Thema: Evernote

 

Alle 30 Artikel zum Thema Evernote auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Evernote:
Ungewohnte Herausforderungen

Evernote war stets ein Ausnahmeunternehmen unter den kalifornischen Internet-Startups. Doch eigene Versäumnisse, ein sich wandelndes Marktumfeld und die bevorstehenden Börsenpläne zwingen die Firma dazu, sich zu wandeln.

EvernoteLange Zeit galt der kalifornische Notizdienst Evernote aufgrund seiner auf Langfristigkeit ausgelegten “Slow Growth”-Strategie, seines geradlinigen Gründers sowie seiner äußert loyalen und passionierten Kern-Anwenderschaft als Ausnahmeunternehmen im schnelllebigen Startup-Zirkus. Und lange sah es auch so aus, als könnte der Firma aus Mountain View beim Verwirklichen der Pläne des Aufbaus eines “100-jährigen Unternehmens” niemand in die Quere kommen. » weiterlesen

Linkwertig:
Vergessen, RSS, NYT, Evernote

Vergessen
Europa tüftelt daran Suchmaschinen zu Zensurmaschinen machen, um das Recht auf Vergessenwerden zu wahren.

Das bedeutet, dass nach diesem Urteil Google auch personenbezogene Inhalte entfernen muss, deren Veröffentlichung auf den indizierten Websites rechtmäßig ist.

» Europa kämpft für das Recht, vergessen zu werden

 

RSS
Am Vergessen von RSS wiederum wirkt Google fleissig selbst mit. Feeds werden systematisch abgeschaltet, jetzt etwa auch bei Youtube:

» YouTube shuts down public RSS feeds of user subscriptions

 

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Organisation des digitalen Lebens:
Wunderlist, das andere Evernote

Wunderlist begann als Aufgabenmanager, aber lässt sich heute auch als Alternative zu Evernote einsetzen. Diese Parallele bietet den notwendigen Kontext, um die jüngste Millionenfinanzierung sowie die überdurchschnittliche Aufmerksamkeit für das Startup zu verstehen.

WunderlistSeit jeher muss sich das Berliner Startup 6Wunderkinder, bekannt für seinen Aufgabenmanager Wunderlist, in Kommentaren bei Tech-Blogs die Kritik gefallen lassen, angesichts seines scheinbar trivialen Produkts, das mit zig anderen To-Do-Werkzeugen konkurriert, ungerechtfertigt überproportionale Aufmerksamkeit zu erhalten. Die jüngste, dem Unternehmen von der renommierten Venture-Capital-Firma Sequoia verabreichte Finanzspritze in Höhe von 19 Millionen Dollar dürfte Skeptiker in ihrer Haltung gar noch bestärken.

In der Tat erscheint die öffentliche und mediale Beachtung, die Wunderlist seit seiner Gründung zuteil wird, übertrieben – sofern man Wunderlist einfach nur als einen weiteren Aufgabenmanager betrachtet. Doch hier liegt meines Erachtens nach der Fehler der Zweifler. In meinem eigenen digitalen Alltag hat die Anwendung mittlerweile eine Rolle eingenommen, die eher in Richtung Evernote geht: eine Art digitales Notizbuch, in dem ich eine Vielzahl von Informationen ablege, die ich unkompliziert und jederzeit problemlos wiederfinden möchte. » weiterlesen

Evernote:
Das etwas andere Internetunternehmen

In vielen Punkten unterscheiden sich Evernote und dessen CEO Phil Libin von anderen Akteuren der Internetbranche. Da passt es, dass das US-Unternehmen mittlerweile fast ein Drittel seines Umsatzes mit physischen Produkten erwirtschaftet.

Es gibt die typische Internetfirma mit ihren häufig auf kurzfristiges Wachstum ausgelegten Strategien (auch wenn ihre Macher dies oft nicht zugeben). Und dann gibt es Evernote, das 2002 gegründete Unternehmen, das seit 2008 mit einem “digitalen Notizbuch” am Markt ist. In vielen Punkten unterscheidet sich der Dienst aus Mountain View von der Mehrzahl der Technologiefirmen und Startups. » weiterlesen

Wunderlist:
Die Zeiten als reiner Aufgabenmanager sind vorbei

Das Berliner Startup 6Wunderkinder hat eine Browser-Erweiterung für Wunderlist veröffentlicht. Sie zeigt, dass die Zeiten des Dienstes als reiner Aufgabenmanager vorbei sind.

