Alle 492 Artikel zum Thema Facebook auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:
Die Kooperation zwischen Facebook und Web.de/GMX basiert technisch auf OpenID. Die Umsetzung setzt aber nur das zugrunde liegende Protokoll ein, nicht die üblichen User Interfaces. Außerdem ist das implementierte System (voerst) auf die zwei Webmail-Anbieter und Facebook beschränkt.
Als diese Woche bekannt wurde, dass das nun auch nach Nielsen größte Social Network Deutschlands Facebook eine Integration mit den größten deutschen Webmail-Providern Web.de und GMX auf OpenID-Basis lanciert, wurd ich stutzig. OpenID, zwischen einer begrenzten Zahl an Teilnehmern auf beiden Seiten? Die Aussagen in der Pressemitteilung und in dem FAZ-Artikel , in dem die Meldung das erste Mal veröffentlicht wurden, waren ein wenig verworren.
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Das Startup iLike, das eine der erfolgreichsten Facebook-Apps überhaupt betreibt, ist an MySpace verkauft worden — für einen Preis, der weit unter allen Erwartungen lag. Das zeigt: Facebook ist weder ein “Social Operating System” noch eine brauchbare Plattform für ernsthafte Startups.

MySpace kauft iLike
iLike ermöglicht es den Benutzern, ihre Lieblingsmusik zu registieren, Playlists mit anderen auszutauschen und auf musikbezogene Inhalte zuzugreifen. Nach Angaben der Firma haben sich stolze 50 Millionen User auf iLike registiert, quer über die wichtigsten Social Networks verteilt. Und besonders erfolgreich war die Applikation auf der marktführenden Plattform: Faktisch ist iLike die
inoffizielle Default-Musikanwendung für Facebook. Die Applikation war seit Bestehen immer unter den Top 10 der Facebook-Apps und hat rasantes Wachstum erlebt.
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Meedia verkündet Facebook als Social-Network-Nummer Eins in Deutschland auf Grundlage von Daten des Google Ad Planners. StudiVZ widerspricht dem wenig überraschend und hat wohl recht.
Mit dem Google Ad Planner können Werbetreibende Websites miteinander vergleichen und als Entscheidungsgrundlage für ihre Werbeschaltungen nutzen. Websitebetreiber, welche Google Analytics benutzen, können diese Daten in den Google Ad Planner zum Teil einfliessen lassen. Wo Google die Daten herbekommt, wenn das nicht geschieht, gibt der Internetriese nicht an. Wer hierzu mehr Informationen hat: über Hinweise in den Kommentaren dazu würde ich mich freuen. Update: siehe hierzu auch den Kommentar von Jens Schröder /Update
In einigen Fällen wird Google Suchverhalten und Klickraten auf die tatsächliche Nutzung extrapolieren, wenn die entsprechenden Sites etwa keine Google Ads einsetzen, deren Zugriffe Google ebenfalls auswerten könnte.
Das alles muss man wissen, um zu verstehen, dass die Zahlen, die der Google Ad Planner ausgibt, mal mehr, mal weniger zutreffend sein können.
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Mit der Übernahme von FriendFeed verdeutlicht Facebook, wie ernst es seinen Vorstoß in den Bereich der Publikationsnetzwerke nimmt. Und es wird endgültig klar, wo in den nächsten Monaten (oder gar Jahren) die Frontlinie im Internet verlaufen wird.
Spätestens seit Montag wissen wir, wo in nächster Zeit die Frontlinie im Netz verlaufen wird: zwischen Google und Facebook. Zu Wochenbeginn gab Facebook die Akquisition von FriendFeed bekannt. Für fast 50 Millionen Dollar übernimmt Facebook den US-Dienst, seine zwölf Mitarbeiter und eine ganze Menge Know-how, um seine jüngst begonnene Mission erfolgreich abschließen zu können.
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Für fast 50 Millionen Dollar übernimmt Facebook das US-Startup FriendFeed. Ob dessen Angebot langfristig als eigenständiger Dienst bestehen bleiben wird, ist fraglich.
Facebook hat überraschend das US-Startup FriendFeed übernommen, einen Liebling der Webszene. Das berichtet TechCrunch und veröffentlicht gleichzeitig Facebooks offizielle Pressemitteilung. Auch gibt es bereits ein Interview mit zwei der FriendFeed-Gründer. Laut Wall Street Journal beträgt der Kaufpreis knapp 50 Millionen Dollar: 15 Millionen in bar, der Rest in Form von Aktien.
FriendFeed wird laut Bericht vorerst unverändert weiterbestehen, bis die “langfristigen Pläne für das Produkt definiert worden sind”. Wer zwischen den Zeilen liest, könnte hier womöglich bereits das Ende des populären Lifestreaming-Dienstes kommen sehen.
Alle zwölf FriendFeed-Angestellten wechseln zu Facebook, dem weltweit größten Social Network außerhalb Chinas. Dem Anschein nach ging es Facebook hauptsächlich um das Team und weniger um die Technologie.
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studiVZ-Mitglieder werden in Kürze ihre Twitter-Nachrichten innerhalb des Social Networks anzeigen lassen können. Auch ein Veröffentlichen von Tweets über studiVZ ist in Planung. Erstmals entscheidet sich Holtzbrinck damit für eine partielle Öffnung des bisher geschlossenen Netzwerkes.

