 Euro je Anteil “mehr als den Mindestpreis je Aktie”, heißt es. Am Donnerstag schloss das Papier bei 37,32 Euro. Nach einem längeren Aufstieg zwischen 2009 und 2011 ging es in diesem Jahr für die Xing-Aktie recht stetig bergab. Zum Jahresbeginn lag der Kurs noch bei über 60 Euro. Hubert Burda Medien war Ende 2009 bei Xing eingestiegen und übernahm im ersten Schritt 25,1 Prozent der Aktien. Im Laufe der Zeit wurde der Anteil auf 39 Prozent ausgebaut. Nun soll also eine Komplettübernahme folgen, sofern die Aktionäre zustimmen. Xing-Gründer Lars Hinrichs rät ihnen per Twitter dazu. 147,3 Millionen Euro würde Burda die Akquisition kosten.

Xing schlägt sich im Konkurrenzkampf mit seinem deutlich größeren US-Konkurrenten LinkedIn wacker – was seine Kernmärkte im deutschsprachigen Raum betrifft. Von den insgesamt 12,4 Millionen Mitgliedern kommen 5,7 Millionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. 793.000 Mitglieder sind zahlende Kunden, die dem Unternehmen im zweiten Quartal 2012 18,2 Millionen Euro Umsatz und einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 5,1 Millionen Euro bescherten.

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exploreB2B:
Expertennetzwerk zum Austausch
von Fachinformationen

Der Online-Reputationsaufbau über persönliches Fachwissen liegt im Trend, wie auch Xings neues “Themen”-Feature zeigt. Das Berliner Startup exploreB2B betätigt sich bereits seit 2010 in diesem Segment. Mittlerweile steht der englischsprachige Markt im Fokus.

Nicht lange, nachdem wir Xings neues Reputations- und Wissenswerkzeug “Xing Themen” vorstellten, erhielten wir eine Mail vom Macher des Berliner Startups exploreB2B. Jonathan Gebauer, der die Firma und das dazugehörige Onlineangebot im Jahr 2010 zusammen mit seiner Schwestern Susanna gründete, wies uns darauf hin, dass sein Angebot schon seit längerer Zeit Individuen und Unternehmen die Möglichkeit gibt, ihr Fachwissen online zu veröffentlichen und zur Verbesserung der eigenen Reputation einzusetzen.

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