Thema: diaspora

 

Alle 25 Artikel zum Thema diaspora auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Social Web:
Wir brauchen eine echte Facebook-Alternative

Facebook ist erfolgreich, aber es ist zugleich alles andere als frei und offen. Gegenentwürfe zu diesem Modell haben sich bislang nie durchsetzen können, weil ihnen die Unterstützung gefehlt hat. Hier wäre vor allem ein Unternehmen prädestiniert: Google.

Mark Zuckerberg und seine Mission in Berlin 2008.Mit 1 Milliarde Nutzern, die wenigstens einmal im Monat in irgendeiner Form mit Facebook interagieren, ist das Social Network unbestritten eine Macht. Und die soll logischerweise auch Geld einbringen. Deshalb sollen nach Facebooks Vorstellungen Unternehmen im Zweifel bezahlen, um die eigenen Facebook-Fans zu erreichen. Zugleich muss man auf der Startseite die Inhalte der Freunde so manches Mal mit der Lupe suchen – verdrängt von jeder Menge Werbung. Darüber hinaus gibt es auf Facebook kaum Freiheiten, sondern hauptsächlich Regeln. Was ich wie veröffentlichen kann und darf, bestimmt Facebook. Wer stattdessen einmal die Freiheit des offenen Web geschmeckt hat, kann sich da nur eingesperrt fühlen. » weiterlesen

Linkwertig:
Patente, WebPlatform, Diaspora, Publishing

Patente
Apple und Google geben jetzt mehr Geld für Patente und Rechtsstreits rund um Patente als für Forschung und Entwicklung aus.

» Last Year, Google & Apple Spent More On Patents Than On R&D

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WebPlatform
Dafür starten Apple und Google gemeinsam mit Microsoft, Facebook, Mozilla und einigen anderen mit WebPlatform eine Art Anlaufstelle für Standards und deren Dokumentation.

» WebPlatform

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Linkwertig:
Diaspora, Blogging, Textpattern, Linux

Diaspora
Das dezentrale soziale Netzwerk Diaspora öffnet sich der Community. Ob das was anderes als ein Euphemismus für das Ende ist, wird sich zeigen.

Über eine Kickstarter-Kampagne finanziert, startete das Projekt nach Angaben der Gründer mit einem Kapital von 200.000 US-Dollar.

» Social Network Diaspora wird Community-Projekt

 

Masse und Macht
Robert Basic sinniert über die Vorteile, wenn sich Blogger zu Gruppen vereinigen.

Der Einzelne bloggt. Die Gruppe kommt schneller voran. So könnte man es subsummieren, wenn sich Blogger zu Interessensgruppen zusammenschließen, um bestimmte Hürden schneller und eleganter zu meistern.

» Die Power von Blogger-Gruppen

 

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Eine neue Ära beginnt:
diaspora plant mit Y Combinator
den großen Neustart

Das dezentrale Social Network diaspora ist über den Nischenstatus bisher nicht hinausgekommen. Eine Teilnahme am renommierten Y-Combinator-Programm soll dies ändern – und könnte gleichzeitig den bisherigen diaspora-Gedanken beschädigen.

Gut zwei Jahre ist es nun her, dass das dezentrale soziale Netzwerk diaspora für Schlagzeilen in der Tech- und Mainstreampresse sorgte. Auf eine erfolgreiche Crowdfunding-Finanzierung mittels Kickstarter, die deutlich über den Erwartungen lag, folgte im Herbst 2010 die Veröffentlichung des Quellcodes und der Launch einer gehosteten Version in geschlossener Beta-Phase. Doch der ultimative Durchbruch für das von vier New Yorker Studenten initiierte Vorhaben, das wir bei netzwertig.com intensiv begleitet haben, blieb bis heute aus. Das Netzwerk mit dem Alleinstellungsmerkmal, dass jeder technisch versierte Anwender seinen eigenen diaspora-Server aufsetzen und damit eine gewisse Kontrolle über persönlich Daten ausüben kann (aber nicht muss), hat seine Rolle als Nischenangebot für Facebook-Überdrüssige, die auch bei Google+ keine Zuflucht fanden, bisher nicht verlassen können. Der Selbstmord des Mitgründers lya Zhitomirskiy im November 2011 führte zu einer zeitweiligen Entwicklungspause und stellte die zwei verbliebenen diaspora-Gründer Max Salzberg und Daniel Grippi vor die Frage, ob und wie es mit dem Projekt weitergehen kann.

