Alle 6 Artikel zum Thema Color auf netzwertig.com:
Startup-Gründer berichten gerne über ihre Fortschritte und Erfolge – auch wenn es gar nicht gut läuft. Manchmal offenbaren sie sich im Nachhinein – wie Color-Gründer Bill Nguyen.
Foto: Flickr/vancouverfilmschool, CC-Lizenz
Gründer von Internet-Startups erinnern mich manchmal an Schauspieler. Ungeachtet der tatsächlichen Entwicklung ihres Projektes geben sie im Kontakt mit Außenstehenden (wie z.B. Tech-Bloggern) stets vor, dass alles nach Plan läuft und dass sämtliche wichtigen Kennzahlen nach oben zeigen.
Als Substitut für harte Fakten zu Mitgliederwachstum und Umsatz/Gewinn, die ungern kommuniziert werden, lassen sich Jungunternehmer mit gerade lancierten Webdiensten abgesehen von allgemeinen Erfolgsbekundigungen (“it’s awesome”) zumeist maximal nichtssagende Statistiken und relative Prozentwerte “entlocken”. Wobei sie natürlich selbst wissen, dass “monatliche Verdopplung der Userzahlen” oder “200 prozentige Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr” keine wirkliche Aussagekraft besitzt.
Wie es tatsächlich in der Gründer-Seele aussieht und inwieweit der Launch eines Dienstes die Erwartungen erfüllt hat, ist für externe Beobachter in der ersten Phase schwer zu erfahren.
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Im März lancierte das US-Startup Color mit viel Tamtam eine äußerst spannende mobile Foto-Applikation, die jedoch nicht den erhofften Erfolg mit sich brachte. Ein halbes Jahr später wagt der Dienst aus Kalifornien einen zweiten Anlauf – und setzt diesmal komplett auf Facebook auf.
Color, der bisher größte Anwärter auf den Titel “Startup-Flop des Jahres 2011″, versucht einen zweiten Anlauf als Foto- und Live-Video-Sharing-Applikation für Facebook.
Wir erinnern uns: Mit einer enormen Medienbewachung ging Color Ende März dieses Jahres als iPhone-App ins Netz (eine Android-App existierte nur wenige Tage), mit der man standortbasierte Fotos veröffentlichen konnte. Neben einer rekordverdächtigen Kapitalspritze von 41 Millionen Dollar vor dem Launch machte das junge Unternehmen aus Palo Alto vor allem durch seine Technologie von sich reden, die Dutzende Smartphone-Sensoren zur exakten Standortbestimmung seiner Nutzer einsetzte.
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Eeve heißt eine neue mobile Applikation für das iPhone, mit der sich am selben Ort zur gleichen Zeit stattfindende Ereignisse in kollaborativen Fotoalben festhalten lassen. Das von vier Deutschen in London gegründete Startup tritt damit teilweise in Colors Fußstapfen.
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Einer der spannendsten Startup-Launches dieses Jahres hat sich im Nachhinein auch als einer der größten Flops seit langem herausgestellt: Mit 41 Millionen Dollar Risikokapital im Rücken und beachtlicher Aufmerksamkeit durch die internationale Tech-Presse sollte die innovative mobile Foto-App Color die digitale Welt verändern – doch scheiterte an einer schlechten Umsetzung und konzeptionellen Schwächen.
Colors Grundidee aber behält (für mich zumindest) ihre Faszination: über das Smartphone in Bildern sehen, was gerade in der Umgebung passiert. Eeve, ein neues, von vier Deutschen in London gegründetes Startup, integriert dieses Prinzip in einer abgewandelten Art in seine gleichnamige iPhone-Applikation .
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Netzaffine junge Menschen, die auf ein Notebook, Tablet oder Smartphone starren – ein allgegenwärtiges Bild auf der re:publica. Doch mit welchen Social-Web-Anwendungen vertrieben sich die Digital Natives denn da während der Konferenz die Zeit?
Wenn sich wie auf der
re:publica in der vergangenen Woche 3.000 Digital Natives an einem Ort versammeln, ist dies ein idealer Gradmesser für die bei technologieaffinen Nutzern populärsten Web- und Mobile-Apps. Im Vorfeld hatten wir bereits über einige Dienste berichtet, für welche die Konferenz eine geeignete Plattform hätte darstellen können.
Welche Anwendungen wurden nun besonders eifrig genutzt sowie diskutiert, und bei welchen haben sich eventuelle Hoffnungen auf einen Durchbruch nicht eingelöst? Hier ist mein Eindruck nach drei intensiven Tagen auf der re:publica:
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In der kommenden Woche versammeln sich mehr als 2.000 Digital Natives auf der re:publica in Berlin. Die Veranstaltung wird auch ein Test für die kontrovers diskutierte Foto-Applikation Color.
In der kommenden Woche steigt (
neben dem Mini Seedcamp Berlin) im Berliner FriedrichstadtPalast die jährliche
re:publica-Konferenz rund um Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft. Auch ich werde dabei sein, genau wie vermutlich einige von euch.
Fast wie ein kleines Kind vor dem Auspacken der Geschenke am Heiligabend freue ich mich neben dem Zusammentreffen mit Blogkollegen, Lesern und Leserinnen, Followern, Bekannten sowie Unbekannten vor allem auf eines: Die mobile Foto-Sharing-App Color endlich einmal mit einer signifikanten Zahl anderer Menschen gleichzeitig ausprobieren zu können.
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Mit viel Aufmerksamkeit sowie Verwunderung über die generöse Kapitalaustattung startete gestern die mobile Foto-Sharing-Applikation Color. In der Theorie könnte sie die (digitale) Welt verändern. Genau wie damals Google Wave.
Viele von euch dürften mittlerweile von Color gehört haben, der gestern veröffentlichten iPhone- und Android-Applikation, die vor allem durch eine rekordverdächtige Kapitalspritze von 41 Millionen Dollar noch vor dem eigentlichen Launch für Aufsehen und Verwunderung sorgte (wir hatten bereits in Linkwertig berichtet).
Lead-Investor Sequoia Capital begründet das deftige Investment in eine zum Zeitpunkt der Unterschrift nicht gelaunchte mobile Foto-Sharing-Applikation mit der Vermutung, dass es sich bei Color um eine transformative Entwicklung handeln könnte, die das im digitalen Geschäft ausgesprochen erfahrene VC-Unternehmen zuletzt bei Google gesehen habe (und 1999 auch in den damals jungen Suchmaschinenanbieter investierte). » weiterlesen