Alle 3 Artikel zum Thema Fiverr auf netzwertig.com:
Netzsperren
Laut dem Law Blog hat sich nun auch die Regierung von der Sinnlosigkeit der Internetsperren überzeugen lassen.
Die Koalition hat sich heute darauf geeinigt, das derzeit ausgesetzte Zugangserschwerungsgesetz zu ändern. Künftig sollen kinderpornografische Inhalte nur gelöscht, aber nicht mit Stoppschildern versehen werden.
» Regierung will keine Netzsperren mehr
LinkedIn
LinkedIn baut sich als Plattform aus und mausert sich zunehmend zum Facebook für das professionelle Web. Eine Reihe von neuen Widgets (Profil, Share, …) kann man fortan mit zwei Zeilen JavaScript an anderer Stelle einbinden.
» LinkedIn’s Answer to Facebook’s Open Graph
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Mit Gigalo schickt auch Hanse Ventures einen Klon des Mini-Job-Marktplatzes Fiverr ins Netz. Dabei wird Fiverr morgen selbst eine deutsche Version starten.
Original greift seinen hiesigen Nachahmer an – dies ist in den vergangen Jahren im deutschen Internet schon häufiger geschehen.
Facebook gesellte sich zu
studiVZ (und besiegte es),
LinkedIn machte
Xing Konkurrenz (hat es in DACH aber nach wie vor nicht leicht),
Twitter stach frühzeitig
Frazr aus (noch bevor überhaupt eine deutschsprachige Version zur Verfügung stand) und
Groupon zog es direkt vor, mit CityDeal
den größten Klon in Deutschland zu kaufen.
In dieser Woche werden wir erneut den Markteintritt eines Originals erleben: Der von den zwei israelischen Softwareentwicklern Micha Kaufman und Shai Wininge entwickelte und in den USA bereits recht populäre Dienst Fiverr will morgen offiziell eine deutsche Website launchen. Eine im Funktionsumfang begrenzte Beta-Version ist bereits online.
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Viele junge deutsche Startups scheinen kein Interesse mehr daran zu haben, einfallslos US-Dienste nachzubauen. Für die Macher von Fiverdeal hingegen ging es offenbar darum, dem Original so ähnlich wie möglich zu sein.
In diesem Artikel habe ich versucht, zu einer weniger inflationären Verwendung des im Kontext von deutschen Web-Startups gerne angebrachten Copycat-Begriffs aufzurufen. Während sich junge Internetunternehmen hier und anderswo gerne an bestehenden Services orientieren und das ein oder andere Detail übernehmen, sehen wir in letzter Zeit vermehrt innovative und eigenständige Ansätze hiesiger Onlinefirmen bzw. Vorhaben, welche existierende US-Dienste wenigstens nicht kopieren, sondern versuchen, deren Ideen voranzubringen und zu verbessern.
Ganz ausgestorben ist die waschechte Copycat allerdings doch noch nicht, wie der von Markus am Samstag vorgestellte Service Fiverdeal zeigt. Bei dem Angebot aus Erpel bei Bonn können User Dienstleistungen und Produkte für fünf Euro (oder mehr) anbieten bzw. nachfragen. Markus verweist in seinem Kurzporträt auf das US-Vorbild Fiverr, welches dem gleichen Prinzip folgt, aber im Gegensatz zum deutschen Pendant ausschließlich Angebote im Wert von 5 Dollar zulässt (bei Fiverdeal werden Einträge bis zu einem Umfang von 100 Euro akzeptiert). » weiterlesen