Thema: Digitale Nomaden

 

Alle 13 Artikel zum Thema Digitale Nomaden auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Bali wird zum Startup-Mekka:
Unternehmensgründung im Paradies

Die Unternehmensgründung ist harte Arbeit. Daher kann es sinnvoll sein, wenigstens ein angenehmes Ambiente zu wählen. Eine Option: Bali. Andrea Loubier, CEO des auf der indonesischen Insel angesiedelten Startups Mailbird, sieht viele Vorteile.

BaliEin Startup zu gründen, heißt gemeinhin, über Jahre einen Großteil der wachen Stunden in das zu entwickelnde und zu vermarktende Produkt zu investieren. Für Hobbys, Freunde und Familie bleibt in der Regel nur wenig Zeit – speziell in der Anfangsphase, in der sich Gründer noch um die meisten Aufgaben und Probleme selbst kümmern. Doch ein solches Opfer zu erbringen, bedeutet nicht, sich ganz von den Annehmlichkeiten des Lebens verabschieden zu müssen. Eine Option, um das Dasein des Internet-Entrepreneurs angenehm zu gestalten, ist die Ansiedlung in einem tropischen Paradies wie Bali. » weiterlesen

Highspeed WLAN statt Pay TV:
Hotels sollten um die Airbnb-Generation kämpfen

Damit Hotels nicht immer mehr junge, technologieaffine Reisende als Kunden an Unterkunfts-Plattformen wie Airbnb verlieren, sollten sie ihre Angebote attraktiver für Gäste machen, die Konnektivität und eine gute Umgebung zum kombinierten Arbeiten und Entspannen mehr schätzen als Pay-TV, Pagen und Fünf-Gänge-Menüs.

HotelIch liebe Hotels. Im Gegensatz zu den meisten Menschen, denen ich in meinem beruflichen und privaten Alltag begegne, zieht mich wenig in über Airbnb und ähnliche Plattformen vermittelte Unterkünfte. Ich schätze einfach zu sehr das saubere, (idealerweise) elegante Ambiente eines netten Boutique-Hotels, und bin in den vergangenen Monaten und Jahren auch zu dem Schluss gekommen, dass sich mit etwas Geduld, Recherche-Erfahrung und Wissen über Preisdynamiken und Buchungsmechanismen oft komfortable, moderne Hotelzimmer buchen lassen, deren Raten locker mit Airbnb & Co mithalten können.

Doch trotz meiner eindeutigen Präferenz blicken viele Hoteliers misstrauisch auf den Trend zur Miete von Privat- und Ferienwohnungen anstatt von standardisierten, oft unpersönlichen Hotelzimmern. Kein Wunder, sind es doch besonders junge, solvente Innenstadt-Bewohner und ortsunabhängig arbeitende Freelancer und Professionals, die vermehrt über eine Onlineplattform vermittelte, mit viel Flair behaftete Ferien-/Privat-Wohnungen einem Hotel verziehen.  » weiterlesen

Digitaler Reisebericht:
Zurück aus einer Diktatur

Wenn man in ein Land fährt, das gerne als “Europas letzte Diktatur” bezeichnet wird, sind die Erwartungen an den technischen Fortschritt und die Infrastruktur eher gering. So kann man sich irren. Ein Reisebericht.

U-Bahn-Station in Minsk

Die besten, erkenntnisreichsten Reisen sind die, bei denen die eigenen Vorurteile widerlegt werden. Ich bin gerade von einem mehrtägigen Trip aus der weißrussischen Hauptstadt Minsk zurückgekehrt. Dort habe ich einen beruflich in der lokalen Internetbranche tätigen Freund besucht. Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt – im positiven Sinne.

