Thema: Facebook

 

Alle 370 Artikel zum Thema Facebook auf netzwertig.com:

Facebooks Börsengang:
Die Internetwirtschaft frohlockt

Facebooks Börsengang wird bis zu 1000 Angestellte des Unternehmens zu Millionären machen. Die gesamte Internetwirtschaft profitiert davon.

Die Perspektiven, aus denen man Facebooks angestrebten Börsengang beleuchten kann, sind extrem vielseitig. Nachdem ich gestern einen sich abzeichnenden Interessenkonflikt bei Facebook-Aktien erwerbenden Tech-Bloggern und -Journalisten beschrieb, möchte ich an dieser Stelle noch einen anderen, äußerst spannenden Aspekt des IPO erwähnen: die Auswirkungen auf die Technologie- und Internetwirtschaft.

Rund fünf Milliarden Dollar möchte Facebook am Aktienmarkt erlösen – und wird auf diese Weise nach Expertenschätzungen mindestens 1000 neue Dollar-Millionäre schaffen. Neben Firmenchef Mark Zuckerberg, seinem Führungsteam und Investoren gehören hauptsächlich frühe Facebook-Angestellte zu den Profiteuren. Diese wurden nämlich bei ihrer Rekrutierung mit Aktienoptionen ausgestattet.

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Der nächste Interessenkonflikt:
Wie die Facebook-Aktie
dem Tech-Journalismus schadet

Viele die Technologie- und Internetbranche bewachende Blogger und Journalisten rund um den Globus werden sich dieser Tage die Frage stellen, ob sie sich mit Aktien von Facebook eindecken sollten. Ein Interessenkonflikt ist programmiert.

Flickr/Manu_H, CC BY 2.0
Flickr/Manu_H, CC BY 2.0
Vor einem Jahr beschrieb ich, wie Facebook nach einem damals schon absehbaren Börsengang eine Art neue “Volksaktie” werden könnte. Angesichts der enormen Presseaufmerksamkeit und Verwurzelung des sozialen Netzwerks im Alltag von 850 Millionen Menschen muss man davon ausgehen, dass der ein oder andere (künftige) Kleinanleger mit dem Gedanken spielt, sich mit ein paar Anteilen seines Lieblingsnetzwerks einzudecken. Zumal trotz einiger Zweifel wenigstens die theoretische Möglichkeit existiert, dass wir hier das “nächste Google” vor uns haben – mit entsprechend attraktiver Renditemöglichkeit.

Dieser Artikel der Schweizer Boulevardzeitung Blick.ch (“Kann ich auch Facebook-Aktionär werden?”) wird garantiert nicht der letzte sein, der die Facebook-Aktie als interessantes Anlageobjekt für den Durchschnittsbürger ins Spiel bringt.

Dies wiederum führt zu der Frage, wie viele Journalisten und Profi- sowie Hobby-Blogger derzeit damit liebäugeln, einige Aktien des sozialen Netzwerks in ihr Portfolio aufzunehmen – oder dafür überhaupt erst ein Depot zu eröffnen. Speziell wer über Technologiethemen schreibt und grundsätzlich positiv auf das Entwicklungspotenzial des Unternehmens blickt, wird in den nächsten Wochen und Monaten eine stetige Versuchung verspüren.

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Nicht nur wegen des Börsengangs:
2012 ist Facebooks
wichtigstes Jahr bisher

Facebooks Börsengang kommt zu einer Zeit, in der sich das Unternehmen an eine veränderte Social-Networking-Landschaft anpassen muss. Jetzt wird sich entscheiden, wie stark das Fundament der Plattform tatsächlich ist.

Facebook hat wie erwartet sein Börsenprospekt veröffentlicht und damit den baldigen Gang aufs New Yorker Handelsparkett offiziell gemacht. Eine interaktive Version der Unterlagen gibt es beim Wall Street Journal, eine kompakte Übersicht der wichtigsten Fakten hat PandoDaily und die größten Anteilseigner listet AllThingsD.

Der IPO wird damit in einigen Monaten erfolgen. Während ich an dieser Stelle nicht auf die Eignung des finanzwirtschaftlichen Marktumfelds eingehen werde, glaube ich wie Stephan Koß bei LinkedInsider, dass der Zeitpunkt für diesen Schritt nicht schlecht, aber auch nicht optimal ist. Denn in den letzten Monaten haben sich die Rahmenbedingungen im Social Web merklich verändert, und das nicht unmittelbar zugunsten von Facebook.

