Thema: Facebook Credits

 

Alle 4 Artikel zum Thema Facebook Credits auf netzwertig.com:

Facebook:
Netzbetreiber sollen
mobile Credits-Käufe abwickeln

Facebook kooperiert mit führenden Telekommunikationsanbietern, um Barrieren beim Erwerb von Facebook Credits über mobile Geräte zu entfernen.

Facebook hat ein Problem: Immer mehr Menschen surfen mobil im Netz, und dies primär über Geräte der zwei führenden mobilen Betriebssysteme iOS und Android. Beide Systeme bringen ihre eigene Distributionsplattform für Apps mit – den App Store von Apple beziehungsweise den Android Market von Google. Von sämtlichen Transaktionen, die im Rahmen dieser Applikationen durchgeführt werden – also der Kauf kostenpflichtiger Apps sowie sogenannte “In-App-Käufe” – erhalten Apple und Google jeweils eine 30-prozentige Provision.

Auch Facebook betreibt eine eigene App Plattform, und seit einigen Monaten steht diese auch innerhalb der mobilen Facebook-Anwendungen für Smartphones zur Verfügung. Facebook-Apps sind zwar grundsätzlich kostenfrei zugänglich, können aber virtuelle Güter oder Medieninhalte an die Nutzer verkaufen. Dazu kommt die hauseigene Währung Facebook Credits zum Einsatz, die im Prepaid-Verfahren aufgeladen und dann zum “Shopping” innerhalb von Apps verwendet werden kann. 30 Prozent der Erlöse verbleiben bei Facebook.

Was dem sozialen Netzwerk jedoch fehlt, ist ein eigener, direkt in iOS und Android eingebetteter App-Laden mit integrierter, bequemer Ein-Klick-Kaufmöglichkeit. Zwar belief sich der Umsatz aus Credits im vergangen Jahr auf immerhin 557 Millionen Dollar (15 Prozent des Gesamtumsatzes), allerdings wird davon nur ein Mini-Anteil über mobile Nutzer generiert worden sein. Im Sommer vergangenen Jahres verkündete Apple, mit der 30-prozentigen Umsatzbeteiligung rund 1,1 Milliarden Dollar aus Verkäufen über mobile Apps erwirtschaftet zu haben.

» weiterlesen

1. Juli 2011:
Ein Meilenstein für Facebook Credits

Ab 1. Juli 2011 müssen Spieleanbieter bei Facebook für Zahlungen die hauseigene Währung Credits implementieren. Ein Meilenstein für das Social Network und dessen Vorhaben einer webweiten Währung.

Der 1. Juli 2011 ist ein wichtiger Tag für Facebook und markiert einen Meilenstein bei dem Vorhaben, eine eigene plattform- und später webweite Währung zu etablieren: Denn ab 1. Juli dieses Jahres ist die Integration der Facebook Credits für alle Anbieter von Spiele-Applikationen innerhalb der Facebook-Plattform obligatorisch.

Seit über zwei Jahren treibt Facebook die Ausweitung seines Credits-Programms langsam aber zielstrebig voran. Statt von Nutzern zu erwarten, dass sie bei jedem Spiel aufs Neue ihr Guthaben per Kreditkarte, PayPal oder auf anderen Wegen aufladen, führt die Etablierung von Credits dazu, dass User diese zentral im Prepaid-Verfahren erwerben und für sämtliche Zahlungsvorgänge innerhalb der Plattform verwenden können.

» weiterlesen

Bequeme Zahlung von Kleinstbeträgen:
Micropayments, wohin man schaut

Internetnutzern werden immer mehr Wege geboten, mit wenig Aufwand Kleinstbeträge für Webinhalte und -dienste zu bezahlen.

Lange Zeit war das Fehlen von wirtschaftlich tragbaren und für Nutzer mit wenig Aufwand verbundenen Methoden, um im Netz geringe Summen für Services oder Inhalte verlangen zu können, ein enormes Hindernis für die Entfaltung alternativer Monetarisierungswege. Doch das scheint mittlerweile Schnee von gestern zu sein. Denn eine Reihe von Initiativen und Vorhaben sorgt dafür, dass Micropayments sowie komfortable “One-Click-Payments” plötzlich an vielen Stellen im Web realisiert werden.

Vorreiter ist hierbei natürlich Apples App Store, der es mehr als 150 Millionen Menschen ermöglicht, mit einem Klick Applikationen und Content käuflich zu erwerben. Jeder Besitzer eines iPhones oder iPads weiß, wie angenehm und komfortabel es ist, kostenpflichtige Applikationen herunterladen zu können, ohne dafür auch nur einen Finger mehr krümmen zu müssen als für die Installation von Gratis-Apps. Auch “In-App-Käufe”, mit deren Hilfe sich beispielsweise zusätzliche Level in einer Spiele-App erwerben lassen, werden so zum Kinderspiel.

» weiterlesen

Facebook Credits:
Der Weg zur Webwährung

Die Vision ist bekannt: Eines Tages könnten Facebook Credits zu einer bedeutenden virtuellen Währung fürs Web werden. Es scheint, als beschleunige Facebook sein Credits-Vorhaben.

Kostenlos — gibt es sie nicht, diese Textanzeige, aber für eiskalte 34.90 Euro / 49 Franken erscheint Deine Anzeige dreimal in diesem Blog. Nur bis Ende August! Bequem Online buchen und bezahlen. — Textanzeige

Dass Facebooks hauseigene Währung “Facebook Credits” eines Tages zu einem bedeutenden virtuellen Zahlungsmittel im Web werden könnte, darüber wird schon sehr lange spekuliert. Im Vergleich zu anderen Projekten des Social Networks wie den Open-Graph-Funktionen oder dem anstehenden Launch ortsbezogener Features hält sich die (mediale) Aufmerksamkeit für Credits aber noch einigermaßen in Grenzen.

Ein Grund dafür könnte sein, dass Facebook die Ausweitung des Credits-Programms recht vorsichtig angeht und momentan Applikationen auch den Einsatz alternativer virtueller Währungen erlaubt. Mittelfristig verfolgt CEO Mark Zuckerberg jedoch das eindeutige Ziel, Facebook Credits als DIE Zahlungslösung für alle Transaktionen auf der Facebook-Plattform zu etablieren.

» weiterlesen