Alle 180 Artikel zum Thema Fernsehen auf netzwertig.com:
Für Schnelldenker mit wenig Zeit: Montag bis Freitag fassen die Video-Nachrichten “The Day in 100 Seconds” des US-Blogs Talking Points Memo amerikanische Politik zusammen.

TPM TV: Es muss schnell gehen (Screenshot)
Wer sich ab und zu auf YouTube Videos ansieht, die mutmasslich von Kindern und Teenagern hochgeladen wurden, dem ist bestimmt auch schon aufgefallen, dass einige Videos doppelt, gar drei mal so schnell laufen, als man es vom herkömmlichen Fernsehen gewöhnt ist. Sped Up heisst das dann, Normalsterbliche verstehen dann – zum Beispiel bei Charlie the Unicorn Sped Up – in der Regel nichts mehr.
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Für “Spielzeugland” hat der Berliner Regisseur Jochen Alexander Freydank einen Oscar bekommen – eine Woche später versenkt die ARD den Kurzfilm im Nachtprogramm.
Die Freude war groß – ein deutscher Film wurde mit einem Oscar ausgezeichnet. Nicht etwa Uli Edels frivole Nummernrevue “Baader Meinhof Komplex”, sondern der Kurzfilm “Spielzeugland” von Jochen Alexander Freydank. Jetzt versenkt die ARD den rund 14 Minuten langen Film über zwei Nachbarsfamilien im Nationalsozialismus, von denen eine deportiert wird, im Nachtprogramm:
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Sendungen der amerikanischen Fernseh-Website Hulu lassen sich nicht mehr über Boxee und TV.com ansehen – die Medienkonzerne begehen Selbstmord auf Raten, findet Andreas Göldi.

Inhalte nicht gefunden: Hulu wieder exklusiv (gbaku, cc-Lizenz, Montage)
Auf Hulu lassen sich abgelegte Serien der Sender NBC und Fox ansehen – kostenlos, finanziert durch Werbung. Nur muss man dazu in den USA wohnen oder ein wenig tricksen, da das Angebot eine Ländersperre hat. Bisher konnte man Hulu auch über Boxee und TV.com ansehen – besonders praktisch, da man mit der Media-Center Software Boxee die Sendungen auch auf den heimischen Fernseher beamen konnte. Doch die Lieferanten der Inhalte machen Hulu Druck, die Sendungen gibt’s fortan nur noch über die Hulu-Website. Was das bedeutet, erklärt Andreas Göldi auf unserem Schwesterblog netzwertig.com.
» weiterlesen: Medienkonzerne und ihr Selbstmord auf Raten
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.
Nach den Zeitungen und Online-Diensten entdecken nun auch immer mehr Fernsehsender den Kurznachrichtendienst Twitter. Was dabei rauskommt?
Unter den klassischen Medien ist Springers Tageszeitung
Welt Kompakt mit aktuell 2603 Followern nach wie vor unangefochtener Twitter-Spitzenreiter. So belanglos manche der sogenannten Tweets sein mögen – die Redakteure haben verstanden, dass Twitter mehr ist als eine Möglichkeit, Pressemeldungen oder aktuelle Nachrichten abzusetzen. Es gilt, Kontakte zu knüpfen, seinen Followern zuzuhören, Trends zu erkennen, Themen zu finden.
Doch wie sieht es mit den deutschen TV-Stationen aus, die zunehmend ihren Weg in die Welt des Microbloggings finden? » weiterlesen
Von einfachen Listen bis zu multimedialen Communities mit individueller Planung: Wie das Fernsehprogramm aus dem Internet die gedruckten Programmzeitschriften ersetzt.
Ein wichtiges Segment im deutschen Zeitschriftenmarkt verliert an Relevanz: Die
Programmzeitschriften kämpfen gegen sinkenden Auflagen, führen einen erbitterten Wettbewerb und verlieren Jugendliche ans kostenlos-Medium Internet. Aber noch immer haben es die Verlage nicht geschafft, eine neue Generation der Programmplanung fürs Netz zu schaffen. Stattdessen erwecken viele Online-Angebote den Eindruck, dass hier insgeheim eine ganz andere Agenda verfolgt wird: Bloß kein übersichtliches, multimediales Programm anbieten, damit die Leute weiterhin die bunten, gedruckten Hefte von
TV 14 bis
TV Movie kaufen.
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Die Info-Elite des ZDF lässt sich zum Bloggen herab: Neun Journalisten und drei Journalistinnen begleiten das Superwahljahr im Internet. Ist das die Zukunft des Journalismus?

