Thema: Deutschland

 

Alle 51 Artikel zum Thema Deutschland auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Linkwertig:
Web, Wachstum, China, Indien

Web
Das Web wurde 25 Jahre alt.

Egal ob wir uns über das Weltgeschehen informieren, Musik hören oder eine Adresse heraussuchen – das Web ist ein integraler Bestandteil unseres Lebens.

» The World Wide Web Turns 25
» 25 Jahre WWW: Als das Web noch Neuland war

 

Wachstumsland Nummer Eins
Und die Politik will Deutschland wieder einmal etwas technologiefreundlicher machen.

Die große Koalition hat sich vorgenommen, Deutschland als IT-, Innovations- und Gründungsstandort auszubauen.

» Große Koalition will die digitale Wirtschaft beflügeln

 

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Smarte Geräte:
13 deutsche Tech-Startups, die sich vor Hardware nicht scheuen

Die Zeiten, in denen deutsche Startups einen Bogen um Hardware machten, sind vorbei: Immer mehr hiesige Jungfirmen tüfteln an smarten Geräten.

HardwareEs scheint, als wird unsere Hoffnung Wirklichkeit: Die Zahl deutscher Startups, die sich an der Schnittstelle von Internet und Hardware postieren, wächst deutlich. Noch vor zwei Jahren werkelte nahezu jedes hiesige Jungunternehmen mit Onlineaffinität an reinen Softwarelösungen. Doch dank neuer Finanzierungsformen (Stichwort Crowdfunding), gesunkener Fertigungskosten und einer gestiegenen Experimentierfreudigkeit von Konsumenten wandelt sich dies. Während die hiesige Netzwirtschaft seit fünfzehn Jahren vergeblich versucht, auf internationaler Bühne eine ernstzunehmende Rolle einzunehmen, sind die Claims im Segment von “Smart Devices”, also internetfähiger Geräte aller Art, bisher weitaus weniger klar abgesteckt. Gleichzeitig ergeben sich hier aus der deutschen Rechtslage im weltweiten Vergleich weniger Hürden für Jungfirmen, als dies bei vielen auf die Vernetzung von Anwendern ausgelegten Onlineplattformen der Fall ist.

Mittlerweile zählen wir mindestens 13 deutsche Anbieter von smarten Geräten, viele davon noch mitten in der Launchphase. Und das ist mit Sicherheit nur die Spitze des Eisbergs. Hier sind die Akteure, die Deutschlands bevorstehende Hardware-Revolution tatkräfitig vorantreiben: » weiterlesen

Von Netflix-Start bis Breitbandausbau:
8 digitale Ereignisse, die Deutschland verändern werden

Das Debüt von Netflix, der Exit eines hoch bewerteten Internetunternehmens oder der Durchbruch des mobilen Bezahlens – in den nächsten Jahren werden verschiedene Ereignisse Internetdeutschland verändern.

InternetdeutschlandIn den vergangenen 15 Jahren hat das Netz den Alltag von Menschen und Unternehmen grundlegend verändert. Doch das sprichwörtliche Ende der Fahnenstange ist damit noch nicht lange nicht erreicht. Im Gegenteil. Die folgenden acht Ereignisse werden Internetdeutschland abermals beeinflussen, im Großen wie im Kleinen. » weiterlesen

Versagen der Politik:
Die Empörungs-Abwärtsspirale der deutschen Netzverteidiger

Seit viele Jahren kritisieren Freunde des Netzes unermüdlich das Versagen der Politik in Internetfragen. Berechtigterweise, aber vergeblich. Es ist an der Zeit, die dabei entstandene, wirkungslose Empörungs-Abwärtsspirale zu beseitigen.

OppositionSascha Lobo hat in seiner wöchentlichen SPON-Kolumne das netzpolitische Versagen der Bundesregierung beschrieben. Wer in den letzten vier Jahren nicht unter einem Stein gelebt hat, den werden seine Schilderungen nicht überraschen. Nein, deutsche Politik und das Internet sind sich schon lange nicht grün. Sie waren es genau genommen noch nie, auch nicht in den vorherigen Legislaturperioden. Bereits vor über vier Jahren sorgte die Unfähigkeit der hiesigen “Eliten”, konstruktiv und unvoreingenommen der digitalen Zukunft zu begegnen, für Frustration in Kreisen der “Eingeweihten”. Bei uns gab es zu diesem Thema damals gar eine dreiteilige Artikelreihe mit dem prägnanten Titel “Deutschland degeneriert in ein Entwicklungsland”. Netzpolitisch hat sich seitdem gefühlt wenig verändert. Traurigerweise. » weiterlesen

Deutscher Startup Monitor:
So steht es um Tech-Firmen im Jahr 2013

Eine aktuelle Studie gibt Einblicke in die Stimmungslage von Startups in Deutschland und fokussiert sich dabei insbesondere auf den boomenden Standort Berlin.

