Thema: e-commerce

 

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E-Commerce, Fünfjahresplan, E-Books, Cola

E-Commerce
Exciting Commerce fasst die Börsengänge des Jahres im E-Commerce zusammen.

Das Spektrum reichte von Alibaba bis Zulily und von AO.com bis zu Zalando.

» Das Jahr der Börsengänge

 

Fünfjahresplan
Laut Sascha Lobo gibt es alle fünf Jahre einen neuen menschlichen Meilenstein.

Doch was ist die nächste Entwicklungsstufe des Internets? Fest steht: Es geht um unsere Daten.

» Sensorenflut und Datenstrom

 

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CouchCommerce-Gründer zum Strategiewechsel:
“Ich schlafe jetzt besser”

CouchCommerce will das mobile Einkaufserlebnis im Web verbessern. Nach einem Strategiewechsel richtet sich das Startup aus Hannover mit seiner SaaS-Technologie nur noch an große Enterprise-Kunden. Für Entwickler wird die Software parallel kostenfrei als Open-Source-Lösung angeboten. Der Pivot hat sich für das Unternehmen bereits ausgezahlt.

CouchCommerceImmer mehr Menschen wollen beim Onlineshopping nicht an Desktop oder Notebook gefesselt sein sondern lieber bequem mit ihren Smartphones und Tablets einkaufen – mit dieser Erkenntnis gründeten Alexander Ringsdorff, Nadine Schmitt und Kai-Thomas Krause im Jahr 2012 in Hannover das Startup CouchCommerce. Ihr Produkt: eine für mobile Geräte optimierte cloudbasierte Shopoberfläche, mit der kleine und mittelgroße E-Commerce-Anbieter ihre Angebote mit minimalem Aufwand für das mobile Zeitalter fit machen konnten.

Heute, zwei Jahre später, haben die Niedersachsen ihre Vision nicht aufgegeben. Allerdings führten Einsichten aus der Anfangszeit zu einem Strategiewechsel, der vor wenigen Wochen in Form eines kompletten Relaunches seine offizielle Verwirklichung erfuhr. Größte Änderung: Die SaaS-Lösung richtet sich nur noch an größere Shops, bietet jetzt einen weitaus umfangreicheren Funktions- und Serviceumfang und kostet deutlich mehr als die bisherigen Pakete.  » weiterlesen

E-Commerce ohne Transaktionsgebühren:
Zahlungsdienstleister lösen das Versprechen von Bitcoin ein

Bei beiden führenden Payment-Dienstleistern für Bitcoin können Händler Transaktionen nun gebührenfrei abwickeln lassen. Damit wird eines der großen Versprechen der virtuellen Währung Wirklichkeit.

Von der virtuellen Währung Bitcoin kann man halten was man will – für Händler und Dienstleistungsunternehmen besitzt die Idee von Bitcoin in der Theorie eine hohe Anziehungskraft: Aufgrund der Struktur und Konzeption der Kryptowährung ist es möglich, Transaktionen durchzuführen, ohne dass dabei die heute beim kommerziellen elektronischen Geldtransfer mitfolgenden Gebühren anfallen. Denn der Bedarf an zwischengeschalteten Institutionen, die Transaktionen formell verifizieren und dafür die Hand aufhalten, entfällt. Fast 50 Milliarden Dollar an Gebühren zahlen Handel und Serviceanbieter pro Jahr an Banken und Kreditkarteninstitute. Sollte Bitcoin eines Tages außerhalb von Geek- und Tüftler-Kreisen zu einem verbreiteten Zahlungsmittel werden, ergäben sich dadurch also erhebliche Vorteile für Händler (höhere Margen) und Kunden (günstigere Preise, falls Kostenvorteile ganz oder in Teilen weitergereicht werden). » weiterlesen

Vom stationären Handel zum E-Commerce:
Paij bringt App-Bezahlung per QR-Code zu Onlineshops

Damit sich Dienste zum mobilen Bezahlen durchsetzen, benötigen sie einen Mehrwert gegenüber Bargeld und Karten. Das Wiesbadener Startup könnte mit einer Erweiterung seiner Smartphone-Geldbörse für den Einsatz bei Onlineshops der richtigen Fährte folgen.

Mobiles Bezahlen setzt sich deshalb nicht durch, weil keine Lösung echte Vorteile gegenüber herkömmlichen Verfahren bietet. Dies ist mittlerweile die Konsenserklärung für den ausbleibenden Erfolg der Idee, das Smartphone als Geldbörse zu verwenden. Ausnahmen sind Verfahren, die Kunden Mehrwert bieten, der bei Geld oder Kartenzahlungen fehlt. Nur drei Prozent der Deutschen bezeichnen mobile Dienste als ihre bevorzugte Zahlungsmethode. Die Ablehnung des Themas ist groß. Das bedeutet: Die gefühlt tausend Startups und Services, die in den letzten Jahren in dem Segment entstanden, haben so gut wie nichts erreicht. Gleichzeitig gibt es aber für die Anbieter, denen irgendwann der Durchbruch gelingt, unglaublich viel zu holen.

