Thema: e-commerce

 

Alle 63 Artikel zum Thema e-commerce auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Dash:
Was ein Lebensmittel-Onlinekäufer von Amazons neuem Handscanner hält

Mit Dash hat Amazon in den USA einen Handscanner für die einfache Onlinebestellung von Lebensmitteln veröffentlicht. Ob Kunden von dem Gadget tatsächlich Gebrauch machen, ist für den Konzern aber zweitrangig.

Dash

Ende der vergangenen Woche präsentierte Amazon für die Kunden seines in den USA angebotenen Online-Lebensmittel-Angebots Fresh einen WLAN-fähigen Handscanner namens Dash. Zu Anfang war ich unentschlossen, ob es sich bei dem kostenfrei über eine Einladungsliste angebotenen Gadget um eine kleine Revolution oder ein überflüssiges Stück Plastik handelt. Mittlerweile glaube ich, dass nichts davon zutrifft. » weiterlesen

Einzelhandel im Wandel:
SugarTrends hat ein Mittel gegen verödende Innenstädte

Weil immer mehr Menschen im Internet einkaufen, entwickelt sich der lokale Einzelhandel zu einer aussterbenden Gattung. Das Kölner Startup SugarTrends will die Entwicklung stoppen.

SugarTrendsDie Furcht vor den verödenden Innenstädten geht um, und der E-Commerce ist schuld. Anders als von Pessimisten befürchten, müssen die Folgen der Verlagerung von Einkäufen ins Internet auf lange Sicht zwar für die Stadtzentren gar nicht unbedingt negativ ausfallen. Doch speziell in der Übergangsphase, in der viele Ketten und lokale Geschäfte verschwinden, kommt erst einmal eine Herausforderung auf uns zu. Christian Schwarzkopf und Tim Lagerpusch glauben, einen Weg gefunden zu haben, der den klaren Trend weg vom stationären Handel hin zum Internet abfedern kann. Ihr Rezept: Sie verbinden beide Aspekte miteinander. » weiterlesen

Deutsche Konsumenten:
“Mobiles Bezahlen und Lieferung am selben Tag wollen wir nicht”

Umfragen zeigen ein schwaches Interesse der Deutschen an mobilen Bezahlverfahren und neuartigen Ansätzen der Lieferung von online gekauften Produkten.

Skeptische Deutsche

Das Bezahlen mit dem Smartphone sowie die Warenlieferung am selben Tag gehören zu den derzeit größten Hoffnungsträgern der Internetbranche und des Handels. Doch damit sich neue Geschäftsmodelle und Konzepte auf diesen Verfahren aufbauen lassen, müssen die Verbraucher mitspielen. Wie zwei aktuelle Umfragen zeigen, treibt viele Deutsche abermals die Skepsis gegenüber Veränderung um. » weiterlesen

V.me und MasterPass:
Kreditkarteninstitute wollen den Aufstieg von PayPal stoppen

PayPal und andere digitale Geldbörsen bedrohen die Dominanz der Kreditkarteninstitute im Handel. Visa und MasterCard versuchen sich deshalb an eigenen virtuellen Wallets. Für Shopbetreiber und Konsumenten sind das gute Neuigkeiten.

MasterPassDer Finanzsektor ist – endlich, möchte man meinen – von den Folgen der Digitalisierung erfasst worden. Überall sprießen neue Akteure aus dem Internetboden, der Aufstieg von Bitcoin tut seinen Teil, und führende Webfirmen wie Google und eBay/PayPal, preschen mächtig vor. Für die alteingesessenen Firmen heißt dies, ihrerseits das Innovationstempo zu erhöhen, möchten sie nicht das Schicksal anderer einstmals etablierter, aber im Zuge des Internets demontierter Marktführer verschiedener Wirtschaftsbereiche erleiden.

