Thema: Crowdsourcing

 

Alle 7 Artikel zum Thema Crowdsourcing auf netzwertig.com:

Crowdsourcing:
eyeQuest ermöglicht Blick durch
fremde Smartphone-Kameras

Das Berliner Startup eyeQuest will für jeden Ort der Welt die Möglichkeit bieten, aktuelle Fotos oder Videos abzurufen. Dazu setzt es auf Crowdsourcing sowie allgegenwärtige Smartphone-Kameras.

Von jedem Ort der Welt in Echtzeit ein Smartphone-Kamerabild abrufen zu können – an diesem faszinierenden Ziel haben sich schon verschiedene Onlinedienste die Zähne ausgebissen – von kleinen deutschen Anbietern wie Whapee über millionenschwere Silicon-Valley-Startups wie Color. Doch drei junge Gründer aus Berlin sind der Meinung, dass das letzte Wort im Bezug auf dieses ambitionierte Vorhaben noch lange nicht gesprochen ist. Mit eyeQuest hat das Trio Lüder Brüggemann, Thomas Brüggemann sowie Meik Dankleff einen Dienst entwickelt, der Mobiltelefone rund um den Globus mittels Crowdscourcing in allgegenwärtige Echtzeit-Kameras verwandeln soll – allerdings nur, wenn dazu eine konkrete Nachfrage besteht.

Wir hatten eyeQuest bereits kurz in unserer Übersicht zu den Kandidaten des Next Startup Wettbewerbs erwähnt. Das junge Unternehmen ist auch mit einem Stand auf der dieser Tage stattfindenden re:publica-Konferenz vertreten, wo ich mir eyeQuest gestern in Aktion anschauen konnte.

Das Grundprinzip von eyeQuest basiert darauf, dass Anwender, die ein Foto oder ein Video von einem beliebigen Ort auf diesem Planeten benötigen, dazu über die für iPhone und Android angebotene App eine Anfrage (“Eyequest”) stellen. Diese ist mit wenigen Klicks, der Bestimmung des gewünschten Orts anhand einer Karte sowie einer von foursquare bezogenen Location-Liste, des Medientyps (Foto/Video) sowie einem fakultativen Kommentar erledigt.

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Smartphone-Nutzer als Arbeitskraft:
Streetspotr startet
in 20 deutschen Großstädten

Smartphone-Nutzer unterwegs in spontane Arbeitskräfte zu transformieren, ist der neuesten Trend im Crowdsourcing-Segment. Das Nürnberger Startup Streetspotr hat am Sonntag seine Tore für Anwender in 20 deutschen Großstädten geöffnet – und ist der Konkurrenz voraus.

Firmen, Städte und Gemeinden schieben viele Aufgaben vor sich her, die sie gerne an bestimmten Orten oder Plätzen erledigt hätten – beispielsweise das Sammeln von Umgebungsinformationen, das Testen von Geschäften oder das Fotografieren von Speise- und Getränkekarten – doch nicht selten fehlen die notwendigen Personalressourcen für derartige Tätigkeiten. Mitunter sind sie auch einfach zu trivial, um damit eine herkömmliche Voll- oder Teilzeitkraft zu befassen.

Das Nürnberger Startup Streetspotr möchte Abhilfe schaffen und setzt dazu auf den gerade ungemein im Trend liegenden Crowdsourcingansatz, mit Smartphones ausgerüstete Privatpersonen in mobile Arbeitskräfte zu transformieren, die sich unterwegs mit Microjobs ein paar Euro hinzuverdienen können.

Am gestrigen Sonntag haben die Franken offiziell den Launchschalter umgelegt und damit ihre Ende November angelaufene geschlossene Beta-Phase in ausgewählten Städten hinter sich gelassen (wir berichteten damals schon kurz über Streetspotr). Ab sofort ist Streetspotr in 20 deutschen Großstädten verfügbar und bietet Anwendern der iPhone- und Android-App dort ortsbasierte Microjobs zur spontanen Erledigung.

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Crowdsourcing:
WorkHub macht aus Smartphone-Nutzern digitale Arbeitskräfte

Das Berliner Startup WorkHub möchte Smartphone-Besitzern eine Möglichkeit bieten, in Wartezeiten und unfreiwilligen Pausen kleine Aufgaben zu erledigen und damit Geld zu verdienen.

In öffentlichen Verkehrsmitteln, in Cafés und an zahlreichen anderen Orten sind sie allgegenwärtig: Menschen, die gebannt auf ihre Smartphones starren. Sie sind bei Facebook oder Twitter, lesen Nachrichten, hören Musik, chatten mit WhatsApp oder vertreiben sich die Zeit mit Spielen. Doch wie wäre es, wenn mobile Menschen Warte- und Überbrückungszeiten dafür nutzen könnten, ihr Einkommen aufzubessern? Diese Frage haben sich David Link und Anton Skornyakov gestellt und mit WorkHub eine Lösung entwickelt.

Das in Berlin-Mitte angesiedelte Startup hat gerade seine geschlossene Beta-Phase begonnen und eine mobile Browser-App freigeschaltet. Diese präsentiert Anwendern eine Reihe von simplen Mini-Aufgaben, die sie nach einer einmaligen Registrierung nebenbei per Smartphone im Bus, in der Bahn, im Wartezimmer oder in sonstigen unfreiwillig auftretenden Pausen erledigen können.

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“Where The Fuck Is This”:
Gemeinsam Fotomotive lokalisieren

Bei der Reutlinger Onlineplattform “Where The Fuck Is This” helfen Nutzer einander bei der Lokalisierung von Fotomotiven. Aus dem bisherigen Spaßprojekt könnte mehr werden.