Ich verwende seit längerem den Berliner Taskmanager Wunderlist, um To-Dos nicht permanent im Hinterkopf aufbewahren zu müssen. Unter anderem sammle ich in einer speziellen Liste Namen von Filme und Serien, die ich irgendwann einmal anschauen möchte. Als ich eben über das erfolgreiche Crowdfunding eines Films zu der mir bisher unbekannten Serie “Veronica Mars” las, war die offensichtliche Loyalität der Fans Grund genug für mich, besagte Serie in meiner Wunderlist für späteres Anschauen vorzumerken. Ich war schon dabei, mein Wunderlist-Bookmark zu betätigen, als mir einfiel, dass ich vor zwei Tagen die neue Browser-Erweiterung der Berliner installiert, aber noch nicht ausprobiert hatte. Die Gelegenheit war ideal, dies nachzuholen.

“Wunderlist becomes much more than a To-Do List”, “Wunderlist wird weit mehr als eine To-Do-Liste”, so der Titel des Blogbeitrags, der die für Chrome, Firefox und Safari angebotene Neuerung vorstellt. In der Tat erweitern die Hauptstädter, die sich nach der schmerzhaften, aber lehrreichen Einstellung ihrer ambitionierten Produktivitätssuite Wunderkit nun vollständig auf das ursprünglich nur als Teaser gestartete Wunderlist konzentrieren, mit dem Schritt die Palette der Anwendungsszenarien. Und sie stoßen in Gefilde vor, in denen bisher vor allem das US-Onlinenotizbuch Evernote, aber auch Social-Bookmarking-Dienste agieren.  » weiterlesen

Hello:
Evernotes überaus gelungene Kontaktverwaltungs-App für das iPhone

Evernote veröffentlichte jüngst eine neue iPhone-Version seiner Kontaktverwaltungs-App Hello. Das Versprechen: Anwendern zu helfen, mit geringstem Aufwand die meisten Informationen über Personen sammeln zu können, die sie persönlich kennenlernen.

Lange Jahre versuchte ich, Visitenkarten bewusst aus meinem Leben zu verbannen. Doch sämtliche Apps, die sich zum Ziel gesetzt haben, die kleinen Papierkärtchen mit den Buchstaben und Zahlen darauf zu ersetzen, scheiterten an zu geringem Nutzerinteresse oder zu umständlicher Handhabung. Irgendwann beendete ich dann meine Blockadehaltung und fand mich einfach damit ab, noch einige Jahre beim für viele Menschen rituellen Visitenkartentausch mitzumachen – und mich mit den jeweiligen Personen dann im Nachgang über einschlägige Geschäftsnetzwerke zu vernetzen. Einfacher wurde das, als ich die zu LinkedIn gehörende Visitenkarten-Scanner-App Cardmunch entdeckte, die einen sofort mit dem Besitzer einer Visitenkarte über LinkedIn verknüpft. Leider gibt es Cardmunch nicht im deutschsprachigen App Store, außerdem hat gerade in unseren Gefilden nicht jeder ein LinkedIn-Konto. Konkurrent Xing spendierte seiner mobilen App im Herbst ebenfalls eine Scanner-Funktionalität für Visitenkarten. Doch aufgrund der regional begrenzten Verbreitung von Xing ist auch diese nicht universell einsetzbar. Hinzu kommt sowohl bei Cardmunch/LinkedIn als auch bei Xing, dass ich häufig bei erstmaligen Zusammentreffen mit neuen Kontakten nicht nur an einer Vernetzung interessiert bin, sondern auch Meta-Daten zu Zeitpunkt und Ort automatisiert festhalten möchte. Was ich am liebsten hätte, wäre eine Art digitales “Tagebuch” darüber, wann ich wo wen im beruflichen Kontext getroffen habe – weniger umständlich und verklausuliert als damals bei Hashable. » weiterlesen

Linkwertig:
Freiheit, Twitter, Moleskine, Samsung

Freiheit
Tim Berners-Lee appelliert auf der Campus Party für mehr Freiheit im Internet.

Das Internet müsse zwar frei bleiben, die dortigen Inhalte aber nicht kostenlos, sagte Berners-Lee weiter.

» Seid Aktivisten

 

Twitter
Twitter kratzt das wenig und streicht nach LindedIn und Instagram nun auch Tumblr den Zugriff auf die Freundeslisten.

» Twitter Tells Tumblr: No Friends for You

 

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Diversifizierung:
Onlinefirmen experimentieren mit eigenständigen Apps

Noch nie war es einfacher, in kurzer Zeit solide Software-Anwendungen für mobile Geräte zu entwickeln. Immer mehr Internetfirmen experimentieren deshalb mit eigenständigen Apps abseits vom Kernprodukt.

