Alle 492 Artikel zum Thema Facebook auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:
Facebook kann Startups eine große Hilfe dabei sein, schnell Reichweite zu generieren. Doch Misstrauen der User gegenüber Apps steht dem im Wege.
Facebooks enorme Reichweite und Dominanz hat verschiedene Konsequenzen und Implikationen für Teilnehmer des Netzgeschehens. Manchmal gute, manchmal schlechte. Für Startups kann sich die Existenz des sozialen Netzwerks und das Vorhandensein leistungsfähiger APIs als äußerst hilfreich erweisen. Denn anstatt dass sie mühselig ein eigenes soziales Netzwerk für ihre Dienste errichten – in 99 Prozent der Fälle ein zum Scheitern verurteiltes Unterfangen – können sie Nutzern direkten Zugriff auf deren Facebook-Kontakte geben. Auf diese Weise erweitern sie nicht nur das Spektrum ihrer Funktionalität, sondern erhalten auch ein effektives Werkzeug, um über intelligente Empfehlungsverfahren Viralität zu schaffen und ihre Reichweite erhöhen.
Dummerweise haben Facebook-Mitglieder über die Jahre eine Mischung aus Ablehnung und Misstrauen gegenüber allzu aufdringlichen Diensten entwickelt, die über Einträge in der Chronik, Benachrichtigungen oder App-Installations-Anfragen in den Aufmerksamkeitsbereich von Anwendern vorzudringen versuchen. FarmVille & Co, zwielichtige Geburtstag- und Kalender-Apps, intransparente Social Reader und Video-Apps sowie andere, nicht eindeutig die Interessen der User wahrende Services lehrten Mitgliedern des sozialen Netzwerks, grundsätzlich vorsichtig sein zu müssen, wenn eine nicht explizit von ihnen angeforderte App eine Handlung, eine Datenfreigabe oder eine Installation erfordert. » weiterlesen
Ein Jahr lang verweilte das Berliner Startup Pipe im geschlossenen Beta-Stadium. Jetzt ist die kostenlose Anwendung für den einfachen Dateiversand via Facebook frei verfügbar. Sie funktioniert nun auch, wenn Nutzer offline sind.
Ein Jahr ist es her, dass das Berliner Startup Pipe die geschlossene Beta-Phase für seinen gleichnamigen Facebook-Filesharingdienst begann. Seitdem jedoch hat man von dem von Philip Eggersglüß, Marco Rydmann und Simon Hossell gegründeten Service nichts mehr gehört. Zwölf Monate sind für eine Closed Beta eine ungewöhnlich lange Zeit, weshalb die Vermutung im Raume stand, das Projekt Pipe sei noch vor seinem tatsächlich Debüt gescheitert. Doch wie sich nun zeigt, benötigten die Hauptstädter einfach eine Weile, um von der ersten Testversion zu einer Ausformung zu gelangen, die den Ansprüchen einer hochgradig simplen Lösung zum Versenden von Dateien zwischen Facebook-Mitgliedern genügt und alle dabei eventuell auftretenden Szenarien berücksichtigt. » weiterlesen
Eine repräsentative Untersuchung zeigt: Ein Großteil der Internetnutzer in Deutschland ist nicht besorgt über die Marktstellungen der US-Webriesen. Die Ausnahme bildet Facebook.
Teile der deutschen Bevölkerung gelten als überdurchnittlich skeptisch gegenüber den großen US-amerikanischen Internetfirmen. Sie sind im europäischen Vergleich besonders zögerlich bei der Nutzung sozialer Medien, verwenden Facebook mit einem erfundenen Namen und haben ihr Haus bei Google Street View verpixeln lassen. Wie die Bundesbürger aber tatsächlich zu den Netzriesen stehen und ob es sich bei der gelegentlich zur Schau gestellten Ablehnung von Produkten oder Funktionen großer Webfirmen um ein konsequent gelebtes Verhalten handelt, haben die Marktforscher von Fittkau & Maaß Consulting in einer repräsentativen Befragung ermittelt. Das Ergebnis zeigt ein faszinierendes und teilweise widersprüchliches Bild darüber, wie deutsche Internetnutzer die dominante Stellung einzelner US-Onlinefirmen beurteilen. » weiterlesen
Facebook ist nicht faul, was die teilweise schnelle Konzeption und Veröffentlichung neuer Features und Produktinitiativen angeht. Doch große Erfolge bleiben aus.
