Thema: Gesch?smodelle

 

Alle 22 Artikel zum Thema Gesch?smodelle auf netzwertig.com:

Web 2.0 in Geldnöten:
Na, heute schon ein Businessmodell gesucht?

Andreas Göldi, 31. Mai 2008 um 17.51 Uhr, 37 Kommentare Kommentare

“Web 2.0 fails to produce cash” titelte die Financial Times diese Woche und liess sich über die enttäuschenden Umsätze bei Social Networks und anderen Web-2.0-Firmen aus. Das war mehr als das übliche Alte-Medien-gegen-neue-Medien-Bashing. Das war ein berechtigter Hinweis auf eine verhängnisvolle Illusion rund um Web-2.0-Businessmodelle.

“Build it, and they will come” ist eines der Lieblingsmottos der Web-2.0-Branche. Man braucht nur einen tollen Service ins Netz zu stellen, so hört man, und schon bald werden zahlreiche User denselben ins Herz schliessen. Daraufhin können Investoren und zahlende (Werbe-)Kunden gar nicht mehr anders, als das fragliche Web-2.0-Startup mit Geld zu überschütten. Auf irgendeine Weise. Denn wo User sind, da geht auch automatisch das Geld hin. Ist doch klar und immer wieder in der Praxis ersichtlich, oder?

Ein grosser Teil der Web-2.0-Branche teilt diese Überzeugung: Dass sich der finanzielle Erfolg automatisch einstellen wird, wenn man erst mal genug User gewonnen hat. Ein klares Businesmodell braucht man am Anfang darum gar nicht, das ergibt sich dann schon irgendwie, sagen selbst prominente Web-2.0-Investoren wie VC Fred Wilson. Das ist natürlich sehr praktisch, denn das spart viel Zeit und geistige Anstrengung, weil man sich nicht den Kopf über diese komplizierten Businessaspekte zerbrechen muss.

Noch besser: Wenn man kein Businessmodell hat, braucht man auch keine Zeit mit ekligen Tätigkeiten wie … igitt!… dem aktiven Verkaufen seiner Leistungen an zahlende Kunden zu verbringen. Klinkenputzen, Cold Calling, Verkaufspräsentationen, Kundenessen — alles soooo Old Economy. Hat Web 2.0 nicht nötig, da kommt das Geld von selbst. Irgendwie aus Werbeeinnahmen. Oder so.

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Fotosharingdienst Roodle nimmt sich Feedback zu Herzen (und spendiert Pro-Accounts)

Martin Weigert, 13. Mai 2008 um 11.37 Uhr, 31 Kommentare Kommentare

Es ist nicht selbstverständlich, dass sich junge Webdienste das Feedback von Early Adopters und Blogosphäre zu Herzen nehmen. Umso erfreulicher, wenn dies doch geschieht. Ende April stellte ich Roodle vor, einen neuen, sehr überzeugenden Fotosharingdienst, der sich durch Simplizität und eine klare Struktur positiv von etablierten Anbietern abhebt. Der einzige nennenswerte Haken war ein etwas unvorteilhaftes Preismodell (für User, die sich nicht mit der in ihrem Umfang eingeschränkten Gratisversion begnügen möchten). 2,99 Euro monatlich für nur ein Pro-Album erschien mir in Anbetracht zahlreicher Alternativen als zu teuer. » weiterlesen

Social Networks sind DAS neue Massenmedium

Martin Weigert, 8. Mai 2008 um 0.08 Uhr, 8 Kommentare Kommentare

Es ist schon fast ein Naturgesetz: Sobald über das Web 2.0 und Social Networks diskutiert wird, kommt unweigerlich der bisher eher mäßige wirtschaftliche Erfolg der bekannten Vertreter des sozialen Netzes zur Sprache. Auf der einen Seite ist dies verständlich und wahrscheinlich auch ganz nützlich, um die beteiligten Akteure vor falscher Euphorie und die Branche vor einer Überhitzung mit bösem Ende zu schützen. Andererseits wird dadurch aber das langfristige Potenzial ignoriert, das in sozialen Netzwerken steckt, und das sich nicht heute, nicht morgen aber irgendwann entfaltet. » weiterlesen

Die Twitter-Ökonomie:
nach einem Crash DAS Synonym für Web 2.0?

