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Facebook befindet sich laut TechCrunch in Übernahmegesprächen mit WhatsApp. Dies würde automatisch Googles Interesse an dem populären Smartphone-Messenger wecken. Wahrscheinlich ist, dass Kaufinteressenten bei WhatsApp bereits Schlange stehen.
Verfolgt man die einzigartige, eigenwillige Erfolgsgeschichte von WhatsApp, konnte man damit rechnen, dass der kalifornische Smartphone-Messenger früher oder später als Übernahmeziel für die Großen der Branche attraktiv wird. Ein in der Nacht publizierter TechCrunch-Bericht darf sich nun rühmen, erstmals ein konkretes Gerücht dazu in Umlauf zu bringen: Angeblich führt das öffentlichkeitsscheue Startup aus Mountain View Gespräche mit Facebook. Details zum Stand der Verhandlungen gibt es aber noch keine.
Die TechCrunch-Autorinnen Ingrid Lunden und Alexia Tsotsis zeigen sich in ihrem Beitrag überrascht über die Möglichkeit einer Akquisition von WhatsApp durch Facebook. Das wiederum muss Europäer nicht verwundern: Lange Zeit blieb Nordamerika von der in vielen anderen Regionen dieser Welt um sich greifenden WhatsApp-Euphorie unberührt. Erst seit dem Sommer erlebt der Chatdienst auch auf der anderen Seite des Atlantiks ein exponentielles Wachstum. In 114 Ländern belegt die Anwendung momentan den ersten Platz in Apples App Store, in den USA rangiert sie auf dem zweiten Platz. Die Verwunderung von Lunden und Tsotis rührt auch daher, dass sie von veralteten Meilensteinen ausgehen: Nicht eine Milliarde Nachrichten werden täglich ausgeliefert, sondern über zehn Milliarden. Nicht sieben Millionen Mal wurde die Android-App bisher heruntergeladen, sondern über 100 Millionen Mal. Der Bericht erklärt, WhatsApp habe über 100 Millionen aktive Nutzer täglich. Zieht man sämtliche verfügbaren Statistiken in Betracht und bedenkt, dass die App bei iPhone-Nutzern beliebter ist als bei Besitzern von Android-Geräten und dass sie etwa in Deutschland in puncto Aktivität fast mit Facebook gleichzieht, erscheint diese Angabe noch konservativ. Wenn Facebook 600 Millionen aktive mobile User hat, könnte WhatsApp durchaus bei 200 bis 300 Millionen liegen.
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Der deutsch-spanische Smartphone- und Tablet-Messenger yuilop fährt schweres Geschütz auf, um Marktführer WhatsApp in Bedrängnis zu bringen: Neben kostenfreien SMS bietet der Dienst ab sofort nahezu unbegrenzte Gratis-VoIP-Telefonate auf Mobilfunk- und Festnetznummern in 110 Ländern.
Auch wenn sich lange darüber rätseln lässt, wie es dazu kommen konnte: WhatsApp ist der momentan unbestritten führende mobile Chatdienst mit schätzungsweise mehreren hundert Millionen Anwendern weltweit. Für die große Zahl an konkurrierenden Anbietern – gestern hatten wir hier einige aufgezählt – gestaltet sich dieser Markt deshalb äußerst herausfordernd. Nur aggressive Mittel sind überhaupt in der Lage, kurzfristig den von WhatsApp geschaffenen Lock-In aufzubrechen. yuilop, ein deutsch-spanischer WhatsApp-Konkurrent, fährt nun ganz schwere Artillerie auf, um den Marktführer in Bedrängnis zu bringen.
Das im November 2010 von dem Deutschen Jochen Doppelhammer in Barcelona gegründete Startup bot schon länger die Möglichkeit an, kostenfreie SMS-Nachrichten an herkömmliche Handy-Nummern zu verschicken. Auf diese Weise wurde das Henne-Ei-Problem umgangen, da die für iOS und Android verfügbare App so auch dann einen Nutzwert bot, wenn yuilop im Freundes- und Bekanntenkreis nicht ähnlich stark verbreitet war wie WhatsApp.
