Thema: E-Books

 

Alle 37 Artikel zum Thema E-Books auf netzwertig.com:

E-Book-Flatrate:
Skoobe startet offiziell

Das in München ansässige Joint-Venture von Holtzbrinck und Bertelsmann, Skoobe, hat den offiziellen Startschuss für seine E-Book-Flatrate für iPhone und iPad gegeben.

Anfang September berichteten wir über das Münchner Startup Skoobe, das zu diesem Zeitpunkt gerade die geschlossene Beta-Phase seiner mobilen E-Book-Plattform ins Rollen brachte. Anwender der kostenlosen iPhone-/iPad-App, die eine Einladung erhaschen konnten, hatten seitdem unbegrenzten Zugriff auf über 4000 aktuelle deutschsprachige E-Books.

Bei Skoobe handelt es sich um ein Joint-Venture der Verlagsgruppe Holtzbrinck sowie Bertelsmann (über die Tochterfirmen Random House und Arvato Services). Der gemeinsam entwickelte Dienst stellte bisher einen Testballon dar, mit dem die zwei Verlagshäuser das Nutzerverhalten analysieren und die Akzeptanz mobiler E-Book-Angebote ausloten wollten.

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Wertschöpfung bei Medienproduktionen:
Die Spielregeln verändern sich

Die Spielregeln, nach denen Medienproduktionen finanziert und monetarisiert werden, verändern sich rasant. Drei aktuelle Beispiele illustrieren dies.

Im digitalen Zeitalter werden die Spielregeln der Medienwelt neu definiert – sowohl direkt in Form veränderter Wertschöpfungsketten, als auch indirekt in Folge sich wandelnder Wertvorstellungen und bisher nicht existenter Wege der Vernetzung und Partizipation. Neu ist diese Erkenntnis nicht, wird einem aber dieser Tage anhand von drei aktuellen, erfolgreichen Experimenten der Monetarisierung und Finanzierung von Medienprodukten wieder einmal deutlich vor Augen geführt.

Den Anfang machte der US-Standup-Comedian Louis Szekely alias Louis C.K, der seit knapp zwei Wochen in Eigenregie ein kopierschutzfreies Video eines Live-Auftritts für fünf Dollar auf seiner Website zum Kauf (und zusätzlich zweimaligem Streaming) anbietet. Nach zwölf Tagen hat der bekannte Komiker mit der Aktion, die von reichlich medialer Aufmerksamkeit begleitet wurde, eine Million Dollar umgesetzt (nach dem Abzug der PayPal-Gebühren).

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E-Book-Flatrate:
Ein Blick auf die neue
HTML5-Reader-App von PaperC

PaperC hat die geschlossene Beta-Phase seiner neuen E-Book-Flatrate gestartet. Deren Herzstück ist eine neue HTML5-Reader-App, die in jedem modernen Browser läuft und Nutzer fast vergessen lässt, dass sie die Anwendung nicht aus einem App Store geladen haben.

Wie wir Anfang November berichteten, arbeitet die Leipziger Onlineplattform für Fachbücher PaperC unter paperc.com momentan an einer E-Book-Flatrate und einer neuen HTML5-Reader-Web-App, die einen plattformunabhängigen Zugriff auf elektronische Bücher direkt über den Browser erlaubt.

Vor wenigen Tagen erhielt ich Zugang zur geschlossenen Beta-Phase, die Parallel zum Normalbetrieb von paperC.de stattfindet. Rund 1300 Fachbücher, größtenteils aus dem Bereich der Informatik und Computerwissenschaften, stehen zu Beginn (und in der Beta kostenfrei) zur Verfügung. Sukzessive sollen weitere Themensegmente (u.a. Wirtschaftswissenschaften) hinzukommen.

Die entscheidende Neuerung ist (neben dem Flatrate-Ansatz) die neue Lese-Web-App, mit der PaperC sich endlich von den Begrenzungen des Flash Players befreit und sein Angebot auf alle Geräte bringt, die einen modernen Browser besitzen und Verbindung mit dem Internet aufnehmen können.

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Synchronisierung von E-Books:
Doppeltext vereint Originalliteratur
mit ihrer Übersetzung

Das Münchner Startup Doppeltext synchronisiert E-Books in der Originalsprache mit übersetzten Fassungen und will so die Zugänglichkeit von fremdsprachlicher Literatur verbessern.

