Thema: Facebook

 

Alle 529 Artikel zum Thema Facebook auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Facebook:
Der größte schlechte Kompromiss der Internetgeschichte

Facebook hat ein unglaublich kompliziertes, kaum noch zu handhabendes Spannungsfeld aus Interessen der unterschiedlichen Plattformteilnehmer geschaffen. Das Resultat sind dauerhaft schlechte Kompromisse. Lange kann das nicht gut gehen.

FacebookWie so oft zuvor hat Facebook wieder einmal den Unmut eines Unternehmens hervorgerufen, das sich auf der Plattform benachteiligt fühlt. Der US-Speisenvermittler Eat24 echauffiert sich darüber, dass seit den jüngsten Änderungen am Algorithmus des Newsfeeds weniger Eat24-Fans die Beiträge des Unternehmens in ihren Streams zu sehen bekommen. Als ich die Berichte dazu laß, mich an zurückliegende Konflikte zwischen bei dem sozialen Netzwerk präsenten Firmen und Facebook erinnerte und dann auf die (treffende) Feststellung von Mathew Ingram stieß, dass Facebook sich permanent in einem Spannungsfeld aus Steuerung gemäß Instruktionen der Nutzer, Relevanzbestrebungen und der Berücksichtigung der Interessen von Werbekunden befinde, wirkte die gesamte Situation auf mich plötzlich unheimlich absurd: » weiterlesen

Kickstarter-Unterstützer sind sauer:
Facebooks Kauf von Oculus VR ist ein Argument für Crowdinvesting

Das von Facebook für zwei Milliarden Dollar übernommene Startup Oculus VR entstand im Zuge eine erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne. Manche der damaligen Unterstüzter sind verärgert über den frühen Exit. Rückblickend wäre aus ihrer Sicht eine Finanzierung per Crowdinvesting attraktiver gewesen.

Oculus

Die überraschende Akquisition des Virtual-Reality-Startups Oculus VR durch Facebook für zwei Milliarden Dollar bringt eine ebenso unerwartete Nebendebatte mit sich: Diese dreht sich um die Frage, ob es angemessen ist, dass ein Unternehmen, dessen Anfangsfinanzierung per Crowdfunding und damit durch die Unterstützung von privaten Förderern zustande kam, entgegen der Interessen seiner initialen Fürsprecher frühzeitig an eine andere Firma verkauft wird.

Im Zuge der Medienbewachung des Deals tauchten allerlei Berichte auf, die den Missmut einiger der Geldgeber schildern, die im Jahr 2012 zusammen fast 2,5 Millionen Dollar für die Realisierung des VR-Headsets Oculus Rift bereitstellten. Die Kampagne gab den Initiatoren neben den erforderlichen ersten Mitteln auch das Selbstbewusstsein, eine Vision unternehmerisch anzugehen, die von Tausenden geteilt wird. Die initiale Nachfrage dürfte dem Startup auch in den Verhandlungen mit institutionellen Investoren geholfen haben, die 2013 fast 100 Millionen Dollar in die aufstrebende Firma gepumpt hatten. » weiterlesen

Linkwertig:
Türkei, Gmail, Y Combinator, Impressum

Türkei
Ein türkisches Gericht hat die Sperrung von Twitter wieder aufgehoben.

Die Verfügung der türkischen Regierung, umgesetzt von der Telekommunikationsbehörde TIB, sei nicht rechtens.

» Gericht kippt Twitter-Sperre

 

Gmail
Google hatte den Geistesblitz, dass man Werbemails auch im Kacheldesign von Pinterest präsentieren könnte.

» A new, more visual way to view your Promotions tab

 

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Zwei Milliarden Dollar für Oculus VR:
Facebook wandelt auf den Spuren von Google

Für zwei Milliarden Dollar übernimmt Facebook das Virtual-Reality-Startup Oculus VR. Wie Rivale Google zeigt der Konzern damit, dass er sich nicht vor gewagten Investitionen mit einem extrem langfristigen Zeithorizont scheut.