Martin Weigert, 29. April 2008 um 8.59 Uhr, 19 Kommentare Kommentare

twitter.gifTwitter ist ein einzigartiges Phänomen. Jeden Morgen begrüßt mich mein RSS-Reader mit Dutzenden Beiträgen deutscher und internationaler Blogs, die sich mit dem populären Microbloggingdienst oder einer der vielen Drittanwendungen für selbigen beschäftigen. Bei namhaften US-Blogs wie TechCrunch und ReadWriteWeb vergeht kaum noch ein Tag, an dem nicht ein Lobeslied auf das Startup aus San Francisco und seinen Service gesungen wird. Während der Durchbruch von Twitter in den Internet-Mainstream auf sich warten lässt, scheint es, als gäbe es für eine zunehmende Zahl an Web-2.0-Enthusiasten, Bloggern und Intensivnutzern kaum noch etwas anderes als Twitter. Ein Vergleich der Nennungen von “Facebook”, “MySpace” und “Twitter” in Blogs bestätigt diesen Eindruck: Twitter wird mittlerweile in ebenso vielen Beiträgen erwähnt wie die beiden bekannten Social Networks, deren Nutzerzahlen schätzungsweise mehr als das Fünfzigfache des Microbloggingservices betragen. Ich hatte es kürzlich bereits angemerkt: Twitter verdient viel Respekt und Anerkennung für den herausragenden Status, den es sich in etwas mehr als einem Jahr innerhalb der globalen Startup- und Social-Web-Szene erarbeitet hat. » weiterlesen

Sind Micropayments der Segen für das Web 2.0?

Martin Weigert, 14. April 2008 um 9.03 Uhr, 22 Kommentare Kommentare

micropaymentsMein Beitrag zum Problem mit der Gratiskultur im Web hat eine interessante Diskussion nach sich gezogen. Eine Schlussfolgerung, bei der sich die Kommentatoren weitgehend einig waren: Die Existenz einer tauglichen und wirtschaftlich tragfähigen Micropayment-Lösung könnte dem Internetgeschäft dabei helfen, sich von der Festklammerung an der mit Risiken behafteten Werbefinanzierung zu verabschieden. Diesen Aspekt möchte ich noch ein wenig näher beleuchten. Als Micropayment bezeichnet man die Bezahlung von Kleinstbeträgen. Bis heute besteht das Problem, dass sich für Onlineanbieter die einzelne Abrechnung einer Summe im Centbereich wirtschaftlich nicht lohnt. Egal ob man Nutzer über die Kreditkarte, Handyrechnung oder über alternative Zahlungsanbieter wie PayPal bezahlen lässt: In der Regel übersteigen die vom jeweiligen Dienstleister geforderten Gebühren für die Transaktion die vom User zu zahlende Summe. » weiterlesen

Die Zukunft der Musik:
Music 2.0

Martin Weigert, 12. April 2008 um 13.04 Uhr, 14 Kommentare Kommentare

Ich habe schon oft Musikdienste vorgestellt, die Elemente des Web 2.0 mit der Distribution von Musik verbinden. Gerd Leonhard, “Media Futurist“, Autor und Unternehmer aus Basel, nennt diese Verschmelzung des sozialen Netzes mit der Musikindustrie “Music 2.0″ (wie sonst!). In seinem gleichnamigen Buch geht er auf 228 Seiten ausführlich auf die Thematik ein. Das Werk ist ganz im Radiohead-Stil als käufliche Printversion oder als kostenloser PDF-Download erhältlich. Über ReadWriteWeb bin ich auf ein Video gestoßen, in dem Leonhard die Funktionsweise und das Modell von Music 2.0 in rund 16 Minuten erklärt und zusammenfasst. Einige seiner Kernthesen: » weiterlesen