Ein aktuelles Businessweek-Porträt, das die Entstehungsgeschichte des einst als Facebook-Killer angepriesenen Social Networks detailliert wiedergibt, enthüllt nun, zu welchem Entschluss Salberg, Grippi und die zwei jüngst als neue Co-Founder hinzugezogenen Mitstreiter Dennis Collinson und Rosanna Yau gekommen sind: Sie werden sich im Juni unter die Fittiche von Y Combinator (YC) geben, dem weltweit bekanntesten und erfolgreichsten Startup-Inkubator (oder “Accelerator”). Das Unternehmen aus Mountain View investiert jedes Jahre kleine Geldbeiträge in Dutzende handverlesene Startups und hilft ihnen innerhalb von drei Monaten mit Know-how und einem enormen Kontaktnetzwerk, ein fertiges Produkt aufzubauen und die Chancen auf Venture Capital zu maximieren.

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Linkwertig:
FriendCaller, FriendFahrer, Living Social, Diaspora

FriendCaller
FriendCaller – das deutsche Skype – hat nun auch Videochat für Gruppen für iOS vorgestellt.

» Introducing First Ever Free Video Conferencing in Real Time for iOS

 

Organisiertes Verbrechen
Auch das noch: Banden von Schwarzfahrern organisieren sich via Facebook.

Die Abschreckung müsse durch eine höhere Zahlung erhöht werden, dabei gehe es aber nicht darum, die Facebook-Gruppen zu verbieten.

» Schwarzfahrer sollen wegen Facebook-Apps mehr zahlen

 

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Das Beste, was diaspora passieren konnte:
PayPal sperrt das Spendenkonto

PayPal hat das Spendenkonto des dezentralen sozialen Netzwerks diaspora mit eingezahlten 45.000 Dollar ohne Begründung eingefroren. Etwas Besseres hätte dem unter Aufmerksamkeitsmangel leidenden Projekt kaum passieren können.

Aktualisiert

diaspora, das dezentrale soziale Netzwerk, das zumindest vom Grundgedanken her die bessere Alternative zu Facebook und Google+ darstellt, hat ein entscheidendes Problem: mangelnde Aufmerksamkeit (neben der Tatsache, dass der hauseigene “Pod” noch immer nur mit einer Einladung zugänglich ist). Ohne einen anhaltenden Mediendruck fühlen sich zu wenige Nutzer dazu “genötigt”, sich den Dienst wenigstens einmal anzuschauen. Das für jedes Social Network existenzbedrohende Fehlen einer kritischen Masse ist die Folge.

Doch PayPal hat den New Yorker diaspora-Machern mit einer undurchsichtigen Aktion gerade einen großen Gefallen getan: Der zu eBay gehörende Zahlungsdienstleister sah sich nämlich ohne Angabe von Gründen dazu gezwungen, diasporas Konto einzufrieren, auf das Unterstützer im Rahmen einer vor wenigen Tagen gestarteten Spendenaktion Geld einzahlen sollten, um die weitere Entwicklung des Dienstes zu ermöglichen.

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Linkwertig:
Futurezone, Facebook, Diaspora, MindMeister

Republikation
Immerhin: Die mehr als 50.000 Artikel der ehemaligen, vom ORF betriebenen Futurezone wurden republiziert.

In den Archiven der ehemaligen Futurezone liegt jahrzehntelanges Expertenwissen zu allen relevanten Themen der Informations- und Kommunikationstechnologie.

» fuZo-Archiv
» ORF-Futurezone-Archiv jetzt öffentlich nutzbar

 

Facebook
Allerhand: Sascha Lobo hat die Größe der verschiedenen sozialen Medien, allen voran Facebook, visualisiert.

