Alle 5 Artikel zum Thema DRM auf netzwertig.com:
— Praxisorientierter PHP-Workshop — Wie baut man sichere Logins und Datenbankabfragen? Was bringt objektorientiertes Vorgehen? Wie nutzt man Git und Twig? ++ Zweitägiger PHP-Workshop in Bern und Zürich ++ Jetzt anmelden! — Textanzeige —
Google
Search Engine Land hat Zahlen, wie sich Googles jüngste Anpassungen der Algorithmen auf Content Farms auswirken. Hunderte Domains mussten signifikante Verluste bzgl. der Sichtbarkeit hinnehmen.
» Number Crunchers: Who Lost In Google’s “Farmer” Algorithm Change?
GuttenPlag
Das GuttenPlag-Wiki wird sich nach der Dissertation von Karl-Theodor zu Guttenberg nun auch den Doktorarbeiten anderer Politker widmen.
Die Liste ist lang. Mehr als 30 Einträge lang. Und sie enthält bekannte Namen wie Dr. Guido Westerwelle, Gregor Gysi und Angela Merkel.
» Plagiatejäger suchen den nächsten Täter
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Wikileaks
Wikileaks wurden 91.000 Dokumente der US-Armee im Afghanistan-Krieg zugespielt. Die New York Times, der Guardian und der Spiegel haben die Authentizität geprüft und die enthaltenen Information aufgearbeitet.
» Die Afghanistan-Protokolle
» The War logs
» Afghanistan: The war logs
Flickr
Etwas bekömmlichere Kost: Die Britische Königsfamilie hat damit begonnen, ihr Leben auf Flickr zu dokumentieren.
» Fotostream von The British Monarchy
» The Queen joins Flickr
DRM
Dank einer Initiative der Electronic Frontier Foundation wurden in den USA die Bestimmungen bezüglich des Digital Rights Management gelockert. Unter anderem darf das Jailbreaking von Smartphones nicht mehr verboten werden.
» EFF wins enormous victory against DRM: legal to jailbreak iPhones, rip DVDs for mashup videos
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Die ewig gleiche Geschichte mit DRM:
Wie PCtipp.ch berichtet, wird der Schweizer Einzelhandelskonzern Migros seinen 2005 gestarteten Musik-Downloadshop i-m.ch Ende 2009 schließen. Dabei verfährt man ausgesprochen kundenunfreundlich. PCtipp.ch:
Diesen Beschluss hat die Migros allerdings nicht offiziell kommuniziert. Statt des Download-Shops erscheint auf der Webseite lediglich eine «Service information», die das Ende von i-m.ch ankündigt. Die Begründung lautet lapidar: «Ab April wird i-m.ch nicht mehr von Nokia betreut und deshalb geschlossen» – offenbar weil der finnische Riese seit Februar 2009 selbst den Nokia Music Store betreibt. Ein allfälliges Restguthaben erhalten Kunden rückerstattet – aber nur wenn sie sich über die E-Mailadresse imde.support@od2.com melden. Aber wie uns ein Leser berichtet, funktioniert das Zurückzahlen nicht zuverlässig.
Die Lizenzen der “erworbenen” Songs laufen 2011 aus. Dann werden die Server des Shops abgeschaltet und die gekauften Dateien damit wertlos. Laut eines Lesers von PCtipp soll das aber bereits geschehen und die Musikaufnahmen nicht mehr abspielbar sein. Gibt es unter den netzwertig.com-Lesern ehemalige Kunden von i-m.ch, die das bestätigen können?
Erst vor ein paar Tagen war Amazon unangenehm mit den für die Kunden äußerst negativen Folgen durch DRM bei dem E-Reader Kindle aufgefallen. Letztes Jahr hatten wir über mehr als sechs abgeschaltete Download-Shops mit DRM und ähnlichen Folgen für die Kunden berichtet.
Man kann es nicht oft genug sagen: DRM-Angebote sollte man als Kunde immer meiden, sofern es geht. Man erwirbt damit keine Produkte, sondern nur das vom Anbieter aus verschiedensten Gründen widerrufbare Nutzungsrecht. Die Abhängigkeit gegenüber dem Anbieter durch DRM ist für jeden Kunden eine tickende Zeitbombe.
(via Ronnie. Danke!)
DRM ist falsch. Mit jedem neuen DRM-Angebot versprechen die Anbieter eine sichere Möglichkeit, online Musik zu erwerben. In Wahrheit aber belügen sie ihre ehrlichen Kunden: Denn es handelt sich, wenn es um DRM geht, technisch nicht um das Erwerben sondern das Mieten von Musikdateien. Und dies fast immer in Verbindung mit einem schnell näher rückenden Verfallsdatum.
Update 10.10.08: Nach Beschwerden von Kunden schaltet Walmart die DRM-Server vorerst doch nicht ab.
Ende des Updates
Der US-Einzelhandelskonzern Wal-Mart hat gestern die Schließung seines DRM-Onlinemusikdienstes bekanntgegeben. Wal-Mart verkauft seit Februar ausschließlich nur noch DRM-freie MP3s. Eine Woche (bis 9. Oktober) haben die Kunden, die seinerzeit mit DRM geschützte Musik erworben haben, noch Zeit, ihre gekauften Songs auf CDs zu brennen. Nach der Frist sind die Musikdateien wertlos. Die zum Abspielen oder Brennen benötigten Schlüssel werden über die Server von Wal-Mart dann nicht mehr ausgeliefert.
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Nicht schlecht: Nur zwei Monate, nachdem Steve Jobs von der Musikindustrie gefordert hat, den digitalen Kopierschutz (DRM) für online gekaufte Songs aufzugeben, fällt auch schon der erste Plattenkonzern:
EMI gab gerade in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Apple bekannt, in Zukunft auf DRM verzichten zu wollen, zumindest für einen Teil des Katalogs. Im Moment scheint die freie Musik auf Apples iTunes-Store begrenzt zu sein, aber es ist wohl anzunehmen, dass EMI auch weitere Kanäle nutzen wird.
Das ist ein grosser Sieg für Apple und ein Glaubwürdigkeitsbeweis für Steve Jobs, denn nach dem Aufruf im Februar vermuteten viele, dass es sich nur um ein Manöver zur Ablenkung der Apple-kritischen europäischen Wettbewerbsbehörden handeln könnte.
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