Thema: e-commerce

 

Alle 55 Artikel zum Thema e-commerce auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Pinterest:
Monetarisierung? Später!

Auch wenn Pinterest nicht mehr in aller Munde ist: Die Bookmarking-Plattform für Bilder wächst, gedeiht und erweist sich als Umsatzgenerator für Onlineshops. Doch mit der Monetarisierung zögert das mit 2,5 Milliarden Dollar bewertete Startup aus San Francisco.

Die Zeiten, in der die gesamte Netzwirtschaft gebannt auf das explosionsartige Wachstum der Foto-Bookmarking-Plattform Pinterest blickte, sind zwar vorbei, doch das Unternehmen aus San Francisco muss sich deshalb keine Sorgen um die eigene Existenz machen. Schon im Herbst 2012 zeichnete sich ab, dass auf den Pinterest-Hype zum Jahreswechsel 2011/2012 nicht etwa ein Einbruch der Nutzerzahlen und -aktivität folgen würde, sondern ein weiterer Anstieg. Der Dienst offenbare damals eine besondere Eignung als Trafficlieferant für E-Commerce-Angebote und Sites mit einem hohen Anteil visueller Inhalte.

Neueste Statistiken untermauern diese Qualitäten der Kalifornier. Laut einem aktuellen Bericht (PDF) lieferte Pinterest im ersten Quartal 2013 Onlinehändlern mehr Besucher als in den letzten drei Monaten 2012. Das ist beachtlich, gelten doch die Wochen vor Weihnachten als das die Hoch-Zeit des Shoppings. Nicht minder bemerkenswert: Pinterest konnte Händlern in den ersten drei Monaten dieses Jahres doppelt so viel Traffic bescheren wie Twitter, zudem lag die durchschnittliche Höhe von Einkaufen bei Nutzern, die über Pinterest zu einem Shop fanden, über der von Facebook, Twitter, LinkedIn und StumbleUpon. » weiterlesen

Mobile Onlineshops:
CouchCommerce folgt dem Erfolgsmodell von WordPress

CouchCommerce ermöglicht Onlinehändlern in wenigen Schritten die Aktivierung einer mobilen, cloudbasierten Shopoberfläche. Mit aktiver Unterstützung durch PayPal und Plänen für die Schaffung eines Open-Source-Standards will das Startup aus Hannover hoch hinaus.

CouchCommerceAls wir im Sommer 2012 auf das damals gerade kurz vor dem Debüt stehende Hannoveraner Startup CouchCommerce aufmerksam wurden, waren wir schnell von der sympathischen, lockeren und international kompatiblen Ausstrahlung und Präsentation des Unternehmens beeindruckt. Die von Alexander Ringsdorff, Nadine Schmitt und Kai-Thomas Krause gegründete Firma wirkte so gar nicht wie das, was man sonst von hiesigen Anbietern mit B2B-Fokus gewohnt ist. Und auch das Konzept der Niedersachsen überzeugte uns: CouchCommerce bietet kleinen und mittelgroßen E-Commerce-Anbietern eine cloudbasierte Möglichkeit, in wenigen Minuten für Tablets und Smartphones optimierte Shopversionen zu erstellen – in einer Zeit, in der mobile Geräte rasant stationäre PCs ablösen und damit einen Paradigmenwechsel auch für Onlineshopping mit sich bringen, zunehmend eine Notwendigkeit.

Rund ein dreiviertel Jahr nach dem Debüt befindet sich CouchCommerce in einer wichtigen Phase und kurz davor, die Weichen für das ganz große Wachstum zu stellen. Bisher hielt sich das Trio aus Hannover nämlich damit zurück, zu laut für das Produkt zu trommeln. Vorerst hatte es alle Hände voll zu tun, dem Dienst den letzten Feinschliff zu geben, die Anzahl der unterstützten Plattformen zu erhöhen – neben Magento und xt:Commerce lässt sich nun auch für auf Shopware basierende Shops im Handumdrehen ein mobiles Interface generieren, und das sogar vorintegriert für alle Shopware-Anwender – und die unterstützten Zahlungsverfahren zu erweitern. Zehn Personen sind mittlerweile für CouchCommerce tätig, das seine Entwicklung aus den Siegprämien des Venturepreneurs Pitches und des Gründungspreises StartUP-Impuls 2012 sowie einer Kapitalspritze von Qype- und 9flats-Gründer Stephan Uhrenbacher finanziert. Laut CouchCommerce-Mitgründer Alexander Ringsdorff steht das Unternehmen gerade vor dem Abschluss einer größeren Finanzierungsrunde, welche die Expansion für anderthalb bis zwei Jahre sichern soll. » weiterlesen