Ich hatte mich im Vorfeld hinsichtlich der Infrastruktur und technologischen Entwicklung auf eine abgemilderte, europäische Variante Nordkoreas eingestellt – natürlich nicht so verarmt wie das isolierte Land in Fernost, aber doch mit besonders deutlichen Defiziten. Das war vielleicht ignorant, aber was soll man auch erwarten, wenn man sich in “Europas letzte Diktatur” begibt. Wie sich herausstellte, lassen die Unzulänglichkeiten des Landes in Sachen politischer Partizipation, Meinungsfreiheit sowie Wahrung von Menschenrechten wenig Rückschluss auf die digitale Reife Weißrusslands und seiner Hauptstadt Minsk zu. In einigen Punkten wirkte die Stadt moderner als so manche westlich orientierte Metropole. » weiterlesen

Ortsunabhängiges Arbeiten und Leben:
Wieso digitale Nomaden Nationalstaaten Kopfschmerzen bereiten werden

Noch ist das zeitweilige selbstbestimmte Arbeiten aus und Leben in fernen Ländern ein Privileg weniger. Doch wenn sich dies ändert, werden Nationalstaaten und ihre Funktionsweise vor einer Herausforderung stehen.

Digitale NomadenDas digitale Nomadentum ist noch immer nur ein Nischenphänomen. Die enorme Zahl an Blogs und Onlineinhalten rund um das ortsunabhängige, internetbasierte Arbeiten sagt nicht viel über die tatsächliche Verbreitung dieses Trends aus. Stattdessen muss man davon ausgehen, dass nur wenige selbstständig tätige Menschen überhaupt von dem Privileg Gebrauch machen können, auf freier Entscheidungsbasis von beliebigen Orten der Erde aus ihrem Beruf oder ihren Berufungen nachgehen zu können. Und für die meisten Büroangestellten gilt sowieso eine explizit oder implizit artikulierte Präsenzpflicht.

Doch es gibt Grund zu der Annahme, dass die Zahl der Personen, die sich temporär und ohne offizielle Entsendung von Auftrag- oder Arbeitgeber in anderen Städten oder Ländern niederlässt, privat oder beruflich, als länger andauernder Lebensstil oder einige Monate umfassendes Sabbatical, ansteigen wird. Die Veränderung von Arbeits- und Anstellungsverhältnissen, die fortschreitende Digitalisierung mit ihren Möglichkeiten virtueller Dienstleistungen und Behördengänge, die Zunahme an internationalen und multikulturellen Liebesbeziehungen sowie die sich stets in massiven Abrufzahlen von Webinhalten zum digitalen Nomadentum niederschlagende Faszination vieler an dem Gedanken, vom Haus in den Bergen oder aus der zwischen zwei Palmen gespannten Hängematte den Lebensunterhalt zu bestreiten, lassen keinen anderen Schluss zu. Zwar blenden solche Klischeebilder die Schattenseiten des ortsunabhängigen Arbeitens vollkommen aus, aber ihre hohe Anziehungskraft kann bei direkter Gegenüberstellung zum Großraumbüro wahrlich nicht verwundern.  » weiterlesen

Digitales Nomadentum im Selbsttest:
Zehn Tage auf Reise ohne einen festen Arbeitsplatz

Kann man Reisen und Arbeiten kombinieren? Bei uns im Selbsttest zeigte sich, dass der Gewinn an Ideen und Erkenntnissen hoch ist, schlechte Erfahrungen sich aber nicht vermeiden lassen.

Büro ist, wo der Laptop ist.

Büro ist, wo der Laptop ist.

Ende August brach ich zu einer zehntätigen Reise quer durch Norddeutschland auf. Urlaub war es allerdings bis auf die Wochenenden nicht – ich wollte unterwegs ganz normal meinem Tagesgeschäft nachgehen. Alles in allem eine gute Erfahrung mit unerwarteten Ergebnissen, bei der mir jedoch auffiel, dass es auf Kleinigkeiten eben doch ankommt.
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Digitales Nomadentum:
Wie Startup-tauglich ist Arbeiten von unterwegs?

Bei Fernweh einfach vom Ausland aus arbeiten: Unser Gastautor hat es selbst ausprobiert und gelernt, worauf man achten sollte.

