Alle 38 Artikel zum Thema e-commerce auf netzwertig.com:
Twitter
Twitter hat mit dem Innovator’s Patent Agreement eine Art freiwillige Selbstverpflichtung ins Leben gerufen, die die Patente primär im Sinne der Erfinder und als defensive Maßnahme benutzen will.
» Introducing the Innovator’s Patent Agreement
» Twitter’s Revolutionary Agreement Lets Original Inventors Stop Patent Trolls
Internet
Oh nein: Europa verliert im Internet den Anschluss.
Das Fatale an der Situation: Amerika ist stark in den wachsenden Branchen vertreten, Europa größte Börsenwerte liegen dagegen in den schrumpfenden Branchen wie der Telekommunikation.
» Internet: Europa verliert den Anschluss
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Der schwedische Gutscheinkartendienst Wrapp sieht bei seinem deutschen Nachahmer DropGifts einen eindeutigen Interessenkonflikt. Das vom Samwer-Inkubator Rocket Internet lancierte Unternehmen will diese Behauptung nicht auf sich sitzen lassen.
Die Internetwirtschaft hat momentan nicht nur einen, sondern gleich mehrere brisante Konflikte zwischen Original und Rocket-Internet-Kopie. Nicht nur Pinterest vs Pinspire und Fab.com vs Bamarang, sondern auch Wrapp vs DropGifts. Bei
Wrapp handelt es sich um einen schwedischen Dienst, mit dem Nutzer ihren Facebook-Freunden mit Geschenkkarten ausgewählter Einzel- und Onlinehändler
eine Überraschung machen können.
Im Februar dieses Jahres erschien – angesichts eines erfolgreichen Wrapp-Starts und prominenter Investoren fast schon erwartungsgemäß – mit DropGifts die Nachahmung aus dem Hause Rocket Internet, dem umstrittenen, aber deshalb nicht minder erfolgreichen Inkubator der Samwer-Brüder. Und weil der Ruf von Rocket Internet der samwerschen Klonfabrik mittlerweile vorauseilt und sich selbst führende internationale Tech-Blogs intensiv mit dem deutschen Gründerimperium und ihren Köpfen auseinandersetzen, sah sich Wrapp gezwungen, kurzerhand die Expansionspläne zu beschleunigen und innerhalb weniger Wochen die Türen in zahlreichen Märkten außerhalb des Heimatlandes zu eröffnen.
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Der soziale Micropaymentdienst Flattr hat eine spannende Kooperation mit dem US-Startup Socialvest vereinbart: Nutzer, die in einem von hunderten führenden Onlineshops einkaufen, erhalten einen prozentualen Anteil des Preises als Flattr-Guthaben.
Der Erfolg des sozialen Micropayment- und Microspendendiensts
Flattr steht und fällt mit der Zahl an Anwendern, die Monat für Monat ihr Flattr-Konto mit einem Geldbetrag befüllen. Denn das schwedische Startup, das sich trotz einer gewissen Ernüchterung in der es einst euphorisch empfangenden deutschsprachigen Blogosphäre
für 2012 viel vorgenommen hat, kann nur so viel Geld unter den angeschlossenen Websites und Nutzerkonten verteilen, wie zuvor in das System geflossen sind (abzüglich der zehnprozentigen Flattr-Provision).
Doch genau dieser Einzahlungsprozess stellt eine entscheidende Hürde dar. Also hat man am Firmensitz in Malmö darüber nachgedacht, welche anderen Wege es gibt, um mehr Geldmittel in das Flattr-System zu pumpen und damit an Website-Betreiber verteilen zu können. Herausgekommen ist eine zumindest auf dem Papier geniale Idee:
Flattr hat eine Kooperation mit dem US-Startup Socialvest geschlossen. Dieses arbeitet mit hunderten Onlinehändlern zusammen, die sich bereiterklärt haben, beim Kauf von Produkten durch Socialvest-Nutzer einen in seiner Dimension variierenden Prozentsatz auf das Socialvest-Konto zu transferieren. Dieser kann dann an eine von 1,5 Millionen gemeinnützigen Organisationen gespendet werden.
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UPcload hat eine Technologie zur Körpervermessung per Webcam entwickelt. Sie könnte den E-Commerce revolutionieren. Am heutigen Dienstag öffnet das Berliner Startup seine Tore.
Konsumenten müssen in Zukunft nie mehr Kleidung im Internet bestellen, die ihnen nicht passt. Dies verspricht das Berliner Startup UPcload. Realisiert werden soll dies mit einer Technologie, welche eine Fernkörpervermessung über die Webcam ermöglicht. 2010 haben die zwei Wirtschaftswissenschaftler Asaf Moses und Sebastian Schulze ihr Unternehmen gegründet und seitdem zusammen mit einem israelischen Programmiererteam an der Vermessungssoftware gearbeitet.
