Alle 4 Artikel zum Thema Eeve auf netzwertig.com:
Vier Deutsche haben in London eine mobile Foto-Sharing-App für Gruppen entwickelt. Jetzt werden sie vom renommierten US-Inkubator Y Combinator unterstützt.
Y Combinator ist der wahrscheinlich bekannteste und erfolgreichste Startup-Inkubator überhaupt und gleichzeitig das Vorbild für diverse ähnliche Programme. Zweimal pro Jahr investiert das Unternehmen aus Mountain View vergleichsweise kleine Geldbeträge in viele Dutzend handverlesene Startups und hilft diesen mit Know-how und wertvollen Kontakten, in kurzer Zeit zu einem fertigen, durchdachten Produkt zu gelangen. Bekannte Onlinedienste wie Dropbox, Reddit, Scribd, Airbnb oder Hipmunk entstanden unter der Obhut des kalifornischen Inkubators.
Dass junge Webfirmen bei Y Combinator (YC) aufgenommen werden, die nicht aus den USA stammen, ist dagegen eher selten. Aus dem deutschsprachigen Raum ist uns lediglich Directed Edge als Startup bekannt, das es in die YC-Auswahl geschafft hat. Nun aber gesellt sich ein weiteres junges Unternehmen mit deutschen Wurzeln zur illustren YC-Runde:
Vier Deutsche entwickelten in London eine mobile Foto-Applikation namens Eeve und wurden Ende 2011 zum Vorstellungsgespräch in die USA geladen, wo sie das Investoren- und Mentoren-Team um YC-Chef Paul Graham von sich überzeugen konnten. Nach intensiven Wochen des Experimentierens, Weiterentwickelns und Lernens startet der Service heute offiziell mit einem leicht veränderten Konzept und dem neuen Namen Popset.
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YouTube
YouTube freut sich über 1.000.000.000.000 abgespielte Videos und blickt auf das Jahr 2011 zurück.
» What were we watching this year? Let’s rewind 2011
Twitter
Und Twitter freut sich über weitere 300 Millionen Dollar von Investor und Prinz al-Walid ibn Talal Al Saud.
» Billionaire Saudi Prince Alwaleed invests $300M in Twitter
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Einer schier unendlichen Zahl an Onlinediensten und Apps steht ein unveränderliches Zeitbudget der Nutzer gegenüber. Acht Anwendungen ist es trotzdem gelungen, in letzter Zeit die Aufmerksamkeit des Autors auf sich zu lenken.
Foto: stock.xchng
Tausende Onlinedienste buhlen um die Aufmerksamkeit der Nutzer, und jede Woche werden es mehr. Das Zeitbudget, das wir für die Nutzung digitaler Angebote zur Verfügung haben, bleibt jedoch nahezu unverändert. Je mehr Services sich fest in unserem Internetalltag verankern, desto schwieriger wird es für Neulinge, trotzdem noch ein Stück vom Kuchen zu bekommen.
Manche schaffen dies auch – zumindest in meinem Fall. In den letzten Wochen und Monaten ist es acht Onlineservices gelungen, einen zuvor von mir anderweitig genutzten Teil meines Zeitkontingents zu vereinnahmen (neben Google+ – zwangsweise). Hier sind sie, sortiert nach der Zeitmenge bzw. Aufmerksamkeit, die sie neuerdings von mir erhalten.
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Eeve heißt eine neue mobile Applikation für das iPhone, mit der sich am selben Ort zur gleichen Zeit stattfindende Ereignisse in kollaborativen Fotoalben festhalten lassen. Das von vier Deutschen in London gegründete Startup tritt damit teilweise in Colors Fußstapfen.
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Einer der spannendsten Startup-Launches dieses Jahres hat sich im Nachhinein auch als einer der größten Flops seit langem herausgestellt: Mit 41 Millionen Dollar Risikokapital im Rücken und beachtlicher Aufmerksamkeit durch die internationale Tech-Presse sollte die innovative mobile Foto-App Color die digitale Welt verändern – doch scheiterte an einer schlechten Umsetzung und konzeptionellen Schwächen.
Colors Grundidee aber behält (für mich zumindest) ihre Faszination: über das Smartphone in Bildern sehen, was gerade in der Umgebung passiert. Eeve, ein neues, von vier Deutschen in London gegründetes Startup, integriert dieses Prinzip in einer abgewandelten Art in seine gleichnamige iPhone-Applikation .
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