Thema: Chat

 

Alle 15 Artikel zum Thema Chat auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Smarte Chat-Anwendung:
ChatGrape will Unternehmen dazu bringen, die E-Mail abzuschaffen

Bei den meisten Unternehmen dominiert die E-Mail die interne Kommunikation – trotz zahlreicher Nachteile. Das aus Wien stammende Startup ChatGrape will das mit einer sehr einfach zu bedienenden, intelligenten Chat-Anwendung ändern.

ChatGrapeÜber Enterprise-Software zu berichten, ist aus Autorensicht üblicherweise nicht gerade das spannendste Thema – auch dann nicht, wenn sie in der Cloud abläuft. Das hat einerseits damit zu tun, dass entsprechende Services dazu dienen, interne Unternehmensprozesse zu optimieren – nichts, was Menschen emotional sonderlich berührt. Zum anderen präsentieren sich Geschäftsanwendungen oft recht dröge und übermäßig komplex. Doch all das gilt es zu vergessen, blickt man ChatGrape, eine neue cloudbasierte Kommunikationslösung aus Wien, die gerade den Startschuss für die kostenfreie Beta-Phase gegeben hat. » weiterlesen

Wettbewerb der Kommunikations-Apps:
Instagram und der vermeintliche Snapchat-Neid

Instagrams Einführung einer Funktion für Direktnachrichten führte zu regen Vergleichen mit Snapchat. Doch diese Sichtweise greift zu kurz.

Instagram DirectWas war das für eine Aufregung in der vergangenen Woche: Instagram führte den Direktversand von Fotos und Miniclips an ausgewählte Personen ein und Journalisten, Blogger und Branchenkenner überschlugen sich mit Vergleichen zur angesagten Foto-/Videosharing-App Snapchat. Bei Twitter gab es fast 100.000 Tweets, die Instagram und Snapchat nebeneinander erwähnten. Die Skizzierung der Parallele hat nur einen Makel: Die Kernfunktion von Snapchat, nämlich die sich selbst zerstörenden Schnappschüsse, übernimmt Instagram nicht. » weiterlesen

Smartphone-Messenger wird mögliches Übernahme-Objekt:
Wenn Facebook WhatsApp kaufen will, dann ist Google nicht weit

Facebook befindet sich laut TechCrunch in Übernahmegesprächen mit WhatsApp. Dies würde automatisch Googles Interesse an dem populären Smartphone-Messenger wecken. Wahrscheinlich ist, dass Kaufinteressenten bei WhatsApp bereits Schlange stehen.

Verfolgt man die einzigartige, eigenwillige Erfolgsgeschichte von WhatsApp, konnte man damit rechnen, dass der kalifornische Smartphone-Messenger früher oder später als Übernahmeziel für die Großen der Branche attraktiv wird. Ein in der Nacht publizierter TechCrunch-Bericht darf sich nun rühmen, erstmals ein konkretes Gerücht dazu in Umlauf zu bringen: Angeblich führt das öffentlichkeitsscheue Startup aus Mountain View Gespräche mit Facebook. Details zum Stand der Verhandlungen gibt es aber noch keine.

Die TechCrunch-Autorinnen Ingrid Lunden und Alexia Tsotsis zeigen sich in ihrem Beitrag überrascht über die Möglichkeit einer Akquisition von WhatsApp durch Facebook. Das wiederum muss Europäer nicht verwundern: Lange Zeit blieb Nordamerika von der in vielen anderen Regionen dieser Welt um sich greifenden WhatsApp-Euphorie unberührt. Erst seit dem Sommer erlebt der Chatdienst auch auf der anderen Seite des Atlantiks ein exponentielles Wachstum. In 114 Ländern belegt die Anwendung momentan den ersten Platz in Apples App Store, in den USA rangiert sie auf dem zweiten Platz. Die Verwunderung von Lunden und Tsotis rührt auch daher, dass sie von veralteten Meilensteinen ausgehen: Nicht eine Milliarde Nachrichten werden täglich ausgeliefert, sondern über zehn Milliarden. Nicht sieben Millionen Mal wurde die Android-App bisher heruntergeladen, sondern über 100 Millionen Mal. Der Bericht erklärt, WhatsApp habe über 100 Millionen aktive Nutzer täglich. Zieht man sämtliche verfügbaren Statistiken in Betracht und bedenkt, dass die App bei iPhone-Nutzern beliebter ist als bei Besitzern von Android-Geräten und dass sie etwa in Deutschland in puncto Aktivität fast mit Facebook gleichzieht, erscheint diese Angabe noch konservativ. Wenn Facebook 600 Millionen aktive mobile User hat, könnte WhatsApp durchaus bei 200 bis 300 Millionen liegen.

