Alle 37 Artikel zum Thema E-Books auf netzwertig.com:
Wenn E-Reader und E-Books massentauglich werden, was passiert dann mit den Bibliotheken? Ein paar Gedanken zur Digitalisierung der Bibliotheksidee und den Implikationen für die Verlagsbranche.
E-Reader mit Massentauglichkeit im iPod-Sinne sind nur noch ein, zwei maximal drei Iterationen von ihren heutigen Vertretern entfernt. Egal ob von
Amazon,
Sony,
txtr oder einem anderen Anbieter:
In den nächsten Jahren werden E-Reader in den Massenmarkt eindringen. Was das für Bücher und das Leseverhalten allgemein bedeutet, haben wir letztes Jahr ausführlich beleuchtet. In den USA mehren sich bereits die euphorischen Stimmen der Benutzer des Amazon-Readers Kindle, der zeigt, dass der Übergang von papiernen zu digitalen Büchern durchaus ein Gewinn an allen Fronten für den Leser sein kann (vom nicht zu vergessenden DRM-Problem mit dem Kindle einmal abgesehen).
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txtr, eine neue Dokumenten-Plattform aus Berlin, hat Großes vor: Heute präsentierte das Unternehmen einen eigenen eBook-Reader. Zusammen mit der Site und einem eBook-Shop soll die ultimative Komplettlösung für digitale Bücher und Dokumente entstehen. Realistisch oder nicht?
txtr
Als ich Ende Oktober die Dokumenten-Plattform
txtr vorstellte, hatte ich schon eine leise Vorahnung, dass die Berliner noch nicht alle Details ihres Vorhabens enthüllen wollten. txtr ist eine Plattform zum Speichern und Austauschen digitaler Texte, die von der noch in ihren Anfängen steckenden Digitalisierung im Buchmarkt profitieren möchte. In Kürze soll der Dienst auch einen eigenen eBook-Shop an seine Seite bekommen. Unseren txtr-Review
findet ihr hier.
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Jason Perlow hat sich auf ZDNet mit der Frage beschäftigt, wann sich ein Amazon Kindle für den Käufer rechnet.
Besonders für Studenten könnte sich der Kindle lohnen, da Fachbücher für die Hochschulausbildung recht preisintensiv sind. Innerhalb von 3 Semestern, so Perlow, wäre der Preis des Kindles in der Regel amortisiert. Vorausgesetzt, alle benötigten Bücher sind auch in digitaler Form verfügbar. Dafür dürfte aber die Unterstützung der entsprechenden Verlage noch fehlen.
Dass sich E-Reader besonders für Studenten und Schüler lohnen werden, hatten wir hier ebenfalls diskutiert.
Damit der Kindle für gewöhnliche Konsumenten attraktiv wird, müsste sein Preis nach Perlow auf 200$ fallen.
» Kindle Economics | Tech Broiler | ZDNet.com
(via Hugo E. Martin)
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text. Viel Spaß bei der Lektüre!
Die Zukunft von Büchern wird digital sein. Es wird auch in 50 Jahren noch neu auf Papier gedruckte Bücher geben. Diese werden aber ihren elektronischen Verwandten in Preis, Mehrwert und Verbreitung weit unterlegen sein.
Wenn ich im Folgenden von E-Readern spreche, dann meine ich nicht nur Amazons Kindle und ähnliche Lesegeräte, sondern verwende den Begriff E-Reader als Synonym für alle elektronischen Möglichkeiten, Bücher anzuzeigen. Also etwa auch eine entsprechende iPhone-Applikation und ähnliches. Wie es letztenendes aussehen wird, ist zweitrangig. Das Entscheidende ist, dass die Zukunft von Büchern digital sein wird.
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Das neue Wochenend-Gratisheft von 20 Minuten besticht vor allem durchs Aussehen – im Internet wird auf E-Paper gesetzt, in diesem Fall eine richtig gute Wahl.
