Alle 9 Artikel zum Thema Crowdfunding auf netzwertig.com:
Für immer mehr junge Internetfirmen in Deutschland bietet sich Crowdfunding als probates Mittel an, um unkompliziert an Startkapital zu gelangen. Die neue Plattform Bergfürst will diesen Weg der Finanzierung durch die Masse auch Startups in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium anbieten.
Crowdfunding erfreut sich immer größerer Beliebtheit als Weg, um Gründer mit einer guten Idee Startkapital zu verschaffen. Bei Plattformen wie Seedmatch, Innovestment oder dem Schweizer Anbieter C-Crowd investieren Privatpersonen Kleinstbeträge in Jungfirmen und erwerben so stille Beteiligungen mit der Aussicht auf eine spätere Rendite. Bislang können Gründer zumindest in Deutschland auf diese Weise lediglich maximal 100.000 Euro einsammeln – was besonders für technologielastige Startups zu wenig Kapital darstellen könnte, um die notwendigen Ausgaben für einen erfolgreichen Launch zu decken.
In einem offenen Brief (Neudeutsch für “ein öffentlich zugänglicher Text im Netz”) kritisierte Seedmatch-Geschäftsführer Jens-Uwe Sauer unlängst diese durch das Verkaufsprospektgesetz auferlegte Einschränkung für Crowdfundingplattformen in Deutschland. Das Gesetz sieht vor, dass Firmen ein Verkaufsprospekt veröffentlichen müssen, wenn von der selben Vermögensanlage im Zeitraum von zwölf Monaten Anteile im Wert von über 100.000 Euro verkauft werden (und einige andere Kriterien erfüllt sind). Die Erstellung eines Verkaufsprospekts kosten laut Sauer mindestens 12.000 Euro, häufig deutlich mehr, und kann sich über Monate hinziehen. Gerade Crowd-Finanzierungen zwischen 100.000 Euro und 200.000 Euro sind deshalb aufgrund des unverhältnismäßig hohen Aufwands im Prinzip nicht möglich, so der Seedmatch-Chef.
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Klone
Während Entwickler in Deutschland ihre Klone üblicherweise zumindest farblich vom Original absetzen, erweisen sich russische Entwickler als respektvoller und übernehmen neben dem Design auch gleich den Namen.
Während deutsche Start-ups immer wieder fleißig amerikanische Start-ups kopieren, klonen russische Start-ups immer wieder fleißig deutsche Start-ups.
» Wie tricider seinen russischen Klon in die Knie zwang
Crowdfunding
Crowdfunding zum Quadrat: Mit Capital C versucht sich gerade eine Dokumentation über das Crowdfunding via Kickstarter selbst crowdzufunden.
Es geht um eine neue Generation eines unabhängigen Geistes, der von uns erstellt wird, von der Menschenmenge, der Crowd.
» Capital C
» Capital C – Erste Crowdfunding Doku in Spielfilmlänge
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Wieder sorgt ein erfolgreiches Crowdfunding-Vorhaben für Schlagzeilen. Der Trend zur Vorfinanzierung von physischen und digitalen Produkten durch die Konsumenten kommt einer Revolution gleich.
Die Rekordfinanzierung eines neuen Spieletitels von Game-Designer Tim Schafer
sorgt gerade für Schagzeilen. Für die Entwicklung seines neuen Titels “Double Fine Adventure” wollte er über die Crowdfunding-Plattform
Kickstarter 400.000 Dollar von an dem Spiel interessierten Personen einsammeln. Bis zum 13. März gab sich Schafer, eine Legende in der Gamer-Community, zum Erreichen dieser Summe. Doch schon acht Stunden später überschritt das Gesamtvolumen der Zusagen die anvisierte Marke. Etwas mehr als 24 Stunden später
steht der Zähler bereits bei über 1,2 Millionen Dollar. Fast 35.000 Personen haben ihre Unterstützung signalisiert.
Marcel Weiss beschreibt bei neunetz.com, was der entscheidende Punkt dieser Meldung ist: nicht die Geschwindigkeit, mit der das Geld eingesammelt wurde, sondern die Tatsache, dass ohne Probleme möglich wird, was über traditionelle Finanzierungswege und trotz einer offensichtlichen Nachfrage nicht machbar war. Das von Schafer geplante Point-and-Click-Adventure würde nämlich heute kein Spiele-Publisher mehr veröffentlichen, stellt René Walter bei Nerdcore fest.
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Die Spielregeln, nach denen Medienproduktionen finanziert und monetarisiert werden, verändern sich rasant. Drei aktuelle Beispiele illustrieren dies.
Im digitalen Zeitalter werden die Spielregeln der Medienwelt neu definiert – sowohl direkt in Form veränderter Wertschöpfungsketten, als auch indirekt in Folge sich wandelnder Wertvorstellungen und bisher nicht existenter Wege der Vernetzung und Partizipation. Neu ist diese Erkenntnis nicht, wird einem aber dieser Tage anhand von drei aktuellen, erfolgreichen Experimenten der Monetarisierung und Finanzierung von Medienprodukten wieder einmal deutlich vor Augen geführt.
Den Anfang machte der US-Standup-Comedian Louis Szekely alias Louis C.K, der seit knapp zwei Wochen in Eigenregie ein kopierschutzfreies Video eines Live-Auftritts für fünf Dollar auf seiner Website zum Kauf (und zusätzlich zweimaligem Streaming) anbietet. Nach zwölf Tagen hat der bekannte Komiker mit der Aktion, die von reichlich medialer Aufmerksamkeit begleitet wurde, eine Million Dollar umgesetzt (nach dem Abzug der PayPal-Gebühren).
