Alle 3 Artikel zum Thema Early Adopter auf netzwertig.com:
Google+ kann seit fast einer Woche getestet werden. Sofort nach dem Start des sozialen Netzes fragten alle nach der Programmierschnittstelle für den Dienst. Bis jetzt hat Google nur mit einem Entwicklerregistrierungsformular geantwortet. Dahinter steckt Kalkül, keine Unterlassung.
In Fachkreisen herrscht längst die Meinung vor, dass ein neuer Dienst im Web ohne vernünftige Programmierschnittstelle (API) zum Scheitern verurteilt sei. Die Macht der zahllosen freien Softwareentwickler rund um die Welt wird für das Durchstarten neuer Webdienste zwingend benötigt – Beispiele dafür gibt es genug. Von klein bis (inzwischen) gross, wie Twitter. Und jetzt startete ausgerechnet Branchenprimus Google ein neues Netzwerk – und bietet keine offene Programierschnittstelle dafür an, sondern nur eine Registrierung für Entwickler. Wie passt das zusammen?
Ein Programmierinterface führt im optimalen Fall zu zwei vom Dienstbetreiber gewünschten Effekten:
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US-Basketballlegende Shaquille O’Neil hat für die Ankündigung, sich aus dem Profi-Sport zurückzuziehen, einen neuen Videoservice genutzt und mehr als eine halbe Million Views generiert. Das Beispiel unterstreicht einmal mehr die Bedeutung von Prominenten als Multiplikatoren für Webstartups.
Im Januar
hatte ich in einem Artikel das Dilemma beschrieben, im deutschsprachigen Raum wenige bis gar keine Prominenten zu haben, die eine Begeisterung für Web- und Technologie-Themen mitbringen und in diesem Bereich eine Multiplikatorenrolle einnehmen. Während man über die grundsätzliche Sinnhaftigkeit des Promi-Konzeptes natürlich lange philosophieren kann, lässt sich nicht bestreiten, dass Stars und Sternchen die öffentliche Meinung zu bestimmten Aspekten, Marken oder Unternehmen mitprägen können.
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US-Promis begegnen aufstrebenden Startups mit offenen Armen und treten als Investoren sowie Multiplikatoren auf. Wo sind die deutschen Promis mit Early-Adopter-Gen?
Ashton Kutcher
Was haben aufstrebende US-Startups wie der Chatservice
Tinychat, die Suchmaschine
Blekko, der Videodienst
nowmov oder die Flugsuchmaschine
Hipmunk gemein? Bei allen vier Diensten sitzt US-Schauspieler
Ashton Kutcher als Business Angel mit im Boot. Richtig, der Ashton Kutcher, der im April 2009 als erster Twitter-User
die Marke von einer Million Followern erreichte (und damit den Account von CNN auf den zweiten Platz verwies).
Kutcher ist nicht der einzige US-Promi, der erkannt hat, welches Potenzial in innovativen Onlinediensten und neuartigen Technologien liegt. Sowohl für seine berufliche Rolle und sein Image, aber auch aus wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Perspektive:
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