Das Problem mit der Gratiskultur im Web

Martin Weigert, 8. April 2008 um 19.35 Uhr, 31 Kommentare Kommentare

itsfree.gifIn den letzten Tagen hat die Diskussion um die Nachteile des Kostenlostrends im Netz an Schärfe zugenommen. Das Thema ist zwar fast so alt wie das Internet selbst, mittlerweile jedoch aktueller als jemals zuvor. Hank Williams, New Yorker Unternehmer und Betreiber des unmissverständlich benannten Blogs Why does everything suck, machte kürzlich in zwei Gastbeiträgen bei Silicon Alley Insider auf die Ursachen, Auswirkungen und Gefahren der bei Web-Startups verbreiteten Überzeugung aufmerksam, man müsse seine Services möglichst kostenlos anbieten. Die Hauptschuld tragen laut Williams Kapitalgeber, die besonders in den USA Abermillionen Dollar in Neugründungen stecken und auf diese Weise einen Mentalität fördern, bei der Anbieter aufgrund eines anfänglich bequemen Finanzpolsters lediglich auf Nutzerwachstum aus sind, nicht auf Kundenwachstum (= zahlende Nutzer). » weiterlesen

FontStruct:
der mutige Schritt eines Onlineshops für Schriftarten

Martin Weigert, 8. April 2008 um 1.00 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

FontstructSchon mal auf der Suche nach einer ausgefallenen Schrift gewesen? Im Netz gibt es zwar zahlreiche Seiten, die Schriftarten zum Download anbieten, aber wer dafür nicht tief in die Tasche greifen oder sich mit einer 0815-Schrift zufrieden geben will, muss unter Umständen lange suchen. Noch schwieriger wird es, wenn man schon genaue Vorstellungen davon hat, wie der darzustellende Text aussehen soll, und einfach keine passende Schriftart findet. In Zukunft kann man in solch einem Fall auf FontStruct ausweichen. Mit dem gerade in einer Beta-Version gestarteten Dienst lassen sich Schriftarten in bester Web-2.0-Manier selbst bauen, auf dem Rechner speichern, mit anderen teilen und – ganz richtig erraten – als Flashanimation in externe Seiten einbetten. » weiterlesen

Die 25 wertvollsten Blogs der USA

Martin Weigert, 28. März 2008 um 1.00 Uhr, 13 Kommentare Kommentare

moneybag.jpgDass sich Blogs in den USA zu anerkannten Medienplayern entwickeln und Millionenumsätze einspielen können, ist bekannt. 24/7 Wall St., ein Blog mit dem Schwerpunkt auf Finanzthemen, hat unterschiedlichste Indikatoren und Erfolgsfaktoren der führenden US-Blogs verglichen, um schließlich für jeden einen ungefähren Firmenwert zu bestimmen. Das Ergebnis ist eine äußerst interessante Liste der 25 wertvollsten Anbieter. Der jeweils geschätzte Dollarbetrag spiegelt in den Augen des Autors den Wert wieder, den ein Käufer derzeit für das jeweilige Angebot bezahlen müsste. In die gewichtete Betrachtung flossen sowohl wirtschaftliche Kennzahlen wie Umsätze aus Werbe- und Nebeneinnahmen, investiertes Kapital und Anzeigenpreise als auch andere Faktoren wie Unique Visitors, Seitenaufrufe, Wachstumsraten, die Anzahl der Angestellten und die Anzahl herausragender, permanenter Redakteure ein. Verlags- und portalgeführte Blogs wurden nicht berücksichtigt. Die Ergebnisse stellen reine Schätzungen dar, die ungeachtet ihrer tatsächlichen Korrektheit eine gute Vorstellung von den Dimensionen vermittelt, die Blogs auf der anderen Seite des Atlantiks mittlerweile haben: » weiterlesen

Social Networks und ihre Eignung für Onlinehandel

Martin Weigert, 2. Februar 2008 um 15.07 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Social ShoppingAngesichts schleppender Werbeumsätze müssen Social Networks nach zusätzlichen Möglichkeiten suchen, um endlich Gewinne zu machen und ihre zum Teil sehr hohen Bewertungen rechtfertigen zu können. E-Commerce bzw. Social Shopping gilt als eine vielversprechende Ergänzung zur Onlinewerbung. Facebook hat mit dem Start eines internen Bezahlsystems bereits erste Schritte in diese Richtung gemacht. Netzwerke, die die Integration externer Applikationen zulassen und über geeignete Werkzeuge für virales Marketing (z.B. Newsfeed) verfügen, könnten in Zukunft attraktive Vertriebskanäle für Onlinehändler werden. » weiterlesen

 
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