Alle 19 Artikel zum Thema diaspora auf netzwertig.com:
FriendCaller
FriendCaller – das deutsche Skype – hat nun auch Videochat für Gruppen für iOS vorgestellt.
» Introducing First Ever Free Video Conferencing in Real Time for iOS
Organisiertes Verbrechen
Auch das noch: Banden von Schwarzfahrern organisieren sich via Facebook.
Die Abschreckung müsse durch eine höhere Zahlung erhöht werden, dabei gehe es aber nicht darum, die Facebook-Gruppen zu verbieten.
» Schwarzfahrer sollen wegen Facebook-Apps mehr zahlen
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PayPal hat das Spendenkonto des dezentralen sozialen Netzwerks diaspora mit eingezahlten 45.000 Dollar ohne Begründung eingefroren. Etwas Besseres hätte dem unter Aufmerksamkeitsmangel leidenden Projekt kaum passieren können.
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Aktualisiert
diaspora, das dezentrale soziale Netzwerk, das zumindest vom Grundgedanken her die bessere Alternative zu Facebook und Google+ darstellt, hat ein entscheidendes Problem: mangelnde Aufmerksamkeit (neben der Tatsache, dass der hauseigene “Pod” noch immer nur mit einer Einladung zugänglich ist). Ohne einen anhaltenden Mediendruck fühlen sich zu wenige Nutzer dazu “genötigt”, sich den Dienst wenigstens einmal anzuschauen. Das für jedes Social Network existenzbedrohende Fehlen einer kritischen Masse ist die Folge.
Doch PayPal hat den New Yorker diaspora-Machern mit einer undurchsichtigen Aktion gerade einen großen Gefallen getan: Der zu eBay gehörende Zahlungsdienstleister sah sich nämlich ohne Angabe von Gründen dazu gezwungen, diasporas Konto einzufrieren, auf das Unterstützer im Rahmen einer vor wenigen Tagen gestarteten Spendenaktion Geld einzahlen sollten, um die weitere Entwicklung des Dienstes zu ermöglichen.
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Republikation
Immerhin: Die mehr als 50.000 Artikel der ehemaligen, vom ORF betriebenen Futurezone wurden republiziert.
In den Archiven der ehemaligen Futurezone liegt jahrzehntelanges Expertenwissen zu allen relevanten Themen der Informations- und Kommunikationstechnologie.
» fuZo-Archiv
» ORF-Futurezone-Archiv jetzt öffentlich nutzbar
Facebook
Allerhand: Sascha Lobo hat die Größe der verschiedenen sozialen Medien, allen voran Facebook, visualisiert.
Social Media ist sehr viel größer, als man glaubt – so groß, dass man Social Media als gegenwärtigen Entwicklungsstand des Internet bezeichnen muss.
» Unignorierbar – die schiere Größe der sozialen Medien
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Die Zeit für eine neuerliche Facebook-Kontroverse auf breiter Front scheint gekommen. Traditionell wird dies Alternativen helfen, sich ins Gespräch zu bringen. Ein bleibender Effekt ist allerdings nicht garantiert.
Foto: Flickr/TwisterMc, CC-Lizenz
Nach den in der vergangenen Woche vorgestellten
Veränderungen bei Facebook (Timeline-Profile, neue Open-Graph-Anwendungsklasse) lässt eine Kontroverse um das immer allwissendere Social Network nicht lange auf sich warten. Wie
schon nach der Entwicklerkonferenz im Frühjahr 2010, als Facebook
u.a. den Like-Button präsentierte, stehen dem Dienst nun einige stürmische Wochen mit allerlei Protestaktionen und plakativen Kontolöschungen bevor.
off the record-Blogger Olaf Kolbrück macht den Anfang und will “seine Aktivitäten bei Facebook auf Null herunterfahren”. CCC-Sprecher Frank Rieger vergleicht Facebook mit der Stasi und AOL. Richard Gutjahr nimmt die jüngste Verwandlung von Facebook hin zu einem “digitalen Lebensarchiv” zum Anlass für einen Aufruf an seine Leser, das soziale Netzwerk mit der Anforderung einer alle persönlichen Daten enthaltenden CD auf die Nerven zu gehen. Für ihn ist das ein symbolisches Eintreten für mehr Rechte im Umgang mit seinen Daten – an anderer Stelle hält man die Initiative für “Datenschutztheater”.
