Alle 6 Artikel zum Thema Frage-Antwort-Portale auf netzwertig.com:
Auf den Hype folgte die Ernüchterung – da war auch die Frage-Antwort- und Wissensplattform Quora keine Ausnahme. Doch die Besucherzahlen steigen wieder. Und frisches Kapital soll die langfristige Orientierung der Kalifornier manifestieren.
Manche Startups sind gut damit beraten, bei ausbleibendem exponentiellen Wachstum grundsätzliche Schwächen an ihrer Produktidee zu identifizieren und mit einem abgewandelten Konzept frühzeitig einen Neustart zu wagen (der berühmte “Pivot”). Andere wiederum tun gut darin, den bestehenden Ansatz kontinuierlich zu verfeinern und geduldig auf das Eintreten des Tipping Points zu warten. Pinterest benötigte beispielsweise mehr als ein Jahr, bevor die Nutzerzahlen plötzlich explosionsartig anstiegen. Die Schwierigkeit für Gründer liegt darin, zu erkennen, in welche der zwei Kategorien ihr Angebot fällt. Ich persönliche glaube, dass Quora, die Frage-Antwort-Plattform aus Palo Alto, die richtige Entscheidung getroffen hat, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und sich nicht von einer nachlassenden Aufmerksamkeit in Branchenkreisen beirren zu lassen. » weiterlesen
Google+ präsentiert sich als echtes Multitalent mit vielen möglichen Einsatzgebieten. Ein aktueller Beitrag erinnert stark an die Frage-Antwort-Community Quora und hebt die Tauglichkeit des Google-Dienstes als Wissensplattform hervor.
Dass
Google+ für den ein oder anderen existierenden Onlinedienst eine Konkurrenz darstellt, sollte mittlerweile allen bewusst sein. Facebook und Twitter
sind hierfür die offensichtlichsten Beispiele. Der integrierte Videochat “Hangouts” könnte beispielsweise auch Skype sowie andere Videokonferenzlösungen in Bedrängnis bringen. Und mit Huddle beinhaltet die mobile App von Google+ einen Chatdienst, der offensichtliche Parallelen zu einschlägigen Smartphone-Chatclients und Group-Messaging-Services à la
WhatsApp,
Kik oder
Beluga aufweist.
Je tiefer man in die Google+-Materie einsteigt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, weitere Anwendungsszenarien zu entdecken, die das Google-Produkt schlagartig in die Nähe anderer Onlineservices rücken und zumindest einen oberflächlichen Vergleich erlauben. Als ich am Dienstag dieses Google+-Posting samt dazugehörigen Kommentaren entdecke, hatte ich ein derartiges Erlebnis. Kurzzeitig war mir, als befände ich mich bei Quora.
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Starmind ist eine Frage-Antwort-Plattform, die ähnlich wie Quora hohe Ansprüche an ihre Mitglieder stellt. Anders als der US-Dienst richtet sich das Angebot des Startups aus der Nähe von Zürich auch an deutschsprachige Nutzer.
Als zum Jahreswechsel die Frage-Antwort-Community
Quora plötzlich
in aller Munde war und auch von wissbegierigen Nutzern aus dem deutschsprachigen Raum entdeckt wurde, mischte sich in die allgemeine Begeisterung
auch Kritik über die Tatsache, dass man bei der US-Plattform nur auf Englisch antworten darf. Für alle, die dies als Hindernis und unerfreuliche Einschränkung ansehen, gibt es mit
Starmind eine Alternative.
Der in Meilen nahe Zürich angesiedelte Dienst existiert zwar schon seit zwei Jahren, hat aber jüngst seine Funktionalität justiert und sich damit deutlich stärker dem Grundkonzept von Quora angenähert: Eine Community kompetenter Menschen, die Fragen stellen und beantworten – primär auf Deutsch (englischer Content wird aber auch akzeptiert).
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Quora hat mehr zu bieten als Fragen und Antworten. Der Dienst kann auch als simples, das soziale Netzwerk integrierende Blogwerkzeug eingesetzt werden.
