Thema: Deutschland

 

Alle 58 Artikel zum Thema Deutschland auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

D21-Digital-Index:
Pikante Details und erhellende Einsichten aus Internet-Deutschland

33.000 Menschen in Deutschland wurden für den D21-Digital-Index zu ihrem Internetverhalten befragt. Der Ergebnisbericht liefert abgesehen von einigen erwartungsgemäßen Resultaten auch überraschende Erkenntnisse und – für manche – unangenehme Wahrheiten.

In der vergangenen Woche veröffentlichte die Initiative D21, ein Zusammenschluss von laut eigenen Angaben annähernd 200 Mitgliedsunternehmen und -organisationen aller Branchen sowie politischen Partnern von Bund und Ländern, die Studie “Digital-Index 2014″. Rund 33.000 Menschen in Deutschland wurden dafür zu ihrem Internetnutzungsverhalten befragt. Neben den Einzelergebnissen steht bei dem Bericht ein Indexwert im Vordergrund, der den Digitalisierungsgrad einzelner Gruppen wiedergibt und sich aus den vier Kriterien Offenheit (Gewichtung 20 Prozent), Kompetenz (40 Prozent), Zugang (30 Prozent) und Nutzungsvielfalt (10 Prozent) zusammensetzt.

Ein Blick auf derartige Studien ist ein wenig wie der Gang zu einem opulenten Frühstücksbuffet: Nimmt man sich nicht etwas Zeit und ist sehr hungrig, dann schafft man es kaum, einen vollständigen Überblick zu erhalten und die wirklichen Höhepunkte zu identifizieren. Aus diesem Grund habe ich mir am Wochenende die Ergebnisse des Digital-Index 2014 mit dem richtigen Appetit und ohne Hektik genauer angesehen. Und siehe da: Abgesehen von den offensichtlichen und leider erwartungsgemäßen Resultaten (“Deutschland ist Land des digitalen Stillstands“, FAZ), die sich den Presseberichten entnehmen ließen, fanden sich in der Auswertung auch einige erleuchtende und unerwartete Einsichten. Im Folgenden hebe ich die meines Erachtens nach besonders interessanten Punkte hervor. Den vollständigen Bericht als PDF gibt es hier.

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Linkwertig:
Gipfeli, Medien, Spiegel, RtM

IT-Gipfeli
Endlich gibt es wieder einen IT-Gipfel, auf dem sich die Regierung und Vertreter der Wirtschaft mit Binsenweisheiten und -forderungen selbst loben können.

Die Industrie 4.0 lebe davon, dass in Deutschland alles zusammenkommen kann.

» Deutschland ist Industrie 4.0

 

Medien
Meedia gibt einen kleinen Überblick über die Auflagen der deutschsprachigen Zeitschriften.

Die Verkaufszahlen der Jugend- und Computermagazine brechen zusammen.

» IVW-Blitz-Analyse

 

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Rocket Internet:
Mit der Bestätigung deutscher Klischees zu internationaler Anerkennung

Wurde es anfänglich maximal belächelt, hat sich Rocket Internet mittlerweile auch international Anerkennung und Respekt erarbeitet. Das Unternehmen wird durch seinen medial intensiv bewachten Aufstieg zum Botschafter der hiesigen Webwirtschaft – und erfüllt dabei auf fast schon komische Weise die Klischees, die man sich so in der Welt über Deutsche erzählt.

Im Zuge seines Börsengangs sowie des IPO seines Flaggsschiff-Projekts Zalando hat die Berliner Startup-Fabrik Rocket Internet kürzlich ein Promotion-Video veröffentlicht (auch eingebettet am Ende dieses Artikels). In gut sieben Minuten erklärt die Firma darin ihre Strategie, systematisch und mit berauschender Geschwindigkeit und ausgeklügelter Planbarkeit rund um den Globus bewährte Onlinekonzepte hochzuziehen.