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Während kostenlose Messenger-Dienste die App-Charts dominieren, lanciert eine Allianz von Netzbetreibern einen kostenpflichtigen „SMS-Nachfolger“. Marktbeobachter zweifeln an den Erfolgsaussichten des Modells. Dieses bietet jedoch auch Chancen.
Die Vorstellung, zukünftig via Joyn mit jedem der eigenen Telefonkontakte über ein offenes, hardwareunabhängiges und weltweit standardisiertes System chatten und Dateien austauschen zu können, klingt verlockend. Ohne Barrieren – wie zusätzlichen Installationsaufwand oder die Unterschiede in Funktionalität und Handhabung einzelner, proprietärer Systeme – sollen vor allem technisch weniger versierte Kunden angesprochen werden. Die Anwendung wird ab der kommenden Smartphone-Generation bereits seitens der wichtigsten Hardware-Hersteller vorinstalliert sein, vergleichbar iMessage unter iOS. Für ältere Modelle sind Update-Möglichkeiten via App-Stores in Planung.
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InZair will mobiles Messaging neu erfinden und fordert mit einem geobasierten Ansatz die übermächtige Konkurrenz heraus.
Das 2010 gegründete Genfer Startup werkelt am Nachfolger der SMS. Seine Messenger-App hat inZair vergangene Woche anlässlich der LeWeb in Paris gelauncht, wo die Gründer im Wettbewerb auch unter die Finalisten kamen.
Wie möchte das Jungunternehmen die Platzhirsche WhatsApp, iMessage, Kik oder die Applikationen von Google und Facebook ausboten?
Mit zusätzlichen Features. Die ZMS haben nicht nur einen Absender und einen Empfänger, sondern auf Wunsch auch eine Versandzeit und eine Location. So lassen sie sich timen oder an einem strategischen Ort platzieren – zum Beispiel, um für jemanden eine Einkaufserinnerung zu platzieren. Daneben erlauben sie auch rich-media-Einbettung und mehrere Empfänger. Ortsbasierte Nachrichten können auch öffentlich sichtbar abgelegt werden. Damit emuliert inZair die Funktionalität von Startups wie Blockboard oder SkyChalk, die sich auf Location-basiertes Messaging spezialisiert haben. Damit lässt sich verschiedenes anstellen, von einer Flirtbörse bis zum Foursquare-mässigen Hinterlassen von Tipps.
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Die Welt sozialer Netzwerke ist ungerecht: Anbieter, die sich an die Konventionen halten, werden zu Geisterstädten, während Regelbrecher sich vor Nutzern kaum retten können. Die mobilen Apps Kik, WhatsApp und Viber verdeutlichen dies exemplarisch.
Wenn ich mit Freunden oder Bekannten per mobiler Kurznachricht kommuniziere, versuche ich, die in ihrer Zeichenlänge begrenzte und je nach Tarif auch kostenpflichtige SMS zu vermeiden und stattdessen per Smartphone-Chatdienst zu kommunizieren. Wie ich bereits in einem älteren Beitrag dargelegt habe, nutze ich hierfür den kanadischen Dienst Kik.
Doch leider hat dieser in Europa eine äußerst geringe Verbreitung. Abgesehen von einigen Kontakten, die ich selbst zum Einsatz von Kik bewegen konnte, begegnen mir selten Personen, welche die Kik-App installiert haben und somit über den kostenfreien Service für mich erreichbar sind. Einer vergleichbaren Applikation dagegen ist es gelungen, in Deutschland und anderen europäischen Ländern eine kritische Masse zu erreichen, nämlich WhatsApp.
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Für etwa 85 Millionen Dollar kauft Skype den Smartphone-Chatdienst GroupMe. Mittelfristig will der VoIP-Riese eine Milliarde Nutzer erreichen.
Mobile Chatdienste für Smartphones bleiben en vogue: Einige Tage, nachdem Facebook seine eigenständige Messenger-App für US-Nutzer veröffentlicht hat, überrascht Facebook-Kooperationspartner Skype mit einer Akquisition in diesem Sektor: Für etwa 85 Millionen Dollar übernimmt der VoIP-Dienst die Group-Messaging- und Chat-Anwendung GroupMe.
