Thema: Datenschutz

 

Alle 15 Artikel zum Thema Datenschutz auf netzwertig.com:

Datenschutz im Web 2.0:
Ein Umdenken ist notwendig

Martin Weigert, 28. Mai 2008 um 11.05 Uhr, 13 Kommentare Kommentare

Seitdem es das Web 2.0 gibt, existiert die Debatte um den Datenschutz im Mitmach-Internet. Statt das Veröffentlichen privater Daten im Netz anzuprangern, muss der Gesellschaft eine neue Medienkompetenz antrainiert werden.

Seitdem ich im März 2007 mit dem Bloggen über das Web 2.0 begonnen habe, gab es nur wenige Themen, mit denen ich so oft konfrontiert wurde wie mit dem Datenschutz. Durch das Aufkommen sozialer Netzwerke und allgegenwärtiger Nutzerprofile ist ein komplexes Spannungsfeld entstanden, in denen verschiedene Interessen kräftig kollidieren.

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Facebook oder Google – wer ist wirklich böse?

Martin Weigert, 18. Mai 2008 um 16.03 Uhr, 14 Kommentare Kommentare

Wer ist wirklich böse?Die Emotionen rund um Ankündigungen der großen sozialen Netzwerke MySpace und Facebook sowie des Internetriesens Google hin zu mehr Offenheit und Portabilität der Nutzerdaten kochen hoch. Während Facebook sich entschieden hat, Googles neuen Dienst Friend Connect zu blockieren, bezeichnet Harvard-Blogger und Querdenker Umair Haque das von Mark Zuckerberg geführte Unternehmen als “böse”. Nick O’Neill von allfacebook sieht das dagegen ganz anders. » weiterlesen

Gastbeitrag:
Größtes Social Network Japans macht sich unbeliebt

Martin Weigert, 7. März 2008 um 13.06 Uhr, 23 Kommentare Kommentare

Es folgt ein Gastbeitrag von Serkan Toto aus Tokyo. Mehr zu seiner Person am Ende des Beitrags.

Mixi LogoIn Japan spielen ausländische Social Networks wie Facebook oder MySpace (trotz einer übersetzten MySpace-Version) keine Rolle. Schätzungen zufolge sind über zwölf Millionen Menschen beim einheimischen Dienst Mixi registriert, womit die gleichnamige Firma als Quasi-Monopolist in ihrem Bereich gilt.

Das scheint auch ein Grund zu sein, wieso Mixi den Mut zu einem Schritt hat, der die jüngsten Eingriffe von Facebook und StudiVZ in die Privatsphäre fast harmlos erscheinen läßt. Die Firma beabsichtigt nichts anderes, als ab dem 1. April sämtliche von seinen Usern erstellte Inhalte auf der Website als Eigentum zu reklamieren. Dieses soll durch eine Änderung der Nutzungsbedingungen geschehen. » weiterlesen

Streitthema “Datenschutz im Social Web” – Umfrage will Klarheit schaffen

Martin Weigert, 5. März 2008 um 18.39 Uhr, 8 Kommentare Kommentare

Die Frage nach dem Datenschutz in Social Networks polarisiert und beschäftigt Blogger, Journalisten, Webunternehmer und andere am Internet- und Social-Web-Geschehen Interessierte seit Monaten. Ob die in Medien und Blogs lautstärk ausgetragenen Diskussionen zum Thema tatsächlich eine verbreitete Sensibilität des gemeinen Users in Bezug auf die Sicherheit und Verwendung seiner Daten in sozialen Netzwerken widerspielt, ist bisher unklar. Johannes Nagl, Student im Masterstudiengang Multimedia und Softwareentwicklung an der FH Technikum Wien, möchte es genau wissen und hat im Rahmen seines Studiums eine Online-Untersuchung zum Datenschutz in Social Communities gestartet. » weiterlesen

Google Trends:
Wie steht es um Web 2.0, Blogs, Datenschutz & Co?

Martin Weigert, 25. Februar 2008 um 18.43 Uhr, 12 Kommentare Kommentare

Google TrendsDie von Suchmaschinen am Ende eines jeden Jahres veröffentlichten Statistiken über häufig recherchierte Begriffe werden immer mehr zu wichtigen Trend- und Erfolgsmessern. Die Idee dahinter ist so simpel wie einleuchtend: Was häufig im Netz gesucht wird, bewegt die Menschen. Von Vorteil ist hier Googles Dominanz im Suchmaschinenmarkt: 90 Prozent aller Internetsuchen in Deutschland werden über Google durchgeführt, in den USA sind es immerhin mehr als die Hälfte. Bei Analysen des Suchverhaltens von Google-Nutzern kann man sich somit sicher sein, dass jeder Nutzertyp und jede soziale sowie demografische Gruppe enthalten ist. Umso schöner, dass das Unternehmen mit Google Trends Teile seiner Suchstatistik 365 Tage im Jahr zur Verfügung stellt. Damit können Nutzer sich die Entwicklung der Suchanfragen zu einem bestimmten Begriff über einen längeren Zeitraum anzeigen lassen. » weiterlesen