Besonders an dem Imagefilm ist, wie er die deutsche Herkunft und alle damit verbundenen kulturellen Assoziationen auf eine subtile Weise in den Mittelpunkt stellt und bei Zuschauern in der Wahrnehmung verankert: Viele der Protagonisten, die in dem englischsprachigen Video zu Wort kommen, fallen durch ihre heftigen deutschen Akzente auf. Allen voran natürlich Rocket Internets geistiger Vater und primärer Antreiber, Oliver Samwer, der für seine harte deutsche Aussprache und sein “holpriges Englisch” bekannt ist. Neben Samwer äußern sich diverse weitere Führungskräfte aus der Rocket-Riege. Bei manchen von ihnen reicht eine Sekunde, um ihre Herkunft aus Deutschland zu “erraten”.  » weiterlesen

Internetwirtschaft:
Deutschland braucht Megafunds mit rein deutschem Fokus

Die Internetwirtschaft Deutschlands und Europas muss sich gegen die kraftvollen, milliardenschweren Akteure des Silicon Valley sowie gegen die wachsenden Giganten aus Fernost behaupten. Ohne umfangreiche VC-Funds, die sich ausschließlich auf den hiesigen Markt konzentrieren, wird dies schwer.

Thomas Grota ist Investment Director bei T-Venture, dem Venture Capital Arm der Deutschen Telekom AG. Mehr zum Autor am Ende des Artikels.

In den letzten Wochen haben mich verschiedene Journalisten, Gründer und Investoren gefragt, welcher eine Aspekt sich meiner Meinung nach ändern müsste, damit es in der deutschen Internetwirtschaft mehr Gewinner geben könnte als heute.

Meine Antwort war zwar simpel, jedoch hat sie bei manchen für Verwunderung gesorgt: Deutschland braucht Megafunds, die einen reinen Fokus auf Deutschland haben.

Der Investmentschwerpunkt könnte auch auf weiteren europäischen Ländern liegen, jedoch müssten dann noch viel größere Kapitalmengen für diese Gesamtzahl an Ländern zur Verfügung stehen. Das Modell lässt sich entsprechend mit genügend Kapital auf ganz Europa ausweiten. Was in einem Land funktioniert, wird auch für ganz Europa gelten. Es liegt also kein nationaler Hintergedanke in dieser Schlussfolgerung. Dekliniert man dieses Modell erst einmal für die stärkste Wirtschaftsnation in Europa durch, kann man es im Anschluss auf die anderen Ländern ausdehnen. Der einzige limitierende Faktor bleibt die verfügbare Kapitalmenge.  » weiterlesen

Kein Interesse an den Chancen der Digitalisierung:
Die deutsche Wirtschaft ruht sich auf “Made in Germany” aus

Der deutsche Mittelstand interessiert sich kaum für die Möglichkeiten digitaler Technologien. Weil “Made in Germany” nach wie vor ungebrochene Popularität genießt, fehlt der Druck für Experimente. Dabei sind diese wichtig, um die künftigen Erfolgschancen zu maximieren.

Made in GermanyDas Fremdeln der meisten Deutschen mit neuartigen digitalen Technologien wurde an dieser und anderer Stelle über die Jahre mehr oder weniger regelmäßig dokumentiert. Auch wenn es im direkten Gespräch von “Betroffenen” gerne bestritten wird – im weltweiten Vergleich gehören die Deutschen zu den besonders skeptischen Völkern, was die Sicht auf Informationstechnologie angeht.

Gleichzeitig aber ist Deutschland heute der Motor der europäischen Wirtschaft und beeindruckt seit Jahren mit einer stabilen Volkswirtschaft, während in Europa und vielen anderen Regionen seit der Finanzkrise im besten Fall Stagnation, häufiger aber auch Rezession die passende Lagebezeichnung darstellt. » weiterlesen

Der Unterschied zwischen dem Silicon Valley und der Welt:
“Alle raten einem immer, eine Firma zu gründen”

Viele Regionen und Technologie-Cluster versuchen, dem Silicon Valley nachzueifern. Doch solange nicht Unternehmertum als ultimative Lösung in allen Lebenslagen gesehen wird, kann daraus nichts werden.

ValleySeit mindestens einem Jahrzehnt debattieren Protagonisten der deutschen Internetwirtschaft über die Frage, wie man hierzulande die Dynamik und Erfolge des Silicon Valley nachahmen kann. Mit dem, was dazu gesagt und geschrieben wurde, lassen sich dicke Bücher füllen. An etablierten oder angestrebten Gründer-Hotspots in anderen Ländern beschäftigt man sich mit der gleichen Frage.