Das Wiesbadener Startup Paij, das im Herbst 2013 mit Taxi Deutschland einen durchaus bemerkenswerten Partner präsentieren konnte, liefert über eine Kooperation mit dem Tankstellen-Betreiber Orlen ein Beispiel dafür, wie ein mobiler Bezahldienst Verbrauchern Leistungen bieten könnte, die über die schlichte Zahlung am Point of Sale hinausgehen: Denn Anwender der Paij-App können diese erstmals zum Einkaufen im Internet benutzen. » weiterlesen

Erstes eigenes Smartphone:
Amazon, “Retter” der Konsumgesellschaft

Amazons erstes Smartphone, das Fire Phone, dient vor allem dazu, Konsumenten in regelmäßige Amazon-Kunden zu verwandeln. Auch ein Jahr Prime gibt es gratis dazu. Geht es nach Amazon, hat die Konsumgesellschaft noch lange nicht ihren Zenit erreicht.

Fire PhoneAmazon hat gestern das lange erwartete, erste hauseigene Smartphone präsentiert. Beim “Fire Phone” handelt es sich um ein, was die technischen Spezifikationen angeht, recht marktübliches Oberklasse-Gerät, das vorläufig nur in den USA und für 199 Dollar exklusiv mit einem Zwei-Jahres-Vertrag von AT&T vertrieben wird.

Wie auch bei den Fire Tablets fällt es mir schwer, für das Amazon Smartphone Begeisterung zu empfinden. Nicht unerfüllte Hardwarewünsche bremsen meinen Enthusiasmus, sondern das Motiv, das hinter der Ausweitung der Fire-Produktlinie steckt: Amazon will über die Gadgets digitale und – in erster Linie – physische Produkte verkaufen. Das liegt in der DNA des Onlinehändlers, der zwar auch andere Geschäftssparten betreibt, dennoch aber den Großteil seiner Erlöse im E-Commerce-Bereich erwirtschaftet. » weiterlesen

Showrooming:
Kein Fluch sondern ein Retter des Einzelhandels

Die zunehmende Neigung der Konsumenten, Güter im Internet und nicht im Geschäft um die Ecke zu kaufen, muss nicht zwangsläufig zu verödenden Innenstädten führen. Showrooms ohne Möglichkeit zur Direktmitnahme von Produkten könnten sich als Retter für die Branche erweisen.

Geschäft

Prophezeiungen darüber, wie die Zukunft aussehen wird und welche Technologien in einigen Jahren unseren Alltag prägen werden, sind traditionell fehleranfällig. Als am sichersten erweisen sich die Vorhersagen, die sich auf hinreichend existierende Daten stützen – die sich damit also gewisserweise schon halbwegs bewahrheitet haben. Das betrifft etwa die Prognose des Niedergangs von Tageszeitungen. Oder auch das langsame Sterben des stationären Handels, das sich vor allem durch Insolvenzen etablierter Handelsketten und das ungebrochene Wachstum des E-Commerce bei parallel deutlich geringerer Zunahme des Gesamtmarktes ankündigt.

Ein mit der Veränderung des Handels einhergehendes Phänomen ist das sogenannte “Showrooming”. Darunter versteht man die Begutachtung von Produkten durch Konsumenten im Ladengeschäft mit anschließendem Online-Kauf. Was für Verbraucher (informierte Kaufentscheidung) und Webshops (reduzierte Retourenrate) Vorteile bringt, bereit den meisten stationären Geschäften verständlicherweise Kopfschmerzen. Denn ihnen entgehen die Umsätze, die sie zum Überleben brauchen. Laut einer aktuellen Untersuchung von Tradedoubler entschlossen sich 22 Prozent der Europäer, die in einem Geschäft per Smartphone zu Waren recherchierten, für den späteren Online-Erwerb. 20 Prozent verzichteten ganz auf einen Kauf und weitere 20 Prozent schlugen in einem anderen physischen Geschäft zu. Nur 19 Prozent erwarben ein Produkt an Ort und Stelle. In einer britischen Umfrage zeigte sich, dass fast die Hälfte der Verbraucher Showrooming praktizieren. » weiterlesen

Dash:
Was ein Lebensmittel-Onlinekäufer von Amazons neuem Handscanner hält

Mit Dash hat Amazon in den USA einen Handscanner für die einfache Onlinebestellung von Lebensmitteln veröffentlicht. Ob Kunden von dem Gadget tatsächlich Gebrauch machen, ist für den Konzern aber zweitrangig.

