Alle 17 Artikel zum Thema Empfehlungsportale auf netzwertig.com:
Shoutify möchte Anwendern dabei helfen, empfehlenswerte Locations in der Nähe zu finden und dauerhaft über deren Neuigkeiten informiert zu bleiben.
An Websites und mobilen Apps, um sich empfehlenswerte Bars, Restaurants, Clubs und Geschäfte in der Umgebung anzeigen zu lassen, herrscht wahrlich kein Mangel. Ob lokale Ausgeh- und Nighlifeportale, Empfehlungsplattformen wie Qype, Plazaa oder Yelp, der Marktführer der mobilen Check-In-Dienste foursquare oder ein Aggregator wie Urbany (unser Review), der sämtliche Location-Tipps externer Dienste bündelt – zahlreiche Internetfirmen versorgen unternehmungslustige Anwender mit standortabhängigen Empfehlungen.
Doch David Dahmer, Frank Kacmaczyk und Daniel Kacmaczyk – die Gründer von Shoutify – sind der Meinung, dass der Bedarf der Nutzer noch lange nicht gedeckt ist. Ihrer Ansicht nach vernachlässigen sämtliche existierenden Anbieter einen wichtigen Aspekt, den ihr am Freitag als Browser- und iPhone-App lancierter Service abdecken soll: aktuelle Informationen und Ankündigungen der einzelnen Locations, die sich in einem personalisierten Feed zusammenstellen lassen.
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Noch ist die Zitatplattform Quote.fm ein Nischenphänomen. Doch sollte es dem Startup aus Hamburg gelingen, die Masse der Nutzer anzusprechen, wird es sich mit einigen wichtigen Fragen auseinandersetzen müssen – und die Art, wie Onlinetexte geschrieben werden, verändern.
Der Onlinedienst, der momentan bei digitalen Viellesern zumindest im deutschsprachigen Raum für die größte Beachtung sorgt und sich anschickt, ihr persönliches Informationsmanagement zu verändern, heißt Quote.fm. Wir haben in den vergangenen Monaten schon häufiger über das Startup aus Hamburg berichtet – nicht zuletzt deshalb, weil es sich dabei um einen der überraschenden Newcomer unter den Webdiensten 2011 gehandelt hat.
Mehrmals täglich empfehle ich mittlerweile über das Quote.fm-Bookmarklet empfehlenswerte Artikel mittels mal kurzer, mal längerer Textabschnitte – denn genau darum geht es bei dem kostenfreien Service, der kürzlich seine geschlossene Beta-Phase verlassen hat. Auch versuche ich, mindestens einmal pro Tag einen Blick in meinen Feed zu werfen, in dem sich die Zitate aus Onlinetexten ansammeln, die von den von mir abonnierten Quote.fm-Anwendern hervorgehoben wurden. Von einigen ausgewählten Mitgliedern des Dienstes beziehe ich außerdem den RSS-Feed.
Je mehr sich der Service in meinem Onlinealltag breit macht, desto häufiger stelle ich mir die Frage, welche Auswirkungen einige aktuelle Debatten rund um die Netzwelt auf die weitere Entwicklung des Dienstes haben werden, und auch, wie dieser unsere Art der Informationsverbreitung und -schaffung beeinflussen könnte. Denn klar ist: Sollte Quote.fm tatsächlich aus seiner momentan noch belegten Nische herauskommen und das zitatzentrische Empfehlungsprinzip für Content massentauglich machen – was eher unwahrscheinlich erscheint, aber nicht unmöglich ist – dann wird es gleichermaßen anecken und die Arbeit von Textproduzenten im Netz (Journalisten, Blogger, Website-Betreiber etc.) verändern.
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Bei der Ende 2011 veröffentlichten iPhone-App Oink bewerten Nutzer nicht Cafés, Restaurants oder Bars, sondern einzelne Speisen, Getränke oder sonstige Dinge. Je länger man die Anwendung nutzt, desto deutlicher werden ihre Schwächen.
Anfang November 2011 veröffentlichte Digg-Gründer Kevin Rose mit Oink eine Bewertungsapplikation für das iPhone, deren Konzept mich sofort begeisterte: Statt Bars, Restaurants und Orten bewerten Oink-Nutzer einzelne Getränke, Gerichte und Dinge, die es dort zu erwerben oder zu entdecken gibt. Während klassische Bewertungsdienste wie Qype, plazaa oder Yelp Auskunft darüber geben, was der beste Italiener oder das beste Hamburgerrestaurant der Stadt ist, läuft der Ansatz von Oink darauf hinaus, auf Basis der aggregierten Anwenderbewertungen DIE beste Pizza oder DEN besten Hamburger der Gegend zu identifizieren. Für jemanden wie mich, der gerne gezielt Einrichtungen für spezifische Gerichte aus dem Fast-Food-Spektrum ansteuert (das weit über die bekannten Ketten hinausgeht), erscheint der Gedanke einer App wie Oink damit äußerst reizvoll. » weiterlesen
Die iPhone-App Urbany des Berliner Startups Uberblic zapft einschlägige Empfehlungs- und Locationdienste an, um standortbasierte Tipps für Cafés, Restaurants, Bars- und Musikveranstaltungen zu geben.