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Linkwertig:
Facebook, Heveling, Pinterest, Wunderkit

Facebook
Facebook hat seine Börsenpläne offiziell gemacht und wirbt nun um Investoren.

» Facebooks Börsengang nun offiziell

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Die Netz-Maschine
Sascha Lobo macht (in einem insgesamt lesenswerten Artikel) eine wichtige Beobachtung: die jüngsten Aussagen von Ansgar Heveling sind nicht so sehr lächerlich, sie entlarven vielmehr eine systematische Agenda.

Aber wer so große Geschütze auffährt, hat den Nachteil, die eigentlichen Ziele kaum mehr verbergen zu können.

» Verzweiflung macht aggressiv
» Der Krieg ist erklärt » weiterlesen

Facebook und Twitter:
Die Kasse klingelt ja doch

Lange galten Facebook und Twitter als typische Beispiele für Internetstartups ohne ernstzunehmende Geschäftsmodelle und Umsätze. Doch dieses Klischee entspricht nicht mehr der Realität.

Foto: Flickr/ Www.CourtneyCarmody.com, CC BY-SA 2.0
Foto: Flickr/ Www.CourtneyCarmody.com, CC BY-SA 2.0
“Web-2.0-Dienste verdienen kein Geld” – so lautete lange Zeit die Pauschalkritik von Skeptikern anfänglich ausschließlich auf Mitgliederwachstum ausgerichteter Internetunternehmen. Mittlerweile ist nicht nur die Bezeichnung “Web 2.0″ überholt, sondern auch die Aussage an sich, wie aktuelle Meldungen zur wirtschaftlichen Entwicklung der zwei die Branche anführenden Unternehmen Facebook und Twitter belegen.

Rechtzeitig zur erwarteten Bekanntgabe von Facebooks Börsenplänen sind wieder einmal Angaben zu Umsatz und Gewinn des Social Networks durchgesickert. So soll Facebook 2011 3,8 Milliarden Dollar umgesetzt und einen operativen Gewinn von 1,5 Milliarden Dollar erwirtschaftet haben. Diese Zahlen stimmen ungefähr mit Prognosen aus dem Vorjahr überein, wobei die von Analysten für möglich gehaltene Marke von 4 Milliarden Dollar Umsatz nicht geknackt wurde.

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Open-Graph-Applikationen:
Facebooks Plattform stößt in neue Sphäre vor

Vier Monate nach der ersten Vorstellung gibt Facebook den offiziellen Startschuss für Apps, die auf externen Sites stattfindene Nutzeraktionen automatisiert veröffentlichen können. Anders als beim gescheiterten Werbesystem Beacon wird dieses Mal der Mehrwert für die Anwender hervorgehoben.

Rund vier Monate, nachdem Facebook auf seiner Entwicklerkonferenz f8 die Fähigkeiten der neuen Open Graph Apps präsentiert und ein gutes Dutzend Anwendungen scharf geschaltet hat, die automatisch von Nutzern durchgeführte Aktivitäten bei dem Social Network veröffentlichen, wurde in der Nacht der offizielle Startschuss für das neue App-Protokoll gegeben. Ab sofort können Entwickler ihre von den neuen Möglichkeiten Gebrauch machenden Apps zur Freigabe an Facebook übermitteln. Außerdem stehen Nutzern nun über 60 derartige Apps zur Verfügung (die Liste ist jedoch nicht vollständig – deutsche Anbieter wie simfy, myVideo oder Tape.tv fehlen).

Das Besondere bei dieser Art der Facebook-App ist, dass sie Aktivitäten der Nutzer automatisch im Ticker sowie in Form einer App-spezifischen Box auf dem neuen Timeline-Profil (“Chronik”) veröffentlichen, sofern Anwender dem bei der Installation zugestimmt haben.

Die wenigen seit September verfügbaren Apps beherrschten lediglich die Aktionen “lesen” und “hören”. Jetzt kommen weitere Verben wie “kaufen”, “wollen”, “lieben”, “probieren” oder “sehen” hinzu, von denen App-Entwickler Gebrauch machen können.

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Linkwertig:
Open Data, OpenStreetMap, AWS, Facebook

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Open Data
Die Schweiz bekommt einen Verein, der sich ganz den Open Government Data widmet.