Dash

Ende der vergangenen Woche präsentierte Amazon für die Kunden seines in den USA angebotenen Online-Lebensmittel-Angebots Fresh einen WLAN-fähigen Handscanner namens Dash. Zu Anfang war ich unentschlossen, ob es sich bei dem kostenfrei über eine Einladungsliste angebotenen Gadget um eine kleine Revolution oder ein überflüssiges Stück Plastik handelt. Mittlerweile glaube ich, dass nichts davon zutrifft. » weiterlesen

Einzelhandel im Wandel:
SugarTrends hat ein Mittel gegen verödende Innenstädte

Weil immer mehr Menschen im Internet einkaufen, entwickelt sich der lokale Einzelhandel zu einer aussterbenden Gattung. Das Kölner Startup SugarTrends will die Entwicklung stoppen.

SugarTrendsDie Furcht vor den verödenden Innenstädten geht um, und der E-Commerce ist schuld. Anders als von Pessimisten befürchten, müssen die Folgen der Verlagerung von Einkäufen ins Internet auf lange Sicht zwar für die Stadtzentren gar nicht unbedingt negativ ausfallen. Doch speziell in der Übergangsphase, in der viele Ketten und lokale Geschäfte verschwinden, kommt erst einmal eine Herausforderung auf uns zu. Christian Schwarzkopf und Tim Lagerpusch glauben, einen Weg gefunden zu haben, der den klaren Trend weg vom stationären Handel hin zum Internet abfedern kann. Ihr Rezept: Sie verbinden beide Aspekte miteinander. » weiterlesen

Deutsche Konsumenten:
“Mobiles Bezahlen und Lieferung am selben Tag wollen wir nicht”

Umfragen zeigen ein schwaches Interesse der Deutschen an mobilen Bezahlverfahren und neuartigen Ansätzen der Lieferung von online gekauften Produkten.

Skeptische Deutsche

Das Bezahlen mit dem Smartphone sowie die Warenlieferung am selben Tag gehören zu den derzeit größten Hoffnungsträgern der Internetbranche und des Handels. Doch damit sich neue Geschäftsmodelle und Konzepte auf diesen Verfahren aufbauen lassen, müssen die Verbraucher mitspielen. Wie zwei aktuelle Umfragen zeigen, treibt viele Deutsche abermals die Skepsis gegenüber Veränderung um. » weiterlesen

V.me und MasterPass:
Kreditkarteninstitute wollen den Aufstieg von PayPal stoppen

PayPal und andere digitale Geldbörsen bedrohen die Dominanz der Kreditkarteninstitute im Handel. Visa und MasterCard versuchen sich deshalb an eigenen virtuellen Wallets. Für Shopbetreiber und Konsumenten sind das gute Neuigkeiten.

MasterPassDer Finanzsektor ist – endlich, möchte man meinen – von den Folgen der Digitalisierung erfasst worden. Überall sprießen neue Akteure aus dem Internetboden, der Aufstieg von Bitcoin tut seinen Teil, und führende Webfirmen wie Google und eBay/PayPal, preschen mächtig vor. Für die alteingesessenen Firmen heißt dies, ihrerseits das Innovationstempo zu erhöhen, möchten sie nicht das Schicksal anderer einstmals etablierter, aber im Zuge des Internets demontierter Marktführer verschiedener Wirtschaftsbereiche erleiden.

Visa und MasterCard, die zwei größten Kreditkarteninstitute der Welt, sehen die primäre Bedrohung für ihr Geschäft derzeit im Onlinehandel. Für Konsumenten ist das ständige Eintragen der Kreditkartendaten in Bestellformulare umständlich. Zusätzlich birgt es ein erhebliches Sicherheitsrisiko, wenn tausende Shops Karteninformationen speichern. Viele E-Commerce-Anbieter und Verbraucher weichen deshalb auf Onlinezahlungsdienstleister wie PayPal aus. 137 Millionen Anwenderkonten wurden dort bislang registriert. Zwar erlaubt PayPal den Nutzern seiner Zahlungsdienste den Kauf per Kreditkarte, dennoch missfällt es Visa und MasterCard, wie sich die eBay-Tochter als Mittlerin zwischen sie und die Kunden schaltet. Es erschwert ihnen das Sammeln von Daten zum Kaufverhalten der Konsumenten, außerdem besteht jederzeit die Gefahr, dass die Payment-Services versuchen, die Kartenunternehmen komplett aus dem Prozess zu entfernen. » weiterlesen