Alle 6 Artikel zum Thema Facts 2.0 auf netzwertig.com:
tagesanzeiger.ch holt Page Impressions, 20minuten.ch verliert welche – insgesamt machten sich im Februar weniger Tage und weniger Wochenende bemerkbar.
Magerer Monat: 9,7 Prozent kürzer als der erste Monat des Jahres ist der Februar. Dafür können sich die im Net-Metrix-Audit gemessenen Zugriffszahlen Schweizer Websites sehen lassen: Von 172 erfassten Angeboten mit vorliegenden Zahlen haben aber nur 48 mehr Page Impressions verloren als diese 9,7 Prozent – für die anderen ging es auf den Tag gerechnet nicht abwärts. Rein rechnerisch steht im Februar ein PI-Plus bei 124 Angeboten, ohne Zahlentrick immer noch bei 44 Angeboten.
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Zurück an die Entwickler: Tamedia trennt sich von seiner Nachrichten-Community Facts 2.0. Der Schweizer Verlag überlässt die Seite ab dem 1. Januar den Information Architects.
Die Agentur iA hatte Facts 2.0 im Herbst 2007 für Tamedia entwickelt, auf Seiten von Tamedia waren Christoph Lüscher und Cyrill Treptow an dem Projekt beteiligt. Auch weiterhin wird die Seite von Christoph Lüscher und seinem Team betreut. Zusammen mit Cyrill Treptow leitet der Facts-2.0-Geschäftsführer das im Juni gestartete Zürcher Büro der Information Architects. Zum Ende des Jahres verlässt Lüscher Tamedia und widmet sich ganz iA.
Für die Nutzer von Facts 2.0 soll sich nichts ändern. Die visuell ansprechende und redaktionell betreute Nachrichtenseite, die sich aus unterschiedlichsten Newsquellen bediente und den Nutzern eine Auswahl zur Diskussion und zur Bewertung präsentiert, wollte in den vergangenen Monaten nicht mehr so recht wachsen. Im November lag Facts 2.0 bei 77.000 Unique Clients.
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Datenkraken stoppen, Bürgerrechte stärken, Demokratie schützen: Große Ziele beim Big-Brother-Award Schweiz. Unter den 52 Kandidaten sind das Schweizer Fernsehen und die Redaktion von Facts 2.0.
Die Musikindustrie schnüffelt IP-Nummern, der Lebensmittelkonzern Nestlé spioniert Globalisierungskritiker von Attac aus – und die Redaktion der Internet-Community Facts 2.0 liest angeblich Mails der Mitglieder. Nur drei Kandidaten für den Big-Brother-Award der Schweiz in diesem Jahr, die der Organisation “gemeldet” wurden – und nun öffentlich im Netz angeschwärzt werden.
Der Preis will jährlich die “grössten Schnüffelratten der Schweiz aus Privatwirtschaft und Politik” an den öffentlichen Pranger stellen. Moniert wird fehlender Datenschutz, Eingriffe in die Privatsphäre und Überwachung. Aus den Einsendungen des Publikums wurden 52 Kandidaten aufgestellt und publik gemacht. Unter den Kandidaten des Schweizer Big-Brother-Awards sind auch mehrere Web-Pranger – für Ärzte, Ausländer, Nachbarn. Deshalb wollten wir wissen, wie die Vorschläge aus dem Publikum geprüft wurden, bevor sie an den Web-Pranger gestellt wurden und haben dem Organisationskomitee (OK) ein paar Fragen geschickt – und zwei deutliche Antworten bekommen.
» weiterlesen: Harte Vorwürfe
Schleichender Wandel: Tamedia hat sich in den letzten Jahren zum führenden Schweizer Boulevard-Verlag gemausert und damit das von Ringier angebotene, weil nicht verteidigte Heft aus der Hand genommen.
Was ist das am besten gemachte schweizer Boulevard-Portal im Internet? Die Antwort lautete bis vor kurzem:
20min.ch. Doch seit einigen Monaten steht Konkurrenz aus dem eigenen Haus da. Das vorher kreuzbrave, aber mehr oder weniger seriöse Portal
tagesanzeiger.ch hat sich durch den Einfluss von Newsnetz stark verändert. Wer steht hinter beiden Werken?
Newsnetz-Chefredaktor Peter Wälty, kürzlich auf dem Titelbild des
Schweizer Journalist und
Tamedia, ein Verlag, der bisher nichts mit Boulevard am Hut zu haben schien.
Dank Wälty geht es rund in der Redaktion. Die Website rotiert ständig, der geneigte Leser kriegt den Eindruck, es werde ständig an allen Storys gleichzeitig rumgeschneidert, aktualisiert vor fünf Minuten, aktualisiert vor 36 Minuten, aktualisiert vor 57 Minuten. Doch diese laufenden Änderungen sind intransparent und sorgen beim Leser für Verwirrung: Hinter welcher Version steht nun Newsnetz? Wie kann man einen Artikel zitieren, der vielleicht schon Minuten später anders lautet?
» weiterlesen: Was auf der Strecke bleibt
Welche Schweizer Online-Angebote werden geklickt? Die offiziellen Zahlen für den September wurden heute um 15 Uhr veröffentlicht – wir zeigen die Gewinner und Verlierer des NET-Metrix-Audits.
Was macht die Konkurrenz? Die eigenen NET-Metrix-Zahlen dürfte jeder Seiten-Macher auswendig im Schlaf aufsagen können. Seit 15 Uhr ist klar, wie es um die Konkurrenz steht – unsere erste Analyse:
Die zehn Verlierer im September
Die Liste der Verlierer wird vom Youtube-Klon MyVideo.ch angeführt, an der seit kurzem ProSiebenSat.1 eine Beteiligung hält und die ihren Ländertraffic erst separat ausweist. die ein rundes Drittel verloren. Es folgt die Fussball-Website 4-4-2, deren Zahlen bereits das ganze Jahr stark schwanken; nun ist man wieder auf dem Vor-EM-Niveau vom April. Das Schweizerische Fernsehen verliert 14 Prozent – vermutlich die saisonale Folge der olympischen Spiele im Vormonat August.
(nur Sites über 25.000 Visits im Monat)
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Die in Tokio ansässige Agentur Information Architects eröffnen eine Niederlassung in Zürich – und arbeiten an Tamedias “Newsnetz”. Interview mit Chefarchitekt Oliver Reichenstein.
Information Architects, kurz iA, ist eine Agentur in Tokio, die nun eine Niederlassung in Zürich eröffnet. Bereits produziert für den Schweizer Medienmarkt hat sie die Websites des Magazins, dasmagazin.ch und des Musikblogs 78s.ch. Nun wird sie sich für das Design des mit Spannung erwarteten “Newsnetz” verantwortlich zeigen.
Wir fragen Oliver Reichenstein, die treibende Kraft hinter der jungen Agentur, was es mit der Expansion auf sich hat.
Warum kommt Information Architects nun auch in die Schweiz?
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