Facebook, das weltweit führende soziale Netzwerk, hat ein Problem: Dem Unternehmen ist die einstmals so beachtliche, stetiges Neuerfinden ermöglichende Innovationsfähigkeit abhanden gekommen. Dies äußert sich auf zwei Arten: Potenzielle “Volltreffer”, bei denen CEO Mark Zuckerberg und sein Team sich nicht komplett beim Wettbewerb inspirieren lassen, kommen bei den Nutzern nicht mehr an. Und ansonsten kopiert das Unternehmen nur noch die Services der Konkurrenz – mit mäßigem Erfolg.
Beispiele gefällig? » weiterlesen
Bang With Friends hat nicht nur Fans. Doch der kalifornische Dienst, der es Facebook-Nutzern leicht machen will, potenzielle Bettgenossen und -genossinen unter ihren Kontakten zu finden, ist konzeptionell wegweisend.
Nahezu jeder Mensch, von einigen Ausnahmen abgesehen, hat gelegentlich ein Bedürfnis an zwischenmenschlicher Nähe und sexuellem Kontakt. Doch die moderne Gesellschaft und die mit ihr etablierten Moralvorstellungen, Verhaltensnormen und sozialen Konventionen sorgen dafür, dass dieses Verlangen im Alltag und öffentlichen Leben unterdrückt oder vorrangig subtil zur Schau gestellt wird. Nur wer sich in das Getümmel des Nachtlebens stürzt oder bestimmte großstädtische Gegenden aufsucht, kann beobachten, wie Menschen ihre gesitteten Masken unbekümmert fallen lassen.
Eine Folge dieser Konstellation ist, dass viele eine Anziehungskraft füreinander verspürende Personen niemals zueinander finden. Weil niemand den ersten Schritt machen möchte, weil beide die Signale nicht richtig deuten oder weil die individuelle soziale Dynamik gemeinsame Liebesabenteuer erschwert. Mit Bang With Friends versucht seit einigen Monaten ein kontroverses Startup, die Hindernisse auf dem Weg zu sexuellen Begegnungen zwischen miteinander befreundeten oder bekannten Facebook-Kontakten aus dem Weg zu räumen. Nutzer authentifizieren sich dazu bei Bang With Friends mit ihrem Facebook-Konto. Anschließend präsentiert ihnen der Service, der auch als App für Android angeboten wird (Apple, bekanntlich eher prüde, warf die Anwendung wenige Tage nach dem Debüt aus dem App Store), eine fotobasierte Übersicht ihrer Facebook-Kontakte. Gibt es darunter einige, mit denen sie gerne einmal das Bett teilen würden, markieren sie diese. Die jeweilige Person erfährt davon nichts, es sei denn, sie probiert Bang With Friends eines Tages ebenfalls aus und erwidert das sexuelle Interesse durch einen entsprechenden Klick. Bang With Friends informiert dann die “Betroffenen” per Mail und überlässt ihnen den Rest. » weiterlesen
Mit Ausnahme von WhatsApp und Apples iMessage zwingen sämtliche populären mobilen Chat-Apps ihren Nutzern Lesebestätigungen auf. Sie sorgen für unnötigen Druck und unangenehme Situationen.
Seit einiger Zeit gehen digitale Kommunikationsdienste dazu über, ihre Mitteilungsfunktionen mit Lesebestätigungen auszustatten. Wie bei der klassischen E-Mail-Empfangsbestätigung können Absender von Nachrichten auf diese Weise darüber informiert werden, dass ihre Mitteilung zur Kenntnis genommen wurde. Doch anders als bei der E-Mail geschieht dies bei einigen gängigen sozialen Netzwerken und Chatmessengern grundsätzlich, auch wenn Nutzer dies nicht möchten. Egal ob Facebook, Kik, Kakao Talk, Path oder Line – stets heißt das Lesen einer Mitteilung, dass der Absender auch darüber Bescheid weiß. Deaktivieren lässt sich dies nicht. » weiterlesen
Rivva
Die Süddeutsche Zeitung wird neuer Partner von Rivva.