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Wettstreit der Messenger-Applikationen:
WhatsApp-Konkurrent yuilop erlaubt kostenlose SMS und Telefonate

Der deutsch-spanische Smartphone- und Tablet-Messenger yuilop fährt schweres Geschütz auf, um Marktführer WhatsApp in Bedrängnis zu bringen: Neben kostenfreien SMS bietet der Dienst ab sofort nahezu unbegrenzte Gratis-VoIP-Telefonate auf Mobilfunk- und Festnetznummern in 110 Ländern.

Auch wenn sich lange darüber rätseln lässt, wie es dazu kommen konnte: WhatsApp ist der momentan unbestritten führende mobile Chatdienst mit schätzungsweise mehreren hundert Millionen Anwendern weltweit. Für die große Zahl an konkurrierenden Anbietern – gestern hatten wir hier einige aufgezählt – gestaltet sich dieser Markt deshalb äußerst herausfordernd. Nur aggressive Mittel sind überhaupt in der Lage, kurzfristig den von WhatsApp geschaffenen Lock-In aufzubrechen. yuilop, ein deutsch-spanischer WhatsApp-Konkurrent, fährt nun ganz schwere Artillerie auf, um den Marktführer in Bedrängnis zu bringen.

Das im November 2010 von dem Deutschen Jochen Doppelhammer in Barcelona gegründete Startup bot schon länger die Möglichkeit an, kostenfreie SMS-Nachrichten an herkömmliche Handy-Nummern zu verschicken. Auf diese Weise wurde das Henne-Ei-Problem umgangen, da die für iOS und Android verfügbare App so auch dann einen Nutzwert bot, wenn yuilop im Freundes- und Bekanntenkreis nicht ähnlich stark verbreitet war wie WhatsApp.

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SMS-Nachfolger:
Warum Joyn ein Erfolgsmodell
werden kann

Während kostenlose Messenger-Dienste die App-Charts dominieren, lanciert eine Allianz von Netzbetreibern einen kostenpflichtigen „SMS-Nachfolger“. Marktbeobachter zweifeln an den Erfolgsaussichten des Modells. Dieses bietet jedoch auch Chancen.

Foto: Flickr/Jhaymesiviphotography, CC BY 2.0Die Vorstellung, zukünftig via Joyn mit jedem der eigenen Telefonkontakte über ein offenes, hardwareunabhängiges und weltweit standardisiertes System chatten und Dateien austauschen zu können, klingt verlockend. Ohne Barrieren – wie zusätzlichen Installationsaufwand oder die Unterschiede in Funktionalität und Handhabung einzelner, proprietärer Systeme – sollen vor allem technisch weniger versierte Kunden angesprochen werden. Die Anwendung wird ab der kommenden Smartphone-Generation bereits seitens der wichtigsten Hardware-Hersteller vorinstalliert sein, vergleichbar iMessage unter iOS. Für ältere Modelle sind Update-Möglichkeiten via App-Stores in Planung.

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inZair:
Schweizer Startup will SMS und WhatsApp beurlauben

InZair will mobiles Messaging neu erfinden und fordert mit einem geobasierten Ansatz die übermächtige Konkurrenz heraus.

Das 2010 gegründete Genfer Startup werkelt am Nachfolger der SMS. Seine Messenger-App hat inZair vergangene Woche anlässlich der LeWeb in Paris gelauncht, wo die Gründer im Wettbewerb auch unter die Finalisten kamen.

Wie möchte das Jungunternehmen die Platzhirsche WhatsApp, iMessage, Kik oder die Applikationen von Google und Facebook ausboten?

Mit zusätzlichen Features. Die ZMS haben nicht nur einen Absender und einen Empfänger, sondern auf Wunsch auch eine Versandzeit und eine Location. So lassen sie sich timen oder an einem strategischen Ort platzieren – zum Beispiel, um für jemanden eine Einkaufserinnerung zu platzieren. Daneben erlauben sie auch rich-media-Einbettung und mehrere Empfänger. Ortsbasierte Nachrichten können auch öffentlich sichtbar abgelegt werden. Damit emuliert inZair die Funktionalität von Startups wie Blockboard oder SkyChalk, die sich auf Location-basiertes Messaging spezialisiert haben. Damit lässt sich verschiedenes anstellen, von einer Flirtbörse bis zum Foursquare-mässigen Hinterlassen von Tipps.

