Thema: Format
Alle 3 Artikel zum Thema Format auf netzwertig.com:
Journalistische Einfallslosigkeit:
Medienzeiten:
Fernsehen ist schwerfällig, dümmlich, flüchtig
Es zählt das geschriebene Wort: Während sich die Botschaften aus Fernsehen und Radio schnell versenden, archiviert Google das Gedächtnis der Menschheit in Textform.
Ich hatte mit Peter übers Bloggen und übers Internet gesprochen und dabei das abgegrabbelte Web-2.0-As aus dem Ärmel gezogen, wonach die Printmedien informationell deshalb mit dem Internet nicht mehr mithalten könnten, weil sie mit ihren ‘News’ immer 24 Stunden zu spät auf den Markt kämen. “Das war beim Fernsehen und beim Radio doch auch schon so”, sagte daraufhin mein Peter. Einen Moment lang meinte ich, ein leises Zischen zu hören, als mir argumentativ die Luft aus den heißluftgefüllten Reifen entwich.
Peters Argument ist auf den ersten Blick ja auch bestechend: Das Fernsehen mit seinen zahllosen ‘Live-Sendungen’ direkt aus dem Erdbebengebiet, oder auch der Propagandaminister Goebbels im Sportpalast, wie er damals via Volksempfänger schnurstracks in jedes toitsche Wohnzimmer gelangte … die ‘Funkmedien’ erfüllten mit ihren Direktübertragungen tatsächlich genau das schon lange, was jetzt der ‘Mythos Internet’ einer Medienrevolution in der Jetztzeit zuschreibt. Andererseits …
Medienformate im Vergleich:
Mein Podcast gegen dein TV-Gerät
Natürlich haben Zeitungen und Magazine unbestreitbare Vorteile. Podcasts und Online-Portale aber auch. Und was ist mit dem Radio? Gut, dass wir verglichen haben!
Kürzlich fragte ich mich, warum Medienformate noch immer gegeneinander ausgespielt werden, obwohl es doch eigentlich allen um die Inhalte geht. Nun drehen wir den Spiess um: Wir lassen die verschiedenen Medienformate gegeneinander antreten und listen ihre Vorteile und Nachteile auf. Für Ergänzungen sind wir dankbar.
Zeitung: Kürzlich sass ich in der Tram neben einem grauhaarigen Herrn mit Brille und lernte von ihm, wie man die riesenhafte Zeit in der Tram liest. Er hatte nur einen Bund dabei (von acht) und faltete diesen immer wieder neu auseinander, was mit grösstem Geschick und grösstmöglicher Zurückhaltung einherging. Mal faltete er den Bund auf eine Viertelseite zusammen, mal auf eine Spalte. Es hätte mich nicht gewundert, wenn er daraus plötzlich einen Schwan oder sonst etwas schönes gebastelt hätte.










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