Medienmitteilung mit Sperrfrist, große Launch-Party: Seit gestern Nacht feiert
20 Minuten Friday Premiere. Das neue Gratis-Magazin von Tamedia bringt das Flirt- und Party-Portal tillate.com und die Frauenzeitschrift
Annabelle mit der Kostenlos-Zeitung
20 Minuten zusammen. Das Layout ist modern-verspielt, am Kiosk erhältliche Magazine sehen deutlich altbackener und langweiliger aus – und kosten dafür auch noch Geld. Was man hingegen mit
20 Minuten Friday nicht kostenlos bekommt: Lesespaß. Kaum hat ein Text angefangen, ist er auch schon wieder vorbei. Selbst das angekündigte Doppel-Porträt der beiden Freitag-Taschenerfinder ist kaum länger als dieser erste Absatz hier.
Kein Wunder, dass die Inhalte von 20 Minuten Friday ihren ganz eigenen Weg ins Web finden: Die aktuelle Ausgabe lässt sich am Bildschirm durchblättern, ganz als hätte man das gedruckte Heft vor sich liegen. Einen entsprechend großen Bildschirm vorausgesetzt macht das sogar Spaß – und ist sinnvoll eingesetzt. Eigentlich gelten die sogenannten E-Paper in der Branche als aber sowas von 1.0 und veraltet.
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Bye-bye Buch? Neue Lesegeräte sollen dem E-Book endlich zum Erfolg verhelfen. Hunderte Bücher passen in elektronischer Form plötzlich in die Westentasche – trotzdem steht der Branche keine Revolution wie den Zeitungsverlagen bevor.
Alles redet über die Krise der Zeitungen, kaum jemand über ein anderes Holzmedium: über das Buch. Deshalb ist es eine interessante Debatte, die der Don A.
dort angestoßen hat. Ich gehe mit ihm konform, wenn er sagt, dass das Buch trotz der kommenden E-Book-Reader halbwegs krisenfest sei. Dennoch – und in dem Punkt widerspreche ich ihm – wird das Netz wesentliche Funktionen übernehmen, die das Buch früher eben auch hatte. Ich sehe es an mir selbst … das Buch ist für mich gewissermaßen ein ‘Dual-Use-Objekt’ geworden.
Vieles von dem, was früher dem Zettelkasten und der Bibliothekssuche überlassen blieb, die ‘philologische Recherche’ gewissermaßen, das kann ein Computer sehr viel besser als jenes Ein-Mann-Unternehmen, das sich in den Geisteswissenschaften heutzutage ‘Forschung’ nennt und zwischen Lehr- und Forschungsauftrag sich hindurchwinden muss. Will ich wissen, was unsere Klassiker bspw. über Wurzelentzündungen dachten, dann schmeiße ich meine DVD mit den lizenzfreien Texten deutscher Literatur an, ich starte die Suchanfrage mit ‘Zahnschmerz’, ‘Barbier’, ‘Quacksalber’, ‘Quecksilber’ und anderen ‘Key Words’ – und sitze binnen Sekunden vor einem Haufen von Fundstellen zwischen Wolfram von Eschenbach und Theodor Fontane, die mir drei Tage Bibliotheksrecherche abnehmen. Zumindest für die Zeit bis zum Ende des poetischen Realismus ist Arno Schmidt mit seinem Verfahren der ’1.000 Zettelkästen’ also zu einem Dinosaurier geworden.
» weiterlesen: Ganz andere Funktionen
Das Schreckgespenst Digitalisierung gehe um auf der Frankfurter Buchmesse, so Spiegel Online. In einem Artikel auf Spiegel Online werden die, deren Geschäftsmodell auf Papier basiert, beruhigt. Zu unrecht.
Zunächst werde ich mich mit dem Artikel auf Spiegel Online, der mit bisweilen eigenartigen Argumentationen aufwartet, beschäftigen. In einem zweiten Artikel werde ich einen Ausblick, E-Reader und die Buchbranche betreffend, geben, den ich für realistisch halte.
Die Sorge der Buchhändler:
Auch in der Musik- und Filmbranche habe der Umbruch von analogen zu digitalen Darreichungsformen katastrophale Auswirkungen gehabt. Der Wandel werde die Buchbranche nun verzögert, aber mit ähnlicher Wucht treffen.
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