Thema: Digitalisierung

 

Alle 52 Artikel zum Thema Digitalisierung auf netzwertig.com:

ihood:
Wie Street View ohne 3D,
aber mit Bewertungen

Bei ihood lassen sich zu beliebigen Adressen in Deutschland soziodemografische Daten sowie Nutzerbewertungen abrufen. Anders als bei Google Street View hört man bisher keine Kritik zu dem Dienst – wahrscheinlich nur deshalb, weil er unbekannt ist.

Ein Nebeneffekt der Debatte um Google Street View ist, dass andere ebenfalls als potenziell provokativ wahrnehmbare Webdienste ins Rampenlicht geraten, die aufgrund einer geringen Bekanntheit und einer fehlenden Verbindung zur “Datenkrake” Google keine vergleichbare Aufmerksamkeit von Politikern und Datenschützern erhalten.

Prominentestes Beispiel hierfür ist sicherlich sightwalk, das wie Street View Innenstädte mit Hilfe von 3D-Panoramabildern abbildet und dies in einigen deutschen Metropolen auch schon erfolgreich und unbehelligt von Politik und Medien tut.

netzwertig.com-Leser Andreas hat außerdem in einem Kommentar auf ihood aufmerksam gemacht, einen deutschen Dienst zur Bewertung von Wohnumfeldern und Nachbarschaften. Andreas stellt die berechtigte Frage, wieso dieser Service – quasi ein Street View ohne 3D-Bilder, dafür aber mit allerlei soziodemografischen Daten und Bewertungen – bisher nicht auf ähnlich scharfe Kritik gestoßen ist wie Street View.

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Zunahme der Textkommunikation:
Der Tod des Telefonats

Mit der Zunahme der digitalen Textkommunikation verlieren Telefonate an Bedeutung. Sie haben ohnehin nur wenige Vorteile.

Bei einem früheren Arbeitgeber gab es ein inoffizielles Credo, das gerne und oft von Führungskräften in Besprechungen und auf Konferenzen zitiert wurde: Man sollte öfter den Telefonhörer in die Hand nehmen, hieß es, statt sich auf die Kommunikation via E-Mail zu fokussieren. Jedes Mal, wenn ich dies hörte, wäre ich am liebsten sofort in eine Diskussion über die Sinnhaftigkeit eines solchen Ratschlags eingestiegen.

Seit langem versuche ich, die Zahl meiner Telefonate so weit wie nur möglich zu minimieren. Während auch ich in einigen spezifischen Situationen ein Gespräch am Hörer der schriftlichen Kommunikation vorziehe, so hat sich in 90 Prozent der Fälle, in denen ich vor 15 Jahren ein Telefonat geführt hätte, eine Konversation über SMS, E-Mail, Instant Messenger, Twitter oder ein Social Network als sehr viel effizienter erwiesen.

Das traditionelle Telefonat hat für mich so stark an Bedeutung verloren, dass ich durchaus vom Tod der Telefonie sprechen könnte. Deutlich wird dies immer dann, wenn ich mir im Ausland eine SIM-Karte für mein Mobiltelefon zulegen möchte und meine komplette Aufmerksamkeit den Konditionen für mobiles Internet widme. Die Preise für Telefonate schau ich mir gar nicht mehr an.

Offenbar bin ich auch nicht der einzige, für den herkömmliche Telefonie kaum noch ein Thema ist. Dieser Wired-Artikel (via) geht in die gleiche Richtung und verweist auf eine leider nicht verlinkte Nielsen-Untersuchung, laut der die durchschnittliche Anzahl an Telefonaten über Mobiltelefone seit 2007 rückläufig ist. Dass ich selbst schon lange keinen Festnetzanschluss mehr besitze, muss ich vermutlich kaum erwähnen.

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Digitalisierung:
Die deutsche Angst

Die Diskussion um Street View gibt einen Vorgeschmack auf das, was demnächst auf uns zukommt, wenn wir uns in Deutschland nicht unsere chronische Angst abgewöhnen.

In den letzten zwei Wochen habe ich gefühlte 1000 Artikel zur Debatte um Google Street View gelesen. Doch je mehr Beiträge es wurden, desto stärker kam es zu einer Verwässerung der Diskussion und der aus ihr abgeleiteten Konsequenzen.

Geht es eigentlich um Google? Oder um die Ausformung der digitalen Öffentlichkeit? Um Datenschutz? Um das Recht der Bürger auf Mitbestimmung? Um die Probleme nationaler Rechtssprechung in einem globalen Internet? Um fatalen Folgen von Populismus? Um das Fehlen von Medienkompetenz? Ja, natürlich geht es um all das.

