Thema: Filme

 

Alle 39 Artikel zum Thema Filme auf netzwertig.com:

Hulu in Europa:
Ländersperre wirkungslos

Videos in hoher Auflösung, Musik für jeden Geschmack – aber eigentlich nur für US-Bürger. Nur wer zufällig einen Proxy benutzt, kann doch zuschauen.

hulu

So war das Internet mal gedacht: Dezentral, global und uneingeschränkt nutzbar. Doch immer wieder sind interessante Webinhalte amerikanischen Usern vorbehalten. Wenn es um Filme und Fernsehsendungen geht, geben sich die Urheber zugeknöpft und geben ihre Lizenzen nur für bestimmte Länder her. Die Anderen müssen draußen bleiben. Anhand der IP-Adresse wird geprüft, von wo die Besucher auf die Inhalte zugreifen wollen.

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Rekorder im Netz:
Fernsehaufnahmen gratis

Keine Lust, den Spielfilm am Wochenende zu verpassen? Aber keine Zeit und ein Festplattenrecorder ist zu teuer? Online-Video-Rekorder locken mit Angeboten. Doch es geht auch kostenlos.

Sie heißen Save.tv, Shift.tv und haben den DVD- oder Festplattenrecorder im heimischen Wohnzimmer abgelöst. Einziges Manko: Zeitversetztes Fernsehen ist noch nicht möglich. Die geplanten Aufnahmen müssen erst auf den PC runtergeladen werden. Die Plattform onlinetvrecorder.com bietet den Service sogar kostenlos an. Es ist nur eine Registrierung erforderlich.

Das Senderangebot beläuft sich auf 47 Sender. Neben den Hauptsendern sind auch die öffentlich-rechtlichen Spartensender, wie z.B. DZF Doku, aber auch die ausländischen Sender TRT, CNBC und BBC World gelistet.

Aufnahmen programmieren

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Öffentlich-rechtliches Web:
Texte mit Verfallsdatum?

ARD und ZDF sollen ihre Inhalte im Web nur noch sieben Tage online lassen dürfen, so aktuelle Forderungen. Tut man dem Web damit wirklich einen Gefallen?

Nach sieben Tagen im Archiv (Bild Keystone)Öffentlich-rechtlicher Rundfunk hat seine Qualitäten: Wer nach einem langen Arbeitstag beim Programm von ARD oder ZDF einschläft, muss nicht wie bei RTL oder Pro Sieben befürchten, von einem brüllend lauten Werbespot schon nach wenigen Minuten wieder aus seinen Träumen gerissen zu werden. Und wenn man eine bei Arte und eine bei Discovery gesendete Dokumentation miteinander vergleicht, wird man den ruhigeren Stil des öffentlich-rechtlichen Programms genießen – was hier allerdings mehr am Unterschied zwischen französischer und amerikanischer Filmkultur liegt. Auch ARD und ZDF kooperieren schließlich mit dem amerikanischen Discovery-Channel, ebenso wie Pro Sieben mit der öffentlich-rechtlichen BBC.

Doch was das Auftreten online betrifft, so haben ARD und ZDF völlig unnötigerweise in den Monaten, in denen die Dotcomblase längst geplatzt war, noch vom auf dem Datenhighway liegenden Gold geträumt und dabei sehr viel Porzellan zerschlagen: Ihr “Internetangriffskrieg” (“Internetoffensive“), der nicht nur IPTV wie in der Schweiz, auch nicht nur normales Audio- oder Video-Streaming, auch nicht nur das Web, sondern gleich das gesamte Internet inklusive E-Mail oder Chat für sich vereinnahmen will – einerseits als Geldbeschaffungsmaschine, die eine Telekommunikationssteuer ernsthaft Rundfunkgebühr nennt, und andererseits als “dritte Programmsäule” – hat die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland zum Feind des Webs, zum Feind der Netzkultur werden lassen.

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Dok.Fest in München:
Ein Klavier, ein Klavier!