Angesichts des glasklaren Nutzwerts und hohen Innovationsgrads der UPcload-Idee avancierte das junge Unternehmen aus der Hauptstadt schnell zu einem Liebling der Medien – immerhin könnte es den Grundstein für eine Revolution im E-Commerce legen.
Bisher konnte UPcload lediglich von einer begrenzten Anzahl an Testnutzern ausprobiert werden. Am heutigen Dienstag jedoch öffnet sich der Vorhang: Ab sofort steht der Service allen Anwendern mit einer Webcam zur Verfügung.
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ShowSpace heißt ein junger Dienst aus Berlin, der es Betreibern von Websites und Blogs einfach macht, relevante Produktempfehlungen über Widgets in ihre Onlinepräsenzen zu integrieren.
Viele Betreiber von Blogs und Websites verlinken gelegentlich auf Produkte in Onlineshops – sei es im redaktionellen Rahmen, in Verbindung mit Affiliate-Programmen, um dadurch ein wenig Geld zu verdienen, oder, um auf Angebote aus dem eigenen Sortiment hinzuweisen. Wer so regelmäßig Produkte empfiehlt und dazu auch jeweils Abbildungen anbieten möchte, wird damit einiges an Zeit verbringen – zumal es immer vorkommen kann, dass ein bestimmtes Angebot in einem Shop plötzlich nicht mehr erhältlich ist, wodurch die entsprechende Produktempfehlung ins Leere geht.
Das Berliner Startup Kraut Computing hat im Januar mit ShowSpace einen in der Basis-Version kostenfreien Dienst veröffentlicht, der für derartige Szenarien eine bequemere, intelligentere Lösung anbietet. Der Service von Gründer Manuel Meurer erlaubt es Blog- und Website-Betreibern, über Widgets auf einfache Art und Weise relevante Produkte zu ihrem Content anzuzeigen. Die primäre Zielgruppe des Dienstes sieht er in Privatpersonen mit Webpräsenzen, aber beispielsweise auch in professionellen Fashion-, Schnäppchen- oder Gadget-Bloggern.
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Facebook kooperiert mit führenden Telekommunikationsanbietern, um Barrieren beim Erwerb von Facebook Credits über mobile Geräte zu entfernen.
Facebook hat ein Problem: Immer mehr Menschen surfen mobil im Netz, und dies primär über Geräte der zwei führenden mobilen Betriebssysteme iOS und Android. Beide Systeme bringen ihre eigene Distributionsplattform für Apps mit – den App Store von Apple beziehungsweise den Android Market von Google. Von sämtlichen Transaktionen, die im Rahmen dieser Applikationen durchgeführt werden – also der Kauf kostenpflichtiger Apps sowie sogenannte “In-App-Käufe” – erhalten Apple und Google jeweils eine 30-prozentige Provision.
Auch Facebook betreibt eine eigene App Plattform, und seit einigen Monaten steht diese auch innerhalb der mobilen Facebook-Anwendungen für Smartphones zur Verfügung. Facebook-Apps sind zwar grundsätzlich kostenfrei zugänglich, können aber virtuelle Güter oder Medieninhalte an die Nutzer verkaufen. Dazu kommt die hauseigene Währung Facebook Credits zum Einsatz, die im Prepaid-Verfahren aufgeladen und dann zum “Shopping” innerhalb von Apps verwendet werden kann. 30 Prozent der Erlöse verbleiben bei Facebook.
Was dem sozialen Netzwerk jedoch fehlt, ist ein eigener, direkt in iOS und Android eingebetteter App-Laden mit integrierter, bequemer Ein-Klick-Kaufmöglichkeit. Zwar belief sich der Umsatz aus Credits im vergangen Jahr auf immerhin 557 Millionen Dollar (15 Prozent des Gesamtumsatzes), allerdings wird davon nur ein Mini-Anteil über mobile Nutzer generiert worden sein. Im Sommer vergangenen Jahres verkündete Apple, mit der 30-prozentigen Umsatzbeteiligung rund 1,1 Milliarden Dollar aus Verkäufen über mobile Apps erwirtschaftet zu haben.
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Chirpify, ein junges Ein-Mann-Startup, möchte den E-Commerce im Umfeld sozialer Netzwerke vorantreiben und erlaubt das Kaufen und Spenden mit nur einem Tweet, in Echtzeit.
Wie wäre es, wenn Internetnutzer für das Erwerben von Produkten nicht extra für diesen Zweck vorgesehene Plattformen ansteuern müssten, sondern ihre Käufe ganz einfach und quasi nebenbei per Twitter-Nachricht abwickeln könnten?