Die Zeiten, in denen sich die weltweit führenden Internetfirmen bei Akquisitionen auf Teams, Lösungen und Technologien konzentrierten, die für ihr Kerngeschäft unmittelbar oder in naher Zukunft Nutzen haben, sind vorbei. Nachdem schon Google seit längerem darauf setzt, sich Firmen einzuverleiben, von deren Know-how und Netzwerk es frühestens in einigen Jahren ernsthaft profitieren würde, scheint sich auch Facebook mit einer derartigen Investitionsstrategie anzufreunden. Der Kauf von WhatsApp beispielsweise bringt dem sozialen Netzwerk vorläufig gar nichts, könnte allerdings auf lange Sicht wichtige Marktanteile sichern und Erlösquellen erschließen, hofft Facebook. Wenige Wochen nach der Bekanntgabe der Akquisition des Messengers für bis zu 19 Milliarden Dollar schlägt Mark Zuckerberg erneut zu und kauft das zwei Jahre alte Virtual-Reality-Startup Oculus VR für zwei Milliarden Dollar in bar und Aktien. » weiterlesen

Linkwertig:
Google Drive, Berlin, ICANN, Facebook

Google Drive
Google verbilligt Google Drive. 1000 GB gibt es jetzt etwa schon für 10 Dollar im Monat.

» Save more with Google Drive

 

.berlin
Nach Wien hat nun endlich auch Berlin eine eigene Top Level Domain.

Das Internet wächst – und damit auch die Anzahl der Menschen und Unternehmen, die mit einer eigenen Seite dort vertreten sein wollen.

» Berlin startet mit eigener Städte-Domain .berlin

 

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Linkwertig:
Flappy Bird, Dronen, Gema, Gates

Flappy Bird
Aktuell werden alle 24 Stunden an die 100 Reinterpretationen von Flappy Bird veröffentlicht.

» Here are 95 Flappy Bird-inspired iOS games… released in the last 24 hours

 

Titan Aerospace
Facebook plant laut TechCrunch die Übernahme eines Herstellers von Solar-Dronen, um damit weltweit Internetzugang zu ermöglichen.

» Facebook Looking Into Buying Drone Maker Titan Aerospace

 

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Linkwertig:
Sevenload, Facebook, QS, GG

Sevenload
Nachdem Sevenload kein zweites YouTube wurde, scheint sich Burda davon trennen zu wollen.

DLD Ventures befindet sich beim Tochterunternehmen Sevenload in Verhandlungen mit Investoren, die das Portal übernehmen möchten.

» Burda will sevenload verkaufen

 

Facebook
Facebook wiederum trennt sich vom ebenso unglücklichen E-Mail-Dienst mit @facebook.com-Adressen:

» Facebook retires its troubled @facebook.com email service

 

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Nach drei Wochen im täglichen Einsatz:
Facebooks seelenlose Paper-App

Auf den ersten Blick wirkt Facebooks neue mobile App Paper wie ein Siegertyp. Doch bei längerer Nutzung zeigt sich: Der Anwendung fehlt eine Persönlichkeit.

PaperAls Facebook Anfang Februar seine mit Spannung erwartete mobile iPhone-App Paper für Nutzer mit einem US-App-Store-Konto freischaltete, unterzog ich die Anwendung sofort einem ersten Test. Und weil der erste Eindruck positiv war, entschloss ich mich, für einige Zeit ganz auf den Einsatz von Facebooks bisheriger App zu verzichten und stattdessen Paper zu verwenden. Damit mir die Gewohnheit keinen Strich durch die Rechnung machen würde, platzierte ich Papers App-Icon an der Stelle auf meinem Smartphone, an der zuvor Facebook zu finden war. Heute, genau drei Wochen, nachdem ich Paper zu meinem primären Tool für den Zugriff auf meinen Facebook-Newsfeed auserkor, möchte ich ein Fazit ziehen. Es fällt weniger lobend aus, als ich dies zum Debüt der App vermutet hätte. » weiterlesen

Riesenerfolg ohne US-Marktdominanz:
Der WhatsApp-Deal verändert die Weltsicht der Silicon-Valley-Strippenzieher

WhatsApp hat im Hinblick auf die finanziellen Rahmenbedingungen der Übernahme durch Facebook mehr erreicht als jedes andere Internet-Startup zuvor. Und das ausgerechnet mit einer Strategie, die den sonst als am wichtigsten geltenden US-Markt ignorierte.

