Thema: Flatrate

 

Alle 7 Artikel zum Thema Flatrate auf netzwertig.com:

E-Book-Flatrate:
Skoobe startet offiziell

Das in München ansässige Joint-Venture von Holtzbrinck und Bertelsmann, Skoobe, hat den offiziellen Startschuss für seine E-Book-Flatrate für iPhone und iPad gegeben.

Anfang September berichteten wir über das Münchner Startup Skoobe, das zu diesem Zeitpunkt gerade die geschlossene Beta-Phase seiner mobilen E-Book-Plattform ins Rollen brachte. Anwender der kostenlosen iPhone-/iPad-App, die eine Einladung erhaschen konnten, hatten seitdem unbegrenzten Zugriff auf über 4000 aktuelle deutschsprachige E-Books.

Bei Skoobe handelt es sich um ein Joint-Venture der Verlagsgruppe Holtzbrinck sowie Bertelsmann (über die Tochterfirmen Random House und Arvato Services). Der gemeinsam entwickelte Dienst stellte bisher einen Testballon dar, mit dem die zwei Verlagshäuser das Nutzerverhalten analysieren und die Akzeptanz mobiler E-Book-Angebote ausloten wollten.

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Neues Geschäftsmodell:
PaperC arbeitet an einer
E-Book-Flatrate für Fachbücher

Die Leipziger Onlineplattform für Fach- und Lehrbücher entwickelt eine E-Book-Flatrate, die Nutzern für einen monatlichen Pauschalbetrag unbegrenzten Zugriff auf Fachbücher gewährt.

Abgesehen von einigen Neuigkeiten zum Jahresbeginn wie einer weiteren sechsstelligen Kapitalspritze, dem Erreichen der Marke von 100.000 registrierten Nutzern und dem Start eines Affiliate-Programms war es 2011 relativ ruhig um die Leipziger Online-Plattform für Fach- und Lehrbücher PaperC. Dort finden Studenten und Praktiker derzeit über 14.000 Fachbücher, die mit gewissen zeitlichen Einschränkungen kostenlos online gelesen werden können. Zusatzfunktionen wie das Abspeichern und Ausdrucken kosten pro Seite 10 Cent.

In dieser Woche hat das 2008 von Felix Hofmann, Lukas Rieder und Martin Fröhlich gegründete Startup enthüllt, woran es in den vergangenen Monaten hinter verschlossenen Türen gearbeitet hat: Die Leipziger entwickeln gerade ein Flatratemodell für PaperC, das zukünftig zum Kerngeschäft des Dienstes avancieren soll.

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Onlinespeicher:
Wenn “unbegrenzt”
an Grenzen stößt

Mozy, ein Dienst für das Onlinebackup von lokal gespeicherten Dateien, stellt zum Unmut seiner Nutzer das Paket mit unbegrenztem Speicher ein und erhöht die Preise. Ein Schritt, der das Vertrauen von Usern in Cloudspeicherservices nicht gerade stärkt.

Jede Flatrate und jedes Onlineangebot mit unbegrenztem Nutzungsvolumen basiert auf einer Mischkalkulation. Die zugrunde liegende Annahme lautet, dass nur ein geringer Teil der Anwender tatsächlich die Freiheit eines unlimitierten Angebots vollkommen auskostet. Die von dieser Minderheit verursachten Kosten werden von der Masse der Benutzer getragen, die für ihre Flatrate jeweils mehr bezahlen, als sie für die Verwendung an tatsächlichen Kosten verursachen.

Obwohl Flatrate oder “unbegrenzter Speicherplatz” immer wieder äußerst attraktiv klingen und auch mich selbst stets entzücken, gilt es, sich regelmäßig vor Augen zu führen, dass echte unlimitierte Angebote eigentlich nicht existieren – zumindest wenn wir von Datenverkehr oder Storage sprechen. Sobald mehr User als ursprünglich veranschlagt einen Dienst intensiver einsetzen als erwartet, ist die schöne Mischkalkulation dahin.

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Ausblick 2011:
Das Ende des sorgenfreien Surfens

Netzbetreiber und Internetzugangsanbieter sehen ihr wirtschaftliches Wachstumspotenzial in Gefahr. 2011 werden sie an vielen Schrauben drehen, um neue Einnahmequellen zu finden. Die Ära der unbeschränkten Internetnutzung könnte bald vorbei sein.

2010 war das Jahr, in dem das Thema Netzneutralität in den Fokus einer breiteren Öffentlichkeit gelangte. Zwar dürfte auch heute noch die Mehrzahl der Bürger keine Ahnung davon haben, worum es bei dem Begriff geht, aber dennoch ist davon auszugehen, dass die Problematik mittlerweile deutlich mehr Menschen bekannt ist als noch vor zwölf Monaten.

