Thema: Du

 

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Internetwirtschaft im Wandel:
Duzkultur in Gefahr

Bisher war es in Startup- und Internetkreisen Usus, sich zu duzen. Doch langsam aber sicher scheint sich das “Sie” in die Kommunikation einzuschleichen. Es lohnt sich, bewusst dagegen anzukämpfen.

Duzen oder Siezen?Wer in der Internetbranche und verwandten Industrien tätig ist, der duzt sich – auch wenn man sich zuvor noch nie getroffen hat. Dies galt lange Zeit als unangefochtener Konsens. In der Wikipedia heißt es schön altbacken: “In der Kommunikation per Computer (DFÜ) ist es zumeist selbstverständlich, sich zu duzen, insbesondere für Bereiche, in denen nur junge Leute und Computerfreaks verkehren. In einigen dieser Bereiche gilt das Siezen als eine der stärksten denkbaren Beleidigungen.” Da sich in der Startup- und Webbranche alles um die Kommunikation per Computer dreht und ein Großteil der partizipierenden Personen relativ jung sind, war eine Einbürgerung des Duzens auf breiter Front auch im geschäftlichen Alltag von Onlinefirmen die logische Konsequenz.

Viele Jahre wurden wir im Großteil der Mails an die netzwertig.com-Redaktion ebenfalls geduzt. Doch in letzter Zeit stellen wir eine Veränderung fest. Immer häufiger erhalten wir Siez-Mails. Üblich war dies schon immer bei Mails von PR-Agenturen, woran wir uns gewöhnt hatten. Vermehrt aber beginnen auch die Anfragen von Startups mit einem förmlichen “Sehr geehrtes netzwertig.com-Team” oder “Sehr geehrter Herr…” – selbst wenn sie von Gründern kommen, die gerade erst die Universität verlassen haben. Jüngst erhielt ich eine Mail von einem Twitter-Kontakt. Dieser begann seinen Text damit, darauf hinzuweisen, dass er sicherheitshalber das “Sie” verwende, da er sich unsicher war, ob ein “Du” akzeptabel sei.  » weiterlesen

Magazine im Februar

Große Ideen in Good, mächtige Bilder in View und alles neu beim Schweizer Kulturmagazin Du: Wir lesen drei Magazine für den Februar.

good_februar.pngAus Los Angeles kommt Good, ein Magazin “for people who give a damn”. In der aktuellen Ausgabe geht es um “Big Ideas!”, dazu rollt Danny DeVito auf einem Segway über das Cover. Berichtet wird von Ideen, die das Potential haben, die Welt zu verändern. Darunter eine erfolgreiche Spiritualitätsbewegung (“God, Without the Fuss”), eine Unabhängigkeitsbewegung im US-Bundesstaat Vermont aber auch so einfache wie gute Ideen wie das in Wasser lösliches Kaugummi.

Auch toll ist der Text “Jonathan and the Whale”, Jonathan Harris knippst sieben Tage lang Walfang in Alaska, mindestens alle fünf Minuten ein Bild, und präsentiert die Bilder auf verschiedene Weise. So entsteht eine neue Art des Erzählens mittels Fotografien.

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