Alle 15 Artikel zum Thema GEMA auf netzwertig.com:
GEMA
Die GEMA hat die Verhandlungen mit YouTube abgebrochen, Hunderte Videos werden für den Zugriff aus Deutschland gesperrt (und dadurch auch unsichtbar).
Mit acht weiteren internationalen Verwertungsgesellschaften will man ein deutliches Zeichen setzen, nämlich dass Musik ihren Wert hat.
» Verhandlung zwischen Gema & YouTube gescheitert
Android
In den USA hat Android das iPhone bei den Neukäufen mittlerweile überholt.
Die Marktforscher von NPD Research haben mit einer neuen und aktuellen Analyse für Furore gesorgt, der zufolge das Google-Betriebssystem Android mit einem Anteil von 28 Prozent bei den Abverkaufszahlen das iPhone von Apple mit einem Anteil von 21 Prozent deutlich hinter sich gelassen hat
» Marktforscher: Google Android überholt Apple iPhone in USA
IVW
deutsche-startups berichtet über die IVW-Zahlen für den April.
An der Spitze der IVW-Charts gibt es eine entscheidende Veränderung: Dauerbrenner T-Online führt die Hitliste nicht mehr an. Stattdessen stehen die VZ-Netzwerke nun an der Spitze, also die drei Plattformen studiVZ, schülerVZ und meinVZ. Einzeldaten gibt es nach dieser Fusion für die drei unterschiedlichen Netzwerke nun nicht mehr.
» Qype lässt weiter Federn, Yigg schmiert erneut ab und edelight im Sturzflug – IVW-Zahlen für April
» weiterlesen
Eine Studie im UK zeigt auf: Die Hälfte der Erwachsenen, welche ein Musikvideo auf YouTube gesehen haben, erwerben anschließend eine CD, Musikaufnahme im Downloadshop oder ein Konzert-Ticket des jeweiligen Künstlers.
Immer wieder weisen wir auf den Werbe-Effekt von Online-Angeboten wie Musikvideos auf YouTube für die Urheber hin. Das scheinbare Verschenken von mutmasslichen Produkten online führt zu Werbeeffekten, aufgrund dessen man die eigentlichen Produkte besser verkaufen kann. Für Musikvideos müsste das eigentlich besonders offensichtlich sein.
Allerdings ist das ein Umstand, der von vielen auch und besonders auf der Labelseite ignoriert wird. Selbst die GEMA, als Verwertungsgesellschaft eigentlich die Vertretung der ihr beigetretenen Musiker, scheint diesen Aspekt bei den Lizenzverhandlungen mit YouTube völlig auszublenden (Was durchaus etwas über die Bedeutung von Verwertungsgesellschaften allgemein aussagt, die eben nicht am bestmöglichen Gesamtergebnis für ihre Mitglieder interessiert sind, sondern an einer möglichst umfangreichen von ihnen initiierten Ausschüttung. Aus dieser schließlich ergeben sich wiederrum anteilig die eigenen Verwaltungseinnahmen und nicht zuletzt die eigene Daseinsberechtigung. Das sollte man auch in Hinblick auf die Kulturflatrate nie vergessen.).
» weiterlesen
Die Gebühren der GEMA für On-Demand-Streaming gehen an den ökonomischen Realitäten im Netz vorbei.
Anm. d. Red.: Dieser Gastbeitrag stammt von Petar Djekic. Petar Djekic beschäftigt sich als Director Marketing bei der Musikentdeckungsmaschine mufin mit allem, was das Web 2.0 an Musik hergibt. Er ist am besten über Xing erreichbar.
Dieser Artikel spiegelt die persönliche Meinung des Autors wieder und muss nicht mit der Einstellung von mufin übereinstimmen.
Der geplatzte Deal zwischen YouTube und GEMA hat wieder eine Diskussion um Musik im Netz, tragfähige Geschäftsmodelle und die Situation von Musikstartups in Deutschland angefacht. Der Zeitpunkt des Scheiterns des YouTube/GEMA-Deals ist interessant, da letzte Woche wieder einiges im Musikweb passiert ist. Nicht nur steht mit steereo ein neues Holtzbrinck-Musikstartup in Deutschland in den Startlöchern, sondern auch Google hat mit Google Music China seine ‘alles-umsonst-und-legal-und-saug-oder-hör-so-viel-du-willst’-Musikplattform aus der Beta geholt. Derzeit hat die Plattform 350.000 Songs, anvisiertes Ziel sind aber 1,1 Millionen – mit voller Unterstützung der Major-Labels versteht sich. Der Chef von Warner Music Asia Lachie Rutherford kann kaum an sich halten: “I can’t overestimate how important this is”. Leider fehlte der Nebensatz “and I can’t wait to bring this to the U.S. and European markets”. Während so knapp 20% der Weltbevölkerung in den Genuss eines werbefinanzierten On-Demand-(und MP3-Download!-)Musikservices kommt, strauchelt die Musikplattform Imeem in den USA und SeeqPod hat vorsichtshalber direkt Insolvenz angemeldet.
» weiterlesen
Nachdem sich YouTube nicht mit der Musikervertretung GEMA über einen neuen Lizenzvertrag einigen konnte, verschwinden nun zahlreiche Musikvideos aus dem Archiv des Videoportals. Die Serie schlechter Nachrichten rund um kostenlose und werbefinanzierte Musik im Netz setzt sich damit fort.
Nicht dass uns diese Meldung wirklich überraschen würde:
YouTube wird ab Mitternacht Musikvideos der von der “Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte” (GEMA) vertretenen Interpreten und Künstler
in Deutschland sperren. Da nahezu alle populären und kommerziell erfolgreichen Musiker Mitglieder bei der GEMA sind, dürfte die Entscheidung eine nicht gerade geringe Anzahl an Clips betreffen.
YouTube zieht mit diesem Schritt seine Konsequenz aus dem Scheitern der Verhandlungen mit der GEMA über eine Verlängerung des Lizenzvertrages zwischen dem Videportal und der Verwertungsgesellschaft. Die Vereinbarung sah vor, dass die GEMA von YouTube eine Pauschalgebühr für von durch User hochgeladene Musikvideos erhält, um diese dann in üblicher GEMA-Manier nach einem Verteilungsschlüssel an ihre Mitglieder auszuschütten. Während YouTube auch in Zukunft eine Pauschale an die Musiker-Lobby zahlen möchte, fordert die GEMA mehr Transparenz und eine “angemessene” – mutmaßlich höhere – Vergütung.
» weiterlesen
Die Musikplattform Jamendo bietet ab sofort ein Lizenzierungsportal für gewerbliche Nutzung von auf Jamendo gehosteter Musik auch für Deutschland an. Ein Angriff auf Verwertungsgesellschaften wie die GEMA in Deutschland.
Jamendo ist eine Musikplattform, auf der Musiker ihre Musik hosten können. Die auf Jamendo verfügbare Musik wird unter
Creative-Commons-Lizenzen veröffentlicht. Die Musikdateien werden bandbreitenschonend teilweise über
BitTorrent verteilt.
Jamendo dürfte die weltweit größte Plattform mit freier Musik sein. Mittlerweile findet man dort über 15.500 Alben. Auch die Community um die Musik ist äußerst rege: Auf Jamendo werden über 488.000 aktive Mitglieder gezählt.
» weiterlesen