Alle 403 Artikel zum Thema Facebook auf netzwertig.com:
Der Fall Instagram macht deutlich, dass selbst rasant wachsende Dienste, die als nächstes großes Ding gehandelt werden, nicht vor einer ihr Schicksal in Frage stellenden Übernahme gefeilt sind. Twitter könnte Ähnliches ereilen.
Die Übernahme von Instagram durch Facebook kam für viele Beobachter überraschend. Nicht nur aufgrund der Höhe der Übernahmesumme von einer Milliarde Dollar, sondern auch, weil das rapide Wachstum
der seit neuestem für Android erhältlichen Foto-Sharing-Applikation sowie die durchaus attraktiven Vermarktungsoptionen, die eine derartig die Emotionen der Nutzer ansprechende Anwendung mit sich bringt, dem Startup aus San Francisco eigentlich hervorragende Zukunftsaussichten garantierten. In einem Jahr wäre der Service deutlich größer und damit wertvoller gewesen.
Trotzdem entschloss sich das Gründerduo Kevin Systrom und Mike Krieger, der Akquisition zuzustimmen. Durchaus nachvollziehbar angesichts von 400 Millionen beziehungsweise 100 Millionen Dollar, die Systrom beziehungsweise Krieger aus dem Deal mit nach Hause nehmen. Welcher Gründer außer Mark Zuckerberg hätte bei eine solchen Möglichkeit nicht zugeschlagen?!
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Für rund eine Milliarde Dollar kauft Facebook die beliebte Foto-Sharing-Applikation Instagram. Es ist die bisher größte Übernahme des sozialen Netzwerks.
Erst vor wenigen Tagen
skizzierten wir den einzigartigen Aufstieg der Foto-Sharing-Applikation
Instagram. Innerhalb von anderthalb Jahren ist es dem Startup aus San Francisco gelungen, über 30 Millionen Menschen für sich zu begeistern – und zwar ausschließlich iPhone-Nutzer. Erst seit der vergangenen Woche wird Instagram auch für Android angeboten – und zählte innerhalb der ersten 24 Stunden ganze
eine Million Downloads.
Was zu diesem Zeitpunkt jedoch kaum jemand geahnt haben wird: Das junge, gerade mal zwölf Mitarbeiter zählenden Unternehmen von der US-Ostküste verhandelte mit Facebook über eine Akquisition. Am Montagabend gaben beide Firmen bekannt, sich auf eine Übernahme geeinigt zu haben. Satte eine Milliarde Dollar, teilweise in Form von Aktien, legt das soziale Netzwerk für die Foto-App auf den Tisch.
Die Höhe des Kaufpreises ist trotz des kometenhaften Aufstiegs der App mehr als beachtlich – zumindest wenn man traditionelle Maßstäbe für Unternehmensakquisitionen anlegt. Denn bisher erwirtschaftet Instagram keine Umsätze sondern fokussiert sich ausschließlich auf das Nutzerwachstum. Zuletzt wurde der Dienst von Investoren mit 500 Millionen Dollar bewertet. » weiterlesen
Dropbook
Nützlich: Dropbox integriert Facebook.
Diese [Integration] erlaubt es Dateien mit ausgewählten Facebook Freunden zu teilen.
» Dropbox integriert Facebook
Maps
Nicht uninteressant: StreetEasy beschreibt den Aufwand aber auch die neuen Möglichkeiten, die sich durch den Wechsel von Google Maps zu OpenStreetMap ergaben.
» Why StreetEasy rolled its own maps
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Als Nebenprojekt hat der Entwickler Till Haunschild eine simple Facebook-App gebastelt, die Profilbild-Collagen generiert. Das Projekt kostet wenig Zeit, spült aber regelmäßig Geld in seine Kasse.
Dass Kleinst-Entwicklerschmieden und Ein-Mann-Startups heutzutage mit Anwendungen in den führenden Smartphone-App-Läden von Apple und Android attraktive Umsätze erzielen können, ist bekannt. 210.000 Jobs hat allein Apples App-Ökonomie in den USA geschaffen, so zumindest die Schätzung von Apple selbst. Anbieterübergreifend, also andere Plattformanbieter wie Google und Facebook inbegriffen, nähert sich die Zahl duch Apps geschaffener Stellen in den USA der Marke von 500.000 an, so eine Studie.
Für Entwickler, die eine clevere Idee haben und in Eigenregie eine Anwendung für eine der führenden Plattformen basteln, kann diese schnell zu einem lukrativen Geschäft werden – und dies trotz des im Optimalfall geringen Zeitaufwands, der eine Umsetzung als Neben- beziehungsweise Hobbyprojekt gestattet. Ein schönes Beispiel dafür liefert der Münchner Till Haunschild, der derzeit als Frontend- und Mobile-Entwickler beim Startup Toggla tätig ist.
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Pipe erlaubt den direkten Austausch von Dateien zwischen zwei Facebook-Nutzern ohne zwischengeschalteten Server. Weder das Berliner Startup noch Facebook erfahren dabei, welche Daten oder Inhalte Anwender austauschen.
Es existieren gefühlte tausend Verfahren, um Dateien über das Netz mit anderen Anwendern zu teilen (erst gestern
berichteten wir über doctape). Doch Facebook – ein Ort, an dem sich 850 Millionen Menschen mindestens einmal im Monat einloggen, die Hälfte davon täglich – mangelt es an komfortablen, sicheren Verfahren, um Dateien zwischen Kontakten zu transferieren.