Ein Fest für Filmfreunde: In München wird heute Abend das Dokumentarfilm-Festival “Dok.Fest” eröffnet. An den darauffolgenden sieben Tagen werden über 60 Filme gezeigt.

Dok.Fest 2008 Wer sich für Dokumentarfilme begeistert, hat es nicht gerade leicht. Die wenigen Kopien der Filme tingeln erst Monate durch die Festival-Welt, verschwinden oftmals in Archiven und irgendwann später tauchen die Filme dann verstreut pötzlich im Nachtprogramm eines öffentlich-rechtlichen Senders auf. Der Name des Münchner Festivals “Dok.Fest” greift also nicht zu hoch: Es ist ein Fest, über 60 Dokumentationen an sieben Tagen gezeigt werden. Also auf nach München und zusammen mit den erwarteten 13.000 Zuschauern ins Kino – denn in nächster Zeit laufen in Deutschland nur vier der gezeigten Beiträge auf der Leinwand.

Unter anderem stehen folgende Filme auf dem Programm:

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Filmvorschau:
Bloody Thursday

Nach trautem Buchzirkel und liebervoller Politkomödie wird es jetzt richtig blutig. Ein alter Bekannter kehrt zurück, im Waisenhaus wird es überirdisch und im Westen warten acht Oscarnominierungen

Bodycount sucht Anspruch: “John Rambo”

John RamboAlter Mann, was nun? (Bild Warner)

Er kann es nicht lassen. Seine Karriere schien vorbei, die letzten Erfolge lagen Jahre zurück. Sylvester Stallone ließ sich nicht beirren und sorgte für einen sechsten Rocky. Die Kritiker nahmen es wohlwollend, an den Kinokassen klingelte es. Jetzt wartet Stallone mit einem neuen Rambo auf. Von ihm selbst in Szene gesetzt, auf seine Fans abgestimmt und brutal bis auf die Knochen.

“John Rambo” hat sich mittlerweile im vietnamesischen Dschungel zur Ruhe gesetzt. Erst als die stereotypisch dauerbrutale burmesische Militärregierung christliche Missionare in Gefangeschaft nimmt, bahnt sich der ehemalige Green Beret seinen Weg. Mit Pfeil und Bogen, Machete, Fäusten und zu viel Adrenalin.

Die L.A Times rechnet nach: 236 Tote, davon 83 mit bedecktem Oberkörper, 0 ohne, 40, die von Rambos Verbündeten getötet werden und 136 Gute, die von Bösen getötet werden. Sexszenen: 0.

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Filmvorschau:
Quintett sucht Säge für Afghanistaneinsatz

Hunger auf Popcorn? Falls nicht: Die Filme, die morgen in den Kinos anlaufen, machen auch ohne Spaß. Und könnten unterschiedlicher nicht sein. medienlese.com hat für Euch drei Streifen ausgesucht.

Politischer ?Ladykiller? trifft ?Pretty Woman?


Charlie Wilson

Politisches Kino, das Spaß macht (Bild: Universal)

Hollywood scheint unbelehrbar. Und das ist auch gut so. Obwohl politisches Kino (siehe ?Von Löwen und Lämmern?) floppte, schenkt uns Universal nun ?Der Krieg des Charlie Wilson?. Und hofft, dass Tom Hanks und Julia Roberts genug Starpotenzial bieten, um die wahre Geschichte aus den Achtzigern mit Neuzeit zu füllen.

Im Zentrum der Erzählung steht der amerikanische Kongressabgeordnete Charlie Wilson. Ein waschechter Weiberheld. Whirlpools, Koks und Nutten. Als nun die Sowjets Afghanistan angreifen und Charlie auf die engagierte Milliardärin Joanne Herring (Julia Roberts) trifft, ist der Stoff für eine Hollywoodverfilmung perfekt. Er steigert das Budget für geheime Aktionen von fünf Millionen auf fünfhundert.