Doch bevor sich all diese Aspekte angehen lassen, muss erst einmal etwas ganz Anderes, Übergeordnetes, Grundsätzliches beseitigt werden: Angst. Ein Gefühl, das uns Deutschen ohnehin nachgesagt wird, was aufgrund unserer Geschichte auch gar nicht so verwunderlich ist. Doch während Deutschland bisher recht gut mit seiner Angst gelebt hat, steht es nun vor einem ernsthaften Problem:

Je weiter die Digitalisierung voranschreitet, desto hinderlicher wird die “German Angst“, desto mehr führt sie zu Verunsachlichungen, Panikmache und grundsätzlichen Blockadehaltungen in Situationen, in denen eine durchaus kritische, aber vor allem konstruktive, zukunftsorientierte Herangehensweise gefragt ist.

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Die Zukunft des Buches:
Schallplatten knistern,
Papierbücher rascheln

65 Prozent der Teilnehmer unserer Umfrage zur Zukunft des gedruckten Buches erwarten, dass dieses niemals als Massenprodukt verschwinden wird. Wunschtraum oder realistische Prognose?

Stellt euch vor, wir befänden uns im Jahr 2060. Mittlerweile sieht die Welt aus wie in einem Science-Fiction-Film aus vergangener Zeit. Viele Menschen besitzen ein kleines, mit Solarstrom betriebenes Fluggerät. Egal ob zu Hause oder in öffentlichen Gebäuden – überall stößt man auf riesige Touch-Bildschirme.

Alles ist vernetzt. In der Hosentasche trägt man eine hauchdünne, zusammenfaltbare Scheibe mit sich herum, eine Kombination aus Smartphone und Notebook. Über das Gerät hat jeder Zugriff auf alle jemals veröffentlichten Informationen und Inhalte, egal ob Filme, Bücher oder Musik. Mit Hilfe einer Funkverbindung lassen sich Inhalte auf eine 3D-Brille übertragen, so dass der heimische Fernseher überflüssig geworden ist.

Doch allen technologischen Entwicklungen zum Trotz: Sobald die Bürger dieser Zukunftsgesellschaft sich eine Stunde zurücklehnen und mit einer Lektüre entspannen wollen, gehen sie zu dem einmal pro Woche von der Haushaltshilfe sorgfältig entstaubten Regal mit Papierbüchern, wählen einen Titel aus, nehmen auf ihrem bequemen Sofa platz und genießen das Rascheln der Seiten und den Geruch von gedrucktem Papier. Wenn sie irgendwo hinfahren, kommt nicht nur der 100 g leichte Faltcomputer mit, sondern auch mindestens ein Taschenbuch. Manchmal auch zwei oder drei.

Ungefähr so könnte die Welt in 50 Jahren aussehen, wenn es nach 65 Prozent der Teilnehmer an unserer Umfrage zur Zukunft von Print-Büchern geht. Auf die Frage, wie viel Zeit dem gedruckten Buch als Massenprodukt bleibt, wählten nämlich 191 Leserinnen und Leser die Antwortalternative “Printbücher werden nicht verschwinden”.

25 Prozent der 294 Umfrageteilnehmer sind hingegen der Überzeugung, dass Papierbücher in spätestens 25 Jahren als Massenprodukt abgelöst worden sind.

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Debatte um Google Street View:
Herr Westerwelle, Sie sind
ein schlechtes Vorbild

Die Haltung einer Gesellschaft wird stark durch Äußerungen und Handlungen von Politikern geprägt. Die Street-View-Debatte zeigt, dass Deutschlands Politiker-Elite gute Vorbilder fehlen.

Die Diskussion rund um die Lancierung von Google Street View in Deutschland hält an. Kaum jemand hätte sich wohl vor einer Woche vorstellen können, zu welcher Hysterie und Panikmache die Pläne von Google führen würden, den Dienst noch in diesem Jahr in 20 deutschen Städten zu starten.

Aus Blogger-Sicht war es eine anstrengende Woche. Es sorgt nicht gerade für gute Laune, jeden Morgen aufs Neue vom peinlichen Street-View-Aktionismus der hiesigen Politiker lesen zu müssen. Statt die Aufmerksamkeit auf Themen richten zu können, die Menschen, Wirtschaft und Gesellschaft voranbringen, sind Hunderttausende damit beschäftigt, sich an einer populistischen, unsachlichen und rückwärtsgewandten Diskussion zu beteiligen, die niemandem nützt.

Anfänglich suchte ich die Schuld für die vergiftete Street-View-Debatte bei den Bürgern selbst, von denen ein signifikanter Teil in Deutschland seit jeher äußerst zurückhaltend agiert, was das Ausprobieren neuer Web-Technologien und -Dienste betrifft. Doch spätestens nachdem ich diesen Blogbeitrag von Alvar Freude gelesen hatte, wurde mir klar, dass die meisten Menschen gar nichts für ihre ablehnende Grundhaltung können. » weiterlesen

Digitalisierung:
Ein fiktiver Medienkompetenzlehrplan

Wer die digitale Welt nicht versteht, kann von ihr auch nicht profitieren. Hier ist ein fiktiver Medienkompetenzlehrplan.

