Thema: Clemens Riedl

 

Alle 2 Artikel zum Thema Clemens Riedl auf netzwertig.com:

VZ-Chef Clemens Riedl zum Relaunch:
“Jeder unserer Nutzer
ist auch bei Facebook”

Am Mittwoch schickt die VZ-Gruppe ihre überarbeiteten Social Networks in einer Testversion ins Rennen. Die Unterteilung in drei separate Plattformen sowie das VZ-Branding bleiben bestehen.

In der vergangenen Woche hatten wir es angekündigt: Der Relaunch der VZ-Netzwerke, der den anhaltenden Niedergang von studiVZ, meinVZ und schülerVZ stoppen soll, stand unmittelbar bevor. Heute Morgen ist es soweit: Im Laufe des morgigen Tages wird das Berliner Unternehmen die Testversion seiner überarbeiteten Plattform freischalten. Gestern gaben mir VZ-Chef Clemens Riedl und zwei Mitglieder des Produktteams via Skype einen Einblick in die neue VZ-Version.

Das vielleicht Wichtigste vorweg: Wider Erwarten haben sich die Hauptstädter entschieden, weiterhin auf drei separate Netzwerke zu setzen. Auch Branding und Corporate Design bleiben größtenteils erhalten. studiVZ und schülerVZ behalten ihre Namen, aus meinVZ wird freundeVZ (ein Namensvorschlag, über den bereits vor dem Launch von meinVZ Anfang 2008 spekuliert wurde).

» weiterlesen

Deutsches Datenschutz-Dilemma:
Startups und der globale Wettbewerb

VZ-Chef Clemens Riedl kritisiert, dass Internetfirmen aus Deutschland und Europa durch strenge Datenschutzgesetze ein Wettbewerbersnachteil gegenüber den US-Anbietern entsteht. Sein Lösungsvorschlag presst internationale Startups in das Korsett des deutschen Regelwahns.

Die strengen deutschen Datenschutzgesetze sind, was das Entwicklungs- und Innovationspotenzial von Social-Web-Diensten betrifft, ein Wettbewerbsvorteil für aus dem Ausland stammende Anbieter. Diese Problematik haben wir bereits mehrfach beleuchtet, unter anderem in diesem Beitrag vom März dieses Jahres.

Einer der größten Verfechter dieser These ist studiVZ-CEO Clemens Riedl, den wir auch in unserem damaligen Artikel zitierten. Während das Hinterherhinken der VZ-Gruppe im Vergleich zu Facebook bei weitem nicht nur auf die bremsende Wirkung des hiesigen Datenschutzes zurückzuführen ist, besteht kein Zweifel daran, dass Facebooks Wachstum zum Teil durch Praktiken verstärkt wurde, deren Anwendung deutschen Netzwerken gesetzlich untersagt ist. Ein Beispiel hierfür ist das Speichern der E-Mail-Adressen von Nicht-Mitgliedern, um im Falle einer Neuregistrierung sofort Freundesvorschläge unterbreiten zu können.

» weiterlesen