Thema: Deadpool

 

Alle 4 Artikel zum Thema Deadpool auf netzwertig.com:

Youme.net am Ende

Youme.net, das Vorzeige-Internetprojekt des schweizer Ringier-Verlags, wird auf Eis gelegt. persoenlich.com schreibt:

Wie Ringier-Sprecher Stefan Hackh gegenüber “persoenlich.com” bestätigt, sei die Mitmach-Plattform vorläufig auf Eis gelegt. Inhaltlich könnten die User die Plattform zwar weiterhin nutzen, moderiert und aktiv begleitet werde die Seite seit anfangs Jahr allerdings nicht mehr. Das Projekt generierte zuwenig Interesse, lautet das offizielle Statement.

Die Site bleibt online, Ringier will aber kein Geld mehr in youme.net stecken. Ob so ein unbeaufsichtigter Wildwuchs lang gut gehen wird, bezweifle ich stark. Es ist deshalb nicht unwahrscheinlich, dass youme.net noch vor Jahresende komplett abgeschaltet wird.

Wir waren bereits im November letzten Jahres skeptisch ob der Erfolgschancen von youme.net:

Dem Projekt fehlt seit Beginn etwas, das dem Nutzer einen Mehrwert gibt – nur die Aussicht, sich von Animateuren unterhalten zu lassen und seine Inhalte mit anderen Menschen aus der Deutschschweiz zu teilen, begeisterte offenbar keine grössere Gruppe. Die Frage, warum man genau dieser Community hätte beitreten sollen, konnte nie beantwortet werden.

(via Mail, danke Ronnie!)

Avatar-Dienst weblin insolvent:
Wie viele würden ihn vermissen?

Der preisbelohnte Hamburger 3D-Avatar-Dienst weblin hat Insolvenz angemeldet. Reines Pech oder ein Zeichen dafür, dass die Geschäftsidee nicht gut genug war?

weblin insolvent
weblin insolvent
Nach picabee erlebt nun das nächste ambitionierte deutsche Webunternehmen eine finanzielle Bruchlandung: deutsche-startups.de berichtet über die Insolvenz der Zweitgeist GmbH, das Unternehmen hinter dem 3D-Avatar-Dienst weblin, und bezieht sich auf eine entsprechende öffentliche Bekanntmachung.

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picabee:
Vorläufiges Ende eines riskanten Vorhabens

picabee, ein werbefinanzierter Dienst zur kostenlosen Fotoentwicklung, ist nach dem Absprung eines Investors zahlungsunfähig. Ganz so überraschend kommt dies nicht.

picabee, eine der gewagtesten deutschen Firmengründungen des vergangenen Jahres im Webbereich, muss eine unfreiwillige Pause einlegen. Bei dem Dienst konnten registrierte Nutzer Fotos hochladen, die anschließend kostenfrei entwickelt und nach Hause geliefert wurden (unser Review). Finanzieren wollte man das kostspielige Vorhaben durch Werbung auf bzw. neben den entwickelten Bildern – ein riskantes Geschäftsmodell, gerade in Zeiten einer Werberezession.

Alles2null und Handelskraft hatten bereits über diverse Ungereimtheiten und eine mögliche Zahlungsunfähigkeit des jungen Unternehmens berichtet. Kei Nozaki, einer der beiden Gründer, bestätigte uns nun, dass die Picabee GmbH am 15.04. Insolvenz anmelden musste. Dies sei notwendig gewesen, weil ein Investor seine Finanzierungszusage nicht einhalten konnte. Derzeit arbeite man an einer Lösung des finanziellen Engpasses und hoffe, dass es bald weitergeht.

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Deadpool:
Ende der Todo-Liste für want2do

want2do, eine deutsche Plattform für das soziale Austauschen von Zielen, Wünschen und Vorhaben wird in Kürze ihre Pforten schließen. Im Corporate Blog heißt es:

Wir haben uns entschieden die Entwicklung an want2do einzustellen. Wir haben es die letzten Monate deutlich ruhiger angehen lassen und den Fokus schon auf andere Projekte gelegt.

Es hat großen Spaß gemacht an want2do zu arbeiten und wir sind nachwievor begeistert von der Idee, aber im Verlauf der Zeit mussten wir doch feststellen, dass es momentan für uns unmöglich ist, die Plattform zu monetarisieren.

In Bälde will man want2do komplett vom Netz nehmen.

Wir hatten want2do im August letzten Jahres vorgestellt und Markus war seinerzeit der Grundidee gegenüber nicht abgeneigt. Auch wenn er bereits festhielt, dass die Idee nicht gerade neu war und es unzählige ähnliche Dienste wie etwa 43 Things gibt.

 

 

(via deutsche-startups.de)