Alle 4 Artikel zum Thema Content Discovery auf netzwertig.com:
Der soziale Micropaymentdienst Flattr erweitert sein Angebot um eine Follow-Funktion und einen Stream mit Empfehlungen der Kontakte. Damit avanciert das Startup zu einem sozialen Netzwerk rund um Onlineinhalte.
Eines muss man dem sozialen Micropaymentdienst Flattr wirklich lassen: Das Team um die Gründer Peter Sunde (mittlerweile nur noch beratend aktiv) und Linus Olsson wird trotz einer zumindest hierzulande wahrnehmbaren, abflachenden Begeisterung für den Service des Experimentierens mit neuen Features und Ideen nicht überdrüssig – im Gegenteil: In letzter Zeit scheint das Startup aus Südschweden das Innovationstempo stark anzuziehen. Das wiederum ist notwendig, will das Unternehmen sein Ziel erreichen, 2012 das gesamte Netz flatterbar zu machen.
Erst Anfang April überraschte Flattr mit einer spannenden Kooperation mit dem US-Dienst Socialvest, die es Anwendern erlaubt, beim Einkaufen in führenden Onlineshops ohne zusätzliche Kosten Guthaben anzuhäufen, das anschließend per Flattr an die Erschaffer belohnenswerter Inhalte verteilt werden kann. Nun, wenige Wochen später, präsentieren die Nordlichter eine weitere potenziell signifikante Funktionalität: ein Follower-System inklusive Social Stream.
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Innerhalb weniger Monate hat sich Quote.fm eine treue Fangemeinde aufgebaut. Das Startup aus Hamburg ist einer der Newcomer des Jahres – ohne dabei auf der allgegenwärtigen Berlin-Welle zu reiten.
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Ein deutsches Startup blieb in meinen zwei Artikeln zum abgelaufenen Digital-Jahr 2011 ungenannt – dabei handelt es sich bei Quote.fm um einen der Newcomer des Jahres.
Im September hatten wir den jungen Dienst aus Hamburg vorgestellt, bei dem Nutzer lesenswerte und bedenkenswerte Zitate und Passagen aus Onlinetexten untereinander empfehlen und auf diese Weise sowohl Erleuchtungen verspüren, als auch ihnen unbekannte Quellen entdecken sollen.
Schon vor dem Launch gelang es dem Gründertrio Marcel Wichmann, Philipp Waldhauer und Martin Wolf, innerhalb der deutschsprachigen Twitter-Gemeinde die Nachfrage nach Einladungen zur geschlossenen Beta-Phase anzukurbeln und damit einen kleinen Hype zu entfachen. Und auch drei Monate, nachdem die ersten Nutzer auf die Plattform gelassen wurden, tauchen Erwähnungen von und positive Kommentare zu Quote.fm regelmäßig auf meinem persönlichen Social-Web-Radar auf.
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Bei Quote.fm empfehlen Nutzer Zitate aus lesenswerten Onlinetexten. Einladungen zur geschlossenen Beta-Phase des Startups aus Hamburg sind heißbegehrt.
Wer in den letzten Tagen gelegentlich einen Blick auf den eigenen Twitter-Stream geworfen hat, dem wird vielleicht die frequente Nennung eines neuen Webdienstes namens Quote.fm aufgefallen sein. Einladungen zu diesem gerade in geschlossener Beta-Phase gestarteten Service aus Hamburg sind knapp, weshalb viele der Neugierigen versuchen, sich via Twitter eine zu organisieren.
Wie es den drei Quote.fm-Machern Marcel Wichmann, Philipp Waldhauer und Martin Wolf gelungen ist, schon vor dem Launch eine derartige Aufmerksamkeit für ihre Plattform zum Empfehlen von Zitaten zu generieren, ist nicht ganz klar. Dienlich war hierfür aber sicher die gute Vernetzung der Drei, die in ihren Blogs (Wichmann: UARRR.org, Wolf: visuelleGedanken.de, Waldauer: knuspermagier.de) schon seit einiger Zeit über den Quote.fm-Fortschritt berichten.
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StumbleUpon, die in San Francisco ansässige Entdeckungsmaschine für Websites, ist einer der am meisten unterschätzten Webdienste überhaupt. Doch die Zeichen bei dem einst zu eBay gehörenden Startup stehen auf Wachstum.
Gäbe es einen Titel für den am meisten unterschätzten Webdienst der vergangenen zehn Jahre, wäre
StumbleUpon einer der Anwärter und womöglich sogar der Favorit. Speziell im europäischen Raum erhält der bereits 2002 in Kanada gegründete und 2006 nach San Francisco umgesiedelte Service zum Entdecken von zu den persönlichen Vorlieben passenden Websites wenig Aufmerksamkeit.
Dabei kommt in den USA wie berichtet mittlerweile mehr als die Hälfte des von Social-Media-Plattformen zu Websites geleiteten Traffics von StumbleUpon. Der Service löst auf der anderen Seite des Atlantiks nunmehr Facebook als wichtigsten Besucherlieferanten ab – auch wenn man derartige Statistiken aufgrund einer Vielzahl von möglichen, das Ergebnis verfälschenden Faktoren mit einer gewissen Vorsicht genießen sollte.
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