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Der angesagte New Yorker Shoppingclub für Designerprodukte Fab.com übernimmt den deutschen Nachahmer Casacanda, der künftig als Fab.de auftritt.
Innovative US-Internetfirmen gingen die internationale Expansion bisher traditionell eher langsam an. Oft verstrichen Jahre, bis sie offiziell ihre Zelte auf dieser Seite des Atlantiks aufschlugen. Diese Praxis, die nicht zuletzt mit der Größe des US-Marktes zu tun hat, sorgte dafür, dass für deutsche Klonfabriken das Nachbauen von amerikanischen Startups erst so richtig attraktiv wurde – je mehr Zeit sie für die eigene Ausbreitung hatten, desto mehr Geld versprachen sie sich anschließend von einem Verkauf.
Genau dieses Erstarken hiesiger Imitationen wollte Jason Goldberg, der Gründer des US-Shoppingclubs für Designerprodukte Fab.com, unbedingt vermeiden. Wir hatten das New Yorker Unternehmen, das seit dem Sommer 2011 ausgewählte, zeitlich begrenzte Desigernprodukte zu Sonderpreisen in einem eleganten Magazinformat über das Netz verkauft, vor einigen Wochen kurz vorgestellt. Angesichts des rasanten Wachstums von Fab.com zeichnete sich zu diesem Zeitpunkt gerade ein Wettrennen hiesiger Copycats um den von dem US-Vorbild erschlossenen Markt für exklusive, aber im Preis stark reduzierte Designergegenstände ab.
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Der Erfolg des US-Shoppingclubs für Designerprodukte Fab.com regt wieder mal die Fantasie und Übernahmehoffnungen deutscher Gründer an.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie inspiriert vom Erfolg eines US-Konzepts diverse deutsche Nachahmer nahezu gleichzeitig auf den hiesigen Markt stürmen. Das war bei Groupon genauso zu beobachten wie bei Birchbox, AirBnb und Pinterest. In der zu Ende gehenden Woche nun wurde deutlich, welches US-Startup sich hiesige Webunternehmer als nächstes vorknöpfen: Fab.com, ein Shoppingclub für Designerprodukte mit Sitz in New York.
Das von dem ehemaligen Xing-Mitarbeiter Jason Goldberg ursprünglich als Community für Homosexuelle gegründete Startup richtete sich im vergangenen Jahr neu aus und fokussiert sich seitdem darauf, zeitlich limitierte Sonderangebote für Designergegenstände anzubieten. Rasante Wachstumszahlen zeigen, dass Goldberg damit einen Nerv getroffen hat.
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