Thema: cloud

 

Alle 28 Artikel zum Thema cloud auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Gutes Timing:
Stackfield präsentiert eine verschlüsselte Kollaborationsplattform

Das Münchner Startup Stackfield hat eine Kollaborationsplattform für Geschäftskunden und Privatanwender entwickelt, bei der Daten clientseitig verschlüsselt werden. Weder die Macher noch Dritte sind in der Lage, auf Informationen und Konversationen zuzugreifen.

Startups, die in diesen Tagen einen Cloudservice debütieren, dessen Alleinstellungsmerkmal besonders hohe Sicherheitsstandards sind, könnten keinen besseren Zeitpunkt gewählt haben: Die Aufregung über das US-Überwachungsprogramm PRISM hält an, und nach der Resonanz auf diesen Beitrag zu urteilen bin ich nicht der einzige, der sich momentan Gedanken über die Nachhaltigkeit des Auslagerns von Daten und Prozessen auf Serverfarmen am anderen Ende der Welt macht.

Aufmerksamkeit dürfte dem jungen Münchner Kollaborations- und Kommunikationsdienst Stackfield daher gewiss sein. Das bisher in geschlossener Beta-Phase mit einem kleinen Kreis von Geschäftskunden betriebene Angebot wird am 1. Juli seine Tore für die Allgemeinheit öffnen und dann auch Privatnutzer auf seiner Plattform willkommen heißen, sofern sich diese vorab in die Einladungsliste auf stackfield.com eingetragen haben.  » weiterlesen

PRISM:
…und plötzlich erscheint die Cloud wie eine dumme Idee

Lange war sich die Netzwirtschaft einig: Daten und Rechenprozesse sind in der Cloud am besten aufgehoben. Doch im Lichte der US-Internetüberwachung erscheint das Konzept plötzlich wie eine ziemlich dumme Idee.

CloudSeit Jahren propagieren nahezu alle Akteure der Netzwirtschaft unisono die Cloud. Ein immer größerer Teil von Rechenprozessen und gespeicherten Daten von Anwendern und Firmen landet in eben dieser – in großen virtualisierten Server-Clustern in einem Rechenzentrum um die Ecke oder am andere Ende der Welt. Zu offensichtlich scheinen die Vorteile: Durch die kollektive Verwendung von Rechenressourcen sowie die Auslagerung von Daten sinken für User, Dienstebetreiber, Firmen sowie Organisationen die Kosten ihrer Nutzung und Prozessierung, gleichzeitig steigt der Komfort. Was in der Cloud liegt, kann von beliebigen Geräten aus abgerufen und auf vielfältige Weise weiterverwendet werden. Hinzu kommen viele individuelle Synergieeffekte und Innovationspotenziale.

Dass das Outsourcing von Rechenprozessen und Datenspeicherung nicht ohne Risiken ist, weiß jeder. Doch die Nutzerzahlen von cloudbasierten Onlineservices (wozu ich auch auf zentralen Servern basierende soziale Netzwerke zähle), die Popularität von Clouddienstleistern à la Amazon Web Services, Microsoft Azure, Google App Engine und Rackspace sowie die Vielzahl der Großkonzerne, die ihre Kommunikations- und Produktivitätsstruktur teilweise oder ganz aus ihrer Kontrolle gegeben haben (Google Apps, Microsoft Office 365), sprechen eine eindeutige Sprache: Für viele überwiegen die Vorzüge der Cloud ihre eventuelle Nachteile. » weiterlesen

Hojoki im Praxistest:
Gut, aber es geht noch besser

Jüngst präsentierte das Chemnitzer Startup Hojoki eine von Grundauf überarbeitete Fassung seines noch jungen Kollaborationsdienstes und Cloudaggregators. Für ein internes Projekt testeten wir den Service in den vergangenen Wochen.

Ende November verpasste sich der Chemnitzer Produktivitätsdienst und Cloudaggregator Hojoki eine komplett neue Oberfläche. Diese gefiel mir aufgrund ihrer Reduktion auf das Wesentliche, worin sie sich von vielen gängigen Projektmanagementtools unterscheidet. Kurz nach dem Relaunch schlug ich für ein internes netzwertig.com-Projekt vor, den momentan ausschließlich kostenlos angebotenen Service einmal im Redaktionsalltag zu testen. Da unser Unterfangen die Arbeit mit bei Google Drive abgelegten Dokumenten beinhaltete, versuchten wir es anfänglich mit dem Einsatz von Google+ zur gemeinsamen Kollaboration – seit kurzem lassen sich Drive-Dokumente direkt mit Kreisen bei Google+ teilen. Doch schnell wurde deutlich, dass wir eine stärker auf die gemeinsame Arbeit im Team ausgerichtete, von der Geräuschkulisse des Social Web abgekoppelte Lösung benötigten. » weiterlesen

Siebenstellige Kapitalspritze und neue Benutzeroberfläche:
Hojoki verspricht hohe Produktivität
in der Cloud

Eine Finanzierung in siebenstelliger Höhe und eine komplett überarbeitete Benutzeroberfläche sollen dem Chemnitzer Startup Hojoki dabei helfen, sich zu einer Art HootSuite für Produktivität in der Cloud zu entwickeln.