Der Megadeal zwischen WhatsApp und Facebook hielt gleich mehrere Überraschungen bereit.

Zum Ersten überraschte der gigantische Preis von 19 Milliarden Dollar (inklusive Aktienoptionen für die Gründer). Manche Beobachter halten ihn für gerechtfertigt, andere stellen ihn in Frage. Im Vorfeld jedoch hätte wohl kaum jemand damit gerechnet, dass Facebook-Chef Mark Zuckerberg eine derartig massive Summe locker machen würde, um den beliebten, aber als Geldmaschine auf Jahre hin ungeeigneten Chat-Anbieter ins eigene Haus zu holen.

Eine zweite Überraschung ist der Zeitpunkt der Akquisition. Zuckerbergs Interesse an WhatsApp war zwar schon seit über einem Jahr ein offenes Geheimnis. Doch WhatsApp-CEO Jan Koum hatte in der Vergangenheit immer wieder und durchaus glaubwürdig beteuert, nicht verkaufen zu wollen. Auch drangen im Vorfeld des Deals keinerlei Gerüchte über Gespräche an die Öffentlichkeit. Insofern kamen die ersten Tweets, die am Mittwochabend deutscher Zeit die Kunde verbreiteten, fast wie aus dem Nichts. Dass Facebook sich doch noch mit Snapchat einigen würden, erschien eigentlich wahrscheinlicher.

US-Branchenkenner ignorierten WhatsApp

Die dritte Überraschung betrifft US-amerikanische Branchenkenner und Technologiejournalisten. Für diese kam Facebooks aggressiver Vorstoß nämlich auch deshalb unerwartet, weil sie sich überhaupt nicht über die Bedeutung im Klaren waren, die WhatsApp im mobilen Alltag vieler hundert Millionen Menschen rund um den Globus besitzt.  » weiterlesen

Zuckerberg bekommt wieder, was er will:
Facebook übernimmt WhatsApp für bis zu 19 Milliarden Dollar

Seit einiger Zeit war Facebook an einer Übernahme des Erfolgs-Messengers WhatsApp interessiert. Nun konnte es den Widerstand von WhatsApp-CEO Jan Koum brechen: Der Chat-Dienst zieht unter das Dach von Facebook – für eine Summe von bis zu 19 Milliarden Dollar.

Facebook kauft WhatsApp

Vor über einem Jahr kursierten Gerüchte über Verkaufsgespräche zwischen Facebook und WhatsApp. Das soziale Netzwerk hatte erkannt, dass der simple Smartphone-Messenger einen Nerv mobiler Anwender trifft, während es für Facbook zu diesem Zeitpunkt im mobilen Segment noch recht holprig lief. Damals wurde aus einem Deal nichts. Doch Facebook-Chef Mark Zuckerberg gab die Hoffnung nie auf. Nun bekommt er doch noch seinen Willen: In der Nacht verkündete Facebook den Kauf von WhatsApp. Das kalifornische Unternehmen zahlt die schwindelerregende Summe von 16 Miliarden Dollar für den gerade einmal rund 50 Mitarbeiter beschäftigenden Messagingdienst aus Mountain View; vier Milliarden Dollar in bar und den Rest in Aktien. Zudem winken den WhatsApp-Gründern Jan Koum und Brian Acton sowie den Teammitgliedern weitere Aktienoptionen im Wert von drei Milliarden Dollar, sofern sie die nächsten Jahre an Bord bleiben. Koum tritt Facebooks Board of Directors bei.

Einen derartigen Deal sehen wir nicht alle Tage. Genau genommen handelt es sich um die größte Übernahme einer durch Venturekapital finanzierten Firma jemals. » weiterlesen