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Upcload
deutsche-startups hat Upcload zum Startup des Jahres gekürt.
Gesucht wurde ein Start-up, das in den vergangenen Wochen und Monaten ein echter Hingucker war oder einen Trend gesetzt hat. Upcload ist dies gelungen.
» Upcload ist das Start-up des Jahres
Couchfunk
Couchfunk (unser Review) gibt es jetzt auch für das iPhone und als Webanwendung.
» Couchfunk
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Das Münchern Startup smarchive bastelt an einem intelligenten, digitalen Dokumentensafe. Eine über die Crowdfunding-Plattform Seedmatch durchgeführte Finanzierungsrunde erbrachte in rekordverdächtigen 60 Stunden die maximale Investmentsumme von 100.000 Euro.
Das Crowdfunding von Startups ist als Teilaspekt der generellen Popularität von Crowdfunding-/Crowdsourcing-Ansätzen einer der Trends des Jahres 2011 in der deutschsprachigen Startupwelt. Seedmatch, Innovestment und c-crowd heißen jüngst gestartete Anbieter aus Deutschland beziehungsweise der Schweiz, die Privatpersonen das Investieren in zukunftsorientierte Jungunternehmen ermöglichen.
Statt einiger weniger institutioneller Geldgeber, die jeweils einen signifikanten Anteil erhalten, besitzen bei diesem Konzept viele Kleininvestoren jeweils einen geringen Teil der unterstützten Firmen. Startups schafft dies die Gewissheit, bereits zu einem frühen Zeitpunkt viele Multiplikatoren zu gewinnen – denn wer investiert hat, wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch zum öffentlichen Fürsprecher.
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Bei der neuen deutschen Onlineplattform Seedmatch präsentieren Startups mit Konsumentenfokus ihre Konzepte und können sich von Usern mit einem Mikroinvestment ab 250 Euro unterstützen lassen. Gründer Jens-Uwe Sauer beschreibt, für welche Jungunternehmen sich der Seedmatch-Ansatz eignet.
Jens-Uwe Sauer ist Gründer und Geschäftsführer von Seedmatch, einer Onlineplattform aus Dresden, die erstmalig in Deutschland Crowdfunding für Startups ermöglicht.
Crowdfunding hat sich in den letzten Monaten und Jahren immer stärker etabliert. Gerade für Startups auf der Suche nach dem benötigten Startkapital stellt diese neue Finanzierungsart, bei der eine Menge von Menschen mit kleinen Beträgen darüber entscheidet, ob ein Projekt das benötigte Kapital erhält, eine interessante Alternative zu den herkömmlichen Finanzierungswegen dar.
Aus diesem Grund bietet Seedmatch erstmalig in Deutschland Crowdfunding für junge Unternehmen an. Diese erhalten bei einem erfolgreichen Funding neben dem Kapital auch eine Vielzahl an aktiven Unterstützern. Doch welche Geschäftskonzepte können die Crowd begeistern zu investieren und welche Eigenschaften müssen die jungen Unternehmen und deren Gründer mitbringen, damit das Funding ein Erfolg werden kann?
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Ein österreichisch-deutsches Gründerduo will mit Newsgrape die Publikation und Konsumtion von Onlinetexten neu definieren. Ihr Crowdfunding-Ansatz war erfolgreich: Die anvisierte Spendensumme für den Start des Projekts wurde frühzeitig erreicht.
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Mitte Dezember
berichteten wir über Newsgrape, ein Vorhaben zweier Studenten aus dem deutschsprachigen Raum, die eine neuartige Onlineplattform für die Publikation und Konsumtion von Texten aufbauen möchten. Was Felix Häusler und Leo Fasbender für ihr ambitioniertes Projekt fehlte, war jedoch Startkapital, um die bereits in den Endzügen befindliche Entwicklung von Newsgrape zu finalisieren und offiziell loslegen zu können.
Über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter wirbt das österreichisch-deutsche Gründerduo daher seit einigen Wochen um Spenden. Benötigt werden 12.500 Dollar, um die initialen Serverkosten für den Launch im deutschsprachigen Raum und Großbritannien zu decken.
In drei Tagen läuft die von Kickstarter gesetzte Frist ab. Und die frohe Kunde lautet: Bereits jetzt ist die angestrebte Spendensumme erreicht. Fast 14.000 Dollar von 119 Unterstützern sind mittlerweile zusammengekommen.
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal mit ein Crowdfunding-Special mit: Startnext und mySherpas – Crowdfunding von Projekten; und Seedmatch – Crowdfunding von Startups.
Startnext
Startnext ist eine Crowdfunding-Plattform für Künstler und Kreative. Das Prinzip erinnert an das amerikanische Kickstarter: Wer ein kreatives Projekt realisieren möchte, stellt sich, das Projekt und den für die Realisierung benötigten Betrag vor. Die geneigten Unterstützer bekommen nicht nur das gute Gefühl, etwas Sinnvolles zu ermöglichen, sondern je nach Betrag auch ein besonderes Dankeschön vom Künstler. Startnext funktioniert nach dem Alles-oder-Nichts-Prinzip – wird im vorgesehenen Zeitraum der anvisierte Betrag nicht erreicht, geht das Geld an die jeweiligen Unterstützer wieder zurück.
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