Das Ende des stationären Handels:
Eine Herausforderung mit der Option zum Happy End

Es spricht viel dafür, dass der stationäre Handel im Wettbewerb mit dem E-Commerce dauerhaft den Kürzeren ziehen wird. Das muss nicht zum Untergang der Innenstädte führen. Im Gegenteil.

mallEs gibt zahlreiche Befürchtungen, die Menschen im Bezug auf die Auswirkungen des immer schneller voranschreitenden technischen Fortschritts haben. Eine negative Sichtweise, die immer häufiger zu vernehmen ist, die ich persönlich aber nicht teile, ist die der vermuteten zwangsläufigen Verödung von Städten als Folge des Onlinehandels. Es mag sein, dass es in bestimmten Fällen dazu kommt – dennoch halte ich die Disruption des Handels durch den E-Commerce trotz einiger “Nebenwirkungen” für eine gesellschaftlich und ökologisch begrüßenswerte Entwicklung.

Ich spare mir jetzt das Aufzählen von allen möglichen Statistiken, die belegen, dass immer mehr Produkte im Netz gekauft werden. Das haben andere schon gemacht. Es mag Güter geben, die Konsumenten noch auf längere Sicht bevorzugt im lokalen Geschäft erwerben werden. Der Großteil unseres Shoppings wird sich jedoch bald ausschließlich im Web abspielen. Da dürften Marc Andreesen und Oliver Samwer recht haben. » weiterlesen

Linkwertig:
Ted, Thanks, E-Commerce, Google Glass

TED
Die Süddeutsche Zeitung mit einem Stimmungsbild der diesjährigen TED-Konferenz:

» Ted-Konferenz: Die Zukunft ist meistens rosig

 

Meta TED
Dazu passend reflektiert resp. kritisiert Umair Haque den zunehmenden Zwang, auch komplexeste gesellschaftliche Probleme und große Ideen auf knackige Thesen zu reduzieren.

» Let’s Save Great Ideas from the Ideas Industry

 

» weiterlesen

Fairer Online-Marktplatz:
Fairnopoly will besser sein als Amazon und Zalando

Das Berliner Startup Fairnopoly möchte mit einem fairen Online-Marktplatz und einer Genossenschaftsstruktur eine nachhaltige Alternative zu Amazon und Zalando etablieren. Über 200.000 Euro Crowdfunding zeugen von regem Interesse.

In der Geschichte der Menschheit wird es noch nie einen besseren Zeitpunkt für die Lancierung eines nachhaltigen Online-Marktplatzes gegeben haben als momentan: Zum einen hat es das gemeinsame, bewusste Nutzen von Ressourcen in diesem Jahr sogar zum Leitthema der CeBIT geschafft, zum anderen werden rund um den größten E-Commerce-Anbieter Amazon derzeit zahlreiche fragwürdige Details bekannt. Erstmals sind die durch Schnäppchen und schnelle Lieferzeiten verwöhnten Kunden dazu gezwungen, darüber zu reflektieren, wer den Preis für ihre ungezügelten Shoppingbedürfnisse zahlt.

Das Timing für das Berliner Startup Fairnopoly und dessen “fairen Online-Marktplatz in Hand von Nutzer*innen” könnte somit gar nicht besser sein. Die Hauptstädter streben an, auf all das kritisierte Geschäftsgebaren zu verzichten, was Branchengiganten wie Amazon, aber auch der deutsche Konkurrent Zalando, an den Tag legen, und wollen darüber hinaus mit einer als Genossenschaft strukturierten Organisation neue Akzente setzen. » weiterlesen

Potenzieller Megatrend im E-Commerce:
Lieferung am selben Tag als Brücke zur mobilen Web-Ökonomie

Heute bestellt, heute geliefert: Ist das einfach nur eine weitere Logistikdienstleistung? Nein. Das disruptive Potenzial dieser Idee kann nicht nur den Handel, sondern auch das mobile Web verändern.