Wahlbog des ZDF (Screenshot)
Dankenswerterweise hat uns Thomas Knüwer auf das neue Gemeinschaftsblog des ZDF zum Superwahljahr hingewiesen. Doch er kapriziert sich dort – arg einseitig – auf die Anspracheverrenkungen des Eckart Gaddum (“Hallo, liebe Blogger …” – “Hallo, lieber Eckart“), dabei wären in meinen Augen die besinnlichen Sätze seiner Mitblogger dort viel ergiebiger gewesen.
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Saarbrücker Zeitung und Saar TV starten eine eigene Nachrichtensendung – im Fernsehen und im Internet. Noch ist das ganze aber herzlich langweilig.
Print-Redakteurin Karoline Roos
Da bewegt sich was im Saarland: Die regionale Zeitung und ein kleiner Fernsehsender stemmen eine eigene Nachrichtensendung. “Saarland Aktuell” präsentiert täglich zwischen 18 und 21 Uhr zur vollen Stunde ein paar Minuten Nachrichten, berichtet der Branchendienst Kress. Wir haben uns
“Saarland Aktuell” am Dienstagabend auf den Seiten der
Saarbrücker Zeitung angesehen.
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Wie rasch sich die Zeiten ändern: Lückenfüller aus der Fernsehwelt von 1985. Ein Ratespiel und etwas Nostalgie.
Heute stammen die Lückenfüller der TV-Stationen aus dem Internet. Vor zwei Dutzend Jahren noch musste man sie eigens produzieren. Und welcher Sender hat wohl diesen tickenden Pausenclip ausgestrahlt? Der
Anfang des kommerziellen Fernsehens in Deutschland war eher provinziell: Die Dekorationen konnten nicht mit den Showproduktionen der öffentlich-rechtlichen Sender mithalten. So manche Studiodeko jener Zeit erinnert an die heutigen “offenen Kanäle”. Wir haben ein Kuriosum jener Zeit ausgegraben:
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Der Blick hat Nachwuchs für die alternden Sportreporter des Schweizer Fernsehens gesucht – und ein enthusiastisches, doch schwadronierendes Talent gefunden.
Sportreporter Beni Thurnheer (Bild Keystone)
“Switzerland?s next Beni” heisst die Blick-Aktion, die sich in den letzten Wochen um Nachwuchs für die angeblich überalterten Moderatoren des Schweizer Fernsehens kümmerte. Als neuen Kollege für Sportreporter-Legende Beni Thurnheer wünschen sich die blick.ch-Leser einen Unterstufenlehrer aus Adliswil.
Gianfranco Salis wurde gewählt – das heisst, es zählte nicht primär die Qualität des Vortrags, sondern, welcher Kandidat am meisten Leute dazu mobilisieren konnte, ihn zu wählen. (Für Salis stimmten unter anderem “Bekannte und Verwandte aus Peru, Singapur und Brasilien”.)
Mit seinem Casting-Video (1:38 Minuten) war dann Salis nicht zufrieden. Die gestellte Aufgabe war, das WM-Freistoss-Tor von Georges Bregy von 1994 (Video) zu kommentieren.
Verständlich, denn Salis sagt das hier:
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Nach drei Monaten schon das Aus: Ende April startete Margarethe Schreinemakers Call-In-Sendung “01805-100-232″. Jetzt wurde die Show abgesetzt – medienlese.com auf Fehlersuche.
Nur 20.000 Zuschauer wollten Margarethe Schreinemakers neue Sendung einschalten. Das ist ein 450tel der Quoten, die sie in den Neunzigerjahren erreicht, als bis zu neun Millionen Zuschauer bei “Schreinemakers live” zusahen. Ihre neue Sendung mit dem pragmatischen Telefonnummerntitel wurde nicht zum erhofften Straßenfeger. Woran lag es? Zuerst einmal dürfte Fernsehdeutschland seit “Domian” mit televisionärer Telefonseelsorge ausreichend bedient sein. Deswegen wollte Deutschlands ehemalige Quotenqueen einen Schritt weiter gehen und lud sich sogar Gäste ins hauseigene Studio im belgischen Eigenheim ein. Es half alles nichts:
“01805-100-232″ wurde die Leitung gekappt. Trotz menschelnden Opfer-Opfern und kruder Charaktere: Zum
Säbelfechten,
Wrestling und
Fußball.
Was auch gleich der nächste Grund für den Misserfolg der Sendung ist: Kündigte neun TV, die neue Sendermmarke von 9Live, doch an, man sei nun die Heimat für die moderne Frau. Gezielt an der Zielgruppe vorbei. Und ein halbwegs journalistisches Format inmitten von Sirenen, Geldkoffern und Gewinnspielen zu positionieren, war kein Plus für die Glaubwürdigkeit dieser Lebenshilfe am späten Abend.
“Schreinemakers fehlgesteuert”
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