GroupMe wurde vor etwa einem Jahr in New York gegründet, beschäftigt etwa 20 Mitarbeiter und bietet mobile Apps für iOS, Android, Windows Phone 7 und BlackBerry. Ähnlich wie WhatsApp oder Kik erlaubt GroupMe Smartphone-Chats mit einzelnen Personen oder Gruppen. Anders als dort stehen bei GroupMe aber – der Name verrät es – Konversationen mit mehreren Personen im Vordergrund.
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Auf den ersten Blick mag es seltsam erscheinen, dass Facebook für seinen Nachrichten- und Chatdienst eine eigenständige Smartphone-Applikation veröffentlicht. Doch nicht nur die unterschiedlichen Nutzeranforderungen sprechen für diesen Schritt.

In der Nacht zum Mittwoch hat Facebook wie berichtet eine eigenständige iPhone- und Android-App für sein Nachrichten-System veröffentlicht. Während die Anwendung derzeit nur im US-amerikanischen App Store bzw. Android Market zu finden ist und es von Seiten Facebooks heißt, dass die Neuheit “bald” auch in den deutschsprachigen Raum kommt, stellt sich Beobachtern die Frage nach dem “Warum”.
Wieso bietet das soziale Netzwerk seinen Nutzern eine zweite mobile Applikation, die nur für einen einzigen Zweck eingesetzt werden kann und deren Funktionalität abgesehen von einigen erweiterten Einstellungsmöglichkeiten auch in Facebooks primärer Applikation enthalten ist?
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Facebook hat eine eigenständige mobile App für iOS und Android veröffentlicht, die Nutzern ausschließlich Zugriff auf das Nachrichten- und Chat-System des Social Networks gibt. Damit soll die spontane Kommunikation von unterwegs angetrieben werden.
Anfang März dieses Jahres übernahm Facebook die mobile Gruppen-Chat-Anwendung Beluga für eine nicht genannte Summe. Der von ehemaligen Google-Mitarbeitern wenige Monate zuvor veröffentlichte Service gehörte zum damaligen Zeitpunkt zu den am heißesten gehandelten neuen Diensten im Silicon Valley.
Während Beluga anders als andere Facebook-Akquisitionen auch nach dem Deal weiterlebte und noch immer als App für iPhone und Android heruntergeladen werden kann, konzentrierte sich das mit dem Dienst übernommene Team fortan auf ein neues Projekt: Eine Facebook-Chat-Anwendung für Smartphones, die losgelöst von Facebooks primärer Applikation angeboten werden sollte.
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Manche wünschen sich eine Welt ohne E-Mail. Ein alternativer Ansatz, um elektronische Post nicht zur Last werden zu lassen, ist die prinzipielle Beschränkung auf wenige Wörter oder Sätze.
Ich hatte eben einen kurzen Skype-Chat mit Kollege Thomas von imgriff.com zu seinem heute hier bereits verlinkten Beitrag über eine Welt ohne E-Mail.
Denn während Thomas den für viele wahrscheinlich noch utopisch erscheinenden Quasi-Verzicht auf E-Mail als realistische Zukunftsvision ansieht (“Unterschiedliche Instrumente für unterschiedliche Gespräche – und nicht bloß ein Instrument für alles”), gehöre ich zu der gefühlt kleinen Gruppe, die E-Mail-Kommunikation nicht als Last empfindet und sich für den Arbeitsalltag kaum ein effektiveres UND effizienteres Werkzeug vorstellen kann.
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Am morgigen Mittwoch spendiert der Frankfurter Location-Dienst Dailyplaces seiner iPhone- und Android-App ein Feature, das am selben Ort eingecheckte Personen in Echtzeit miteinander chatten lässt.
Eine Konferenz rund um digitale Themen ist eigentlich erst dann wirklich relevant, wenn Startups und Onlinedienste Produktneuheiten bewusst vor oder im Umfeld des Events lancieren. Die von morgen bis Freitag in Berlin stattfindende re:publica erfüllt dieses Kriterium locker.
So wurde gestern wie berichtet der neue Blogaggregator Newshype gestartet, der in den kommenden Tagen 500 Beta-Einladungen auf der Blogger-Konferenz verteilen will.
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