Visa und MasterCard, die zwei größten Kreditkarteninstitute der Welt, sehen die primäre Bedrohung für ihr Geschäft derzeit im Onlinehandel. Für Konsumenten ist das ständige Eintragen der Kreditkartendaten in Bestellformulare umständlich. Zusätzlich birgt es ein erhebliches Sicherheitsrisiko, wenn tausende Shops Karteninformationen speichern. Viele E-Commerce-Anbieter und Verbraucher weichen deshalb auf Onlinezahlungsdienstleister wie PayPal aus. 137 Millionen Anwenderkonten wurden dort bislang registriert. Zwar erlaubt PayPal den Nutzern seiner Zahlungsdienste den Kauf per Kreditkarte, dennoch missfällt es Visa und MasterCard, wie sich die eBay-Tochter als Mittlerin zwischen sie und die Kunden schaltet. Es erschwert ihnen das Sammeln von Daten zum Kaufverhalten der Konsumenten, außerdem besteht jederzeit die Gefahr, dass die Payment-Services versuchen, die Kartenunternehmen komplett aus dem Prozess zu entfernen. » weiterlesen

Repräsentative Studie:
Besitzer von iPad- und Android-Tablets ticken unterschiedlich

27 Prozent der Internet-Nutzer in Deutschland nennen mittlerweile einen Tablet-PC ihr Eigen, die Hälfte davon ein iPad. Eine Untersuchung von Fittkau & Maaß zeigt, in welchen Punkten sich die Besitzer von Apples Tablet von denen von Android- und Windows-Geräten unterscheiden.

Die rege Kommentardiskussion mit knapp 100 Beiträgen zu meinem Artikel “Warum ich ein dummes iOS einem smarten Android vorziehe” hat gezeigt, dass es bei der Gegenüberstellung der zwei Betriebssysteme schnell zu emotionalen Reaktionen kommt. Hartgesottenen Android-Fans, die iOS bereits kurz vor dem Ende sehen, und Eric Schmidt, werden die Ergebnisse einer internet-repräsentativen Untersuchung der Marktforscher von Fittkau & Maaß vermutlich nicht schmecken. Nach dieser sind Besitzer von iPads nämlich im Vergleich zu Inhabern von Geräten mit Android und Windows gebildeter, mehr auf ihr äußeres Erscheinungsbild bedacht, wohlhabender und aktiver im Netz.

Für seinen aktuellen Mobile-Commerce-Bericht hat das Unternehmen 62.781 Internet-Nutzer aus Deutschland zu ihrem mobilen Einkaufsverhalten befragt. In einem aktuellen Blogbeitrag veröffentlicht es einige der Ergebnisse und fokussiert sich dabei auf die Unterschiede zwischen Besitzern von iPads und anderen Tablets. Folgende Erkenntnisse treten dabei unter anderem zu Tage: » weiterlesen

Lokale Botenfahrten:
MyLorry will die Transportbranche aufmischen

Das Berliner Startup MyLorry plant, unter Einsatz moderner Webtechnologie und einer schlanken Struktur die lokale Transportbranche aufzumischen.

MyLorryJe mehr Alltagserledigungen und Verkäufe wir online abwickeln, desto häufiger entsteht Bedarf an Transportdienstleistungen. Entsprechend stark ist die Logistikbranche derzeit in Bewegung. Im Fokus vieler Anbieter steht dabei die besonders schnelle Lieferung, auch “Same Day Delivery” genannt. Um diesen bei der Nutzung traditioneller Strukturen kostenintensiven Prozess günstiger durchführen zu können, zeigen sich manche Unternehmen kreativ. So funktioniert der aus Hamburg stammende Taxivermittler myTaxi Taxis in Kurierfahrzeuge um. Die deutsche Post wiederum will mit MyWays Privatpersonen auf ihren täglichen Wegen mit Botengänge betrauen. Das neue Berliner Startup MyLorry versucht nun seinerseits, das Transportgewerbe zu verändern, und konzentriert sich dabei initial auf lokale Transporte zwischen Privatpersonen. » weiterlesen

Online-Körpervermessung:
Produktanpassungen bringen UpCload neue Kundschaft

Der Online-Körpervermesser UpCload nutzt seine bisherigen Erkenntnisse für Produktanpassungen – und wächst.