ArbeitenGastbeitrag von Reto Lämmler, TestingTime.

Ein Laptop, eine Internetverbindung und Reisefieber. Damit hat man bereits die Ausrüstung für ein Leben als digitaler Nomade. Es klingt traumhaft und verlockend, an einem schönen Strand die Füsse ins warme Wasser zu stecken und per Laptop für einen Kunden in der Heimat zu arbeiten. Man kombiniert Ferien mit Arbeit, geniesst tiefe Lebenskosten und mit wenigen Stunden Arbeit kann man sich bereits ein feudales Leben in anderen Ländern des Globus leisten.

Wieviel Traum und Illusion stecken dahinter? Als Experiment habe ich diesen Lifestyle letztes Jahr beschnuppert und meine Erfahrungen gesammelt.

Los ging es im Sommer 2012, zeitgleich mit dem Release von Remember The Name. Ich begab mich zwei Monate auf die Reise: Berlin, Singapur, Malaysia und Vietnam. Das Ziel war, mit möglichst kleiner «Burnrate» durch diese Länder zu reisen und gleichzeitig online Marketing für Remember The Name zu betreiben. Um meine Lebenskosten niedrig zu halten, vermietete ich vor der Abreise meine Zürcher Wohnung über Airbnb.

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(Artikelbild: Michael Coghlan auf flickr.com, CC BY)

Reisen in der vernetzten Welt:
Kleine Unannehmlichkeiten mit großem Nervfaktor

Wer viel reist, lernt neue Kulturen und Problemlösungsansätze kennen. Bei manchen Prozessen würde man sich aber wünschen, dass sie überall gleich ablaufen. Und vor allem unkompliziert sind.

ReisenAndere Völker, andere Sitten, heißt es oft. Viel Wahres ist dran. Wer häufig reist, möchte genau dies erleben: neue Kulturen, neue Bräuche, neue Erlebnisse, die sich von den heimatlichen Gefilden unterscheiden. Doch nicht alle Unterschiede sind willkommen. Bei bestimmten Prozessen würde man sich als Vielreisender wünschen, dass sie überall nach dem gleichen Verfahren, möglichst bequem und effektiv ablaufen. Leider ist dies nicht der Fall. Stattdessen entwickeln sich bestimmte unvermeidliche Vorgänge zu Zeitdieben und Quellen von Irritation und Frustration – besonders für ökonomisch handelnde Reisende, die nicht einfach Kostenexplosionen und lange Spesenrechnungen in Kauf nehmen können oder wollen.

In den letzten Monaten standen bei mir eine Reihe von Trips auf dem Programm. Folgende Erscheinungen stellten dabei immer wieder meine Geduld auf die Probe. » weiterlesen

Virtuelles Zuhause:
Das Ende von Heimweh

Wer längere Zeit die Heimat verließ, verspürte früher leicht Heimweh. Doch das Internet und etwas Training beseitigen dieses Gefühl heute. Stattdessen verspüren wir häufiger Fernweh.

Ich habe in der Vergangenheit mehrfach meine Sympathie für das digitale Nomadentum und meine diesbezüglichen Erlebnisse beschrieben. Während mein derzeitiger, insgesamt dreimonatiger Japanaufenthalt ins letzte Drittel geht, komme ich unweigerlich in eine nachdenkliche Phase. Ein Aspekt des temporären Arbeitens in einem Land fern der Heimat ist mir dieses Mal ganz besonders aufgefallen: Das komplette Fehlen des Gefühls, welches man gemeinhin als “Heimweh” bezeichnen würde.