Fazit: Der Kino-Tipp dieser Woche. Angenehm leicht erzählt, unterhaltsam und hochkarätig besetzt. Die Mischung für einen Polit-Film, der funktionieren sollte.

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Linktipp:
Die totale Erinnerung

Vrooom! Boosh! Und dann: Krrr-Zack!

Total Recall
Screenshot

Filme anschauen kann jeder. Doch Filme nacherzählen und damit eine neue Kunst- und Unterhaltungsform zu schaffen, das kann nur eine deutsch-schweizerische Kooperation. Ihr Name: Total Recall – Das Festival des nacherzählten Films. Seit 1999 treten Cineasten abwechslend in Düsseldorf und Zürich gegeneinander an.

Zu den Regeln: In einem Wettbewerb haben die Teilnehmer zehn Minuten Zeit, einen Film ihrer Wahl vorzutragen. Das Publikum entscheidet dann durch Stimmabgabe über die erbrachte Leistung. Es ist immer wieder erstaunlich, wie unverkennbar unterschiedlich ein jeder von uns Filme wahrnimmt und erinnert.

So wird Godzilla zum entfremdeten Reptil auf der Suche nach Zuneigung und Jolies und Pitts “Mr. und Mrs. Smith” zum kurzweiligen Kleinkunstkleinod.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

“Krieg und Frieden” im ZDF:
Version Schwarzwaldklinik

Robert Dornhelm verflimt den größten Roman aller Zeiten: Krieg und Frieden von Lew Tolstoi. Das ZDF zeigt den “26 Millionen teuren Europudding” in vier Teilen. Die Kritiken sind vernichtend – von jenen, die die Produktion überhaupt gesehen haben.

Krieg und Frieden
(Bild ZDF)

Für bild.de meldete Uli Schüler aus St. Petersburg:

Es ist die teuerste, aufwendigste und größte deutsche TV-Produktion des Jahres!

Aber wurden die 26 Millionen Euro, die der Gebührenzahler jedenfalls teilweise finanziert hat, sinnvoll ausgegeben?
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Gute Filme über Journalisten

Nicht schon wieder “Citizen Kane”: Fünf garantiert gute Filme über Journalisten und Journalismus und Hinweise auf vier Kandidaten, die es (noch) nicht auf die Liste geschafft haben.

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1. The Insider (1999)
Reporter Bergman überredet einen Insider der Zigaretten-Industrie in der CBS-Sendung “60 Minutes” auszupacken. Erst gibt es Ärger mit dem mächtigen Konzern, dann mit den Managern des Fernsehsenders: “Are you a businessman? Or are you a news man?” Ein ruhiger, bedrückender Film in Doku-Optik. Al Pacino und Russel Crowe spielen fantastisch, Michael Mann führte Regie. Dazu Musik von Lisa Gerrard, Pieter Bourke und Massive Attack. Hier ein Trailer.

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Fernsehen im Internet:
Zur Kasse, Schätzchen

Informationen gibt’s kostenlos bei den Öffentlich-rechtlichen, für Unterhaltung muss bei den Privatsendern Geld gelassen werden.

Stromberg, KDD, Thadeusz, Wallraff
Stromberg, KDD, Thadeusz, Wallraff (Fotos: Sender)

Klickt man sich in der ZDF-Mediathek durch die vergangenen Tage, bietet sich immer ein ähnliches Bild: zehn bis 15 verpasste Sendungen können abgerufen werden, darunter mindestens vier Mal die Nachrichtensendung “heute”. Richtig Spaß macht das leider nicht, deswegen habe ich auch erst heute zufällig entdeckt, dass die Callcenter-Dokumentation “Bei Anruf: Abzocke” von Günter Wallraff (unser Fernsehtipp vom 11. Dezember: “Wallraff ruft an”) online in der Mediathek verfügbar ist. Nur direkt auf das Video verlinken klappt nicht, die interne Suchfunktion der Mediathek nach “Wallraff” muss also ran.

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