Alle 7 Artikel zum Thema Deutschland auf netzwertig.com:
In einem internationalen Markt wie dem Internet sind regionale Nischen selten von Dauer. Ein Plädoyer für mehr Risikobereitschaft und Vision in der deutschen Gründerszene.
Vor ein paar Tagen hat Martin Weigert bei uns über
die fehlende Naivität in der deutschen Gründerszene geschrieben (lesenswert dazu auch die
Kommentare, etwa
von Andreas Göldi). Als Antwort darauf hat Andy Lenz bei t3n News
einen Artikel verfasst, in dem er die Auffassung vertritt, dass in Deutschland viele kleine Unternehmen in Nischen operieren und dass dies so gut und ausreichend sei:
Sind nur global aufgestellte Player interessant, die von Venture Capital (VC) abhängig sind? Ganz im Gegenteil. [..] Globale Expansion muss nicht immer das Ziel sein. Limits und Nischen machen Spaß, sind familiär: Man kennt sich und das ist gut so!
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Social Media und Bürgerjournalismus werden es in Deutschland zwar auch zukünftig nicht leicht haben, aber es gibt Lichtblicke: netzwertig.com-Redakteur Marcel Weiß beschreibt dem US-Tech-Blog ReadWriteWeb, wie es um die deutsche Webszene bestellt ist.
Aufholen ist angesagt
Wo steht die deutschen Blogosphäre und Startup-Szene im Jahr 2009? Dieser Frage wollte das bekannte englischsprachige Tech-Blog
ReadWriteWeb (RWW) auf den Grund gehen und hat dazu netzwertig.com-Redakteur Marcel Weiß zum Interview gebeten.
Das Ergebnis ist eine der besten Zusammenfassungen zum Stand der hiesigen Internetkultur, die ich seit langem gelesen habe. Kompakt, kritisch, aber nicht schwarzmalerisch. RWW-Autor Frederic Lardinois skizziert in seinem Deutschland-Porträt ein Bild, das von einer grundlegenden Skepsis etablierter Medien und Institutionen gegenüber dem Web geprägt ist – welches bevorzugt als Hort allen Ungemachs beschrieben wird.
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Wie geht es dem Journalismus? Zwei aktuelle Studien zeigen, wie es um die Medien in Deutschland steht. Mit reichlich Zahlenmaterial belegen sie einen heftigen Strukturwandel.
Zwei grundlegende Texte gibt es in Deutschland, die jeder kennen und zur Hand haben sollte, der sich ernsthaft mit Medienfragen beschäftigt. Beide sind auch als kostenlose pdf-Dateien im Internet verfügbar. Zunächst einmal ist dort
der zweiteilige Medienbericht der Bundesregierung, erstellt vom Hans-Bredow-Institut. In ihm finden sich alle relevanten Daten und Fakten zur Medienlandschaft, auf der statistischen Basis des Jahres 2008. Insbesondere der zweite Teil, das Gutachten, trägt auf knapp 400 Seiten alles zusammen, was heutzutage für die Zahlengarnitur eines fundierten Artikels zur Lage der Medien erforderlich ist – von der Marktentwicklung über die Studierendenzahlen bis hin zum grassierenden Titelschwund gerade auch in der Fläche.
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Wenn sich der politische Mainstream nach einigen Jahren in ein Rinnsal aus kaltem Kaffee verwandelt hat, dann sind plötzlich rückblickend Einsichten möglich, welche die aufgeblähten Selbstgewissheiten vormals Zeitgemäßer uns bisher verstellten. Jetzt, nach dem großen Kladderadatsch der Finanzkrise, verdunsten wieder mal alte Überzeugungen wie Frühnebel in der Sonne. Mir öffneten sich gestern die Augen, als ich – um abgelagerte Prophetien zu prüfen – in einem Buch blätterte, das vor zwei Jahren den ominösen ‘neuen Patriotismus’ in der Bundesrepublik begründete: Es geht um
Matthias Matusseks ‘Wir Deutschen’. In ihm sprang Matussek in einem lockeren Flicflac über den großen Auschwitz-Graben hinweg, um uns die attraktiveren Postkartenmotive der deutschen Geschichte vor Augen zu führen. Auf dass sich die toitsche Brust selbstbewusst wieder weiten möge.
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Communipedia ist eine deutsche communityübergreifende Suchmaschine. Außerdem entwickelt man ein SingleSignOn für alle angeschlossenen Seiten.
Update: Invites am Ende des Artikels
Die ekaabo GmbH verfolgt mit Communipedia einen interessanten Ansatz: Vornehmlich deutschsprachige Communities, hauptsächlich Social Networks, werden unter einem Dach vereint. Das Ziel ist, für alle angeschlossenen Communities eine übergreifende Suchmaschine anzubieten. Man kann also zum Beispiel nach einer Person suchen und findet diese dann unabhängig davon, auf welcher Seite die Gesuchte ein Profil angelegt hat.
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StudiVZ gibt den Beitritt zu OpenSocial bekannt. Der Launch der studiVZ Entwicklerplattform ist für Sommer 2008 geplant.
Wie Jochen Krisch auf exciting commerce auch anführt, ist dieser neueste Schritt des Social Networks eine weitere Kurskorrektur von vielen in der ‘Strategie’ von StudiVZ.
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Homepagebaukasten Jimdo transformiert sich zunehmend zu einem web2.0-igen Allesschlucker. Nach zarten Versuchen mit social-networking Elementen gibt es nun auch ein Blog-Modul.
Jimdo ist Mitte vergangenen Jahres mit einer recht klar definierten Idee gestartet: den Webseitenbaukasten unter den Bedingungen des Web 2.0 neu zu interpretieren. Ohne Vorkenntnisse kann man sich eine Homepage zusammenklicken und diese mit Bildern, Videos, Bookmarks und diversen Widgets anreichern. Und ohne lobhudeln zu wollen: das ist ihnen wirklich gut gelungen und über 100.000 Seiten wurden bisher angelegt. Es gibt eine Vielzahl von Modulen, wer sich mit HTML, CSS oder RSS etwas auskennt kann tief an seiner Jimdo Page schrauben und diese nach Belieben gestalten, alle anderen finden in den angebotenen Designs und Layouts sicher was passendes.
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