Jeder kennt das: Man stößt irgendwo auf das Foto einer herrlichen Meeresbucht, einer atemberaubenden Gebirgsroute oder eines romantischen Sonnenuntergangs inmitten einer tropischen Umgebung. Aber leider ist unklar, wo das Bild aufgenommen wurde.

Eine neue Onlineplattform aus Deutschland will die Lösung für dieses Problem liefern: Where The Fuck Is This nennt sich die mit einem etwas gewöhnungsbedürftigen Namen versehene Site der Kommunikationsagentur Wagnerwagner aus Reutlingen bei Stuttgart, die mit Hilfe von Crowdsourcing die Ursprungsorte von all solchen Schnappschüssen identifizieren helfen soll, bei denen einen sofort das Fernweh ergreift.

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Jajah- und Talenthouse-Gründer Roman Scharf:
“Wer das nächste große Ding
bauen will, muss viel opfern”

Der Österreicher Roman Scharf hat nach dem Verkauf des von ihm mitbegründeten VoIP-Dienstes Jajah eine Plattform gestartet, die Crowdsourcing mit der Reichweite des Social Web verknüpft. Im Interview blickt er auf eine aufregende Zeit zurück und plaudert über sein neues Projekt.

Roman Scharf ist passionierter Serienunternehmer. 2005 startete er nach zwei vorhergegangenen Gründungen in Wien zusammen mit Daniel Mattes den VoIP-Dienst Jajah. Nach gut einem halben Jahr siedelten die zwei mit Jajah ins Silicon Valley um. Ende 2009 verkauften sie ihr Startup für gut 200 Millionen Dollar an den spanischen Telekommunikationskonzern Telefónica. Für Roman Scharf bedeutete dies jedoch nicht, fortan die Füße hochzulegen. Mit Talenthouse zieht der Österreicher gerade von der US-Westküste aus eine Onlineplattform auf, die Crowdsourcing und digitales Marketing revolutionieren soll.

Im Interview mit netzwertig.com erklärt Roman Scharf, wie es sich anfühlte, kurze Zeit nach dem Launch von Jajah einen Anruf von US-Investoren zu erhalten, wieso aus Jajah kein Dienst in der Größenordnung von Skype geworden ist und warum Crowdsourcing eine clevere und effektive Form des digitalen Marketings darstellt. » weiterlesen

glamya:
Digitale Schönheitsoperationen –
aber nur für Frauen

Mit glamya startet heute ein Marktplatz für digitale Fotoretusche. Das Ziel des Dienstes ist es, “Frauen zu zeigen, wie viel Star-Potenzial in ihnen steckt.”

Vergesst alles, was wir euch neulich über die optimalste Ansprache von Tech-Blogs geraten haben. Manchmal reicht es doch aus, uns einfach eine Pressemitteilung zu schicken, die wir dann von Anfang bis Ende publizieren. Allerdings müssen dafür einige Voraussetzungen erfüllt sein:

1. Eure Idee ist eine Mischung aus völlig absurd und dennoch (oder gerade deshalb) potenziell disruptiv.
2. Eure Pressemitteilung strotzt vor Superlativen, so dass sie nur schwerlich ernst zu nehmen ist.
3. Euer Produkt und eure Kommunikation bauen auf Klischees auf, die man am liebsten in ihren Schubladen belassen würde.

glamya erfüllt alle drei Kriterien. Der Dienst aus dem süddeutschen Langenau startet heute “Europas ersten und größten Crowdsourcing-Echtzeit-Marktplatz für digitale Fotobearbeitungsservices.” Und zwar nur für Frauen. Aber lest selbst (die finale Pointe kommt im letzten Satz):

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clickworker.com:
Crowdsourcing für Momente, in
denen Algorithmen versagen

Amazon hat es mit seinem Dienst “Mechanical Turk” vorgemacht: Aufträge von Unternehmen werden in Minijobs zerlegt und von digitaler Arbeitskraft rund um den Globus erledigt. Mit clickworker.com gibt es einen ähnlichen Service aus Deutschland.

Egal wie groß die Liebe für Computer und Algorithmen auch ist – ab und an stößt der Einsatz moderner Technik dennoch an seine Grenzen. Häufig dann, wenn es um Informationsbeschaffung oder Prozesse geht, bei denen ein gewisses Verständnis für semantische Zusammenhänge notwendig ist. So weit ist die künstliche Intelligenz noch nicht vorangeschritten, auch wenn seit Jahren am semantischen Web getüftelt wird.

Für Situationen wie diese hat Amazon 2005 seinen Service “Mechanical Turk” gestartet, einen Marktplatz für Tätigkeiten, die menschliche Intelligenz erfordern. Firmen und Entwickler können bei Bedarf auf den Amazon-Dienst zugreifen und notwendige Aufgaben von Usern auf aller Welt erledigen lassen, die sich so ein Zubrot verdienen. Verwandte Anbieter wie myGengo (für Übersetzungen) oder CrowdFlower (für physische Arbeit) verfolgen einen ähnlichen Ansatz.

Gemein haben diese Anbieter das On-Demand-Prinzip, bei dem (ähnlich wie vom Cloud Computing bekannt) Ressourcen nur dann angezapft und bezahlt werden, wenn tatsächlicher Bedarf besteht, sowie das Vorhandensein einer API, mit der sich die Services in andere Anwendungen und Onlineservices integrieren lassen.

Per Mail wurden wir auf den deutschen Dienst clickworker.com aufmerksam gemacht, der ebenfalls auf das Crowdsourcing von menschlicher Intelligenz sowie auf die Aufsplittung von großen Aufträgen in so genannte “Mikrojobs” setzt.

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