Alle 2 Artikel zum Thema Christian Science Monitor auf netzwertig.com:
Die letzte Ausgabe des täglichen gedruckten Christian Science Monitor erscheint heute in den USA – fortan setzt der Verlag auf eine wöchentliches Magazin und das Internet.
Die Abonnenten müssen länger auf ihren
Christian Science Monitor im Briefkasten warten: Künftig wird nur noch einmal pro Woche gedruckt, nicht mehr täglich. Die traditionsreiche, für ihre liberale Berichterstattung und ihren Fokus auf Außenpolitik geschätzte Zeitung erfindet sich neu. Der Schritt war bereits im Oktober vergangenen Jahres
angekündigt worden. Der neue Dreiklang: Internet, wöchentliches Magazin und täglicher E-Mail-Newsletter.
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Radikaler Schritt: Eine amerikanische Zeitung setzt künftig auf das Internet und erscheint gedruckt nur noch als wöchentliches Magazin. Rettet das Experiment den Christian Science Monitor?
Die Situation: Von Montag bis Freitag erscheint die überregionale Zeitung. Seit einem Jahrhundert steht die Marke
Christian Science Monitor für liberale Berichterstattung mit besonderem Fokus auf internationale Politik – sieben Pulitzer-Preise krönen die Arbeit. Die Auflage, einstmals stolze 220.000 Exemplare, ist in den vergangenen 38 Jahren auf rund 50.000 gesunken. Mit Anzeigen macht der
Christian Science Monitor weniger als eine Millionen Dollar, rund neun Millionen Dollar werden mit Abonnements erlöst. Die Website verzeichnet rund drei Millionen Seitenaufrufe im Monat , 1,3 Millionen Dollar jährlich mit Anzeigen.
Das Problem: 18,9 Million Dollar Verlust im vergangenen Jahr, wie paidContent.org berichtet. Anzeigenkrise, weniger Leser, stetig steigende Kosten: Derzeit müssen in den USA viele Redaktionen mit weniger Personal auskommen, praktisch alle Verlage kürzen Stellen ein. Der Christian Science Monitor steuert mit dem herkömmlichen Modell in den Ruin.
» weiterlesen: Das Experiment