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WhatsApp, Kik und Viber:
Datenschutz als
Bremsklotz der Vernetzung

Die Welt sozialer Netzwerke ist ungerecht: Anbieter, die sich an die Konventionen halten, werden zu Geisterstädten, während Regelbrecher sich vor Nutzern kaum retten können. Die mobilen Apps Kik, WhatsApp und Viber verdeutlichen dies exemplarisch.

Wenn ich mit Freunden oder Bekannten per mobiler Kurznachricht kommuniziere, versuche ich, die in ihrer Zeichenlänge begrenzte und je nach Tarif auch kostenpflichtige SMS zu vermeiden und stattdessen per Smartphone-Chatdienst zu kommunizieren. Wie ich bereits in einem älteren Beitrag dargelegt habe, nutze ich hierfür den kanadischen Dienst Kik.

Doch leider hat dieser in Europa eine äußerst geringe Verbreitung. Abgesehen von einigen Kontakten, die ich selbst zum Einsatz von Kik bewegen konnte, begegnen mir selten Personen, welche die Kik-App installiert haben und somit über den kostenfreien Service für mich erreichbar sind. Einer vergleichbaren Applikation dagegen ist es gelungen, in Deutschland und anderen europäischen Ländern eine kritische Masse zu erreichen, nämlich WhatsApp.

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Auf dem Weg zu einer Milliarde Nutzern:
Skype kauft GroupMe

Für etwa 85 Millionen Dollar kauft Skype den Smartphone-Chatdienst GroupMe. Mittelfristig will der VoIP-Riese eine Milliarde Nutzer erreichen.

Mobile Chatdienste für Smartphones bleiben en vogue: Einige Tage, nachdem Facebook seine eigenständige Messenger-App für US-Nutzer veröffentlicht hat, überrascht Facebook-Kooperationspartner Skype mit einer Akquisition in diesem Sektor: Für etwa 85 Millionen Dollar übernimmt der VoIP-Dienst die Group-Messaging- und Chat-Anwendung GroupMe.

GroupMe wurde vor etwa einem Jahr in New York gegründet, beschäftigt etwa 20 Mitarbeiter und bietet mobile Apps für iOS, Android, Windows Phone 7 und BlackBerry. Ähnlich wie WhatsApp oder Kik erlaubt GroupMe Smartphone-Chats mit einzelnen Personen oder Gruppen. Anders als dort stehen bei GroupMe aber – der Name verrät es – Konversationen mit mehreren Personen im Vordergrund.

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Facebook Messenger:
Ein sinnvolles Experiment

Auf den ersten Blick mag es seltsam erscheinen, dass Facebook für seinen Nachrichten- und Chatdienst eine eigenständige Smartphone-Applikation veröffentlicht. Doch nicht nur die unterschiedlichen Nutzeranforderungen sprechen für diesen Schritt.

Foto: Flickr/Denis Dervisevic; CC-Lizenz

In der Nacht zum Mittwoch hat Facebook wie berichtet eine eigenständige iPhone- und Android-App für sein Nachrichten-System veröffentlicht. Während die Anwendung derzeit nur im US-amerikanischen App Store bzw. Android Market zu finden ist und es von Seiten Facebooks heißt, dass die Neuheit “bald” auch in den deutschsprachigen Raum kommt, stellt sich Beobachtern die Frage nach dem “Warum”.

Wieso bietet das soziale Netzwerk seinen Nutzern eine zweite mobile Applikation, die nur für einen einzigen Zweck eingesetzt werden kann und deren Funktionalität abgesehen von einigen erweiterten Einstellungsmöglichkeiten auch in Facebooks primärer Applikation enthalten ist?

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Messenger:
Facebook veröffentlicht
mobile Chat-App

Facebook hat eine eigenständige mobile App für iOS und Android veröffentlicht, die Nutzern ausschließlich Zugriff auf das Nachrichten- und Chat-System des Social Networks gibt. Damit soll die spontane Kommunikation von unterwegs angetrieben werden.

Anfang März dieses Jahres übernahm Facebook die mobile Gruppen-Chat-Anwendung Beluga für eine nicht genannte Summe. Der von ehemaligen Google-Mitarbeitern wenige Monate zuvor veröffentlichte Service gehörte zum damaligen Zeitpunkt zu den am heißesten gehandelten neuen Diensten im Silicon Valley.

Während Beluga anders als andere Facebook-Akquisitionen auch nach dem Deal weiterlebte und noch immer als App für iPhone und Android heruntergeladen werden kann, konzentrierte sich das mit dem Dienst übernommene Team fortan auf ein neues Projekt: Eine Facebook-Chat-Anwendung für Smartphones, die losgelöst von Facebooks primärer Applikation angeboten werden sollte.

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