Thema: Freeconomics

 

Alle 16 Artikel zum Thema Freeconomics auf netzwertig.com:

Freeconomics:
Märkte sind keine Nullsummenspiele

Wie man anhand einer Studie zu iPhone-Applikationen sehen kann, können mit kostenlosen Angeboten neue Märkte erschlossen und höhere Verkäufe erzielt werden.

ReadWriteWeb hat einen Artikel zu einer Studie über das Ökosystem rund um das iPhone veröffentlicht. Besonders interessant fand ich dabei folgende Grafik:

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Die Buchbranche im digitalen Zeitalter

Leander Wattig hat eine lesenswerte Analyse über die künftigen Rahmenbedingungen und Implikationen für die Buchbranche geschrieben, wenn E-Books über sie hereinbrechen werden und ihr Geschäftsmodell umkrempeln.

Die Analyse von Leander Wattig liest sich in den Grundüberlegungen wie eine Eins-zu-Eins-Übersetzung unseres Artikels über die Musikindustrie im digitalen Zeitalter, was angesichts der ganz gleichen Veränderungen in den Kostenstrukturen bei beiden Branchen nur logisch ist. Diese allgemein bekannten Erkenntnisse stammen auch nicht von uns und werden auch von anderen Personen wie etwa Chris Anderson verbreitet.

Zunächst gilt es, die Kostenstrukturen und ihre Implikationen zu erkennen:

Wenn ich mich also in den jungen Autor der digitalen Medienwelt hineindenke, würde ich immer annehmen, dass er nichts zu verkaufen versucht, was im Überfluss vorhanden ist. Er wird das im Überfluss Vorhandene eher für seine Ziele, d.h. den Aufbau einer maximalen Reichweite, nutzen wollen. Daher wäre meine Vermutung, dass der junge Autor sein Manuskript in diesem Falle an potenziell jeden im Internet schicken wollen wird. Er würde das freie Kopieren seiner Inhalte nicht nur zulassen, sondern sogar befördern. Er würde die Tauschbörsen als Marketingplattformen begreifen.

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Chris Anderson:
“Free” als Teil von Geschäftsmodellen (Video)

Chris Anderson, Autor von The Long Tail (Affiliate-Link) und dem kommenden Buch Free, erzählt in einem sehenswerten Video (ca. 16 Min.) darüber, wie Free immer wichtiger wird und bald alle Branchen durchdringen wird.

Er spricht unter anderem auch darüber, dass es bei “Free”, also dem “Verschenken” von Gütern, nicht darum geht, alles zu verschenken, sondern dass es sich nur um eine Komponente eines mehrere Komponenten umfassenden Geschäftsmodells handelt. Etwas, das auch in Deutschland von unbedarften Beobachtern oft ignoriert wird.

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Untersuchung zu Web-Geschäftsmodellen:
Werbefinanziert auf Platz 1,
Freemium auf 2

Chris Anderson, Autor von The Long Tail und dem kommenden Buch Free, verweist auf seinem Blog auf eine Untersuchung der eingesetzten Geschäftsmodelle der Webware 100 Top Web Apps von 2008.

Wenig überraschend landet “Werbefinanziert” ungeschlagen auf Platz eins mit 34 Prozent der Startups, die auf Werbung setzen. Auf Platz zwei mit 12 Prozent folgt das Freemium-Modell, welches auf eine Kombination von kostenlosen Basis-Accounts und kostenpflichtigen Premium-Accounts mit mehr Funktionalität setzt. Als weitere Ansätze folgen etwas der Verkauf von virtuellen Gütern auf z.B. Facebook (acht Prozent) oder der typische E-Commerce mit dem Online-Verkauf von physischen Gütern (fünf Prozent).

Die Legende zu dieser Darstellung findet man hier.

Zum Thema passend noch ein Linktipp: der Blogger Rob Diana hat eine gute Übersicht über Ausprägungen von Geschäftsmodellen für das Monetarisieren von Webapplikationen zusammengestellt.

Die Mär von der
“Generation kostenlos”

Es gibt einen Grund, warum viele Angebote im Internet kostenlos angeboten werden. Dieser Grund ist allerdings nicht eine vermeintliche “Gratis-Mentalität” oder ein Aufkommen einer herbeigeschriebenen “Generation kostenlos”. Der Grund liegt in den ökonomischen Gegebenheiten und Dynamiken des Webs.

Immer wieder wird im Zusammenhang von Webangeboten und der allgemeinen Nutzung des Internets von einer vermeintlichen Gratismentalität gemunkelt. Man meint damit eine vermeintliche neue Generation an Geizhälsen, die alles umsonst wollen. Niemand will mehr für etwas bezahlen!

Das ist natürlich Unsinn.