Der unabhängige Fortbestand von Rivva ist damit gesichert. Mein Dank geht an Stefan Plöchinger und das Team von Süddeutsche.de.
» Rivva wird Partner von Süddeutsche.de
Matrix
Carsten Pötter hat eine Matrix erstellt, auf dem potentielle Nachfolger für den Google Reader anhand einiger nützlicher Kriterien verglichen werden.
» RSS Matrix
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Prohibition
Andy Baio sehr sehenswert über Kultur, Kopien und Copyright als neue Prohibition.
» Andy Baio On The New Prohibition Created By Copyright
Urheberrecht
Dazu passend bringt Andreas Von Gunten das Problem auf einen sehr einfachen Punkt:
Die Urheber von heute jagen den falschen Feind
» Urheberrecht im Digitalen Zeitalter
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Sowohl Facebook als auch Google wird nachgesagt, WhatsApp kaufen zu wollen. Wahrscheinlich ist, dass der Smartphone-Messenger keinem der beiden Webriesen in die Hände fallen wird.
WhatsApp hat Meldungen über Kaufverhandlungen mit Google dementiert. Verwunderlich ist das nicht, betonte der kalifornische Smartphone-Chatdienst in der Vergangenheit doch immer wieder, nicht an Akquisitionen interessiert zu sein. Das allein muss zwar nicht heißen, dass es dazu niemals kommen wird. Das generell vom im Silicon Valley üblichen lautstarken Getöse abweichende, zurückhaltende Verhalten der WhatsApp-Macher sowie sich in der Vergangenheit nicht bewahrheitende Gerüchte einer sich anbahnenden Übernahme durch Facebook legen nahe, dass man derartige Meldungen grundsätzlich nicht überbewerten sollte.
Dass Google ein Auge auf das junge Unternehmen werfen würde, war spätestens seit den Facebook-Avancen im Dezember vorhersagbar. Auch andere Schwergewichte der Internetbranche dürften sich für das erfolgreiche Startup und seine mehreren hundert Millionen Anwender interessieren (offizielle Nutzungszahlen liegen nicht vor). Anders als die typischen Geldverbrenner der Websphäre ist WhatsApp als profitables Unternehmen jedoch deutlich weniger in Eile, unter das Dach eines Netzgiganten zu schlüpfen. » weiterlesen
Mit “Home” liefert Facebook einen Android-Launcher für alle, die keine Sekunde der Interaktion und Kommunikation mit ihren Freunden verpassen möchten. Es geht auch darum, die Jugend wieder zu begeistern.
Gelegenheitsnutzer und kategorische Verweigerer verstehen es nicht, aber Millionen Facebook-Mitglieder schauen vielfach täglich, was sich in ihrem Kontaktnetzwerk ereignet. Manche sind regelrecht süchtig. Von den knapp 1,1 Milliarden aktiven Mitgliedern besuchen nach Zahlen vom Januar 620 Millionen das Social Network mindestens einmal pro Tag. 157 Millionen nutzen dafür ausschließlich mobile Geräte. In erster Linie für diesen Anwedertypus hat das kalifornische Unternehmen mit “Home” eine neue Benutzerfläche für Android-Smartphones entwickelt, welche die Kernfunktionen des Netzwerks aus der klassischen Facebook-App befreit und auf den Starbildschirm des Mobiltelefons befördert.
Bei Home handelt es sich um einen Ersatz für den Standard-Launcher von Android, der ab dem 12. April als App in der US-Version des Google Play Store für eine Reihe unterstützter Smartphones erhältlich sein wird. Das weltweite Release findet kurz danach statt. Eine Tablet-Version soll in einigen Monaten folgen. Über Partnerschaften mit Herstellern ist der Verkauf von Smartphones mit vorinstallierter Home-Oberfläche vorgesehen. Den Anfang macht das Mittelklassegerät HTC First. » weiterlesen