Thema: Freemium

 

Alle 29 Artikel zum Thema Freemium auf netzwertig.com:

Musikdienste:
simfy verabschiedet sich vom Freemium-Modell

Nach dem Start von Spotify in Deutschland stellte sich die Frage, wie der lokale Konkurrent simfy auf das unbegrenzte Gratisangebot des Neulings reagieren würde. Heute liefern die Kölner die Antwort: mit dem endgültigen Rückzug in die Nische der Bezahlanbieter.

Ende November erläuterten wir, wie der On-Demand-Musikdienst simfy mit Einschränkungen bei seinem Gratisangebot nahezu kapitulierte und Spotify, dessen bevorstehender Deutschlandstart schon damals ein offenes Geheimnis war, den Markt überließ. Damals minimierten die Kölner die Möglichkeiten der kostenfreien Nutzung von simfy, indem diese (nach den ersten zwei unbegrenzten Monaten) nur noch fünf statt 20 Stunden pro Monat umfasste.

Mitte März dann gab Spotify sein lange erwartetes Debüt in Deutschland – und überraschte mit einem vorläufig unlimitierten Angebot auch für Anwender der werbefinanzierten Gratisversion. Stach simfy zuvor als einziger hierzulande verfügbarer On-Demand-Dienst mit Gratiskomponente noch aus der Schar der kostenpflichtigen Musikflatrates heraus, sah das Angebot der Rheinländer nach dem Markteintritt von Spotify plötzlich mickrig aus. Wie würde simfy, das kurz zuvor eine erneute Kapitalspritze erhalten hatte, auf das Konkurrenzangebot reagieren?

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“Egotracking”:
TwentyFeet erreicht 100.000 Nutzer

TwentyFeet, ein Statistikdienst für Social-Web-Konten, hat die Marke von 100.000 registrierten Nutzern durchbrochen. Jetzt streben die Wiesbadener die Profitabilität an.

Wir bei netzwertig.com lieben Startups, die sich nicht an der allgemein üblichen Geheimniskrämerei beteiligen, sondern einen offenen Einblick in ihre Geschäftsentwicklung und Nutzerzahlen geben. Wir können zwar nicht garantieren, dass dies der ultimative Weg zum Erfolg ist – aber uns und unsere Leser freut es natürlich.

TwentyFeet hat uns schon in der Vergangenheit offenherzig mit Zahlen versorgt. Bei dem im Herbst 2010 gestarteten Service der Wiesbadener Webagentur Seibert Media können deutsch- und englischsprachige Nutzer für private sowie berufliche Zwecke Statistiken und Kennzahlen zu ihren persönlichen Social-Web-Konten abrufen, um die Entwicklung von Followern, Retweets, Zitierungen, Favorisierungen und weiteren relevanten Metriken im Blick zu behalten. Das Unternehmen bezeichnet dies passenderweise als “Egotracking”.

In dieser Woche nun hat TwentyFeet die magische Marke von 100.000 registrierten Nutzern durchbrochen. Am gestrigen Dienstag waren es exakt 100.450 Anwender, wie uns TweentyFeet-Geschäftsführer Martin Seibert berichtete. Diese überwachen insgesamt 211.914 Konten bei Twitter, Facebook, Google Analytics, YouTube, MySpace und bit.ly. In den letzten Monaten gewann der Service jeweils rund 15.000 Anwender. Mehr als die Hälfte der registrierten Nutzer loggen sich laut Seibert regelmäßig ein.

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Neue Preisdifferenzierung und Einschnitte beim Gratis-Angebot:
simfy folgt Spotify

Das Kölner Musikstartup simfy beschneidet seine Gratisversion und bietet nur noch 20 Stunden Streaming pro Monat. Die ab sofort gültige Produkt- und Preispalette ist der des Konkurrenten Spotify sehr ähnlich.

Wer bisher im deutschsprachigen Raum unbegrenzt On-Demand-Musik hören und dafür keinen Cent zahlen wollte, für den war der Kölner Musikdienst simfy die erste und einzige Adresse. Lediglich auf mobile Apps mussten simfys Gratisanwender verzichten und zudem gelegentlich Werbung über sich ergehen lassen.