Social Media ist sehr viel größer, als man glaubt – so groß, dass man Social Media als gegenwärtigen Entwicklungsstand des Internet bezeichnen muss.

» Unignorierbar – die schiere Größe der sozialen Medien

 

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Erwartungsgemäß:
Facebook stehen
stürmische Wochen bevor

Die Zeit für eine neuerliche Facebook-Kontroverse auf breiter Front scheint gekommen. Traditionell wird dies Alternativen helfen, sich ins Gespräch zu bringen. Ein bleibender Effekt ist allerdings nicht garantiert.

Foto: Flickr/TwisterMc, CC-LizenzNach den in der vergangenen Woche vorgestellten Veränderungen bei Facebook (Timeline-Profile, neue Open-Graph-Anwendungsklasse) lässt eine Kontroverse um das immer allwissendere Social Network nicht lange auf sich warten. Wie schon nach der Entwicklerkonferenz im Frühjahr 2010, als Facebook u.a. den Like-Button präsentierte, stehen dem Dienst nun einige stürmische Wochen mit allerlei Protestaktionen und plakativen Kontolöschungen bevor.

off the record-Blogger Olaf Kolbrück macht den Anfang und will “seine Aktivitäten bei Facebook auf Null herunterfahren”. CCC-Sprecher Frank Rieger vergleicht Facebook mit der Stasi und AOL. Richard Gutjahr nimmt die jüngste Verwandlung von Facebook hin zu einem “digitalen Lebensarchiv” zum Anlass für einen Aufruf an seine Leser, das soziale Netzwerk mit der Anforderung einer alle persönlichen Daten enthaltenden CD auf die Nerven zu gehen. Für ihn ist das ein symbolisches Eintreten für mehr Rechte im Umgang mit seinen Daten – an anderer Stelle hält man die Initiative für “Datenschutztheater”.

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diaspora:
“Google+ hat uns kopiert”

Die Art, wie Nutzer bei Google+ und diaspora Kontakte kategorisieren und Inhalte teilen, ist sehr ähnlich. In einem Blogbeitrag zeigen sich die diaspora-Macher “stolz” darüber, dass Google ihr System nachgeahmt hat.

Als Google Ende Juni den Vorhang seines lange erwarteten sozialen Netzwerks Google+ lüftete, war ein wichtiges Element des neuen Dienstes für Mitglieder des dezentralen Social Networks diaspora keine Neuheit mehr: Das von Google eingeführte Kreise-System (“Circles”) zur Kategorisierung von Kontakten und zum granularen Teilen von Inhalten findet sich in identischer Form auch bei der diaspora wieder – mit dem Unterschied, dass Kreise dort “Aspects” heißen.

Inwieweit sich Google hier von dem Social-Networking-Zwerg aus New York hat inspirieren lassen, darüber lässt sich vorzüglich spekulieren. Das theoretische Konstrukt hinter Google+ wurde erstmalig im Juli 2010 in Form einer 224 Folien umfassenden Präsentation vorgestellt. Eine konkrete Beschreibung des Circles-Prinzip konnte ich beim Überfliegen darin jedoch nicht finden.

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Google+:
Ein Zwischenbericht

Nach kaum mehr als zwei Wochen besitzen zehn Millionen Menschen ein Konto bei Google+. Besser hätte der Start von Googles neuem Hoffnungsträger nicht laufen können. Für User steht nun die Frage im Vordergrund, ob und wie sie den Service in ihren Internetalltag integrieren.

Etwa zweieinhalb Wochen ist Googles neues soziales Netzwerk Google+ mittlerweile online. Auch wenn der Anfangs zu beobachtende überschwängliche Enthusiasmus der Early Adopters einer teils differenzierteren, weniger durch die rosarote Brille geblickten Sichtweise gewichen istauch angefeuert von Google selbst – kann der Launch zweifellos als Erfolg gewertet werden: Immerhin besitzen bereits zehn Millionen Menschen ein Google+-Profil. Auch die Aktivität vieler Mitglieder scheint nach meinem subjektiven Empfinden weiterhin hoch zu sein. » weiterlesen