Im Inter­esse der Kon­ti­nui­tät und der bes­se­ren Erkenn­bar­keit gegen aus­sen, sowie trans­pa­ren­ter Rol­len, Auf­ga­ben, Ver­ant­wort­lich­kei­ten und Finan­zen gegen innen, haben die Teil­neh­mer der Arbeits­gruppe beschlos­sen, unter dem Namen «opendata.ch» einen Ver­ein zu grün­den

» Vereinsgründung Opendata.ch am 19. Januar 2012 in Bern

 

Sesam, öffne dich
Mit Google Sesame ermöglicht Google den Login über das Mobiltelefon.

Der Login verläuft komplett über das Mobiltelefonk und es ist an keiner Stelle die Eingabe eines Passworts nötig – damit haben auch Keylogger wie sie evt. an öffentlichen PCs installiert sein könnten keine Chance mehr.

» Google Sesame: Browser-Login über das Mobiltelefon

 

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Linkwertig:
Runtastic, Programmable Self, 9flats

Quantified Self
Passende Ergänzung zu unserer Einführung in das quantifizierte Selbst: Runtastic bringt bald Trainings-„Hardware” auf den Markt.

“Es war für uns ein logischer, nächster Schritt, dieses Wissen in die Entwicklung eigner Fitness-Hardware einfließen zu lassen. Aus unternehmerischer Sicht erweitern wir nun unsere Wertschöpfungskette, was sich positiv auf unsere Wachstumsstrategie auswirken wird”

» Runtastic bietet eigene Ausrüstung für Sportler an

 

Programmable Self
Und wer sich nicht auf die Selbstvermessung beschränken möchte, der möchte sich vielleicht lieber selbst programmieren:

» The rise of programmable self

 

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Social Graph und Interest Graph:
Das Social Web wird dezentral –
aber anders als gedacht

Die Idee eines dezentralen sozialen Netzwerks klingt gut auf Papier, setzt sich in der Praxis aber nicht durch. Doch nun ist es ausgerechnet Facebook, das die Hoffnung auf ein stärker verteiltes Social Web nährt.

Illustration: stock.xchng
Illustration: stock.xchng
Seit Jahren stehen dezentrale, verteilte soziale Netzwerke auf der Wunschliste mancher Netzbeobachter und -aktivisten. Der Gedanke: Angesichts der Winner-Takes-It-All-Tendenzen im Social Web sowie des enormen Einflusses auf gesellschaftliche und politische Vorgänge, der von einer 800 Millionen Menschen bei sich versammelnden Onlineplattform ausgeht, ist es riskant, wenn ein einziges Unternehmen mit zentraler und damit für koordinierte Eingriffe von außen anfälligen Infrastruktur das digitale Zuhause für die Weltbevölkerung darstellt.

Doch so erstrebenswert ein alternativer Ansatz auch klingt, bei dem Kontrolle und Macht in Form einer dezentralen Serverstruktur auf viele Schultern und Anbieter verteilt werden, so utopisch erscheint er bisher. Nutzer zeigen keine Bereitschaft, die mit einem dezentralen Ansatz verbundenen Abstriche in puncto Funktionalität und Anwenderfreundlichkeit hinzunehmen, weshalb selbst ein ambitioniertes Projekt wie diaspora bis heute nicht vom Fleck gekommen ist. Bei einer mutmaßlich großen Zahl an Benutzern ist ohnehin nicht einmal ein Bewusstsein über die Problematik vorhanden.

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Wunsch nach Intimität:
Path entzückt von Facebook-Müdigkeit gezeichnete Geeks

Die US-Internet-Avantgarde überschlägt sich mit Lob für das mobile Social Network Path, das Nutzern die Intimität verspricht, die sie bei Facebook zunehmend vermissen. Auch ein gewisser Elitismus treibt derzeit Neugierige zu dem Dienst.

Als das neue mobile Social Network Path Ende November 2011 seinen zweiten Anlauf startete, die Aufmerksamkeit neugieriger Netzwerker für sich zu gewinnen, sorgte es in den USA mit seiner unkonventionell und gleichzeitig sehr liebevoll gestalteten iPhone- und Android-App für eines der besten Echos in der Tech-Presse, die jemals beim Launch eines neuen Onlineservices zu vernehmen waren (siehe Techmeme).

Und weil ein hübsches Gewand den Spaß an einer App pauschal um ein Vielfaches erhöht, gelang es Path 2.0, die initiale Beachtung sofort in einige loyale Nutzer umzumünzen. Ein Blick in die Twitter-Suche genügt, um zu erkennen, dass bereits zahlreiche Personen den Dienst aus San Francisco verwenden, um selektiv private Fotos, Musik oder Standorte zu publizieren.

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