In diesem Jahr haben wir sicher schon mindestens 15 Artikel veröffentlicht, die mit dem Satz “Eine neue Medienkompetenz ist dafür jedoch Voraussetzung.” hätten abschließen können. Viele der neuen Möglichkeiten, die uns die Digitalisierung eröffnet, lassen sich erst dann nutzen, wenn Individuen das notwendige Know-how mitbringen, um sie zu verstehen und anzuwenden.

Gleichzeitig ist digitale Medienkompetenz auch dann wichtig, wenn es um die sachliche Bewertung von Risiken und Gefahren im Netz geht. Diese existieren zwar, werden aber von Medien gerne übertrieben dargestellt und in Sensationsstories verpackt, was bei nicht mit der digitalen Welt vertrauten Lesern schnell zu falschen Schüssen führen kann.

Dass Medienkompetenz als Thema hochaktuell ist, zeigt auch die Diskussion rund um den Spiegel-Artikel zur Internet-unkundigen “Null Blog-Generation” sowie der Plan des Bundeslands Nordrhein-Westfalen, einen “Medienkompetenzführerschein” für Schüler einzuführen.

Das Vorhaben soll primär den Umgang mit Facebook lehren, ein Blick auf die Argumentation von NRW-Ministerin für Europaangelegenheiten und Medien Angelica Schwall-Düren lässt jedoch befürchten, dass es weniger um Kompetenz sondern eher um die einseitige Verbreitung von Platitüden geht: “Schwall-Düren wies darauf hin, dass unvorsichtig preisgegebene persönliche Daten zu Mobbing missbraucht werden und ‘auch bei beruflichen und sozialen Karrieren hinderlich sein’ können”.

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Prozessjournalismus:
Einen Abstellknopf gibt es nicht

Im Social Web fühlen sich Falschmeldungen und Gerüchte nicht nur pudelwohl, sie werden in kollaborativer Arbeit auch widerlegt. Einen Abstellknopf für derartigen “Prozessjournalismus” gibt es nicht.

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Nachrichtenmeldungen, die sich nachträglich als völlig oder teilweise falsch erweisen, gehören mittlerweile zum Internetalltag. Aufgrund der Dynamik von Twitter, Blogs und Social Networks, dem redaktionellen Druck, Berichte als Erste zu veröffentlichen, sowie knappen Ressourcen, um eintreffende Meldungen auf ihre Stichhaltigkeit zu überprüfen, verbreiten sich immer wieder Enten im Netz. Oft kommen sie von Blogs oder tauchen bei Twitter auf, um dann auch von etablierten Nachrichtenmedien aufgegriffen zu werden.

Ob nun Falschmeldungen zum angeblichen Tod von Prominenten, inkorrekte Wahlergebnisse oder Berichte über eine angebliche Komplettblockade von Google in China – die Bandbreite an Gerüchten, die sich rasant im Social Web herumsprachen und später korrigiert werden mussten, ist groß.

Bisher wurden derartige Vorfälle als Schwäche des Netzes und vor allem des Echtzeitwebs angesehen. In einer Analyse zur bereits erwähnten Nachricht über eine Google-Blockade in China, die am Ende doch keine war, bringt Mathew Ingram bei GigaOm aber eine für mich neue Perspektive in die Diskussion, die mir sofort sehr sympathisch erschien:

Er sieht die Art, wie sich besagte China-Story entwickelte (Meldung über Blockade verbreitet sich über Twitter, Blogs und Nachrichtenportale; Zweifel tauchen in Blogs und bei Twitter auf; Google dementiert Stunden später), als natürliche Folge der neuen digitalen Gegebenheiten und versucht, der nachträglichen Korrektur von im Social Web verbreiteten Falschmeldungen durch die kollaborative Arbeit der Nutzer des Social Webs etwas Positives abzugewinnen.

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Digitale Gesellschaft:
Die Grenzen von Kontrollverlust
und Transparenz

Die Nachbearbeitung des Loveparade-Unglücks sowie die Wikileaks-Enthüllung der Afghanistan-Dokumente zeigen: Der Kontrollverlust hält an, die Transparenz nimmt zu. Doch wo liegen die Grenzen?

Zwei Ereignisse haben in den vergangen Tagen deutlich gemacht, wie sich die Welt durch Transparenz und Kontrollverlust verändert.

