Alle 14 Artikel zum Thema Burda auf netzwertig.com:
Neben einigen sehr komischen Showeinlagen wie der Verkaufssendung von Martha Stewart hatte der Burda Digital-Life-Design 08 auch einige künstlerisch höchst wertvolle Momente zu bieten.

Héctor Parra, ein spanischer Musiker und Komponist, mit elektronisch gewarpten Violoncellos, um die Gravitation und die anderen Kräfte, die die Welt zusammenhalten, musikalisch zu simulieren (Bild: W.D.Roth)
Ein recht interessantes Panel, das allerdings die wissenschaftlichen Kenntnisse der meisten Zuschauer überstieg, lief am dritten Tag des Burda DLD08: “Reality Formula” 
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München, hier ist München: Medienmacher funken auf allen Kanälen von Burdas DLD-Konferenz.
Nicht eingeladen? Nicht am Buffet mit den movers and shakers? Die Zukunftsvisionen und Branchentrends verbreiten sich auch übers Netz. Werben und Verkaufen hat ein IPTV-Format, auf einer Sonderseite gibt es “exklusive Interviews mit Top-Speakern”. Mehr Videos gibt’s auf einer Extraseite des Videoportals Sevenload.
Ätzend dazu Hal Faber auf Heise: “Auf dem DLD kann man den techno-libertären Neocons von Facebook zuhören, die sich auf die posthumanistische Singularität vorbreiten”. Kommentare live aus München gibt’s von Felix Schwenzel (wirres.net) und Thomas Knüwer (Indiskretionen Ehrensache) – diese Links führen nicht auf Blogs, sondern auf die Twitter-Seiten der beiden.
Bei Twitter stellen die Nutzer kurze Nachrichten online, 160 Zeichen, was gerade anliegt. Im Gegensatz zum ausgewachsenen Blog ein Format für kürzeste Nachrichten (Zeit 17/07, “Was machst Du gerade?”).
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.
Ursprünglich hieß es “Digital Lifestyle Day”, doch dann wurden es erst zwei und inzwischen sogar drei Tage, auch wenn davon zwei wiederum nur halbe Tage sind. Deshalb wurde die Veranstaltung umbenannt zu “Digital Life Design”. 2008 platzt sie aus allen Nähten.

Wie vor Münchens Nobeldiscos: Teure Autos, Türsteher und eine Warteschlange (Bild: W.D.Roth)
Der DLD war von Anfang an eine Hype-Veranstaltung, auf der sich so manches Interessante fand, insbesondere wenn sich Vortragende öffentlich demaskierten, weil sie dachten, nur unter Gleichgesinnten zu sein. 
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Die Weltverbesserer sind los, sie wollen nachhaltige Produkte und sie haben das entsprechende Geld in der Tasche. Auf Utopia, TreeHugger und Ivy wird ökologisch korrekt geklickt. Burdas Ivy gibt es nicht nur im Internet, am Kiosk liegt jetzt auch das Magazin.

Eine kaufkräftige Elite hat die Nachhaltigkeit für sich entdeckt, findet bio chic und kanne es sich leisten, ein paar Euro mehr zu bezahlen für das Gefühl, damit etwas Gutes zu tun. Die passenden Medien-Produkte zum Bio-Zeitgeist starten jetzt auch in Deutschland: Utopia (Internet) und Ivy (Print und Internet). Die Werbekunden, so hört man, sollen begeistert sein.
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