Deutscher Startup Monitor“Startups are the new rock stars”, heißt es gerne. An dem Spruch ist viel Wahres dran – auch in Deutschland. Während die Zahl der Unternehmensgründungen aufgrund der hierzulande niedrigen Arbeitslosenzahlen rückläufig ist, boomt der Bereich wachstums- und innovationsorientierter Startups. Nicht unbedingt quantitiv, aber eindeutig, was die öffentliche und mediale Aufmerksamkeit sowie die Berücksichtigung durch die Politik betrifft. Besonders dynamisch entwickelt sich die Region Berlin. Laut einer Studie der Investitionsbank Berlin geht es der Digitalwirtschaft der Stadt so gut wie nie zuvor. Mit einem jährlichen Gesamtumsatz von 8,9 Milliarden Euro erreicht sie 5,3 Prozent des Gesamtumsatzes der Berliner Wirtschaft. Nur in München erfolgen genauso viele Internetfirmengründungen pro 10.000 Erwerbstätige wie in der Hauptstadt. Triebkraft sind vor allem Startups.

Doch wie steht es um die Branche aus Sicht der Entrepreneure? Welche Themen bewegen sie, wie bewerten sie die Rahmenbedingungen und wo sehen sie Verbesserungsbedarf? Dieser Frage ist der im vergangenen Jahr gegründete Bundesverband Deutsche Startups e.V. (BVDS) nachgegangen. Zusammen mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und einigen Partnern hat er mit dem Deutschen Startup Monitor eine jährlich stattfindende Online-Befragung von Startups in Deutschland lanciert. Heute wurden die Ergebnisse der diesjährigen Ausgabe vorgestellt. » weiterlesen

Kompatibilität:
Der mögliche Einfluss von Sprache auf die Attitüden zum Netz

Sprecher unterschiedlicher Sprachen sehen die Welt mit anderen Augen. Es ist nicht auszuschließen, dass einzelne Sprachen bei ihren Anwendern eine größere Kompatibilität mit der digitalen Ökonomie und der vernetzte Welt schaffen als andere.

Wieso ist Deutschland im digitalen Bereich trotz eigentlich idealer Voraussetzungen ein Entwicklungsland? Warum scheinen die USA so viel erfolgreicher darin zu sein, Webunternehmen zum Erfolg zu bringen? Was machen kleine Nationen wie Israel oder Schweden anders als etwa Frankreich oder eben Deutschland? Wieso gelingt es ihnen, mit Internet- und IT-Innovationen global Akzente zu setzen, während die führenden Volkswirtschaften Europas in über 15 Jahren nichts Vergleichbares zustande gebracht haben?

Antworten auf diese Frage lassen sich unzählige nachlesen. Letztlich gibt es wenig Themen, die in hiesigen Netzkreisen in den vergangenen Jahren häufiger debattiert wurden als der schon fast chronisch anmutende Rückstand der Digitalwirtschaft, die Zurückhaltung der Bürger und das stetige Versagen der Politik, an der Misere etwas zu ändern. Doch obwohl momentan Hoffnung geschöpft wird, wirkt es fast so, als seien einige Länder für immer dazu verdammt, dabei zuzusehen, wie andere Kulturen scheinbar ohne Anstrengungen einen Knaller nach dem anderen hervorbringen. Über die Vielzahl der hinlänglich besprochenen Faktoren, die zu dieser Situation geführt haben, soll es an dieser Stelle nicht gehen, sondern um einen möglichen, eher subtilen Aspekt: die Sprache. » weiterlesen

Herausforderungen der deutschen Startup-Wirtschaft:
“Mentalität lässt sich nicht per Gesetz ändern”

Das Interesse und die Unterstützung für die deutsche Startup- und Internetwirtschaft nimmt zu. Doch ohne einen Mentalitätswechsel lassen sich die hochgesteckten Ziele der Branche nicht erreichen. Und dieser benötigt Zeit.

German Valley WeekIn den letzten Monaten ist viel passiert, was die politischen Aktivitäten zur Förderung der deutschen Internet- und Startupwirtschaft angeht. Am laufenden Band gibt es Zusammenkünfte von Spitzenpolitikern und Entrepreneuren, Wirtschafts- und Technologieminister Philipp Rösler hält sich gefühlt jede zweite Woche im Silicon Valley auf, die Rahmenbedingungen für Investitionen werden verbessert (oder zumindest anders als ursprünglich geplant nicht verschlechtert), und mit dem Bundesverband deutsche Startups existiert mittlerweile eine echte Interessenvertretung der hiesigen Jungfirmen, deren Engagement kaum zu übersehen ist. So war der Verband maßgeblich am Zustandekommen der viel beachteten Reise von 100 deutschen Startups (“German Valley Week”) in die Bay Area in der vergangenen Woche beteiligt.

