Thema: Facebook

 

Alle 531 Artikel zum Thema Facebook auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Das große Entbündeln:
Für jeden Zweck eine eigene App

Social Networks und Clouddienste wie Facebook, Dropbox, LinkedIn und Twitter ändern unisono ihre Strategie und beginnen damit, für besondere Einsatzszenarien separate Apps bereitzustellen. Die Spielregeln des Ökosystems werden neu geschrieben.

AppsDie Webwirtschaft ist trotz aller vorgezeichneten Pfade immer noch für handfeste Überraschungen gut. Was sich gerade rund um die führenden sozialen Netzwerke und an Endkonsumenten gerichteten Clouddienste abspielt, hat vor zwei Jahren wohl niemand geahnt: Anstatt dass sie immer mehr Dienste unter einem Dach vereinen, setzen sie auf die große Entbündelung. Die Devise lautet nicht länger “eine Anwendung für alles”, sondern “für jeden Service eine eigene App”.

Facebook machte den Anfang und bietet mittlerweile neben der Haupt-App verschiedene Special-Interest-Anwendungen, von Instagram und WhatsApp über Paper bis Messenger. Wie ernst es CEO Mark Zuckerberg mit der Multi-App-Strategie ist, zeigt der Plan, die Chatfunktion komplett aus der Original-Applikation zu entfernen. Auch der Cloudpoinier Dropbox verfolgt den Ansatz verschiedener, durch eine einheitliche Nutzerverwaltung zusammengehaltener Apps, die jeweils für ein bestimmtes Anwendungsszenario die beste User Experience bieten sollen. LinkedIn sieht ebenfalls viel Potenzial darin, bestimmte Services auszulagern. Mit Pulse, LinkedIn Contacts und Cardmunch bietet das Geschäftsnetzwerk bereits einige Standalone-Apps. Ein bis zwei weitere sollen 2014 folgen. Selbst Twitter folgt dem Trend – mit Vine betreibt der Microblogginganbieter eine Video-App. Zudem versuchte er sich an einer eigenen Musik-App – diese allerdings wurde wegen ausbleibendem Erfolg schon wieder eingestellt. Aber es dürfte nicht lange dauern, bis der Zwitscherdienst die nächste separate App veröffentlicht. Twitter News vielleicht?! » weiterlesen

Linkwertig:
AIM, Open Data, Datenkultur, Dürer

AOL
Mashable über den Aufstieg und Fall vom AIM.

» The Rise and Fall of AIM, the Breakthrough AOL Never Wanted

 

Open Data
Der Schweizer Bundesrat hat eine Open Government Data Strategie beschlossen.

“Der Bundesrat hat die Zeichen der Zeit erkannt und eine mutige, zukunftsweisende Strategie vorgelegt.”

» Bundesrat beschliesst Open Government Data Strategie

 

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Facebook:
Der größte schlechte Kompromiss der Internetgeschichte

Facebook hat ein unglaublich kompliziertes, kaum noch zu handhabendes Spannungsfeld aus Interessen der unterschiedlichen Plattformteilnehmer geschaffen. Das Resultat sind dauerhaft schlechte Kompromisse. Lange kann das nicht gut gehen.

FacebookWie so oft zuvor hat Facebook wieder einmal den Unmut eines Unternehmens hervorgerufen, das sich auf der Plattform benachteiligt fühlt. Der US-Speisenvermittler Eat24 echauffiert sich darüber, dass seit den jüngsten Änderungen am Algorithmus des Newsfeeds weniger Eat24-Fans die Beiträge des Unternehmens in ihren Streams zu sehen bekommen. Als ich die Berichte dazu laß, mich an zurückliegende Konflikte zwischen bei dem sozialen Netzwerk präsenten Firmen und Facebook erinnerte und dann auf die (treffende) Feststellung von Mathew Ingram stieß, dass Facebook sich permanent in einem Spannungsfeld aus Steuerung gemäß Instruktionen der Nutzer, Relevanzbestrebungen und der Berücksichtigung der Interessen von Werbekunden befinde, wirkte die gesamte Situation auf mich plötzlich unheimlich absurd: » weiterlesen

Kickstarter-Unterstützer sind sauer:
Facebooks Kauf von Oculus VR ist ein Argument für Crowdinvesting

Das von Facebook für zwei Milliarden Dollar übernommene Startup Oculus VR entstand im Zuge eine erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne. Manche der damaligen Unterstüzter sind verärgert über den frühen Exit. Rückblickend wäre aus ihrer Sicht eine Finanzierung per Crowdinvesting attraktiver gewesen.

Oculus

Die überraschende Akquisition des Virtual-Reality-Startups Oculus VR durch Facebook für zwei Milliarden Dollar bringt eine ebenso unerwartete Nebendebatte mit sich: Diese dreht sich um die Frage, ob es angemessen ist, dass ein Unternehmen, dessen Anfangsfinanzierung per Crowdfunding und damit durch die Unterstützung von privaten Förderern zustande kam, entgegen der Interessen seiner initialen Fürsprecher frühzeitig an eine andere Firma verkauft wird.