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Musik und Internet:
10 Erlösmodelle für Musiker

David Bauer beim 78s-Magazin hat eine Übersicht zu möglichen Geschäftsmodellen für Musiker zusammengestellt, jetzt wo die CD langsam aber sicher ihr Ende erreicht und das Internet alles umkrempelt. Alle vorgestellten Modelle wurden bereits in der Praxis geprobt, entsprechende Artikel zu den Experimenten sind im 78s-Artikel verlinkt.

Herausgekommen ist eine Aufzählung von zehn möglichen Erlösmodellen und interessanten Experimenten. Eine Auswahl:

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3 Freemium-Strategien

Wir stellen drei verschiedene Herangehensweisen an das Freemium-Geschäftsmodell vor.

Über das Freemium-Geschäftsmodell, kostenlose Basisaccounts und kostenpflichtige Premiumaccounts anzubieten, haben wir einige Male berichtet. Auf dem Blog “Startuplessons learned” werden drei Strategien beziehungsweise Herangehensweisen an das Freemium-Modell identifiziert:

1. Kostenlos unterstützt Bezahlt: Hier opfern die Benutzer der kostenlosen Accounts ihre Zeit zum Nutzen der User mit Premium-Accounts. Das Blog führt als Beispiel Puzzle Pirates an. Andere Beispiele sind Sites mit User-Generated-Content, wo mehr bzw. besserer Content allen Usern oder speziell den Premium-Usern zugute kommt. Premium-Nutzer können dann schon per se mehr mit diesem Content anstellen, da ihre Accounts mit mehr Funktionalität ausgestattet sind.

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Wie Musiker mit dem Web Geld verdienen:
Antworten auf Kritikpunkte

Zu den Aussagen in meinem Artikel “Wie Musiker in Zeiten des Internets Geld verdienen (können)” entstand eine rege Debatte in den Kommentaren und auf anderen Blogs rund um die geäußerten Thesen und Empfehlungen an die Musikbranche. In diesem Artikel versuche ich, auf die am häufigsten geäußerten Kritikpunkte einzugehen.

Die zwei wesentlichen Punkte meiner Ausführungen zur ökonomischen Situation und den daraus entstehenden Konsequenzen für Musiker lassen sich wie folgt zusammenfassen:

1. Musikdateien können ohne Kosten kopiert und verbreitet werden.

2. Musiker können in Zeiten des Webs nicht nur ebenso gut, sondern auch besser verdienen als in den Zeiten, als es nur physische Tonträger gab, indem sie die Kosten für die Musikaufnahmen nicht durch den Verkauf der Kopien dieser Aufnahmen versuchen einzunehmen, sondern über andere Wege. Die erfolgversprechendste Strategie ist, die digitalen Musikaufnahmen stattdessen kostenfrei unter das Volk zu bringen, um so den eigenen Bekanntheitsgrad zu maximieren. Und diesen dann mit dem Verkauf knapper Güter in Einnahmen zu verwandeln.

Zur detaillierten Argumentation siehe den ursprünglichen Artikel.

Kommen wir nun zu den am häufigsten geäußerten Kritikpunkten. Die Kritikpunkte sind fett hervorgehoben, darunter stehen meine Antworten.

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Monty Python steigert DVD-Verkäufe um 23000 Prozent, dank kostenloser YouTube-Videos

Wenn wir hier immer wieder auf die Macht, kostenlos über das Internet verbreiteter Produkte verweisen, weil sie unter anderem hervorragende Werbung für den Rest des Angebots sind, werden immer wieder die Einwürfe gebracht:

  • dass niemand davon leben könne, Produkte zu verschenken,
  • dass man sich dann Peanuts begnügen müsste,
  • und das man das Freerider- bzw. Trittbrettfahrerproblem massiv bekämpfen muss, um maximale Gewinne einfahren zu können.

Die Kritiker ignorieren dabei natürlich die neuen Gesetzmässigkeiten des Internetmarktes und vor allem das Potential, das man bei einer intelligenten Herangehensweise abschöpfen kann.

Das jüngste Beispiel ist die UK-Komikergruppe Monty Python:

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Optimismus und Midem:
Beispiele erfolgreicher alternativer Erlösmodelle für Musiker

Auf der Musikmesse Midem haben mehrere Musiker ihre erfolgreichen Versuche vorgestellt, Geld abseits des langfristig zum Scheitern verurteilten Verkaufs von digitalen Musikaufnahmen zu verdienen.

Michael Masnick war auf der Musikmesse Midem und berichtet auf Techdirt von dort vorgestellten innovativen und erfolgreichen Ansätzen von Musikern, Geld zu verdienen.

Die vorgestellten Beispiele fallen allesamt in die von Masnick, mir und anderen propagierten neuen Erlösmodelle für Musiker, die den Möglichkeiten als auch den veränderten Rahmenbedingungen des Webzeitalters Rechnung tragen.

Ich fasse einige der Beispiele kurz zusammen:

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