Thema: e-commerce

 

Alle 29 Artikel zum Thema e-commerce auf netzwertig.com:

Wrapp:
Schwedens wahrscheinlich
nächster Startup-Hit

Das schwedische Startup Wrapp erlaubt es Anwendern, Facebook-Freunde mit Geschenkgutscheinen zu überraschen. Die Gründer von Skype und LinkedIn glauben an den Erfolg des Dienstes, der nun die internationale Expansion plant.

Schweden hat in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe international erfolgreicher Onlinefirmen hervorgebracht. Spotify, Stardoll, Flattr, Pingdom und Rebtel sind nur einige Beispiele (weitere hier). Da ich selbst in dem skandinavischen Land wohnhaft bin, habe ich naturgemäß ein besonders wachsames Auge, wenn sich wieder einmal ein schwedisches Jungunternehmen aufmacht, um global zu expandieren. Der Square-Konkurrent iZettle gehört sicher zu den vielversprechendsten Kandidaten (hier unserer exklusiver Review), auch wenn ein konkretes Launchdatum für andere Märkte bisher noch nicht bestätigt wurde.

Mit Wrapp schickt sich derzeit aber noch ein weiteres Startup aus dem hohen Norden an, international für Furore zu sorgen. Das jüngste Fünf-Millionen-Dollar-Investment von LinkedIn-Gründer und Greylock-Partners-Partner Reid Hoffmann in die Firma aus Stockholm sowie die vorausgegangene Beteiligung von Atomico, dem VC-Vehikel von Skype-Gründer Niklas Zennström, in ähnlicher Höhe lassen wenig Zweifel an den großen Hoffnungen, die in Wrapp gesteckt werden. Beachtlich sind diese Kapitalspritzen schon deshalb, weil der Dienst bisher nur in Schweden verfügbar ist.

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Fab.com:
Die deutsche Gründerszene
träumt wieder mal vom Exit

Der Erfolg des US-Shoppingclubs für Designerprodukte Fab.com regt wieder mal die Fantasie und Übernahmehoffnungen deutscher Gründer an.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie inspiriert vom Erfolg eines US-Konzepts diverse deutsche Nachahmer nahezu gleichzeitig auf den hiesigen Markt stürmen. Das war bei Groupon genauso zu beobachten wie bei Birchbox, AirBnb und Pinterest. In der zu Ende gehenden Woche nun wurde deutlich, welches US-Startup sich hiesige Webunternehmer als nächstes vorknöpfen: Fab.com, ein Shoppingclub für Designerprodukte mit Sitz in New York.

Das von dem ehemaligen Xing-Mitarbeiter Jason Goldberg ursprünglich als Community für Homosexuelle gegründete Startup richtete sich im vergangenen Jahr neu aus und fokussiert sich seitdem darauf, zeitlich limitierte Sonderangebote für Designergegenstände anzubieten. Rasante Wachstumszahlen zeigen, dass Goldberg damit einen Nerv getroffen hat.

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Biometrische Erkennungsverfahren:
Die nächste Revolution
im E-Commerce

Technologie zur Fern-Körpervermessung erscheint auf den ersten Blick noch futuristisch. Händler, die dieses Verfahren zur Reife bringen, haben jedoch die Chance, im Textil-Versand eine Marktmacht zu erlangen, die diesen Bereich des elektronischen Handels grundlegend verändern könnte.

Flickr/JMR_Photography, CC BY 2.0
Flickr/JMR_Photography, CC BY 2.0
Die Geschäftsidee des 2010 gegründeten Berliner Startups Upcload offenbart im aktuellen Entwicklungsstadium lediglich einen Bruchteil ihres Potentials.

Kunden im Textilien-Onlineversandhandel via Webcam per Körperscan aus der Ferne von der Notwendigkeit einer Anprobe zu befreien, wirkt zwar von technischer Seite aus innovativ, eine Einschätzung der Einsatzgebiete über Nischenmärkte im Bereich der Maßanfertigung des Textilhandels hinaus erschließt sich bei vordergründiger Beurteilung jedoch nicht ohne weiteres.