Mit firefly gibt es zwar eine nette Facebook-App, um Freunden Dateien direkt über das soziale Netzwerk zugänglich zu machen. Allerdings stehen insgesamt “nur” zwei Gbyte Speicherplatz zur Verfügung, zudem versucht die Applikation stetig, Informationen über Aktivitäten auf der eigenen Facebook-Pinnwand zu veröffentlichen, was auf Dauer nervt.
Philip Eggersglüß, Marco Rydmann und Simon Hossell wollen mit ihrem kurz vor dem Beta-Launch stehenden, eigenfinanzierten Berliner Startup Pipe deshalb eine neue Art des Teilens von Dateien über Facebook etablieren. Kernmerkmale ihres Produkts sind maximale Simplizität sowie eine direkte Übermittlung von Dateien von einem Anwender zum anderen, ohne dass ein zwischengeschalteter Server als Host der jeweiligen Dateien erforderlich ist.
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Das Internetgeschäft ist extrem schnelllebig. Startups kommen und gehen. Erfolgreich etablierte Plattformen allerdings haben eine deutlich längere Lebenserwartung.
Die Welt des Internets und seiner führenden Anbieter ist schnelllebig. Startups und Onlinedienste, über die heute jeder redet, könnten schon morgen (oder in einem Jahr) in der Versenkung verschwunden sein. Dies ist eine Tatsache,
die sich Anwender bewusst sein sollten, und die bei Beobachtern der Branche weitgehend als Binsenweisheit gilt.
Doch die Einsicht, dass Webangebote und die dahinterstehenden Unternehmen vergänglich und kurzlebig sind, führt immer wieder zu dem Trugschluss, dass dies ausnahmslos für alle Internetfirmen und insbesondere für solche aus dem Social-Web-Segment gelten muss. Wer hat nicht schon einmal die Behauptung gehört, Facebook könnte jederzeit das Schicksal von MySpace erleiden?!
Startups und Webservices kommen und gehen – das stimmt. Aber erfolgreiche Plattformen bleiben (länger). Letzterer Aspekt wird gerne übersehen, ist aber ein immer wichtiger Faktor des digitalen Ökosystems und eine unterschätzte Konstante in der sich täglich verändernden digitalen Welt.
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Facebook
Facebook offeriert jetzt auch Interessenlisten.
Interessenlisten ermöglichen es dem Nutzer Seiten, Personen und Abos für ein Themengebiet in einer Liste zu sammeln. Die Listen sind dann später auch über die linke Seitenleiste verfügbar und ermöglichen so etwas wie einen eigenen Newsfeed für speziellen Themen.
» Facebook Interessenlisten erlauben es eigene Newsfeeds zu verschiedenen Themen zu erstellen
Gowalla
Apropos Facebook: Facebook tötet das im Dezember übernommene Gowalla.
» Well that’s that. Gowalla shuts down.
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OpenStreetMap
Nach Foursquare wechselt nun auch Apple – zumindest bei iPhoto – von Google Maps zu OpenStreetMaps.
» Welcome, Apple
Datenjournalismus
O’Reilly Radar hat eine interessante Serie zu den verschiedenen Bereichen des Datenjournalismus veröffentlicht:
» The Long Form Developer
» The Elections Developer
» The Human Algorithm
» The Visualizer
» The API Architect
» The Daily Visualizer
» The Data Editor
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Wenn Facebook wie am Mittwochmorgen ausfällt, werden auch angeschlossene Websites in Mitleidenschaft gezogen – sofern Entwickler nicht vorsorgen.
Mehr als sieben Millionen Websites sind auf verschiedene Weise mit Facebook verknüpft. Wenn also das soziale Netzwerk wie am Mittwochmorgen für mehrere Stunden ausfällt, sorgt dies nicht nur bei Menschen für Unruhe, die einen regelmäßigen Blick auf ihren Newsfeed werfen müssen, sondern auch bei Onlineangeboten, deren Funktionalität durch die Downtime eingeschränkt wird.
Die Mehrzahl der Integrationspunkte mit dem Social Network aufweisenden Sites verwendet den Like- oder Abonnieren-Button. Ein Ausfall von Facebook stellt dabei zumeist kein Drama dar: Die jeweiligen Präsenzen sind weiterhin erreichbar, nur dass an den Stellen, an denen Inhalte sonst über Facebook favorisiert werden können, eine Lücke klafft.
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Um von der Distributionskraft der führenden Webplattformen Facebook und Twitter profitieren zu können, bewegen viele Onlindienste ihre Nutzer dazu, Inhalte und Aktivitäten dort zu teilen – immer häufiger auf fragwürdige Art und Weise.
Microsofts Suchmaschine
Bing hat kürzlich
eine Funktion vorgestellt, die es Anwendern nach einer einmaligen Verknüpfung ihres Bing-Kontos mit Facebook ermöglicht, einzelne Suchergebnisse ihrer Person zuzuordnen. Auf diese Weise soll es ihren Facebook-Kontakten leichter gemacht werden, im Falle einer Suche nach den Namen von Freunden deren relevante Webpräsenzen zu finden.
Obwohl unklar ist, wie oft Facebook-Nutzer ihre Kontakte recherchieren, wollte ich mir das “Linked Pages” genannte Bing-Feature – das derzeit nur bei gewählter Ländereinstellung “USA” verfügbar ist – einmal genauer anschauen. Also führte ich eine “Ego-Suche” durch und betätigte bei den zu mir gehörenden Ergebnissen den “Link to me”-Button. Was ich jedoch übersah, war der beim Halten des Mauszeigers auf den Knopf eingeblendete Hinweis, dass diese Aktion in meiner Facebook-Timeline veröffentlicht wird. » weiterlesen