Das von dem US-Amerikaner Chris Teso gegründete Ein-Mann-Startup Chirpify experimentiert mit genau dieser Frage. Ursprünglich als Dienstleister für Handelsgeschäfte unter dem Namen sellsimp.ly angetreten, wurde mit eine kürzlichen Relaunch der Funktionsumfang um die Möglichkeit des Spendens beziehungsweise der Spendensammlung erweitert.
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Der angesagte New Yorker Shoppingclub für Designerprodukte Fab.com übernimmt den deutschen Nachahmer Casacanda, der künftig als Fab.de auftritt.
Innovative US-Internetfirmen gingen die internationale Expansion bisher traditionell eher langsam an. Oft verstrichen Jahre, bis sie offiziell ihre Zelte auf dieser Seite des Atlantiks aufschlugen. Diese Praxis, die nicht zuletzt mit der Größe des US-Marktes zu tun hat, sorgte dafür, dass für deutsche Klonfabriken das Nachbauen von amerikanischen Startups erst so richtig attraktiv wurde – je mehr Zeit sie für die eigene Ausbreitung hatten, desto mehr Geld versprachen sie sich anschließend von einem Verkauf.
Genau dieses Erstarken hiesiger Imitationen wollte Jason Goldberg, der Gründer des US-Shoppingclubs für Designerprodukte Fab.com, unbedingt vermeiden. Wir hatten das New Yorker Unternehmen, das seit dem Sommer 2011 ausgewählte, zeitlich begrenzte Desigernprodukte zu Sonderpreisen in einem eleganten Magazinformat über das Netz verkauft, vor einigen Wochen kurz vorgestellt. Angesichts des rasanten Wachstums von Fab.com zeichnete sich zu diesem Zeitpunkt gerade ein Wettrennen hiesiger Copycats um den von dem US-Vorbild erschlossenen Markt für exklusive, aber im Preis stark reduzierte Designergegenstände ab.
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Startups wie PayNearMe oder Bar zahlen wollen Onlineshoppern eine Möglichkeit einräumen, ihre im Netz bestellten Produkte in nahegelegenen Geschäften zu bezahlen. Das langfristige Potenzial dieser Idee muss bezweifelt werden.
Als Berichterstatter über die Geschehnisse in der Internet- und Startupwelt befinde ich mich in der komfortablen Lage, andere Ansprüche an junge Onlinefirmen stellen zu können, als dies für die Gründer und Investoren der Fall sein mag. Dazu gehören unter anderem der Innovationsgrad, die Einzigartigkeit der Idee oder Umsetzung sowie das Vorhandensein einer langfristigen Zukunftsperspektive.
Genau letztgenanntes Kriterium erscheint mir bei einem neuen Konzept nicht erfüllt zu sein, das momentan für einige Beachtung sorgt: Das US-Startup PayNearMe bietet Onlineshoppern eine Möglichkeit, die erworbenen Produkte in einem stationären Geschäft in ihrer Umgebung zu bezahlen. Das Unternehmen richtet sich an alle die, denen der Bezahlvorgang im Netz zu unsicher erscheint, oder denen aus Ermangelung eines Bankkontos oder einer Kredit- bzw. Geldkarte dieser nicht möglich ist.
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Das schwedische Startup Wrapp erlaubt es Anwendern, Facebook-Freunde mit Geschenkgutscheinen zu überraschen. Die Gründer von Skype und LinkedIn glauben an den Erfolg des Dienstes, der nun die internationale Expansion plant.
Schweden hat in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe international erfolgreicher Onlinefirmen hervorgebracht. Spotify, Stardoll, Flattr, Pingdom und Rebtel sind nur einige Beispiele (weitere hier). Da ich selbst in dem skandinavischen Land wohnhaft bin, habe ich naturgemäß ein besonders wachsames Auge, wenn sich wieder einmal ein schwedisches Jungunternehmen aufmacht, um global zu expandieren. Der Square-Konkurrent iZettle gehört sicher zu den vielversprechendsten Kandidaten (hier unserer exklusiver Review), auch wenn ein konkretes Launchdatum für andere Märkte bisher noch nicht bestätigt wurde.
Mit Wrapp schickt sich derzeit aber noch ein weiteres Startup aus dem hohen Norden an, international für Furore zu sorgen. Das jüngste Fünf-Millionen-Dollar-Investment von LinkedIn-Gründer und Greylock-Partners-Partner Reid Hoffmann in die Firma aus Stockholm sowie die vorausgegangene Beteiligung von Atomico, dem VC-Vehikel von Skype-Gründer Niklas Zennström, in ähnlicher Höhe lassen wenig Zweifel an den großen Hoffnungen, die in Wrapp gesteckt werden. Beachtlich sind diese Kapitalspritzen schon deshalb, weil der Dienst bisher nur in Schweden verfügbar ist.
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