Gründe, warum das Silicon Valley zusammen mit der angrenzenden Metropole San Francisco so einmalig und in dieser Form nicht kopierbar ist, gibt es freilich viele. Doch anstatt dazu Aufsätze zu schreiben, reicht es im Prinzip, auf diesen am Wochenende erschienenen TechCrunch-Artikel zu verweisen. Es geht um ein Phänomen, welches für Europäper so fremd und unvorstellbar ist wie der Gedanke, das ganze Jahr in kurzer Hose und Flipflops durch die Gegend zu laufen: Wer im Valley in eine Lebenskrise rutscht, ein Beziehungsende miterlebt, gelangweilt ist oder gerade einen Job verloren hat, hört stets die Empfehlung, ein Unternehmen zu gründen. » weiterlesen

Linkwertig:
Docker, Deezer, JKP, Turing

Docker
Mit Docker gibt es ein neueres Projekt, das gwm. das Containerisieren von Anwendungen in der Cloud ermöglicht (und das für viele das nächste große Ding ist).

» Google Embraces Docker, the Next Big Thing in Cloud Computing

 

Deezer
Pro 7 beteiligt sich an Deezer. Was das für Ampya bedeutet ist noch unklar.

Aufgrund der vage gehaltenen Presseaussendung ist allerdings davon auszugehen, dass die Beteiligung nicht über 50 Prozent betragen wird.

» ProSiebenSat.1 beteiligt sich an Musikplattform Deezer

 

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Linkwertig:
Web, Wachstum, China, Indien

Web
Das Web wurde 25 Jahre alt.

Egal ob wir uns über das Weltgeschehen informieren, Musik hören oder eine Adresse heraussuchen – das Web ist ein integraler Bestandteil unseres Lebens.

» The World Wide Web Turns 25
» 25 Jahre WWW: Als das Web noch Neuland war

 

Wachstumsland Nummer Eins
Und die Politik will Deutschland wieder einmal etwas technologiefreundlicher machen.

Die große Koalition hat sich vorgenommen, Deutschland als IT-, Innovations- und Gründungsstandort auszubauen.

» Große Koalition will die digitale Wirtschaft beflügeln

 

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Smarte Geräte:
13 deutsche Tech-Startups, die sich vor Hardware nicht scheuen

Die Zeiten, in denen deutsche Startups einen Bogen um Hardware machten, sind vorbei: Immer mehr hiesige Jungfirmen tüfteln an smarten Geräten.

HardwareEs scheint, als wird unsere Hoffnung Wirklichkeit: Die Zahl deutscher Startups, die sich an der Schnittstelle von Internet und Hardware postieren, wächst deutlich. Noch vor zwei Jahren werkelte nahezu jedes hiesige Jungunternehmen mit Onlineaffinität an reinen Softwarelösungen. Doch dank neuer Finanzierungsformen (Stichwort Crowdfunding), gesunkener Fertigungskosten und einer gestiegenen Experimentierfreudigkeit von Konsumenten wandelt sich dies. Während die hiesige Netzwirtschaft seit fünfzehn Jahren vergeblich versucht, auf internationaler Bühne eine ernstzunehmende Rolle einzunehmen, sind die Claims im Segment von “Smart Devices”, also internetfähiger Geräte aller Art, bisher weitaus weniger klar abgesteckt. Gleichzeitig ergeben sich hier aus der deutschen Rechtslage im weltweiten Vergleich weniger Hürden für Jungfirmen, als dies bei vielen auf die Vernetzung von Anwendern ausgelegten Onlineplattformen der Fall ist.

Mittlerweile zählen wir mindestens 13 deutsche Anbieter von smarten Geräten, viele davon noch mitten in der Launchphase. Und das ist mit Sicherheit nur die Spitze des Eisbergs. Hier sind die Akteure, die Deutschlands bevorstehende Hardware-Revolution tatkräfitig vorantreiben: » weiterlesen

Von Netflix-Start bis Breitbandausbau:
8 digitale Ereignisse, die Deutschland verändern werden

Das Debüt von Netflix, der Exit eines hoch bewerteten Internetunternehmens oder der Durchbruch des mobilen Bezahlens – in den nächsten Jahren werden verschiedene Ereignisse Internetdeutschland verändern.

InternetdeutschlandIn den vergangenen 15 Jahren hat das Netz den Alltag von Menschen und Unternehmen grundlegend verändert. Doch das sprichwörtliche Ende der Fahnenstange ist damit noch nicht lange nicht erreicht. Im Gegenteil. Die folgenden acht Ereignisse werden Internetdeutschland abermals beeinflussen, im Großen wie im Kleinen. » weiterlesen