Genau wie bei synchronisierten Filmen ein Teil der Original-Atmosphäre verloren geht, verändert sich auch bei übersetzter Literatur die Stimmungslage und Tonalität. So überspringen Übersetzer mitunter einzelne Sätze oder Wortgruppen, passen Inhalt an kulturelle Gegebenheiten an oder wählen Wörter, deren Bedeutung nicht exakt mit denen der ursprünglichen Begriffe übereinstimmt.

Es gibt also gute Gründe, bei Büchern das Original der übersetzten Version vorzuziehen. Dies allerdings erfordert ein gutes Verständnis der jeweiligen Sprache und eine akzeptable Lesegeschwindigkeit. Wer zu oft ins Stocken gerät und Wörter nachschlagen muss, läuft Gefahr, sich am Ende doch eher der ins Deutschen übersetzten Variante zuzuwenden.

Das Münchner Startup Doppeltext will allen an Originalliteratur Interessierten einen Weg bieten, ihr Bedürfnis zu stillen, ohne mit aus mangelnden Sprachkenntnissen resultierenden frustrierenden Erlebnissen umgehen zu müssen.

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Neues Geschäftsmodell:
PaperC arbeitet an einer
E-Book-Flatrate für Fachbücher

Die Leipziger Onlineplattform für Fach- und Lehrbücher entwickelt eine E-Book-Flatrate, die Nutzern für einen monatlichen Pauschalbetrag unbegrenzten Zugriff auf Fachbücher gewährt.

Abgesehen von einigen Neuigkeiten zum Jahresbeginn wie einer weiteren sechsstelligen Kapitalspritze, dem Erreichen der Marke von 100.000 registrierten Nutzern und dem Start eines Affiliate-Programms war es 2011 relativ ruhig um die Leipziger Online-Plattform für Fach- und Lehrbücher PaperC. Dort finden Studenten und Praktiker derzeit über 14.000 Fachbücher, die mit gewissen zeitlichen Einschränkungen kostenlos online gelesen werden können. Zusatzfunktionen wie das Abspeichern und Ausdrucken kosten pro Seite 10 Cent.

In dieser Woche hat das 2008 von Felix Hofmann, Lukas Rieder und Martin Fröhlich gegründete Startup enthüllt, woran es in den vergangenen Monaten hinter verschlossenen Türen gearbeitet hat: Die Leipziger entwickeln gerade ein Flatratemodell für PaperC, das zukünftig zum Kerngeschäft des Dienstes avancieren soll.

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Amazon und die Buchverlage:
Bald wünschen sie sich Google Books

Google und die Buchverlage sind schon öfter aneinander geraten. Doch angesichts der zunehmenden Dominanz von Amazon wird sich die Buchbranche bald wünschen, sie hätte sich gegenüber Google kooperativer gezeigt.

Foto: Flickr/trekkyandy, CC-Lizenz
Foto: Flickr/trekkyandy, CC-Lizenz
Amazon steigt in das Verlagsbusiness ein – es ist ein kleiner Schritt für Amazon, aber ein großer für die Buchbranche. Ihr bester Abnehmer mausert sich zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz. Hätte man das voraussehen können? Ja, klar! Wer sich mit dem Internet auskennt, weiß, dass im Digitalen vieles anders läuft als in der alten Welt. Was Amazon mit seiner Marktmacht alles anrichten kann, hat kürzlich erst Borders spüren müssen – einst die Nummer drei der Buchhändler in den USA, mittlerweile insolvent.

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Analoge Reste:
Von der mühsamen Ankunft der Buchbranche im Medienwandel

Auch im Jahr 2011 gehen die Vorstellungen von Nachfragern und Anbietern im E-Book-Segment noch weit auseinander. Dabei könnte eine stärker nutzerorientierte Marktbearbeitung das elektronische Buch zu einem schnellen Erfolg führen.

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Prof. Dr. Jan Krone ist Leiter des Moduls Medien im Department Wirtschaft & Medien an der Fachhochschule St. Pölten GmbH, Österreich. Mehr zu seiner Person am Artikelende.

Foto: Flickr/timonoko, CC-Lizenz
Foto: Flickr/timonoko, CC-Lizenz
Das E-Book taucht innerhalb der letzten Jahre im Rahmen der Frankfurter Buchmesse regelmäßig als Branchenschreck und/oder –erlösung auf – mit für den deutschsprachigen Markt bis heute marginalen Auswirkungen auf Anbieter und Nachfrager. Bisher erleben wir eine überwiegend technikzentrierte Debatte mit enormen Marketinganstrengungen der Hardwareindustrie.