Im Zuge der Medienbewachung des Deals tauchten allerlei Berichte auf, die den Missmut einiger der Geldgeber schildern, die im Jahr 2012 zusammen fast 2,5 Millionen Dollar für die Realisierung des VR-Headsets Oculus Rift bereitstellten. Die Kampagne gab den Initiatoren neben den erforderlichen ersten Mitteln auch das Selbstbewusstsein, eine Vision unternehmerisch anzugehen, die von Tausenden geteilt wird. Die initiale Nachfrage dürfte dem Startup auch in den Verhandlungen mit institutionellen Investoren geholfen haben, die 2013 fast 100 Millionen Dollar in die aufstrebende Firma gepumpt hatten. » weiterlesen

Linkwertig:
Türkei, Gmail, Y Combinator, Impressum

Türkei
Ein türkisches Gericht hat die Sperrung von Twitter wieder aufgehoben.

Die Verfügung der türkischen Regierung, umgesetzt von der Telekommunikationsbehörde TIB, sei nicht rechtens.

» Gericht kippt Twitter-Sperre

 

Gmail
Google hatte den Geistesblitz, dass man Werbemails auch im Kacheldesign von Pinterest präsentieren könnte.

» A new, more visual way to view your Promotions tab

 

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Zwei Milliarden Dollar für Oculus VR:
Facebook wandelt auf den Spuren von Google

Für zwei Milliarden Dollar übernimmt Facebook das Virtual-Reality-Startup Oculus VR. Wie Rivale Google zeigt der Konzern damit, dass er sich nicht vor gewagten Investitionen mit einem extrem langfristigen Zeithorizont scheut.

Die Zeiten, in denen sich die weltweit führenden Internetfirmen bei Akquisitionen auf Teams, Lösungen und Technologien konzentrierten, die für ihr Kerngeschäft unmittelbar oder in naher Zukunft Nutzen haben, sind vorbei. Nachdem schon Google seit längerem darauf setzt, sich Firmen einzuverleiben, von deren Know-how und Netzwerk es frühestens in einigen Jahren ernsthaft profitieren würde, scheint sich auch Facebook mit einer derartigen Investitionsstrategie anzufreunden. Der Kauf von WhatsApp beispielsweise bringt dem sozialen Netzwerk vorläufig gar nichts, könnte allerdings auf lange Sicht wichtige Marktanteile sichern und Erlösquellen erschließen, hofft Facebook. Wenige Wochen nach der Bekanntgabe der Akquisition des Messengers für bis zu 19 Milliarden Dollar schlägt Mark Zuckerberg erneut zu und kauft das zwei Jahre alte Virtual-Reality-Startup Oculus VR für zwei Milliarden Dollar in bar und Aktien. » weiterlesen

Linkwertig:
Google Drive, Berlin, ICANN, Facebook

Google Drive
Google verbilligt Google Drive. 1000 GB gibt es jetzt etwa schon für 10 Dollar im Monat.

» Save more with Google Drive

 

.berlin
Nach Wien hat nun endlich auch Berlin eine eigene Top Level Domain.

Das Internet wächst – und damit auch die Anzahl der Menschen und Unternehmen, die mit einer eigenen Seite dort vertreten sein wollen.

» Berlin startet mit eigener Städte-Domain .berlin

 

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Linkwertig:
Flappy Bird, Dronen, Gema, Gates

Flappy Bird
Aktuell werden alle 24 Stunden an die 100 Reinterpretationen von Flappy Bird veröffentlicht.

» Here are 95 Flappy Bird-inspired iOS games… released in the last 24 hours

 

Titan Aerospace
Facebook plant laut TechCrunch die Übernahme eines Herstellers von Solar-Dronen, um damit weltweit Internetzugang zu ermöglichen.

» Facebook Looking Into Buying Drone Maker Titan Aerospace

 

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Linkwertig:
Sevenload, Facebook, QS, GG

Sevenload
Nachdem Sevenload kein zweites YouTube wurde, scheint sich Burda davon trennen zu wollen.

DLD Ventures befindet sich beim Tochterunternehmen Sevenload in Verhandlungen mit Investoren, die das Portal übernehmen möchten.

» Burda will sevenload verkaufen

 

Facebook
Facebook wiederum trennt sich vom ebenso unglücklichen E-Mail-Dienst mit @facebook.com-Adressen:

» Facebook retires its troubled @facebook.com email service

 

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Nach drei Wochen im täglichen Einsatz:
Facebooks seelenlose Paper-App

Auf den ersten Blick wirkt Facebooks neue mobile App Paper wie ein Siegertyp. Doch bei längerer Nutzung zeigt sich: Der Anwendung fehlt eine Persönlichkeit.

PaperAls Facebook Anfang Februar seine mit Spannung erwartete mobile iPhone-App Paper für Nutzer mit einem US-App-Store-Konto freischaltete, unterzog ich die Anwendung sofort einem ersten Test. Und weil der erste Eindruck positiv war, entschloss ich mich, für einige Zeit ganz auf den Einsatz von Facebooks bisheriger App zu verzichten und stattdessen Paper zu verwenden. Damit mir die Gewohnheit keinen Strich durch die Rechnung machen würde, platzierte ich Papers App-Icon an der Stelle auf meinem Smartphone, an der zuvor Facebook zu finden war. Heute, genau drei Wochen, nachdem ich Paper zu meinem primären Tool für den Zugriff auf meinen Facebook-Newsfeed auserkor, möchte ich ein Fazit ziehen. Es fällt weniger lobend aus, als ich dies zum Debüt der App vermutet hätte. » weiterlesen