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Mellowball:
Social Shopping mit Überraschungseffekt

Mellowball aus Hamburg liefert über das Schütteln einer virtuellen Überraschungskugel Produkttipps auf Basis der persönlichen Interessensgebiete sowie der Favoriten von Freunden.

Social Shopping muss nicht unnötig komplex sein, um Spaß zu machen. Dies zeigt der Dienst des Hamburger Startups Mellowball. Der Service des Gründer-Duos Sebastian Hettlage und Till Monshausen ist schon seit ungefähr zwei Jahren im Netz, war bisher jedoch als eine Art Live-Shopping-Dienst ausgerichtet: Die “Überraschungskugel” des Dienstes versorgte Nutzer jeden Tag mit einer wechselnden, begrenzten Zahl an Angeboten von Partnershops. Der Reiz lag dabei darin, nicht zu wissen, welcher Deal einem als nächstes angezeigt werden würde.

Vor einigen Wochen schickte das junge Unternehmen aus der Hansestadt Mellowball 2.0 ins Rennen – und erweiterte das Konzept um eine Reihe sozialer Funktionen.

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Geglückter Börsengang:
Groupon kann beenden,
was es begonnen hat

Groupon, das am meisten umstrittene Internetunternehmen seit dem Ende der New Economy, hat einen erfolgreichen Börsengang hingelegt und rund 800 Millionen Dollar eingenommen. Für die Branche ist dies trotz aller Kritik am Groupon-Modell ein Segen.

Der 19. Mai 2011 war ein besonderer Tag für die Internetwirtschaft: Erstmalig wagte sich in den USA mit LinkedIn ein Social Network an die Börse, was nach vielen Jahren Trockenzeit zudem eine neue Welle an Web-IPOs einleitete – mit variierendem Resultat.

Doch so groß die Signalwirkung des LinkedIn-Schrittes auch war: Auf den spannendsten Börsengang eines Internetunternehmens mussten Beobachter fast bis zum Jahresende warten. Am heutigen Freitag ist es soweit: Groupon wird zum ersten Mal an der Technologiebörse NASDAQ gehandelt.

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Schnäppchenportal:
Google kauft deutschen
Groupon-Klon DailyDeal

Google übernimmt den in Berlin ansässigen Groupon-Nachahmer DailyDeal.

DailyDeal, hinter Groupon der Zweitplatzierte im deutschen Markt orts- und zeitlich begrenzter lokaler Deals, ist (endlich) unter der Haube: Wie FAZ Netzökonom Holger Schmidt berichtet, übernimmt Google den 2009 gegründeten, aus Berlin stammenden Schnäppchendienst inklusive der Landesgesellschaften in Österreich und der Schweiz. (Update: Hier ist die offizielle Mitteilung von DailyDeal, Update 2: Die Übernahmesumme soll sich nach Angaben von Schmidt im Bereich von 150 bis 200 Millionen Dollar bewegen).

Seit einigen Monaten betreibt Google in ausgewählten US-Städten einen eigenen Deals-Service namens Google Offers. Das rund 200 Mitarbeiter zählende DailyDeal soll dem Internetgiganten bei der internationalen Expansion von Google Offers auch über den deutschsprachigen Markt hinaus behilflich sein. » weiterlesen

mySwissChocolate:
E-Commerce-Startups und
die Tücken des Exportgeschäfts

Zoll, Gebühren, Währungskrise: Exportorientierte E-Commerce-Startups aus der Schweiz haben es dieser Tage nicht leicht. mySwissChocolate-Gründer Sven Beichler gibt einen Einblick in die Alltagsschwierigkeiten.

Von Sven Beichler, Gründer mySwissChocolate.ch

Hätten wir bei unseren ersten Ideen zu mySwissChocolate bereits um die Widrigkeiten des Schweizer Exportgeschäfts gewusst, wir hätten die Idee vielleicht gar nicht weiter verfolgt.