Da ist einerseits das Loveparade-Unglück, das eine ganze Reihe von widersprüchlichen und vorschnellen Äußerungen von Veranstaltern, Politikern und Polizei nach sich gezogen hat, während parallel Dutzende, wenn nicht Hunderte Augenzeugenberichte und vor allem Videos im Netz hochgeladen wurden, die es jedermann erlauben, sich ein ungeschminktes Bild von der tatsächlichen Lage zu machen – Material, das in einer Zeit vor YouTube, Blogs und Social Networks lediglich Ermittlern und ausgewählten Medien zur Verfügung stand. Wenn überhaupt.

Einen Tag nach der Tragödie von Duisburg veröffentlichte Wikileaks in Kooperation mit drei führenden internationalen Medienhäusern seine brisanten Afghanistan-Dokumente, die dem Whistleblower-Portal von Informanten zugespielt wurden. Natürlich scharf kritisiert von der US-Regierung.

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PirateISP:
Die schwedische Piratenpartei
wird zum Internetprovider

Die schwedische Piratenpartei startet mit PirateISP einen eigenen Zugangsanbieter. Der verspricht einen anonymen Zugriff aufs Web.

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Zwischen Internetprovidern, Konsumenten, Webfirmen, Inhalteanbietern, Rechteinhabern und nicht zuletzt der Politik besteht seit langem ein komplexes Spannungs- und Abhängigkeitsverhältnis. Ursprünglich ging es ja lediglich um eine herkömmliche Geschäftsbeziehung zwischen Verbrauchern, die ins Netz wollten, und Zugangsanbietern, die dies gegen Entgelt ermöglichten.

Doch mit der Etablierung des Internets als neues Massenmedium entstanden vielschichtige Interessen bis dato außenstehender Parteien. Heute geht es um Fragen der Netzneutralität, um den Status des Internet als Grundbedürfnis und Bürgerrecht, um die Bewahrung von Recht und Ordnung in der digtalen Welt sowie um die Existenz- und Verlustängste der Kreativwirtschaft.

Kurzum – alle Beteiligten haben ihre eigenen Wunschvorstellungen, auf welche Art sie an der Gestaltung, Monetarisierung und womöglich auch Kontrolle der Websphäre teilhaben möchte. Eine zentrale Rolle nehmen jedoch fast immer die Provider ein, die einerseits versuchen, ihre Kunden vor Zugriffen von Außen zu schützen, anderseits aber über die Weiterentwicklung ihres eigenen Geschäftsmodells nachdenken.

Als wäre all das nicht schon komplex genug, erhält die netzpolitische Diskussion nun noch eine weitere, pikante Dimension – vorerst nur in Schweden, aber vielleicht irgendwann auch anderswo.

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Transparenz:
“Das Internet vergisst nicht” – Gut so!

Handlungen und Aussagen sind heute transparenter denn je. Gerne wird kritisiert, dass das Netz nichts vergisst. Manchmal ist dies ein Makel. Oft jedoch eine Qualität.

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Auch wenn der durch die aktuelle Entwicklung des Webs ausgelöste Verlust von Anonymität manche Internetnutzer beunruhigt, so bringt die parallel zunehmende Transparenz eine Reihe von Veränderungen mit sich, von der alle Teile der Gesellschaft profitieren können. Vor allem besteht die Möglichkeit, dass Menschen des öffentlichen Interesses und Unternehmen ehrlicher werden, weil sie heute viel leichter als früher der Lüge überführt werden können.

Als ich zwischen 2003 und 2006 mein Bachelorstudium in Wirtschaftskommunikation absolvierte, war die (Werbe-)Welt noch in Ordnung. Die Grundregel war, dass man mit der richtigen Positionierung und Wahl der Kommunikationskanäle im Prinzip jede Botschaft rund um ein Produkt oder eine Dienstleistung vermitteln konnte. Ich erinnere mich nicht, dass “Transparenz” in irgendeiner Form im Curriculum auftauchte – womöglich tat es dies, aber es war zumindest kein elementarer Bestandteil dessen, was vor fünf Jahren als Notwendigkeit in der Wirtschaftskommunikation angesehen wurde.

Und heute? Jede Aussage, jedes Produktversprechen und jedes kommunizierte Alleinstellungsmerkmal ist googlebar und lässt sich mit Informationen von Bewertungsplattformen, Onlineshops mit Bewertungsfunktion, Blogs, Twitter- und Facebook-Erwähnungen verifzieren. Produkteigenschaften sind transparenter denn je, wie ich auch momentan im Rahmen meiner Suche nach einem neuen Notebook feststelle.

Immer häufiger Frage ich mich, wer eigentlich noch all die mangelhaften Produkte kauft, die als das Beste vom Besten angepriesen werden, aber diesem Anspruch in keiner Weise gerecht werden – was sich natürlich überall im Netz nachlesen lässt.

Doch Transparenz verändert nicht nur das Marketing und angrenzende Themenfelder wie PR.

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