Am gestrigen Donnerstag berichteten einige Teilnehmer des Trips auf einem von dem Verband organisierten Event in Berlin über ihre Eindrücke und Erlebnisse. Im Läufe der Veranstaltung kamen zahlreiche der hinlänglich bekannten Missstände des hiesigen Ökosystems zur Sprache (hier gibt es dazu eine ausführliche Liste aus dem vergangenen Jahr), die sich – so waren sich alle einig – natürlich nicht einfach mit einer gemütlichen Reise ins Valley und ein paar Grillabenden und Joggingrunden mit Minister Rösler aus dem Weg räumen lassen. Doch – und auch da schien bei den Podiumsgästen Konsens zu herrschen – ein derartiger Trip bringt nicht nur neue Kontakte und die ein oder andere Einsicht darüber, wie Dinge am oft kopierten, nie erreichten kalifornischen Technologiehotspot funktionieren – sondern dient vor allem dazu, ein anderes “Mindset” zu entwickeln. » weiterlesen

Untersuchung:
So blicken Nutzer in Deutschland auf US-Webgiganten

Eine repräsentative Untersuchung zeigt: Ein Großteil der Internetnutzer in Deutschland ist nicht besorgt über die Marktstellungen der US-Webriesen. Die Ausnahme bildet Facebook.

Teile der deutschen Bevölkerung gelten als überdurchnittlich skeptisch gegenüber den großen US-amerikanischen Internetfirmen. Sie sind im europäischen Vergleich besonders zögerlich bei der Nutzung sozialer Medien, verwenden Facebook mit einem erfundenen Namen und haben ihr Haus bei Google Street View verpixeln lassen. Wie die Bundesbürger aber tatsächlich zu den Netzriesen stehen und ob es sich bei der gelegentlich zur Schau gestellten Ablehnung von Produkten oder Funktionen großer Webfirmen um ein konsequent gelebtes Verhalten handelt, haben die Marktforscher von Fittkau & Maaß Consulting in einer repräsentativen Befragung ermittelt. Das Ergebnis zeigt ein faszinierendes und teilweise widersprüchliches Bild darüber, wie deutsche Internetnutzer die dominante Stellung einzelner US-Onlinefirmen beurteilen. » weiterlesen

Linkwertig:
CfG, Gedächtnis, Weisheit, Bitcoin

Code for Germany
Christoph Kappes stellt seinen Plan für ein durch das Netz aufzupeppendes Deutschland vor.

Was es aber nicht gibt ist: ein nationales Programm, um solche Aktivitäten auch aus Deutschland heraus zu entfalten und vor allem hieraus neue Software-Komponenten oder kulturelle Techniken zu entwickeln, die im nächsten Schritt dann wiederum allen zugute kommen

» Code for Germany – ein politisches Programm

 

Digitales Gedächtnis
Und die British Library will zumindest das digitale Gedächtnis des Vereinten Königreichs retten.

Wir haben schon viel Material verloren, weil es in das digitale schwarze Loch des 21. Jahrhunderts gefallen ist und wir es nicht erfasst haben

» British Library schafft digitales Gedächtnis

 

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Nach den jüngsten “Niederlagen”:
Die Netzgemeinde muss sich ihre Konflikte besser aussuchen

Die Stimmung bei Netzaktivisten und Anhängern eines freien Internets in Deutschland ist auf einem Tiefpunkt angekommen. Zu viele kleine und große netzpolitische Konflikte hinterlassen ihre Spuren. Künftig muss besser ausgewählt werden, welche Kämpfe sich lohnen.

NetzgemeindeEs ist an der Zeit, dass wir uns unsere Konflikte besser aussuchen. Mit “wir” meine ich die Netzgemeinde, ein schwammiger Begriff, der als Konstrukt aber dennoch ganz gut alle diejenigen Menschen umfasst, die dem Internet grundsätzlich positiv gegenüber stehen und mehr darin sehen als ein bloßes Konsum- und Kommunikationsmedium – so unterschiedlich ihre Partikularinteressen und Motive sein mögen.

Mit dem endgültigen grünen Licht für das Leistungsschutzrecht sowie der fragwürdigen Neuregelung der Bestandsdatenauskunft erlitt eben diese Netzgemeinde in der vergangenen Woche gleich zwei gefühlte Niederlagen. Hinzukommen allerlei “kleinere” aktuelle Ärgernisse und Peinlichkeiten, welche wenig Grund zur Hoffnung auf eine rosige Zukunft des Digitaltechnologiestandorts Deutschland lassen. Dass sich unter hiesigen Bloggern, Netzaktivisten und engagierten Freunden eines freien Internets derzeit eine deprimierte Stimmung breit macht, verwundert nicht (siehe auch Linkwertig). » weiterlesen