Das Online-Vermessungstool des Berliner Startups UpCload sei in seiner jetztigen Form gescheitert, hieß es in der Branchenpublikation TextilWirtschaft vor einigen Tagen. Zahlreiche Tech-Blogs griffen das Thema auf. Das Unternehmen hatte ein Verfahren zur Körpervermessung per Webcam entwickelt. Onlineshops können dieses in ihre Bestellumgebung einbetten, um Kunden bei der Größenwahl von Kleidungen behilflich zu sein und damit die Retouren zu verringern. Seit Mitte vergangenen Jahres war die Technologie bei Otto.de und damit erstmals bei einem größeren E-Commerce-Anbieter in der Sektion “Kleider” im Einsatz.

Wir wollten wissen, was genau dran ist an dem Bericht über das angebliche Scheitern des Verfahrens. Immerhin erschien der Ansatz der Hauptstädter auf dem Papier ziemlich innovativ. UpCload-Sprecher Steffen Poralla erklärte uns in einem Telefonat, dass der Tenor der jüngsten Medienberichte ein sehr verzerrtes Bild wiedergebe. Weder sehe man das Webcam-Vermessungstool als gescheitert an, noch sei die von TextilWirtschaft als angeblicher Ersatz titulierte “abgespeckte statistikbasierte Lösung” neu. Stattdessen habe UpCload diese seit jeher als Alternative für Onlineshopper angeboten, die aus Zeit- oder Kompatibilitätsgründen nicht auf das Webcam-Verfahren zurückgreifen konnten. » weiterlesen

Million-Finanzierung, iPhone-App, Meilensteine:
ShopLove setzt auf Boom des mobilen Einkaufens

Knapp ein Dreivierteljahr nach dem Launch stehen die Zeichen bei dem Münchner Startup ShopLove dank einer siebenstelligen Finanzierungsrunde, der Veröffentlichung einer iPhone-App und 100.000 Downloads der iPad-Anwendung auf Wachstum.

ShopLove aus München ist für meinen Geschmack eines der interessantesten deutschen Startups des vergangenen Jahres. Die Bayern bringen hunderttausende Produkte aus Dutzenden Onlineshops in ein elegantes, für das iPad optimiertes Magazinformat. Anstatt das Couch- oder Hängematteshopper gezwungen sind, sich mit den meist textlastigen, für Desktops geschaffenen Browseroberflächen einzelner E-Commerce-Anbieter herumzuplagen, erlaubt ihnen die kostenfreie ShopLove-App das entspannte, stark visuell betonte Stöbern in einem umfangreichen, durchsuchbaren Produktkatalog. Erst wer bestellen möchte, wird auf die jeweilige Shopseite weitergeleitet.

Million-Finanzierung

Rund ein Dreivierteljahr nach dem Launch können das ShopLove-Gründertrio Maximilian Beller, Hendrik Braun und Timo Trumpp und ihr elfköpfiges Team diverse Neuigkeiten bekannt geben: So investieren das Medienunternehmen Bauer Digital und eine Reihe von Business Angels rund eine Million Euro in das Jungunternehmen. Das bisherige Kapital in nicht genannter Höhe kam ebenfalls von Angels. Mit der Verlagsgruppe Bauer, die in Deutschland und in internationalen Märkten zahlreiche Publikumszeitschriften produziert und vertreibt, darunter auch die Bravo, holt sich ShopLove neben frischem Geld nützliche Reichweite ins Boot – auch wenn es sich in erster Linie um ein finanzielles und nicht strategisches Investment handelt, wie Mitgründer Braun betont.  » weiterlesen

Pinterest:
Monetarisierung? Später!

Auch wenn Pinterest nicht mehr in aller Munde ist: Die Bookmarking-Plattform für Bilder wächst, gedeiht und erweist sich als Umsatzgenerator für Onlineshops. Doch mit der Monetarisierung zögert das mit 2,5 Milliarden Dollar bewertete Startup aus San Francisco.