Stellt euch vor, ihr wollt (erstmalig oder zum wiederholten Male) ein Blog starten. Eure Ansprüche an die technische Umgebung sind relativ gering, euch geht es primär darum, einen öffentlich zugänglichen Ort im Netz zu haben, an dem ihr mit wenig Aufwand eure Gedanken in mehr als 140 Zeichen publizieren und gleichzeitig eine möglichst große Leserschaft erreichen könnt.
Eine ganze Reihe kostenloser gehosteter Bloggingdienste (ihr wollt es einfach, deshalb kommt das eigene Hosting für euch in diesem Fall nicht in Frage) stehen zur Wahl – von WordPress und TypePad über Blogger und blog.de bis zu Tumblr und Posterous.
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Das US-Startup Quora gehört zu den derzeit angesagtesten Webunternehmen im Silicon Valley. Gelungen ist dies, indem es das bekannte Konzept der Frage-Antwort-Portale weiterentwickelt und zahlreiche prominente Nutzer bei sich versammelt hat.
Was benötigt man, um als junges Webunternehmen in den USA initiale Aufmerksamkeit zu generieren und sich schnellstmöglich eine kritische Masse zu erarbeiten, von der ausgehend eine weitere globale Expansion realisiert werden kann? Ein interessantes Produkt natürlich, wobei dies nicht der ausschlaggebende Punkt ist. Viel wichtiger: Prominente Nutzer aus den engsten Kreisen eingeweihter Silicon-Valley-Unternehmer und dazu die Unterstützung reichweitenstarker Blogger.
Quora, ein Frage-Antwort-Portal mit Sitz im kalifornischen Palo Alto, hat all das. Im Dezember ging der von zwei ehemaligen Facebook-Mitarbeitern gegründete Dienst in geschlossener Beta-Phase an den Start und ist seit Juni dieses Jahres für alle Nutzer zugänglich. Während Quora das in der Regel recht triviale Konzept existierender Frage-Antwort-Portale auf ein deutlich höheres Niveau befördert, waren es offenbar vor allem die qualitativen Antworten rund um technologische und unternehmerische Themen, welche dem Service innerhalb weniger Monate eine treue Anhängerschaft einbrachten.
Die Qualität der bei Quora veröffentlichten Inhalte wiederum gilt unter anderem deshalb als überdurchschnittlich, weil viele Startup-Gründer, Branchenkenner und Investoren den von TechCrunch, VentureBeat, GigaOm und anderen führenden Blogs angepriesenen Dienst einsetzen und dort mit eigenen Antworten zur Wissensfindung beitragen.
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Die Bücher-Community LovelyBooks erweitert ihr Buchfrage-Widget auf E-Books und bringt Leser und Autoren an der Stelle miteinander in Kontakt, an der dies am natürlichsten erscheint: Im Buch!
— Warum wir mehr wissen über Social Media? — Weil wir jahrelange praktische Erfahrung haben: Zum Beispiel aus diesem Blog. Wollen Sie auch mehr wissen? Dann holen Sie sich unser kostenloses Whitepaper. — Textanzeige —
Im April hatten wir über “Buchfrage” berichtet, die von der Bücher-Community
LovelyBooks entwickelte “weltweit erste
Applikation für persönliche Buchempfehlungen”. Mit Hilfe des Features können User beliebige Fragen rund um Bücher stellen und diese von anderen Bücherexperten oder solchen, die sich dafür halten, beantworten lassen.
Seit dem Launch vor einem halben Jahr hat sich einiges getan: Mittlerweile gibt es Buchfrage auch als Widget, das Betreiber von Websites bei sich integrieren können. Über 150 Literatursites haben das Buchfrage-Widget bisher implementiert, von Verlagen über Blogs, Buchhändler bis hin zu Autoren. Es scheint fast, als sei die Holtzbrinck-Tochter LovelyBooks mit der Idee für ein Frage-Antwort-System rund um Bücher auf etwas gestoßen, das sich als Produkt zunehmend verselbstständigt und zu einer zentralen Plattform für literarische Diskussionen im Web wird:
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