Warum MySpace als Social Network versagt hat

Martin Weigert, 18. Februar 2008 um 18.57 Uhr, 21 Kommentare Kommentare

MySpaceStellt euch Folgendes vor: Ihr erhaltet auf der Pinnwand eures frei zugänglichen studiVZ- oder Facebooks-Profils einen Eintrag von einem Freund, den ihr seit langer Zeit als Kontakt habt. Dessen Kommentar enthält neben einem die Neugier weckenden Text eine Adresse, die scheinbar zu einem anderen Nutzerprofil führt. Ihr kopiert die URL in die Adresszeile des Browsers und landet anschließend auf der Startseite von studiVZ/Facebok. Dort werdet ihr erneut zur Eingabe eures Passworts aufgefordert. Spätestens da erkennt ihr, dass etwas nicht stimmt. Ihr überprüft die Adresse, die euch euer Freund geschickt hat, und stellt fest, dass diese auf einen Server in China verweist. Euch wird klar, dass es sich um eine klassische Phishing-Seite handelt, die es darauf anlegt, an eure Zugangsdaten zu gelangen. Ihr schreibt eurem Freund eine Mail und stellt ihn zur Rede. Seine Antwort: Er hat diesen Eintrag gar nicht auf eurer Pinnwand hinterlassen. » weiterlesen

Personensuchmaschinen:
yasni gegen 123 people

Martin Weigert, 11. Februar 2008 um 20.21 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

yasni gegen 123 peopleDrei Monate ist Deutschlands erste Personensuchmaschine yasni nun offiziell online. Nicht zuletzt dank zahlreicher Medienberichte und einer Vorstellung in der ZDF-Sendung Frontal21 kann der Start der Seite als sehr gelungen bezeichnet werden. Nach eigenen Angaben erreichte man bereits die für ein deutschsprachiges Startup beeindruckende Zahl von einer Million verschiedenen Nutzern pro Monat. Bei vielen der Besucher handelt es sich wahrscheinlich “nur” um Neugierige, die von yasni gelesen oder gehört haben und sich nun selbst ein Bild machen wollen. Dennoch, bei dem ein oder anderen User wird der Service sicherlich in den Favoriten landen. » weiterlesen

Europolitan hat den studiVZ-Durchblick

Martin Weigert, 11. Januar 2008 um 20.10 Uhr, 24 Kommentare Kommentare

studiVZSeit Mittwoch greifen studiVZs neue Geschäftsbedinungen, die etliche Klauseln bezüglich personalisierter Werbung enthalten. Wer die AGB bis zum 9. Januar nicht akzeptierte, wurde von der Nutzung des größten deutschen Social Networks ausgespert und hat noch bis zum 31. März diesen Jahres Zeit, den geänderten Bedingungen zuzustimmen – ansonsten wird der Account gelöscht. Das Thema sorgte seit der Ankündigung Mitte Dezember für zahlreiche Schlagzeilen bei nahezu allen etablierten Onlinemedien. Selten allerdings wurde die Problematik wirklich sachlich und korrekt erfasst bzw. dargestellt, was in der Öffentlichkeit zu einem verzerrten Bild der Situation führte. » weiterlesen

Badoo reagiert und korrigiert AGB

Martin Weigert, 18. Dezember 2007 um 6.00 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

BadooKürzlich berichtete ich über Badoo, ein Social Network, das in Deutschland völlig unbekannt ist, aber weltweit über 12 Millionen registrierte Mitglieder hat. In Googles Liste der weltweiten Suchbegriffe mit den größten Zuwachsraten im Jahr 2007 landete Badoo hinter dem iPhone auf dem zweiten Platz. Am Ende meines Artikels verwies ich auf im Netz kursierende Gerüchte, Badoo würde Spam-Mails verschicken. Außerdem zitierte ich den folgenden, sehr fragwürdigen Punkt aus den AGB: «We do not sell or rent out any personal information about you to any third party (excluding affiliates, parent company, subsidiaries or members of Partner programs) without your permission.» » weiterlesen

Eine kleine studiVZ-Presseschau

Martin Weigert, 16. Dezember 2007 um 17.42 Uhr, 40 Kommentare Kommentare

studiVZAm Freitag beschrieb ich, warum Tech-Blogs im Jahr 2007 für mich zur favorisierten Quelle für Nachrichten rund um Internet- und Web-2.0-Themen geworden sind und weshalb ich die Berichterstattung verlagsgeführter, journalistischer Angebote in diesem Zusammenhang für mangelhaft halte. Nur Stunden später wurde quasi auf dem goldenen Teller eine neue Bestätigungen dafür geliefert, dass diese Kritik berechtigt ist: Die angekündigte Änderung der AGB von studiVZ sorgte von Freitag bis heute für viele Schlagzeilen und wieder wurde deutlich, dass eine große Zahl der namhaften Onlinezeitungen und -magazine beim Verfassen von Artikeln zu Internetthemen nicht die gleich Sorgfalt an den Tag legen, wie sie es in anderen Bereichen (üblicherweise) machen. » weiterlesen

 
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