Auch wenn es für Startups und Internetservices noch nie eine Rezept für garantierten Erfolg gab, so scheint es in Zeiten großer Konkurrenz und eines zunehmend gesättigten Marktes (in etablierten Segmenten des Webgeschäfts) unsicherer denn je, ob sich Konzepte am Markt durchsetzen oder – sofern ihnen dies erst einmal gelungen ist – sie auch langfristiges Potenzial besitzen. Und selbst wenn alle Zeichen auf Wachstum stehen, kann jederzeit ein besserer Wettbewerber auftauchen und sich blitzschnell zu einer Bedrohung entwickeln.

Jungen Unternehmen, die mit ihren Ressourcen haushalten müssen, bleibt keine andere Wahl, als sich auf den volatilen, schnelllebigen Markt einzustellen und jederzeit zu einem “Pivot”, also einer Modifizierung des Geschäftsmodells oder der Grundidee, bereit zu sein. Und was machen die Anbieter, die genug Kapital und Entwickler zur Verfügung haben? Diese basteln nicht nur am Kernprodukt, sondern lancieren parallel eigenständige Dienste oder Apps, die mal mehr, mal weniger und mal nichts mit dem ursprünglichen Angebot zu tun haben. Eine derartige Diversifizierungsstrategie ist in letzter Zeit immer häufiger zu beobachten.

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Linkwertig:
Evernote, edX, re:publica, Sammlr

Evernote
Evernote freut sich über eine weitere Finanzierungsrunde in Höhe von 70 Millionen Dollar.

» Evernote Raises $70 Million Financing

 

edX
Mit Coursera und Udacity im Rücken vereinen das MIT und Harvard die Kräfte und starten das eigene Selbstausbildungsportal edX. Der Beschreibung nach dürfte edX vom Curriculum etwas ‘flüssiger’ werden als das Angebot von Coursera und Udacity.

» MIT and Harvard announce edX

 

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“Virtuelles Gedächtnis”:
Evernote erreicht Milliardenbewertung

Der bei strukturierten, ordnungsliebenden Menschen populäre Onlinenotizbuchdienst Evernote wirkt manchmal wie der Fels in der hektischen Silicon-Valley-Brandung. In einer neuen Finanzierungsrunde wird das profitable Unternehmen erstmals mit einer Milliarde Dollar bewertet – und betritt damit einen elitären Club.

Auf dem Weg zur absoluten Dominanz gibt es für an Endanwender gerichtete Webstartups ein ganze Reihe wichtiger symbolischer Meilensteine. Einen besonderen, weil nicht alltäglichen markiert das Erreichen einer Bewertung von einer Milliarde Dollar. Nur vergleichsweise wenige Firmen gelangen an diesen Punkt: Die Mehrheit der Startups zeigt nicht genug wirtschaftliches Potenzial und Popularität bei Anwendern, um von Investoren mit einem zehnstelligen Dollarbetrag bewertet zu werden. Andere Anbieter wiederum lassen sich aufkaufen, bevor sie diese magische Marke erreichen. Instagram wird für immer ein Grenzfall bleiben, weil es Tage vor der Milliarden-Akquisition durch Facebook “nur” mit 500 Millionen Dollar bewertet wurde.

Wie der Fall Instagram zeigt, ist die Annäherung an den sogenannten “Billion Dollar Valuation Club” nicht zwangsläufig an sprudelnde Umsätze geschweige denn Gewinne gekoppelt. Dennoch bedeutet die Aufnahme in diesen elitären “Club” in der Regel, dass der jeweilige Anbieter zu mächtig geworden ist, um noch zurück in die totale Bedeutungslosigkeit zu fallen. Zu den gereiften Startups, die laut Urteil der Kapitalgeber mehr als 999 Millionen Dollar wert sind, gehören unter anderem Twitter, Airbnb, Square, Spotify und Dropbox.

In diesen Tagen steigt ein weiterer bekannter Onlinedienst in die kleine Riege der Milliarden-Startups auf: Evernote, der bei vielen netzwertig.com-Leserinnen und -Lesern beliebte Notizbuchservice, der sich auch gerne als “virtuelles Gedächtnis” bezeichnet, hat laut US-Medienberichten eine Finanzspritze über 100 Millionen Dollar erhalten – bei einer Bewertung von einer Milliarde Dollar. Insgesamt pumpten Investoren bisher fast 200 Millionen Dollar in das Unternehmen aus dem kalifornischen Mountain View.

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