Thema: cloud

 

Alle 34 Artikel zum Thema cloud auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Exklusiv:
Dropbox kauft deutsch-amerikanisches Foto-Startup Loom

Das von drei Deutschen in San Francisco gegründete Startup Loom veröffentlichte im vergangenen Jahr eine Art Dropbox für Fotos. Jetzt hat Dropbox ihr Unternehmen gekauft – um darauf aufbauend die in der vergangenen Woche vorgestellte App Carousel weiterzuentwickeln.

LoomSummary in English at the end of the article.

Als Dropbox in der vergangenen Woche die Foto- und Video-Galerie-App Carousel veröffentlichte, wird manchen die funktionelle und visuelle Parallele zu einem existierenden Dienst namens Loom aufgefallen sein. Die Ähnlichkeit ist kein Zufall: Der Cloudspezialist aus San Francisco hat das deutsch-amerikanische Startup Loom vor zwei Monaten heimlich übernommen.

Im Sommer vergangenen Jahres, als die drei deutschen Loom-Gründer Jan Senderek, Philipp Wein und Daniel Wagner mit ihrer Anwendung für den cloudbasierten Abgleich von Fotos zwischen iOS- und Mac-Geräten ins Netz gingen, war ihr Dienst laut Mitgründer und CEO Senderek die einzige Lösung überhaupt, die Synchronisation und Galerie-Funktion vereinte. Schnell erkannte das Trio, dass es mit Loom ein Produkt entwickelt hatte, das auf eine erhebliche Nachfrage stieß. Nicht nur das Nutzerfeedback zeigte dies, sondern auch das sofort vorhandene Interesse von Investoren. Schon mit zwei anderen vorherigen Startups, Eeve und Popset, hatten sich die Loom-Macher dem Thema Smartphone-Fotos gewidmet, dabei jedoch nicht den erhofften Erfolg erzielt. » weiterlesen

Multi-App-Strategie und neue Tätigkeitsfelder:
Dropbox erfindet sich neu, um nicht überflüssig zu werden

Unter dem Motto “A home for life” will Dropbox künftig verschiedene Dienste und Apps anbieten, die alle das digitale Leben und Arbeiten in der Cloud verbessern und vereinfachen. Mit diesem Schritt versucht das Unternehmen, sich rechtzeitig von der dateizentrischen Positionierung zu verabschieden.

DropboxMit einer Bewertung von zehn Milliarden Dollar gehört der Cloudspeicher-Pionier Dropbox schon längst zu den ganz Großen im Internetgeschäft, erst recht wenn man unabhängig agierende Startups betrachtet. In dieser Woche hat das Unternehmen aus San Francisco ganz offiziell klar gemacht, mit wem es sich künftig messen wird: Mit allen führenden Webkonzernen. Sowohl in Sachen Dimensionen als auch beim Produktportfolio.

275 Millionen Menschen besitzen mittlerweile ein Konto bei Dropbox, 700 Mitarbeiter sind bei dem Startup beschäftigt. Doch längst arbeiten diese nicht mehr alle an der gleichen Anwendung. Bei einer Presseveranstaltung am Mittwochabend präsentierte Firmenchef Drew Houston die künftige Dropbox-Strategie: Wie Facebook wählen die Kalifornier für die Zukunft eine Multi-App-Strategie, bei der verschiedene eigenständige Services wie Satelliten um das zentrale Dropbox-Konto der Anwender kreisen. » weiterlesen

Linkwertig:
Datenspeicherung, Cloud, Amazon, Lieferando

Überwachung
In den USA scheint es zumindest ein paar kosmetische Verbesserungen bei der Datenspeicherung zu kommen.

Ein wichtiger Unterschied soll sein, dass die Telekomunternehmen die Daten für die NSA nicht länger als 18 Monate vorhalten müssen

» Obama plant Vorratsdatenspeicherung nach deutschem Muster

 

Cloud
Google macht die eigenen Cloud-Projekte signifikant billiger:

» Google Announces Massive Price Drops For Its Cloud Computing Services

 

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Hojoki-Ableger:
CatchApp liefert Überblick über Cloudaktivitäten von Teams

Einige Nutzer des Cloudaggregators und Kollaborationsdienstes Hojoki haben den Service anders verwendet, als von den Gründern ursprünglich geplant. Sie reagieren mit dem Launch eines Spin-offs namens CatchApp.