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Die Art, wie Nutzer bei Google+ und diaspora Kontakte kategorisieren und Inhalte teilen, ist sehr ähnlich. In einem Blogbeitrag zeigen sich die diaspora-Macher “stolz” darüber, dass Google ihr System nachgeahmt hat.
Als Google Ende Juni den Vorhang seines lange erwarteten sozialen Netzwerks Google+ lüftete, war ein wichtiges Element des neuen Dienstes für Mitglieder des dezentralen Social Networks diaspora keine Neuheit mehr: Das von Google eingeführte Kreise-System (“Circles”) zur Kategorisierung von Kontakten und zum granularen Teilen von Inhalten findet sich in identischer Form auch bei der diaspora wieder – mit dem Unterschied, dass Kreise dort “Aspects” heißen.
Inwieweit sich Google hier von dem Social-Networking-Zwerg aus New York hat inspirieren lassen, darüber lässt sich vorzüglich spekulieren. Das theoretische Konstrukt hinter Google+ wurde erstmalig im Juli 2010 in Form einer 224 Folien umfassenden Präsentation vorgestellt. Eine konkrete Beschreibung des Circles-Prinzip konnte ich beim Überfliegen darin jedoch nicht finden.
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Nach kaum mehr als zwei Wochen besitzen zehn Millionen Menschen ein Konto bei Google+. Besser hätte der Start von Googles neuem Hoffnungsträger nicht laufen können. Für User steht nun die Frage im Vordergrund, ob und wie sie den Service in ihren Internetalltag integrieren.
Etwa zweieinhalb Wochen ist Googles neues soziales Netzwerk Google+ mittlerweile online. Auch wenn der Anfangs zu beobachtende überschwängliche Enthusiasmus der Early Adopters einer teils differenzierteren, weniger durch die rosarote Brille geblickten Sichtweise gewichen ist – auch angefeuert von Google selbst – kann der Launch zweifellos als Erfolg gewertet werden: Immerhin besitzen bereits zehn Millionen Menschen ein Google+-Profil. Auch die Aktivität vieler Mitglieder scheint nach meinem subjektiven Empfinden weiterhin hoch zu sein. » weiterlesen
Die grundsätzliche Nachfrage nach einer Alternative zu den führenden Social-Web-Diensten scheint nach wie vor zu bestehen – ein Plädoyer, Diaspora eine zweite Chance zu geben.
Mein Artikel zum Wunsch nach einer Non-Profit-Alternative zu Facebook und Twitter
hat für viele Reaktionen gesorgt. Ich scheine nicht der einzige zu sein, den der Gedanke nachdenklich stimmt, dass zwei Firmen in den nächsten Jahren die Hoheit über die digitale Kommunikation und Interaktion von bis zu einer Milliarde Menschen besitzen.
Und während – wie von einigen Kommentatoren angemerkt – die Bequemlichkeit der Nutzer (wobei “Netzwerk- und Lock-In-Effekte” die korrektere Bezeichnung wäre) eines der größten Hindernisse auf dem Weg zu einer ernstzunehmenden, reichweitenstarken Alternative ist, halte ich deren Entstehung dennoch nicht für ein Ding der Unmöglichkeit. Zumal das Ziel ja nicht sein soll, die zwei Netzwerkgiganten vom Thron zu stoßen und ihre Funktionalität so orginalgetreu wie möglich nachzubilden.