Ursache dafür sind nicht nur die immer häufiger zu hörenden Aussagen von Netzbetreibern und Telekommunikationsmanagern, mehr Flexibilität bei der Gestaltung von Internetzugängen anzustreben, sondern auch einzelne Vorfälle, die mal mehr, mal weniger mit der Netzneutralität zu tun hatten und bei interessierten Beobachtern zu einer Sensibilisierung für die Gesamtthematik rund um Eingriffe und Benachteiligungen im festen und mobilen Breitbandinternet sorgten.

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Zurück in die 90er:
Wenn die mobile
Datenflatrate zum Witz wird

Ein neues als “Handy Surf Flat” vermarktetes Angebot zeigt anschaulich, wie schlecht es um mobile Datenflatrates tatsächlich bestellt ist.

Aktualisierung am Artikelende

In der vergangenen Woche beschrieb ich, wie Telekommunikationsanbieter darauf hinarbeiten, dass bei der mobilen Internetnutzung nicht die selben “All You Can Eat”-Zugangsmodelle Verbreitung finden, wie sie beim stationären Internet seit vielen Jahren vorherrschen. Die wenigen echten mobilen Datenflatrates, die es momentan (noch) gibt, könnten somit in Kürze ganz vom Markt verschwinden.

Wer geglaubt hat, der Artikel wäre Schwarzmalerei, sollte einen Blick auf ein neues Angebot von Kabel Deutschland werfen, dessen Start heute auf den meisten einschlägigen IT-Nachrichtenportalen verkündet wird:

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Mobile Datenflatrates adé:
Gefahr für eine ganze Branche?

Das mobile Internet boomt. Doch für die Provider ist klar, dass der Zugang über Flatrates keine Zukunft hat. Für Webanbieter könnte das ein Problem werden.

Die Nutzung von mobilem Internet explodiert, angetrieben von der zunehmenden Verbreitung von Smartphones, besserer und schnellerer Netzabdeckung sowie einer steigenden Zahl von mobilen Services und Applikationen, die User auf die Vorzüge des Mobile Web aufmerksam machen. Im Jahr 2015 soll das mobile Internet seinen stationären Counterpart in der Nutzung sogar überholt haben, so prognostiziert es eine Studie von Morgan Stanley.

Also nur rosige Aussichten? Nicht ganz! Denn mit dem Mobile-Boom erkennen immer mehr Netzanbieter, dass ihre Infrastruktur der rapide steigende Nachfrage nicht stand hält, oder befürchten zumindest, dass dieser Fall in naher Zukunft eintreten könnte.

Ohne in technische Details zu gehen, reicht an dieser Stelle die Anmerkung, dass die Kapazitäten mobiler Datenverbindungen selbst bei dem zukünftigen Standard LTE größeren Begrenzungen unterliegen und weniger flexibel an zunehmenden Bedarf angepasst werden können, als dies bei herkömmlichen, fixen Internetverbindungen der Fall ist.

Daher wird bei UMTS-Verbindungen selbst in urbanen Gegenden nur selten die vom Provider versprochene Maximalgeschwindigkeit erreicht. Im Gegensatz zu stationären Anschlüssen hängt die Performance bei GSM und UMTS stark davon ab, wie viele andere Personen in der Umgebung gleichzeitig mobil online sind.

In der Folge sind die Provider gerade eifrig dabei, ihre Netze auf eine weitere Zunahme der Nutzerzahlen vorzubereiten und einer Überlastung vorzubeugen. Und vieles deutet darauf hin, dass die Abschaffung mobiler Datenflaterates eine der besonders hoch priorisierten Maßnahmen der Telkos ist.

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Kampagne «Es ist Deine Zeit»:
Wie Vodafone
jetzt auch B sagen muss

Vodafone will seine Marke neu erfinden und ruft die «Generation Upload» aus. Wenn das Unternehmen es ernst meint, müssen dem Werber-Sprech Taten folgen: Die künstlichen Barrieren, die uns am tatsächlichen «Always on» hindern, müssen verschwinden.

Heute von 11 bis etwa 12 Uhr habe ich, zusammen mit vielen «Onlinern», die Vodafone-Pressekonferenz live geschaut. Sie lief in einem Flash-Player in einem Fenster mit einem Facebook-Frame (passend zum Facebook-Event) daneben, wurde kommentiert und fleissig getwittert (mit den Hashtags #vfpk und #vodafone).

Erstmal ist das sehr mutig, denn man kann bei jeder Art von Online-Feedbackmöglichkeit eines grossen Unternehmens die Uhr danach stellen, dass es Leute gibt, die sofort bekunden, noch nie so etwas Dummes gesehen, gelesen, gehört zu haben. Die waren natürlich auch alle da.

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