Als studiVZ am 6. Mai mit der neuen Funktion Buschfunk einen ersten, ernsthaften Schritt in Richtung Microblogging machte, lagen Vergleiche mit Twitter nicht fern. Wie sich zeigt, war dies nur der Anfang einer kleinen Microblogging-Offensive des Holtzbrinck-Netzwerks: Wie wir aus Unternehmenskreisen erfahren haben, sollen studiVZ-Mitglieder in naher Zukunft eigene Twitter-Nachrichten importieren und über den Buschfunk allen ihren Kontakten in Echtzeit zugänglich machen können.
Auch will man es Nutzern des sozialen Netzwerks erlauben, über die Buschfunk-Funktion publizierte Mitteilungen gleichzeitig im persönlichen Twitter-Stream zu veröffentlichen. Damit wird klar, warum studiVZ für das hauseigene Microblogging-Feature genau wie Twitter eine Begrenzung auf 140 Zeichen gewählt hat:
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Mit dem Erfolg von Twitter wächst bei Facebook die Angst, von dem Microbloggingdienst überrollt zu werden. Eine tiefgehende Implementierung des Echtzeit-Konzeptes soll das Social Network konkurrenzfähig machen. Doch diese Strategie könnte zu Problemen führen.

Seit einigen Monaten arbeitet Facebook an einer Neuausrichtung seiner Plattform. Vom phänomenalen Erfolg Twitters kräftig unter Druck gesetzt, unterzieht Facebook-CEO Mark Zuckerberg dem mehr als 225 Millionen Mitgliedern zählenden Dienst einer Transformation, bei der sich der Schwerpunkt vom privaten Networking mit den engsten Bekannten ein Stück weit zu einer öffentlichen Echtzeit-Konversation verlagert.
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Facebook war mit seiner Klage gegen studiVZ bezüglich Diebstahl geistigen Eigentums am Dienstag vor dem Landgericht Köln gescheitert. Facebook hat nun wenig überraschend angekündigt, in Berufung zu gehen.
Die (grammatisch leicht fehlerhafte) Pressemitteilung von Facebook:
Facebook ist enttäuscht von der Entscheidung des deutschen Gerichts, insbesondere da wir nicht die Gelegenheit hatten, alle Beweise vorzubringen. Wir planen nun Berufung einzulegen. StudiVZ und die Muttergesellschaften haben gegen unser Recht am geistigen Eigentum verstoßen und ungerechterweise von unserer Innovation, Kreativität und Mühe profitiert, indem sie unsere Website kopieren. Wir setzen unsere Maßnahmen gegen sie in deutschen Gerichten fort sowie auch vor dem US-Bundesgericht, wo unsere Maßnahmen verschiedene Klagen umfassen und andauern. Wir sind zuversichtlich, dass ein Gerichtsurteil, das generell das systematische rechtswidrige Kopieren von Technologien, Websiten und Codes anderer Innovatoren von einem amerikanischen Unternehmen nicht bestätigt wird – nicht in Deutschland, Europa oder den USA.
Facebook ist mit seiner Klage gegen studiVZ wegen Diebstahl geistigen Eigentums vor dem Landgericht Köln gescheitert.

Facebook ist mit seiner Klage gegen studiVZ wegen Diebstahl geistigen Eigentums vor dem Landgericht Köln gescheitert. Facebook wirft studiVZ vor, Quellcode und grundsätzliches Design kopiert zu haben. studiVZ benutzte intern im Code unter anderem den Begriff “Fakebook” baute im Grunde das alte Facebook mit einem Unterschied nach: man ersetzte bei der Farbgebung Blau mit Rot ( siehe hierzu unseren Artikel vom letzten Jahr).
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Es kristallisieren sich zwei Klassen von sozialen Netzwerken heraus: Auf private Interaktion zwischen Bekannte spezialisierte Netzwerke und solche, welche hauptsächlich für die Distribution von Inhalten verwendet werden.

Netzwerk ((c) iStockphoto.com)
In den letzten Monaten und Jahren sind eine Menge soziale Netzwerke entstanden, die in ihrer Entwicklung teilweise recht unterschiedliche Entwicklungen genommen haben. Dabei haben sich zwei von einander mehr oder wenige abtrennbare Klassen herauskristallisiert, die wir hier vorstellen und von einander abgrenzen wollen.
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