Zusammengenommen schaffen Schweizer Exportrestriktionen und die momentanen Währungsturbulenzen keine einfachen Bedingungen für exportorientierte Startups. Bei nahezu 40 Prozent Exportanteil (je nach Saison sogar gegen 50 Prozent) weht uns in dieser Zeit ein kalter Wind entgegen.

Die Schweiz hat bekanntlich das „Privileg“, eine Zollgrenze zum Rest der Welt betreiben zu müssen/dürfen. Damit müssen alle Güter verzollt werden.

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Kartenzahlungen über die Webcam:
Jajah-Gründer Daniel
Mattes enthüllt Jumio

Jajah-Gründer Daniel Mattes will mit seinem neuen Startup Jumio das Bezahlen revolutionieren. Die von dem Unternehmen entwickelte Technologie ermöglicht die Kartenzahlung über eine Webcam.

Der Name Daniel Mattes fiel bei uns bereits heute Morgen im Kontext des Umzugs hiesiger Startups in die USA: Mattes hatte 2005 zusammen mit Roman Scharf den VoIP-Dienst Jajah gegründet. Ein halbes Jahr später siedelten sie mit diesem von Wien ins Silicon Valley um.

Ende 2009 verkaufte das Duo Jajah an den spanischen Telekommunikationskonzern Telefónica und ging daraufhin getrennte Wege: Roman Scharf hob Talenthouse aus der Taufe, eine Plattform, die Crowdsourcing mit der Reichweite des Social Web verknüpft. Sein ehemaliger Kompagnon Daniel Mattes beschäftigte sich dagegen nach dem Abschied von Jajah mit der Frage, wie man die Art des Bezahlens verändern und verbessern könnte.

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Groupon veröffentlicht iPhone-App:
Papierlose Schnäppchenjagd

Groupon, der Marktführer unter den boomenden Rabattportalen, hat in Deutschland wie Verfolger DailyDeal schon vor Monaten eine iPhone-Applikation veröffentlicht. Damit können sich Sparfüchse endlich das lästige Ausdrucken von Gutscheinen sparen.

Schon seit einiger Zeit befindet sich auf meiner Liste mit Artikelideen der Stichpunkt “Notwendigkeit, Gutscheine bei Groupon & Co ausdrucken zu müssen”. Bisher bin ich jedoch nicht dazu gekommen, mich diesem Thema in einem Beitrag anzunehmen (wohl weil ich nur selten bei Rabattdiensten einkaufe). Wie es scheint, kann ich den Punkt jetzt ganz streichen.

Denn Groupon, der weltweit größte und mittlerweile in 46 Ländern vertretene Dienst für zeitlich und örtlich begrenzte Gruppenrabatte bzw. Sonderangebote, hat heute den Start einer kostenfreien iPhone-Applikation bekannt gegeben, die unter anderem das Ausdrucken eines erworbenen Gutscheins überflüssig macht.

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Facebook vs Groupon:
Buhlen um die Schnäppchenjäger

Facebook will in dem vom US-Unternehmen Groupon dominierten Markt der zeitlich und örtlich begrenzten Rabatte wildern. Damit werden die zwei zur Zeit am schnellsten wachsenden Webfirmen zu direkten Wettbewerbern.

In der Netzwirtschaft scheint sich gerade eine neue Frontlinie zwischen zwei der global momentan angesagtesten Internetfirmen anzudeuten: Groupon, der eindeutige Marktführer unter den Anbietern für zeitlich und lokal begrenzte (Gruppen-) Rabatte, und Facebook, das größte soziale Netzwerk der Welt (außerhalb Chinas, sollte man vorsichtshalber hinzufügen).

Bisher kamen sich die zwei Wachstumsunternehmen kaum in die Quere. Doch im November vergangenen Jahres lancierte Facebook für US-amerikanische Nutzer ein so genanntes Deals-Feature, das es Händlern und Gastronomen erlaubt, Personen für ihre Check-Ins über Facebooks Location-Dienst Places (“Orte”) mit Sonderangeboten und Rabatten zu belohnen. Seit Ende Januar gibt es Facebook Deals auch in Deutschland und einigen anderen Ländern – allerdings derzeit nur für eine begrenzte Zahl von Partnerunternehmen.

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