Vor knapp einem Jahr öffnete das Chemnitzer Startup Hojoki die Tore zu seinem Aggregator und Kollaborationsdienst für persönliche Konten bei Clouddiensten. “Make all your cloud apps work as one”, so das Motto zum Debüt im Dezember 2011. 25 einschlägig bekannte Cloud- und Produktivitätsanwendungen, von Dropbox und Google Drive über Basecamp und Github bis zu Skydrive und Yammer, lassen sich mittlerweile über Hojoki zentralisieren, als einheitlicher oder gefilterter Stream darstellen und für die effiziente Arbeit alleine oder im Team nutzen. Einen Statusbericht zu dem von Martin Böhringer, Lutz Gerlach, Danilo Härtzer und Thilo Schmalfuß gegründeten Dienst publizierten wir im April, als Hojoki gerade die Marke von 20.000 Nutzern durchbrach und eine mobile Version lancierte. Während ein anderer Vertreter der “neuen deutschen Produktivitätswelle”, Wunderkit, nach anfänglicher Euphorie nicht mehr weiterentwickelt wird, geht es für die Sachsen in nicht eiligen, aber zielstrebigen Schritten nach vorne. Heute verkündet das Unternehmen diverse Neuigkeiten. » weiterlesen

Verbraucherrechte im Cloud-Zeitalter:
Amazon-Vorfall offenbart Missstände

Amazon hat aufgrund eines angeblichen Verstoßes gegen die Geschäftsbedingungen das Konto einer Nutzerin gesperrt und die Inhalte ihres Kindle-Readers aus der Ferne gelöscht. Der Vorfall zeigt, wie bisher selbstverständliche Verbraucherrechte im Cloudzeitalter unter Druck geraten.

Siehe Update am Artikel-Ende

Die Auslagerung von IT-Prozessen und lokalem Speicher in die Cloud hat viele Vorteile, aber auch Schattenseiten. An eine davon erinnert momentan Amazon mit einem besorgniserregenden Vorfall: Der Internetriese hat das Kindle-Konto einer norwegischen Nutzerin gesperrt sowie ihren E-Reader und alle getätigten E-Book-Einkäufe aus der Ferne gelöscht. Aus einer Mailkonversation mit dem Amazon Support, die hier dokumentiert ist, geht hervor, dass eine nicht näher definierte Verknüpfung ihres Accounts mit einem älteren, von Amazon sanktionierten Konto der Grund für diese harsche Maßnahme des Unternehmens aus Seattle sei. Trotz mehrmaligem Nachfragens weigert sich der Amazon-Vertreter aber, auf nähere Details einzugehen, und macht unmissverständlich deutlich, dass eine Wiedereröffnung des Kontos nicht machbar sei.

Nun darf man angesichts der sich gerade im Netz entwickelnden Empörungswelle über das dreiste und kundenunfreundliche Verhalten des Onlinekaufhauses getrost abwarten, ob diese Aussage Bestand haben wird. Immerhin führt der Vorfall vielen potenziellen Kindle-Nutzern vor Augen, was ihnen und ihren erworbenen Schmökern bei Fehlverhalten droht – selbst dann, wenn sie sich gar nicht über irgendein Fehlverhalten im Klaren sind.

Auch wenn Amazon hier mit seiner Reaktion weit über das Ziel hinausgeschossen ist und das Ereignis vermutlich hoffentlich zum Anlass nehmen wird, seine eigenen Richtlinien im Umgang mit Problemfällen zu verbessern und kundenfreundlicher zu gestalten, so wird sich an der grundsätzlichen Prämisse der Nutzung von gewerblichen Cloudangeboten nichts ändern: Sie besitzen die volle Kontrolle über die Konten der Konsumenten und damit auch über deren Daten und Inhalte. Sind die Unternehmen der Meinung, ein Kunde habe gegen ihre Geschäftsbedingungen verstoßen, werden sie auch in Zukunft nicht zögern, Sanktionen zu verhängen.

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Logins in der Cloud:
Unser Experiment mit Onelogin

Mit Onelogin haben wir bei Blogwerk ein Single Sign On-System, mit dem wir Passwörter und Logins für alle Mitarbeiter verwalten können. Die Einführung und Nutzung eines solchen Tools ist aber nicht ganz trivial.

Wie die meisten wissen, arbeiten wir sehr eng mit diesem «Internet» zusammen. Da liegt es nahe, dass jeder für seine Arbeit den einen oder anderen Webdienst nutzt oder nutzen muss. Über die Jahre haben sich so rund achtzig Dienste und mehrere hundert Logins angesammelt. Je nach Beschaffenheit des Logins (Wichtigkeit, Typ) kamen verschiedene Passwörter zum Einsatz, die aus Sicherheitsgründen regelmässig geändert werden müssen. Und genau das machte uns immer mehr Probleme.