CatchAppManche Startup-Gründer werden folgendes Szenario schon erlebt haben: Sie veröffentlichen ihren Dienst oder ihr Produkt und stoßen damit auch auf Interesse. Im Laufe der Zeit zeigt sich aber, dass ein Teil der Nutzer überraschend nur eine ganz spezifische Komponente oder Funktion verwendet. Mit Blick auf dieses Anwendungsmuster wirkt das Gesamtprodukt für diese User dann unnötig aufgebläht und komplex. Das junge Unternehmen erkennt, dass eine Auslagerung und Lancierung als separater Service sinnvoll ist, um das volle Potenzial dieser im Vorfeld nicht erwarteten Nachfrage nach einem spezifischen Feature zu bedienen. Und plötzlich betreibt es nebenbei eine völlig andere Art Angebot, als ursprünglich im Businessplan definiert. Genau eine solche Erfahrung machte gerade der Chemnitzer Produktivitätsdienst und Cloudaggregator Hojoki. » weiterlesen

Trend-Thema Verschlüsselung:
Wie es Boxcryptor seit den Snowden-Enthüllungen erging

Auch wenn vielen Bürger das Interesse fehlt, sich intensiv mit dem Überwachungsskandal zu befassen – Verschlüsselungssoftware steht stärker im Rampenlicht als je zuvor. Die Gründer von Boxcryptor berichten, welche Folgen dies hat.

Auch wenn die Meldungen zur Überwachung des Internets durch Geheimdienste die Bevölkerung augenscheinlich relativ kalt zu lassen scheinen, ist seit dem Beginn der Snowden-Enthüllungen ein massiver Anstieg der Medienerwähnungen von Onlinediensten und Softwareprodukten zu beobachten, die Usern bei der Absicherung und Verschlüsselung ihrer Internetnutzung helfen. Selbst wenn die Ereignisse für Bürger, Gesellschaft und Demokratie unerfreulich sind, so scheint es auch Nutznießer des Skandals zu geben. Wie etwa Boxcryptor, das Augsburger Startup, dessen Software Anwendern dabei hilft, ihre bei einschlägigen Cloud-Storage-Anbietern abgelegten Dateien zu verschlüsseln. Im Gespräch mit den Gründern und Geschäftsführern Andrea Pfundmeier und Robert Freudenreich wird jedoch deutlich: Für die Bayern haben die Snowden-Leaks nicht nur positive Folgen. » weiterlesen

Server-Startup aus Hamburg:
Protonet verspricht eine Cloud ohne ihre Nebenwirkungen

Schon im Vorfeld des offiziellen Debüts sorgte das aus Hamburg stammende Server-Startup Protonet für viel Beachtung. Mit frischem Kapital beginnt jetzt die offizielle Auslieferung der Variante für gewerbliche Kunden. Auch eine Version für Privatanwender steht auf der Roadmap.

Für manche Startups könnte das Timing einfach nicht besser sein. So auch für das aus Hamburg stammende Jungunternehmen Protonet. Denn was die Elbstädter gerade in Angriff nehmen, beantwortet womöglich vielen IT-Verantwortlichen mit begrenzten Ressourcen die Frage, welche Alternative es für sie zu klassischen Cloudlösungen gibt. Denn die “Public Cloud” bereitet derzeit aufgrund der Überwachungsdebatte manch einem Unternehmer Kopfschmerzen.

Die Protonet-Gründer Ali Jelveh und Christopher Blum haben in den vergangenen vier Jahren zusammen mit einem kleinen Team den “einfachsten Server der Welt” entwickelt. In dieser Woche begann offiziell die Auslieferung des stilvollen minimalistischen Kastens mit der ebenfalls in Eigenregie geschaffenen Server-Software. Die Protonet-Box richtet sich an alle Unternehmen, die keine Zeit mit der umständlichen und komplizierten Administration ihres IT-Systems verbringen wollen oder können, die aber den Nachteilen der Cloud aus dem Weg gehen möchten. » weiterlesen

Gutes Timing:
Stackfield präsentiert eine verschlüsselte Kollaborationsplattform

Das Münchner Startup Stackfield hat eine Kollaborationsplattform für Geschäftskunden und Privatanwender entwickelt, bei der Daten clientseitig verschlüsselt werden. Weder die Macher noch Dritte sind in der Lage, auf Informationen und Konversationen zuzugreifen.

Startups, die in diesen Tagen einen Cloudservice debütieren, dessen Alleinstellungsmerkmal besonders hohe Sicherheitsstandards sind, könnten keinen besseren Zeitpunkt gewählt haben: Die Aufregung über das US-Überwachungsprogramm PRISM hält an, und nach der Resonanz auf diesen Beitrag zu urteilen bin ich nicht der einzige, der sich momentan Gedanken über die Nachhaltigkeit des Auslagerns von Daten und Prozessen auf Serverfarmen am anderen Ende der Welt macht.

Aufmerksamkeit dürfte dem jungen Münchner Kollaborations- und Kommunikationsdienst Stackfield daher gewiss sein. Das bisher in geschlossener Beta-Phase mit einem kleinen Kreis von Geschäftskunden betriebene Angebot wird am 1. Juli seine Tore für die Allgemeinheit öffnen und dann auch Privatnutzer auf seiner Plattform willkommen heißen, sofern sich diese vorab in die Einladungsliste auf stackfield.com eingetragen haben.  » weiterlesen

PRISM:
…und plötzlich erscheint die Cloud wie eine dumme Idee

Lange war sich die Netzwirtschaft einig: Daten und Rechenprozesse sind in der Cloud am besten aufgehoben. Doch im Lichte der US-Internetüberwachung erscheint das Konzept plötzlich wie eine ziemlich dumme Idee.