Doch mit dieser Freiheit ist ab sofort Schluss: Am Donnerstag gab das Unternehmen bekannt, dass simfy Free nun nur noch 20 Stunden Streaming pro Monat beinhaltet. Wem das nicht genügt, der muss ein kostenpflichtiges Paket erwerben. Zukünftig bieten die Rheinländer zwei Bezahl-Pakete: “Premium” für 4,99 Euro pro Monat mit unbegrenztem und werbefreiem On-Demand-Zugang zu über 13 Millionen Titeln sowie Premium Plus für 9,99 Euro monatlich, wobei auch der Zugriff über die mobilen simfy-Applikationen (inklusive Offline-Modus) inbegriffen ist.

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“Zahle, so viel du willst”:
Zootool gibt Einblicke in sein Freemium-Experiment

Der deutsche Social-Bookmarking-Dienst Zootool hat kürzlich eine kostenpflichtige Pro-Funktion veröffentlicht. Über den Preis können Nutzer selbst entscheiden. Jetzt berichten die Zootool-Macher über den Verlauf des Experiments.

Die Mehrzahl aller von uns bei netzwertig.com vorgestellten Webdienste muss irgendwann darüber entscheiden, wie sie ihre operativen Kosten decken und Geld verdienen wollen. Mögliche Ansätze gibt es unzählige – doch nicht jedes Geschäftsmodell passt zu jedem Startup oder Onlineservice. Und wer beim Versuch der Monetarisierung zu kräftig hinlangt, stößt leicht treue Anwender vor den Kopf.

Der deutsche Social-Bookmarking-Dienst Zootool (unser Review) hat Anfang August ein Experiment gestartet: Nach einigen Jahren mit Einnahmen einzig aus einer Mini-Werbevermarktung sahen die Zootool-Gründer Bastian Allgeier und Hartmut Wöhlbier die Zeit gekommen, um eine mit Zusatzfunktionen ausgestattete, kostenpflichtige Premium-Variante des 2008 gestarteten Angebots zu veröffentlichen. Doch weil sie sich über die angemessene Höhe der Jahrespauschale im Unklaren waren, entschlossen sie sich, über diese ganz einfach die User selbst bestimmen zu lassen. Zootool Pro mit einer frei wählbaren jährlichen Gebühr zwischen einem und 100 Dollar war geboren.

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Onlinenotizbuch:
Memonic setzt
alles auf Wachstum

Im Rahmen einer Medienkampagne verteilt das digitale Notizbuch Memonic aus Zürich lebenslange Premium-Konten für ein paar Euro. Das ist mutig.

Memonic ist das Schweizer Gegenstück zum bekannten und beliebten digitalen Notizdienst Evernote (und zum kleineren Wettbewerber Springpad). Der Vergleich David gegen Goliath liegt da nahe, und entsprechend groß ist die Herausforderung für die Zürcher, sich auf internationaler Bühne Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Mit einer durchaus mutigen Aktion versucht Memonic jetzt, in die Offensive zu gehen und auf einen Schlag viele neue Nutzer zu gewinnen. Im Rahmen von sieben Kooperationen mit Medienanbietern sollen in der Schweiz, in Deutschland und in Großbritannien Premium-User in großer Zahl gewonnen werden. » weiterlesen

Suchmaschine für die persönliche Cloud:
Greplin integriert
Google Reader und Delicious

Greplin integriert zwei neue Dienste für seine persönliche Cloudsuchmaschine: Wer erfolgreich einen anderen Nutzer einlädt, kann fortan die eigenen RSS-Feeds im Google Reader sowie die gespeicherten Bookmarks bei Delicious indexieren.

Über Greplin, die US-Suchmaschine für persönliche Cloud-Dienste, hatten wir schon zweimal berichtet – zuletzt zu ihrem offiziellen Launch im Februar. Der Service aus San Francisco erlaubt es Nutzern, Konten bei populären Webangeboten über ein einheitliches Interface (oder ein Chrome-Erweiterung) zu durchsuchen.

Zu den unterstützten Services, die in der Gratisversion mit Greplin indexiert werden können, gehören Facebook, Twitter, Dropbox, Gmail, LinkedIn, Google Kalender, Google Docs sowie Google Contacts. Das kostenpflichtige Premiumangebot ermöglicht außerdem das Durchsuchen von Googles Apps, Evernote, Yammer, Salesforce, Highrise und Basecamp.