Je mehr Logins wir hatten, desto öfter hat man mal bei einem Account das Passwort oder sogar den Benutzernamen vergessen. Meist hilft auch der interne Chat nur bedingt und im Google Doc, welches zum letzten Mal vor drei Monaten bearbeitet wurde, ist der Account auch nicht eingetragen. Wenn wir alle unsere Passwörter ändern wollten, ging die Hälfte vergessen, mehrmals. Das Chaos war perfekt – Eine neue Lösung musste her.

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Chromebook im Alltag:
Wie gut funktioniert das Leben in der Cloud? Ein Bericht

Gerade haben Samsung und Google ein neues “Chromebook” vorgestellt, also einen Laptop mit Googles Chrome OS. Das Betriebssystem setzt ganz aufs Internet und praktisch alles befindet sich in der Cloud. Aber wie bewährt sich das im Alltag?

Seit der ersten Ankündigung der Chromebooks am 7. Juli 2009 stand für mich fest: So ein Ding muss ich haben. Doch halt – geht das überhaupt? Nein. Denn “damals” war man noch an die Leine gekettet. Ich arbeitete lokal und hatte alle meine Daten auf der lokalen Festplatte, das Backup auf einer externen. Die Installation aller Programme nach einem Rechner-Crash dauerte unter Windows oft Tage, unter Linux mehrere Stunden.

Das ist inzwischen Vergangenheit. Ich habe alle meine Daten in die Cloud verlagert, mein Workflow ist auf die Cloud optimiert, ich arbeite in der Cloud, ich lebe sogar dort. Dank des Chromebooks.

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Linkwertig:
Web Intents, Smart, Spießer, Cloud

Web Intents
Google promotet im W3C das Konzept von Web Intents und das Notizblog erklärt, worum es dabei geht.

Dank Web Intents brauchen Service-Anbieter fortan nur noch ihre Dienste beim Browser registrieren und Seitenbetreiber können einen Platz auf ihrer Seite anbieten, an dem diese Aktionen ausgeführt werden sollen… so zu sagen eine Art “Universal Button”.

» Web Intents – Die Lösung für das NASCAR-Problem?

 

Motorola
Die Übernahme von Motorola von Google ist jetzt abgeschlossen und von den verschiedenen Kartellbehörden abgesegnet.

» We’ve acquired Motorola Mobility

 

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Linkwertig:
Smazaar, Twitter, Cloud, Code

Smazaar
Mit Stuffle haben wir am Freitag einen Flohmarkt in der Hosentasche vorgestellt. Smazaar bringt die Idee zu Android.

» Knipsen, hochladen, verkaufen

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Twitter
Twitter macht den Memetrackern Konkurrenz und verschickt fortan – wenn man will – eine personalisierte wöchentliche Zusammenfassung der wichtigsten Tweets.

» The best of Twitter in your inbox

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Plattformübergreifende Synchronisation:
fruux will den grenzenlosen Datenabgleich

fruux aus Münster bietet Anwendern die Möglichkeit, über Plattformgrenzen hinweg auf Kontakte, Aufgaben und Kalenderdaten zuzugreifen und diese von verschiedenen Geräten aus aktuell zu halten.

Je stärker die führenden IT- und Internetunternehmen auf die gesamte Wertschöpfungskette abdeckende, Hardware und Software umfassende Ökosysteme setzen, desto bequemer wird die Zugriff und Abgleich persönlicher Daten von unterschiedlichen Geräten aus – solange es zum System des jeweiligen Plattformanbieters gehört. Dem Vorteil des hohen Bequemlichkeits- und Automatisierungsgrades gegenüber steht der Nachteil des wachsenden Lock-In-Effekts. Besonders ausgeprägt ist dieser bei Apple: Wer iPhone, iPad und MacBook besitzt und zudem Daten und Inhalte mit iCloud synchronisiert, wird sich mit Lösungen schwer tun, die nicht eng ins Apple-Universum integriert sind.

Dominik Tobschall möchte dem zu beobachtenden Trend einer fehlenden Cross-Plattform-Fähigkeit von Cloudlösungen etwas entgegensetzen. 2007 startete er mit fruux ein Studenten-Projekt, das Kontakte und Kalendereinträge zwischen verschiedenen Mac-Rechnern synchronisierte. 2010 gründete Tobschall die fruux GmbH und machte sich im vergangenen Jahr an die Entwicklung einer plattformübergreifenden Lösung für den Abgleich von Kontakten, Kalenderdaten und Aufgaben. Vor einer Woche lüftet er den Vorhang des neuen fruux. Gleichzeitig gab das Startup ein Seed-Investment durch den High-Tech Gründerfonds und netSTART Venture bekannt.

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