Der 2010 gegründete Münchener Mobilitätsdienstleister Tiramizoo startet in diesen Tagen einen neuen Zustellservice für Käufer auf der Hamburger Shoppingplattform Luxodo, einem Marktplatzbetreiber für Anbieter von Fashion-Beauty- und Lifestyle-Produkten im Luxussegment: 1.200 Kuriere, die als Stadtkuriere bei Tiramizoo registriert sind, stellen gegen Aufpreis in zwölf Ballungsräumen Bestellungen zum Wunschtermin zu. Befindet sich ein Shop in der Nähe des Kunden, ist eine Zustellung innerhalb von vier Stunden möglich. Eine Abendzustellung von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr gehört ebenfalls zum Leistungsumfang. Die taggleiche Lieferung in zwölf Großstädten stellt in diesem Umfang auf Bundesebene ein Novum dar. Anlass genug, die Entwicklung dieses noch jungen Geschäftsmodells und deren wichtigste Player zu betrachten und zu fragen: Wenn Onlineshopping immer mobiler wird, gleichermaßen nun aber auch lokaler, welche Auswirkungen werden die Innovationen im “Same Day Delivery”-Segment dann auf die Entwicklung des mobile Web selbst haben? » weiterlesen

Eine der letzten Bastionen des Offline-Handels:
Wie Onlinesupermärkten der Durchbruch gelingt

Während der Lebensmitteleinkauf im Netz in der Schweiz und in anderen Ländern nichts Ungewöhnliches mehr ist, fehlt diesem Sektor in Deutschland noch viel zum Durchbruch. Um das Interesse der Konsumenten zu wecken, sind einige Anforderungen zu erfüllen.

Der Einkauf von Lebensmitteln im Internet gehört zu den letzten Bastionen des stationären Handels, die in Deutschland noch nicht im großen Stil erfolgreich von der Onlinebranche eingenommen wurden. Zwar bringen sich verstärkt Anbieter in Stellung, doch nach wie vor scheint die Bundesrepublik ein schwieriges Pflaster für E-Food darzustellen: Der 2009 gegründete Lebensmittellieferservice froodies meldete im Mai Insolvenz an, Emma-Mobil scheint den 2011 angekündigten Start gar nicht erst zu erleben, und supermarkt.de arbeitet zur Zeit “an der Anpassung und Verbesserung des Lieferservice” und pausiert seinen Dienst bis dahin, wie ein Mitteilung auf der Website erklärt – betroffen sind allerdings ohnehin nur Bewohner ausgewählter Gebiete in Hamburg, wo der Service bisher verfügbar war. Immerhin: food.de liefert, und das in Berlin und Leipzig. Münchner können bei freshfoods.de bestellen, und auch anderswo gibt es regionale Anbieter sowie limitierte Lieferangebote der Supermarktketten. Im Gegensatz zur Schweiz, wo mit LeShop und coop@home zwei Online-Schwergewichte der führenden Supermarktketten den Markt unter sich aufteilen und mit viel Aufwand forcieren und weiterentwickeln, machen die Initiativen in Deutschland bisher noch den Eindruck vereinzelter, vor allem durch Startups vorangetriebener Experimente mit offenem Ausgang.

» weiterlesen

Weniger Weihnachtsstress:
mywish.is generiert
personalisierte Geschenkideen

mywish.is will Schenkern bei der Wahl einer geeigneten Überraschung helfen. Das Startup aus Hamburg setzt dazu auf ein Frage-Antwort-System im Quiz-Format.

In gut anderthalb Monaten ist Weihnachten. Millionen Menschen beginnen deshalb in diesen Tagen damit, sich Gedanken darüber zu machen, was sie ihren Partnern, Verwandten und Freunden schenken sollen. Seit dem Aufkommen von Onlineshopping hat sich dieser Prozess zwar bereits etwas vereinfacht, aber überhaupt erst einmal auf sinnvolle, kreative oder lustige Geschenkideen zu kommen, kann nach wie vor eine Herausforderung darstellen. Eine Lösung für dieses Problem wäre der Social-Shopping-Dienst Mellowball, von uns vor einem Jahr unter die Lupe genommen. Eine andere ganz neue steht kurz vor dem offiziellen Launch und kann derzeit bereits in einem geschlossenen Beta-Stadium ausprobiert werden (Einladungen siehe Artikel-Ende): mywish.is.

Das Startup aus Hamburg hat einen Onlineservice zur Generierung von zu den individuellen Interessen und Eigenschaften einer Person passenden Geschenktipps entwickelt. Anstatt dass Schenkende mit der Ideenfindung alleine gelassen werden, nimmt mywish.is sie mittels einer Reihe von Fragen an die Hand. Hat der Dienst genug Informationen über den Empfänger eines Geschenks gesammelt, serviert er Vorschläge für passende Mitbringsel.