CloudSeit Jahren propagieren nahezu alle Akteure der Netzwirtschaft unisono die Cloud. Ein immer größerer Teil von Rechenprozessen und gespeicherten Daten von Anwendern und Firmen landet in eben dieser – in großen virtualisierten Server-Clustern in einem Rechenzentrum um die Ecke oder am andere Ende der Welt. Zu offensichtlich scheinen die Vorteile: Durch die kollektive Verwendung von Rechenressourcen sowie die Auslagerung von Daten sinken für User, Dienstebetreiber, Firmen sowie Organisationen die Kosten ihrer Nutzung und Prozessierung, gleichzeitig steigt der Komfort. Was in der Cloud liegt, kann von beliebigen Geräten aus abgerufen und auf vielfältige Weise weiterverwendet werden. Hinzu kommen viele individuelle Synergieeffekte und Innovationspotenziale.

Dass das Outsourcing von Rechenprozessen und Datenspeicherung nicht ohne Risiken ist, weiß jeder. Doch die Nutzerzahlen von cloudbasierten Onlineservices (wozu ich auch auf zentralen Servern basierende soziale Netzwerke zähle), die Popularität von Clouddienstleistern à la Amazon Web Services, Microsoft Azure, Google App Engine und Rackspace sowie die Vielzahl der Großkonzerne, die ihre Kommunikations- und Produktivitätsstruktur teilweise oder ganz aus ihrer Kontrolle gegeben haben (Google Apps, Microsoft Office 365), sprechen eine eindeutige Sprache: Für viele überwiegen die Vorzüge der Cloud ihre eventuelle Nachteile. » weiterlesen

Hojoki im Praxistest:
Gut, aber es geht noch besser

Jüngst präsentierte das Chemnitzer Startup Hojoki eine von Grundauf überarbeitete Fassung seines noch jungen Kollaborationsdienstes und Cloudaggregators. Für ein internes Projekt testeten wir den Service in den vergangenen Wochen.

Ende November verpasste sich der Chemnitzer Produktivitätsdienst und Cloudaggregator Hojoki eine komplett neue Oberfläche. Diese gefiel mir aufgrund ihrer Reduktion auf das Wesentliche, worin sie sich von vielen gängigen Projektmanagementtools unterscheidet. Kurz nach dem Relaunch schlug ich für ein internes netzwertig.com-Projekt vor, den momentan ausschließlich kostenlos angebotenen Service einmal im Redaktionsalltag zu testen. Da unser Unterfangen die Arbeit mit bei Google Drive abgelegten Dokumenten beinhaltete, versuchten wir es anfänglich mit dem Einsatz von Google+ zur gemeinsamen Kollaboration – seit kurzem lassen sich Drive-Dokumente direkt mit Kreisen bei Google+ teilen. Doch schnell wurde deutlich, dass wir eine stärker auf die gemeinsame Arbeit im Team ausgerichtete, von der Geräuschkulisse des Social Web abgekoppelte Lösung benötigten. » weiterlesen

Siebenstellige Kapitalspritze und neue Benutzeroberfläche:
Hojoki verspricht hohe Produktivität
in der Cloud

Eine Finanzierung in siebenstelliger Höhe und eine komplett überarbeitete Benutzeroberfläche sollen dem Chemnitzer Startup Hojoki dabei helfen, sich zu einer Art HootSuite für Produktivität in der Cloud zu entwickeln.

Vor knapp einem Jahr öffnete das Chemnitzer Startup Hojoki die Tore zu seinem Aggregator und Kollaborationsdienst für persönliche Konten bei Clouddiensten. “Make all your cloud apps work as one”, so das Motto zum Debüt im Dezember 2011. 25 einschlägig bekannte Cloud- und Produktivitätsanwendungen, von Dropbox und Google Drive über Basecamp und Github bis zu Skydrive und Yammer, lassen sich mittlerweile über Hojoki zentralisieren, als einheitlicher oder gefilterter Stream darstellen und für die effiziente Arbeit alleine oder im Team nutzen. Einen Statusbericht zu dem von Martin Böhringer, Lutz Gerlach, Danilo Härtzer und Thilo Schmalfuß gegründeten Dienst publizierten wir im April, als Hojoki gerade die Marke von 20.000 Nutzern durchbrach und eine mobile Version lancierte. Während ein anderer Vertreter der “neuen deutschen Produktivitätswelle”, Wunderkit, nach anfänglicher Euphorie nicht mehr weiterentwickelt wird, geht es für die Sachsen in nicht eiligen, aber zielstrebigen Schritten nach vorne. Heute verkündet das Unternehmen diverse Neuigkeiten. » weiterlesen