Natürlich vermisse ich Familie und Freunde zu Hause. Aber nicht so, dass ich deswegen zu irgendeinem Zeitpunkt ein Unbehagen darüber verspürte, nicht in ihrer Nähe sondern 8000 Kilometer weit entfernt zu sein – an einem Ort, an dem ich bis auf ein paar lose Online-Branchenkontakte bei meiner Anreise niemanden kannte. Ich weiß aus der Vergangenheit, dass mir bei anderen längeren Reisen zumindest gelegentlich und insbesondere in der Anfangszeit durchaus der ein oder andere emotionale Gedanke an die heimischen Gefilde kam. Und als ich vor zwei Jahren mit meiner damaligen Freundin sechs Monate in Thailand verbrachte und von dort aus arbeitete, konnte ich mehrfach beobachten, wie sie kurze Phasen von ausgeprägtem Heimweh durchmachte. » weiterlesen

Checkliste:
So wird fast jeder Ort auf der Welt zum virtuellen Büro

Der Gedanke, einige Monate von einem anderen Ort auf diesem Planeten zu arbeiten, fasziniert viele. Damit ein solches Vorhaben zum Erfolg wird, sollten einige Vorkehrungen getroffen und Aspekte beachtet werden.

Da ich mehrmals mein virtuelles Büro in fremden Ländern aufgeschlagen und eine große Begeisterung für das digitale Nomadentum entwickelt habe, werde ich gelegentlich um Tipps und Ratschläge von Menschen gebeten, die Ähnliches planen. Obwohl der Großteil der Berufe und Tätigkeiten zumindest eine gelegentliche physische Präsenz am “Heimatort” erfordert, dürfte die Zahl derjenigen Personen, die sich zumindest für einige Wochen oder Monate von solchen Verpflichtungen befreien und damit zeitweise von einem anderen Punkt dieses Planeten arbeiten können, im Angesichte sich verändernder Arbeitsverhältnisse und -formen weiter zunehmen. Wer mit dem Gedanken spielt, temporär auf eine exotische Insel, in die Berge oder in eine urbane Großstadt weit weg von zu Hause zu ziehen, um von dort dem Job nachzugehen, und die entsprechende Flexibilität besitzt, dem kann ich nur raten, nicht zu zögern. Die notwendigen Vorbereitungen sind auch gar nicht so kompliziert.

In diesem Artikel führe ich einige Aspekte und To-Dos auf, die vor dem Beginn des digitalen Nomadenlebens beachtet und erledigt werden sollten, damit ein solches Vorhaben ein voller Erfolg wird. Ich fokussiere mich dabei nur auf weitgehend universelle Punkte, die das Reiseziel betreffen, nicht auf administrative und organisatorische Erledigungen in der Heimat, da diese zu stark von individuellen Lebensumständen abhängen. » weiterlesen

Digitale Nomaden:
Auf dem Weg nach Fernost

Digitales Nomadentum ist wie eine Sucht. Wer ortsunabhängig arbeiten kann, der schmiedet ständig Pläne, wo es hingehen könnte. Nächste Station: Japan.

Das digitale Nomadentum wird schnell zur Sucht. Hat man einmal die Voraussetzungen dafür geschaffen, unkompliziert für Wochen oder Monate den Arbeitsort wechseln und sich mit samt dem virtuellen Büro an einem beliebigen Ort dieser Welt niederlassen zu können, dann möchte man diese Freiheit nicht mehr aufgeben. Sobald man von einem Trip heimgekehrt ist, beginnt man gedanklich bereits damit, neue Reisepläne zu schmieden. Seit einigen Jahren schon bin ich im Bann der ortsunabhängigen Arbeit, wobei mir die Art meiner beruflichen Tätigkeit bei einem Onlineverlag ohne Notwendigkeit der Präsenz in einem physischen Büro dabei natürlich entgegen kommt. Gerade weil es auch in unserer vernetzten, von sich verändernden Arbeitsformen geprägten Zeit noch immer ein großes Privileg ist, einfach seine Sachen packen und in den Flieger steigen zu können, möchte ich von dieser Möglichkeit regen Gebrauch machen. Deshalb bin ich gerade in Tokio angekommen, wo ich bis Ende März meine Zelte aufschlagen werde.

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