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Spotify beschränkt Gratis-Zugang:
Das Ende von kostenfreier
On-Demand-Musik

Spotify schafft seinen kostenfreien, werbefinanzierten All-You-Can-Eat-Dienst für On-Demand-Musik ab. Das Modell ist damit gescheitert.

Wir hatten es eben bereits in Linkwertig erwähnt: Spotify gab gestern Änderungen rund um seinen Gratis-Musikdienst bekannt. Und obwohl der Service aus Schweden bisher lediglich in sieben europäischen Ländern verfügbar und für User in D-A-CH nur über Umwege erreichbar ist, hat die Entscheidung eine globale Symbolwirkung: Unbegrenztes, durch Werbung finanziertes On-Demand-Streaming von Musik hat keine Zukunft.

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Sieben Monate nach dem Launch:
TwentyFeet lässt tief blicken

Bei TwentyFeet können Nutzer Statistiken und Kennzahlen zu ihren Social-Web-Accounts abrufen. Bei uns gibt der vor sieben Monaten gestartete Dienst aus Wiesbaden jetzt Einblicke in die bisherige Entwicklung.

Gut sieben Monate ist es jetzt her, dass wir euch TwentyFeet vorgestellt haben, ein Startup aus Wiesbaden, das Statistiken und Kennzahlen rund um persönliche Social-Web-Konten bereitstellt. Der Service richtet sich sowohl an Privat- als auch Profi-Nutzer, die einen kompakten und stetig aktuellen Überblick über die Zahl ihrer Follower, Retweets, Zitierungen, Likes etc. behalten möchten. » weiterlesen

Kontinuierliche Einschnitte:
Last.fm schrumpft sich gesund

Die Entscheidung von Last.fm, den kostenfreien Zugriff auf Radiostreams einzuschränken, ist bereits die dritte Beschneidung des Kernangebots innerhalb von zwei Jahren. Freunde macht man sich so nicht.

Ab dem 15. Februar wird der Londoner Musikdienst Last.fm wie gestern in Linkwertig berichtet die kostenlose Verfügbarkeit seiner personalisierten Radiostreams für Nutzer aus Deutschland auf die Website begrenzen. Wer über die mobilen Applikationen für iPhone und Android oder andere Hardware auf die Last.fm-Radiokanäle zugreifen will, muss sich für die kostenpflichtige Variante entscheiden. Drei Euro pro Monat werden dafür fällig. In Großbritannien und den USA sind die Streams neben der Website auch über Smartphones mit Windows Phone 7 sowie die Xbox Live ohne ein Premium-Abo zugänglich.

Der Schritt ist isoliert betrachtet durchaus nachvollziehbar: Bei vielen konkurrierenden Musikservices wie z.B. simfy, play.fm oder Spotify ist es üblich, die Kernfunktionalität gratis anzubieten und für den Mehrwert des mobilen Zugriffs Geld zu verlangen. Allein durch Werbung lassen sich die von den Anbietern abzuführenden Lizenzkosten für das Streaming nicht decken. Zudem sind drei Euro pro Monat ein vertretbarer Preis, besonders wenn man dafür das angeblich “beste Radio der Welt bekommt” (Zitat aus dem Last.fm Blog).

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CoboCards und das Freemium-Modell:
Auf der Suche nach der
perfekten Konversionsrate

Seit einem Jahr setzt das Aachener Startup CoboCards auf ein Freemium-Modell. Jetzt beschreibt es, welche Effekte der Schritt hatte.

Bereits im Juli vergangen Jahres gewährte uns CoboCards tiefe Einblicke in die Geschäftsentwicklung. Das junge Startup aus Aachen verfolgt im Gegensatz zu den meisten anderen aufstrebenden Webfirmen eine äußerst offene Strategie, was die Bekanntgabe von Kenn- und Erfolgszahlen betrifft. So werden Besucher auf der CoboCards-Website mit dem prominent und in großer Schrift platzierten Vermerk begrüßt, dass “bereits 32.000 User über 2,6 Mio. Karteikarten erstellt haben”.

Das Geschäftsmodell des Unternehmens baut auf einen Freemium-Ansatz: Die Gratisvariante erlaubt das Erstellen von bis zu drei Kartensätzen, für drei Euro monatlich bei sechsmonatiger Vorauszahlung bzw. fünf Euro bei monatlicher Zahlweise entfällt diese Begrenzung, außerdem gibt es zusätzliche Features.

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