» weiterlesen

“Window Shopping”:
ShopLove vereint Onlineshops
in eleganter iPad-App

ShopLove bringt 450.000 Produkte rund um Mode und Einrichtungsdesign aus 63 deutschen Onlineshops in einer ansehnlichen iPad-App unter. So wollen die Münchner für jeden Nutzer einen persönlichen Shopping-Katalog bereitstellen.

Das Einkaufen von Mode oder Wohndesign ist für viele Menschen mehr als nur ein gelegentlich notwendiger, möglichst mit maximaler Effizienz durchgeführter Vorgang. Zahlreiche konsumfreudige Verbraucher verbringen gerne Zeit damit, zu stöbern und sich inspirieren zu lassen. Dieser Zielgruppe bieten die meisten herkömmlichen, für den Desktop optimierten Onlineshops nicht gerade ein prickelndes, mit dem Flanieren auf Einkaufsstraßen vergleichbares Erlebnis. Mit der zunehmenden Verbreitung von Tablets, die durch ihren Formfaktor und die Bedienung durch Berührungen andere Sinne ansprechen und in entspannten Alltagsaugenblicken zum Einsatz kommen, entstehen neue Wege der Ansprache von Shoppingverrückten. Neben dem Hannoveraner Startup CouchCommerce (unser Bericht) und Amazon mit seiner Windows-Shopping-App hat auch der junge Münchner Dienst ShopLove dieses Potenzial erkannt.

Dessen am Dienstag im deutschen App Store veröffentlichte iPad-Anwendung richtet sich an alle Personen, die leidenschaftlich gerne einkaufen und diesen Prozess auch online so kurzweilig und inspirierend gestalten möchten wie möglich. “Nur ich, meine Couch, mein iPad und alle meine Lieblingsmarken- und Shops” – unter diesem Slogan vereint das von Maximilian Beller, Hendrik Braun und Timo Trumpp mit einer Angel-Finanzierung im Rücken gegründete Startup in der App 450.000 Produkte aus den Kategorien Mode und Wohndesign von über 2000 Marken (alle scheinen bisher noch nicht enthalten zu sein) aus 63 deutschen Partner-Shops. Anstatt dass Nutzer manuell in ihrem Browser die einzelnen E-Commerce-Angebote ansteuern, sollen sie ShopLove nutzen, um in einer für das Tablet optimierten, shopübergreifenden und persönliche Empfehlungen bereitstellenden App ihre Einkaufsbedürfnisse vom Sofa, aus dem Bett oder von jedem anderen Ort zu stillen.

» weiterlesen

Produktverwaltung in der Cloud:
Itembase will zur Zentrale für Onlineshopper werden

Das Berliner Startup Itembase will Onlineshoppern eine komfortable Möglichkeit bieten, um Rechnungen und Informationen zu im Netz gekauften Produkten in der Cloud zu verwalten. Auf der Agenda stehen auch Funktionen, um den bequemen Weiterverkauf zu erlauben.

Reposito und garanbo heißen die zwei Onlinedienste aus Deutschland, die Verbrauchern dabei helfen, Ordnung in ihre Quittungen und Garantieunterlagen zu bringen. Beide Services konzentrieren sich dabei auf Dokumente aus dem stationären Handel, die über mobile Apps eingescannt und dann online archiviert werden. Doch damit vernachlässigen sie eine wachsende Zielgruppe: Onlineshopper – immerhin fast 50 Millionen Deutsche kaufen online ein. Wer dies häufiger macht, bei dem sammeln sich nach und unzählige Bestellbestätigungen und Rechnungen im E-Mail-Postfach an. Optimal ist das nicht, finden die Macher des Berliner Startups Itembase.

Itembase bietet Konsumenten einen Webservice zum bequemen Verwalten von Rechnungen aus dem Onlinehandel. Jeder registrierte Nutzer erhält eine eindeutige E-Mail-Adresse. Diese kann entweder direkt beim Kauf angegeben werden, oder User leiten Mails an diese im Nachhinein aus ihrem Posteingang weiter. Itembase versucht dann, aus den eingegangenen Mails von Webshops die entscheidenden Produktdaten zu extrahieren, und stellt diese anschließend in der Übersicht der erworbenen Produkte da. Parallel liefert es einen Link zur Gebrauchsanweisung – oder, sollte sich diese bisher nicht im Archiv befinden – dann verspricht es, diese im Netz zu suchen und später nachzuliefern. Wer möchte, kann auch auf der Festplatte gespeicherte Rechnungen hochladen.

» weiterlesen