Thema: Follower-Prinzip

 

Alle 5 Artikel zum Thema Follower-Prinzip auf netzwertig.com:

Facebooks neuer “Abonnieren”-Button:
Ein kleiner Knopf mit großer Wirkung

Facebook erlaubt es Nutzern schon länger, öffentliche Status Updates von Nicht-Kontakten zu abonnieren. Eine neue Schaltfläche rückt diese Funktion jetzt ins Zentrum und unterstreicht Facebooks Bestreben, der Konkurrenz das Wasser abzugraben.

Im Gegensatz zu den verbesserten Kontrollmöglichkeiten rund um das Teilen von Inhalten sowie den dieser Tage nach und nach alle Nutzer erreichenden “smarten Freundeslisten” beinhaltet eine weitere, am Mittwochabend von Facebook verkündete und scharf geschaltete Neuerung eigentlich nur das Hinzufügen eines zusätzlichen, scheinbar harmlosen Buttons zu Nutzerprofilen.

Und tatsächlich macht der neue zentrale “Abonnieren”-Knopf zwischen dem Button für Freundesanfragen und dem zum Versenden einer Nachricht eigentlich nichts, was nicht zuvor auch schon möglich war: nämlich alle öffentlichen Status-Updates eines Mitglieds zu abonnieren, das nicht zu den bestätigen Facebook-Freunden gehört. Doch bisher erreichte man dies allein durch eine nicht erwiderte Freundschaftsanfrage, was die Bekanntheit des Features im Promillebereich angesiedelt haben dürfte.

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Soziale Beziehungen im Web:
Auf der Suche
nach der perfekten Vernetzung

Webplattformen, die Nutzer miteinander in Kontakt bringen, bauen auf unterschiedliche Ansätze zur Abbildung von Beziehungen und Schaffung von Interaktion. Nach dem perfekten System wird noch gesucht.

Illustration: stock.xchng
Illustration: stock.xchng
Das Erscheinen von Google+ und dessen Einsatz eines erweiterten Followerprinzips zur Kontaktverwaltung und Möglichkeit des granularen Publizierens von Inhalten hat die Debatte über das perfekte Vernetzungssystem für soziale Netzwerke angeheizt.

Alle Freunde, Verwandten, Bekannten und Kollegen in einen Topf zu werfen, ignoriert die unterschiedlichen Ebenen realer sozialer Beziehungen, so das Argument der Befürworter neuartiger Systeme zur Kategorisierung der Kontakte bei Social-Web-Diensten.

In diesem Beitrag blicken wir auf die wichtigsten Ansätze zur Abbildung von Beziehungen im Netz sowie ihre Vor- und Nachteile:

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Bücher-Community:
LovelyBooks setzt auf Personalisierung

Die Bücher-Community LovelyBooks modernisiert ihre Plattform und macht sie mit einem Stream, Filteroptionen sowie einer Follower-Funktion für Autoren, Verlage und Themen personalisierbar.

Die Stuttgarter Bücher-Community LovelyBooks wird immer mehr zu einem Garant für regelmäßige und innovative Funktionserweiterungen. Vor gut einem Jahr startete die Holtzbrinck-Tochter mit der “Buchfrage” die laut eigener Aussage “weltweit erste Applikation für persönliche Buchempfehlungen”.

Seit Oktober vergangenen Jahres kann diese als Widget auch in E-Books integriert werden, was Leser und Autoren direkt im Kontext der Handlung zusammenbringt und miteinander kommunizieren lässt.

Nach der Fertigstellung dieses Features lehnten sich die Schwaben jedoch nicht zurück, sondern nahmen umgehend den nächsten Schritt ihres Vorhabens in Angriff, LovelyBooks zu einer modernen Plattform auszubauen, die literaturinteressierte Menschen im Web miteinander verbindet – egal ob auf der LovelyBooks-Website, in einem Literaturblog, auf der Onlinepräsenz eines Buchhändlers oder innerhalb von elektronischen Büchern.

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Mister Wong:
Mehr Relevanz durch Themen-Abos

Mister Wong erlaubt ab sofort neben dem Folgen von anderen Nutzern auch das Abonnieren von einzelnen Themen – eine Methode, mit der sich die Relevanz des Streams erhöhen lässt.

Vor vier Wochen ging Deutschlands führendes Social-Bookmarking-Portal Mister Wong mit einer neuen Version an den Start. Im Zusammenhang mit dem Relaunch verpasste sich das Bremer Unternehmen nicht nur einen neuen Anstrich, sondern verlagerte auch seinen Schwerpunkt vom reinen Bookmarking von Websites hin zu “Social Information”. Neben einem Stream und dem Follower-Prinzip wurde eine Dokumentenplattform integriert, um das Spektrum an von Usern empfohlenen Inhalten zu verbreitern.

Die 400.000 registrierten Mitglieder des Dienstes können seitdem anderen Usern folgen und erhalten die favorisierten Websites sowie hochgeladenen Dokumente der gefolgten Personen in ihrem persönlichen Stream.

Gestern hat der Service seine Follower-Funktion um eine neue Komponente erweitert: Ab sofort kann man neben Nutzern auch Themen (“Tags”) abonnieren. Neue URLs sowie Dokumente, die mit dem entsprechenden Tag versehen wurden, tauchen dann neben den Empfehlungen der gefolgten Nutzer ebenfalls im Stream auf.

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Das Follower-Prinzip:
Mit mehr Individualismus zum besseren Web

Die Möglichkeit, sich aus kleinteiligen Elementen eine Gesamterfahrung zusammenzusetzen, zieht sich wie ein roter Faden durch die jüngsten Entwicklungen des Webs. Eine Analyse.

Following me, following you.
Following me, following you.

Mein Twitter und ich

Als ich Anfang 2007 auf den heute in Userzahlen explodierenden Mikroblogging-Dienst Twitter stoß, durchlief ich die üblichen Phasen, die nahezu jeder Twitter-Nutzer kennt:

Als ich das erste Mal davon hörte, konnte ich meinen Ohren nicht trauen. Was ist so besonders an einem Dienst, der mit so vielen absurden Einschränkungen kommt, dass so viele euphorisch davon berichten? Es ergab keinen Sinn. Besonders in den US-Blogs waren die ersten Twitter-Nutzer begeistert. Twitter hatte seine erste Erfolgswelle durch das SXSW-Festival 2007. Schließlich sagte ich mir, wenn so viele intelligente Menschen begeistert sind, muss etwas dran sein, und probierte den Dienst selbst aus.

Das führte zur zweiten Phase, die jeder Twitter-Nutzer kennt: Auf einmal war ich begeistert von einem Dienst, dessen Faszination ich nur schwer Außenstehenden erklären konnte.

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