Eine der häufigsten Fragen, die sich Menschen unterwegs stellen, ist die nach einem empfehlenswerten Café, Restaurant, einer guten Bar oder einem angesagten Club in der unmittelbaren Umgebung. In diesen Situationen kann man entweder auf gut Glück das nächstgelegene Etablissement betreten, Freunde oder Bekannte um Vorschläge bitte, Tipps per Twitter oder Facebook erfragen oder die App eines Städteguides oder Empfehlungsdienstes auf dem Smartphone anschmeißen.
Welche App an welchem Ort aber die informativsten und zuverlässigsten Ratschläge gibt, weiß man nie. Das Berliner Startup Uberblic hat am Dienstag eine kostenpflichtige iPhone-Anwendung veröffentlicht, welche dieses Problem löst: Urbany bündelt Empfehlungen, Kommentare, Reviews, Events und Fotos von diversen Location- und Empfehlungsplattformen in einer App und erübrigt damit die Frage, ob foursquare, Qype, Yelp, Facebook oder Lonely Planet die besten Informationen rund um gastronmische Einrichtungen und Musikevents in der Nähe haben.
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Digg-Gründer Kevin Rose hat mit Oink eine iPhone-App veröffentlicht, bei der man nicht Orte, Restaurants oder Bars bewertet, sondern die dort erhältlichen Dinge, Gerichte und Getränke. Die Frage, wo es die besten Cocktails oder Pizzen der Stadt gibt, steht damit vor der Auflösung.
Ich habe eine Schwäche für Hamburger. Sobald in einem Restaurant oder einer Bar ein entsprechendes Gericht auf der Speisekarte steht, tendiere ich dazu, dieses zu bestellen, ungeachtet welche kulinarischen Köstlichkeiten sonst noch angeboten werden. Je mehr Burger ich verspeise, desto besser kann ich sie miteinander vergleichen und bewerten. Doch diese “Expertise” eines leidenschaftlichen Hamburger-Fans blieb der Öffentlichkeit bisher weitgehend verborgen.
Sicherlich könnte ich nach einer Mahlzeit das jeweilige Restaurant bei Qype, plazaa oder Yelp bewerteten und in meinem Kommentar eine kurze Kritik des von mir verzehrten Burgers hinzufügen. Ich könnte auch bei foursquare einen Tipp hinzufügen, der anderen Nutzern beim Check-In in der Umgebung angezeigt wird und sie explizit auf den Hamburger hinweist. Doch in beiden Fällen handelt es sich um isolierte, nicht strukturierte Informationen, die von anderen nur durch Zufall entdeckt werden. Bei Qype und Yelp kann ich vielleicht das beste Hamburger-Restaurant finden, erhalte aber keine schnelle, kollektive Aussage darüber, wo es den besten Hamburger der Stadt gibt.
An diesem Punkt setzt Oink an, die erste iPhone-App des von Digg-Gründer Kevin Rose gestarteten Entwicklerstudios Milk (eben schon kurz in Linkwertig erwähnt). » weiterlesen
Deutschlands laut eigener Aussage größte Film-Community Moviepilot hat unter moviepilot.com einen international ausgerichteten Dienst gestartet. Dieser versorgt Nutzer mit personalisierten Empfehlungen zu Filmen und Serien, die in der Zukunft veröffentlicht werden.
Im Jahr 2007 gründeten Tobias Bauckhage und Jon Handschin in Berlin das Filmempfehlungsportal Moviepilot. Mittlerweile ist es laut eigener Aussage die größte Film-Community Deutschlands mit 2,3 Millionen monatlichen Nutzern und erreicht durch die Integration seiner auf dem persönlichen Geschmack basierenden Filmempfehlungen in SetTop-Boxen des “Entertain” TV-Angebots der Deutschen Telekom über eine Millionen Haushalte. Auf der Plattform finden Filmfreunde Informationen zu über 50.000 Filmen und 120.000 Schauspielern.