Das Buch als massenmediale Gattung war in der Vergangenheit, verglichen mit verwandten Medienangeboten, weitestgehend von den konvergierenden Nutzungsumgebungen im Zuge der Digitalisierung und damit auch hinsichtlich verlegerischer Aktivitäten auf neuen, elektronischen Oberflächen unterrepräsent. Buchmedien gelten im Kerngeschäft als de-kommunikative und unvernetzte Medienangebote im Sinne massenmedialer Kommunikation und sind damit gegenüber digitalen, interpersonalen Kommunikationsmedien in Angebot und Nachfrage weitgehend autark. Andererseits sind Buchverlage und Autoren Content-Spezialisten und gelten als gefragte Größe im Markt digitaler Oberflächen, die es attraktiv zu füllen gilt. » weiterlesen

Social Reading:
LovelyBooks bringt
den Stream zu E-Books

Die Stuttgarter Bücher-Community LovelyBooks bringt ihren Social Reading Stream per Widget auf externe Websites sowie direkt in E-Books, um Leser plattformübergreifend miteinander zu vernetzen.

Schon seit einiger Zeit forciert die Bücher-Communtiy LovelyBooks die Interaktivierung von E-Books sowie die plattformübergreifende Vernetzung von Lesern und Autoren. Vor einem Jahr brachten die Stuttgarter ihr Buchfrage-Widget in erste E-Books, um Lesern innerhalb des jeweiligen Titels in Kontakt mit dem Verfassern zu bringen und das Stellen von Fragen zu ermöglichen.

In dieser Woche verkündet das Social Network für Leseratten den nächsten Schritt hin zu mehr “Social Reading”: Ab sofort können Verlage den im Mai dieses Jahres auf der LovelyBooks-Website gestarteten Social Reading Stream in E-Books integrieren.

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Digitalisierung:
E-Reader-Preise
nähern sich der Marke Null

Weltbild und Hugendubel bringen einen E-Reader für 59 Euro auf den Markt – 40 Euro günstiger als Amazons Kindle. Die Buchhändler wollen sich der US-Konkurrenz nicht kampflos geschlagen geben.

Vor einer Woche präsentierte Amazon sein erstes Tablet sowie neue preisgünstige E-Reader – von denen zumindest einer zum Niedrigpreis von 99 Euro auch in Deutschland angeboten wird. In den USA kostet das selbe Gerät (Update: in der hierzulande nicht verfügbaren werbefinanzierten Variante) gerade mal 79 Dollar – umgerechnet nur knapp 60 Euro.

Die Strategie des umtriebigen Internetkonzerns ist offensichtlich: durch kontinuierliche Preissenkungen eine steigende Zahl von Konsumenten an das Thema E-Reader heranführen und anschließend an das eigene Ökosystem binden.

In diesem Artikel beschrieb ich, wie durch die wachsenden Ökosysteme der mächtigen US-Unternehmen wie Amazon, Google, Apple und Facebook deutsche Medienunternehmen vor einem weitreichenden Bedeutungsverlust stehen.

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Kostenfreie Literatur bis Jahresende:
Holtzbrinck und Bertelsmann testen
E-Book-Plattform Skoobe

Das Müncher Startup Skoobe ermöglicht einer begrenzten Anwenderzahl den kostenlosen iPhone-/iPad-Zugriff auf über 4000 aktuelle deutschsprachige E-Books. Das Joint-Venture von Holtzbrinck und Bertelsmann will so bis Jahresende Erfahrung mit der mobilen E-Book-Nutzung sammeln.

Vor einer Wochen stellten wir euch mit 24symbols und Litfy zwei europäisches Startups vor, die beide als (kostenlose bzw. Flatrate-)Streamingdienste für E-Books groß rauskommen möchten. Kurz nach der Veröffentlichung des Artikels wurden wir auf ein junges deutsches Unternehmen aufmerksam gemacht, das zumindest zum jetzigen Zeitpunkt ein ähnliches Angebot unterbreitet (und sich auf deutschsprachige Literatur fokussiert):

Skoobe heißt das Startup aus München, das vor einigen Monaten in der geschlossenen Beta-Phase das Licht der digitalen Welt erblickte. Hinter Skoobe stehen die Verlagsgruppe Holtzbrinck sowie Bertelsmann (über die Tochterfirmen Random House und Arvato Services).

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