Die Zeiten, in der die gesamte Netzwirtschaft gebannt auf das explosionsartige Wachstum der Foto-Bookmarking-Plattform Pinterest blickte, sind zwar vorbei, doch das Unternehmen aus San Francisco muss sich deshalb keine Sorgen um die eigene Existenz machen. Schon im Herbst 2012 zeichnete sich ab, dass auf den Pinterest-Hype zum Jahreswechsel 2011/2012 nicht etwa ein Einbruch der Nutzerzahlen und -aktivität folgen würde, sondern ein weiterer Anstieg. Der Dienst offenbare damals eine besondere Eignung als Trafficlieferant für E-Commerce-Angebote und Sites mit einem hohen Anteil visueller Inhalte.

Neueste Statistiken untermauern diese Qualitäten der Kalifornier. Laut einem aktuellen Bericht (PDF) lieferte Pinterest im ersten Quartal 2013 Onlinehändlern mehr Besucher als in den letzten drei Monaten 2012. Das ist beachtlich, gelten doch die Wochen vor Weihnachten als das die Hoch-Zeit des Shoppings. Nicht minder bemerkenswert: Pinterest konnte Händlern in den ersten drei Monaten dieses Jahres doppelt so viel Traffic bescheren wie Twitter, zudem lag die durchschnittliche Höhe von Einkaufen bei Nutzern, die über Pinterest zu einem Shop fanden, über der von Facebook, Twitter, LinkedIn und StumbleUpon. » weiterlesen

Mobile Onlineshops:
CouchCommerce folgt dem Erfolgsmodell von WordPress

CouchCommerce ermöglicht Onlinehändlern in wenigen Schritten die Aktivierung einer mobilen, cloudbasierten Shopoberfläche. Mit aktiver Unterstützung durch PayPal und Plänen für die Schaffung eines Open-Source-Standards will das Startup aus Hannover hoch hinaus.

CouchCommerceAls wir im Sommer 2012 auf das damals gerade kurz vor dem Debüt stehende Hannoveraner Startup CouchCommerce aufmerksam wurden, waren wir schnell von der sympathischen, lockeren und international kompatiblen Ausstrahlung und Präsentation des Unternehmens beeindruckt. Die von Alexander Ringsdorff, Nadine Schmitt und Kai-Thomas Krause gegründete Firma wirkte so gar nicht wie das, was man sonst von hiesigen Anbietern mit B2B-Fokus gewohnt ist. Und auch das Konzept der Niedersachsen überzeugte uns: CouchCommerce bietet kleinen und mittelgroßen E-Commerce-Anbietern eine cloudbasierte Möglichkeit, in wenigen Minuten für Tablets und Smartphones optimierte Shopversionen zu erstellen – in einer Zeit, in der mobile Geräte rasant stationäre PCs ablösen und damit einen Paradigmenwechsel auch für Onlineshopping mit sich bringen, zunehmend eine Notwendigkeit.

Rund ein dreiviertel Jahr nach dem Debüt befindet sich CouchCommerce in einer wichtigen Phase und kurz davor, die Weichen für das ganz große Wachstum zu stellen. Bisher hielt sich das Trio aus Hannover nämlich damit zurück, zu laut für das Produkt zu trommeln. Vorerst hatte es alle Hände voll zu tun, dem Dienst den letzten Feinschliff zu geben, die Anzahl der unterstützten Plattformen zu erhöhen – neben Magento und xt:Commerce lässt sich nun auch für auf Shopware basierende Shops im Handumdrehen ein mobiles Interface generieren, und das sogar vorintegriert für alle Shopware-Anwender – und die unterstützten Zahlungsverfahren zu erweitern. Zehn Personen sind mittlerweile für CouchCommerce tätig, das seine Entwicklung aus den Siegprämien des Venturepreneurs Pitches und des Gründungspreises StartUP-Impuls 2012 sowie einer Kapitalspritze von Qype- und 9flats-Gründer Stephan Uhrenbacher finanziert. Laut CouchCommerce-Mitgründer Alexander Ringsdorff steht das Unternehmen gerade vor dem Abschluss einer größeren Finanzierungsrunde, welche die Expansion für anderthalb bis zwei Jahre sichern soll. » weiterlesen