Bisher begrenzte sich das Startup auf Nutzer aus dem deutschsprachigen Raum. Doch seit einiger Zeit arbeitete das gut 40-köpfige Moviepilot-Team auf eine ambitionierte Internationalisierung des Dienstes hin. Das Ergebnis kann seit gestern unter moviepilot.com begutachtet werden.
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Bei dem jungen Berliner Dienst du.sagst.es drücken Nutzer in zehn Kriterien aus, welche Dinge sie zum aktuellen Zeitpunkt positiv bewegen. So lassen sich Personen mit geschmacklichen Übereinstimmung finden und sinnvolle Impulse erhalten.
Amen hat den wahrscheinlich am meisten kontrovers diskutierten Startup-Launch dieses Jahres hingelegt. Nicht jeder kann mit den auf der seit gestern ohne Einladung zugänglichen Site publizierten strukturierten Meinungsäußerungen etwas anfangen. Die erfolgreiche PR-Strategie des Berliner Jungunternehmens sorgte deshalb für einige Irritationen.
Man darf daher gespannt sein, was Amen-Kritiker (und -Anhänger) von du.sagst.es halten werden, einem ebenfalls aus Berlin stammenden jungen Onlineservice, der zwar einen konzeptionell etwas anderen Ansatz wählt, aber ein Amen vergleichbares Ziel verfolgt: eine semantische Meinungs- und Empfehlungsplattform mit kombinierten Suchmöglichkeiten, die durch die Filterarbeit der Nutzer ermöglicht werden.
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Ende 2009 richtete Alexander Kaiser ein Blog ein, auf dem er und Kollegen Restaurants bewerten konnten. Mittlerweile ist aus dem Hobbyprojekt das Startup plazaa geworden – das mit einer Kapitalspritze im sechsstelligen Bereich im Rücken die etablierten Anbieter in Verlegenheit bringen soll.
Als der Designer Alexander Kaiser Ende 2009 für sich und seine Kollegen ein privates Blog zur Bewertung von Restaurants, Cafés, Bars und anderen Locations aufsetzte, hatte er noch keine Ahnung, dass dies für ihn den Anfang einer Gründerkarriere darstellen würde. Auch plante er zu diesem Zeitpunkt noch nicht, die WordPress-Plattform öffentlich zugänglich zu machen.
Doch nach viel positivem Feedback aus seinem Umfeld und einer kritischen Haltung zur Entwicklung des von ihm seit 2006 genutzten Hamburger Bewertungsportals Qype entschloss sich der gebürtige Sankt Augustiner, sein Projekt “plazaa” in geschlossener Beta-Phase zu lancieren und neben Köln auf weitere Städte auszuweiten. Im Sommer 2010 stellten wir die zu diesem Zeitpunkt von Kaiser noch immer in der Freizeit betriebene Empfehlungsplattform vor.
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Das Berliner Städte- und Empfehlungsportal Townster setzt für personalisierte Veranstaltungstipps auf bei Facebook eingetragene Präferenzen. Die Idee ist gut, die Umsetzung jedoch viel zu schüchtern.
Einst als lokale Such-Plattform gestartet und dann bei eBay für knapp 40.000 Euro verkauft, betreibt die Berliner Townster GmbH unter
www.townster.de seit dem Herbst 2009 ein Empfehlungs- und Städteportal für die Hauptstadt. Ähnlich wie
plazaa versuchen auch die Berliner, sich mit regionaler Kompetenz und einer persönlicheren Ansprache vom großen Wettbewerber
Qype (sowie
Yelp) abzuheben.
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Dailyplaces ändert seine Ausrichtung und tritt ab sofort als mobile und soziale Empfehlungsplattform für Orte auf – mit Check-In-Funktion, Like- und Dislike-Button sowie spielerischen Elementen.
Startups, die sich an neuen Ideen versuchen, müssen stets eine gewisse Geduld mitbringen. Nicht immer reichen einige Monate aus, um genau abschätzen zu können, ob die eigene Entwicklung zu einem nachhaltigen Erfolg werden könnte. Manchmal gelingt der Durchbruch nicht sofort, ist aber womöglich nur eine kleine Justierung, eine Feature-Anpassung weit entfernt.
Dem gegenüber stehen die vorhandenen, zumeist begrenzten Ressourcen. Während Geduld auch in Startup-Kreisen eine Tugend ist, können es sich die wenigsten Firmen leisten, über Jahre hinweg an ihrer Idee zu feilen, ohne auf signifikante Erfolgserlebnisse (= schnelles Nutzer- oder Umsatzwachstum) zurückblicken zu können. Zum richtigen Zeitpunkt die Reißleine zu ziehen, will gekonnt sein.
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