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Frankreichs Schleichwerbedebatte rund um das Verbot von Twitter- und Facebook-Nennungen im Rundfunk verdeutlicht einmal mehr, wieso eine nicht-kommerzielle, global verbreitete Alternative zu den zwei Diensten wünschenswert ist.
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Foto: stock.xchng
Als Anfang der Woche
die Meldung über das Verbot der Erwähnung von Twitter und Facebook im französischen Rundfunk die Runde machte, war dies ein willkommener Anlass, sich wieder einmal über die gestörte Haltung unserer westlichen Nachbarn zum Internet zu echauffieren. Frankreich versucht wie kein anderes Land der westlichen Welt, die durch den digitalen Wandel ausgelösten, tiefgreifenden Veränderungen durch
Regulierung und Gesetze wie Hadopi
auszubremsen.
Entsprechend einhellig schien das Echo von Berichterstattern und Beobachtern zu dem Schritt zu sein: absurd und rückwärtsgewandt. Nur an einer Stelle im Netz stieß ich auf Lob für die Entscheidung, nämlich beim Internettheoretiker und Softwareexperten Dave Winer. “Ich denke, dies ist ein sehr kluger Ansatz”, so Winers Fazit in diesem Blogbeitrag. Seine Perspektive regte auch mich zum (erneuten) Nachdenken über die Machtkonzentration im Social Web an.
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Die erste Aufregung rund um das dezentrale Social Network diaspora hat sich gelegt. Unterdessen erweitert der Dienst sukzessive seine Funktionspalette.
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Rund anderthalb Monate nach dem Alpha-Launch des dezentralen Social Networks
diaspora hat sich die
anfängliche Aufregung um das als Facebook-Alternative titulierte Projekt gelegt. In der schnelllebigen Internet- und Startupwelt kann es leicht geschehen, dass man einen Dienst aus den Augen verliert, sofern dieser nicht regelmäßig in der Berichterstattung auftaucht. Entsprechend lange ist es her, dass ich mich das letzte Mal bei diaspora angemeldet habe – vermutlich geht es einigen von euch ähnlich.
Neugierig war ich daher, als ich heute früh mal wieder joindiaspora.com ansteuerte – den offiziellen Hub des New Yorker Startups (jeder kann einen eigenen diaspora-Server aufsetzen) – und mich dort mit meinen Benutzerdaten authentifizierte (natürlich hatte ich mein Passwort vergessen und musste zuerst ein neues erstellen). Innerlich stellte ich mich schon darauf ein, dass sich die Oberfläche seit dem Alpha-Launch im November kaum weiterentwickelt haben würde.
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diaspora hat sein Versprechen gehalten und 2010 die Grundlagen für sein dezentrales soziales Netzwerk geliefert. Was das Projekt nun benötigt, ist einen starken Partner. Wie wäre es mit Google?!
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Was das klassische Social Networking betrifft, hat sich 2010 sehr wenig getan.
Facebook breitete sich rund um den Globus aus, während sämtliche Konkurrenten – sowohl auf globaler Basis als auch in nationalen Märkten – kräftig absackten, was die Nutzeraktivität betraf. Einziger Lichtblick war
diaspora, das dezentrale soziale Netzwerk, das sich im Fahrwasser der besonders in der ersten Hälfte des Jahres tobenden Privatsphären-Diskussion rund um Facebook als Alternative zu dem Marktführer positionierte und
für enorme Aufmerksamkeit sorgte.
Seit einigen Wochen nun befindet sich diaspora als von den Machern des Projekts selbst gehostete Plattform in der geschlossenen Alpha-Phase. Wer möchte, kann den Quellcode auch auf seinem eigenen Server installieren und so diaspora auf die Art und Weise einsetzen, wie es gedacht ist – ohne Mittler, der die Daten der Nutzer kontrolliert – oder aber ebenfalls einen gehosteten diaspora-Service für andere User bereitstellen, wie es z.B. Geraspora aus Deutschland macht.
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