Alle 8 Artikel zum Thema Browser auf netzwertig.com:
Das US-Startup RockMelt hat mit dem Launch seines gleichnamigen sozialen Browsers für Aufmerksamkeit gesorgt. Wir haben uns den eng an Facebook angelehnten Neuling angeschaut.
Es gibt wohl kaum ein US-Tech-Blog, das heute früh nicht
über einen neuen sozialen Browser mit Namen RockMelt berichtet, der in der Nacht in geschlossener Beta-Version an den Start ging. Glücklicherweise gelangte ich
an eine der von TechCrunch ausgelobten Invites, wodurch ich mir das Werk des unter anderem von Netscape-Erfinder Marc Andreessen finanziell unterstützten US-Startups bereits anschauen konnte.
RockMelt basiert auf Chromium, dem Open-Source-Projekt, das auch die Grundlage für Googles Browser Chrome darstellt. Entsprechend ähnlich ist die Oberfläche. Wer Chrome nutzt (wie ich), wird sich in RockMelt sofort zu Hause fühlen. Auch die Chrome auszeichnende Geschwindigkeit konnte RockMelt trotz der engen Integration mit Facebook und der zusätzlichen Verknüpfung mit Twitter beibehalten – was letztlich an Eigenschaften ausreichen sollte, um das designierte Schicksal von RockMelt nicht automatisch mit dem gefloppten und bisher auf dem langsameren Firefox-Browser aufbauenden Social Browser Flock zu vergleichen (zukünftig setzt Flock allerdings auch auf Chromium).
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Bereits im Oktober will Google seinen Chrome Web Store starten, der das von Smartphones bekannte App-Prinzip auf den Browser überträgt. Mit einer extrem niedrigen Umsatzprovision will das Unternehmen Entwickler animieren, Chrome-Apps zu programmieren.
Das Jahr 2010 hat noch etwas mehr als fünf Monate. In dieser Zeit wird sicher der ein oder andere attraktive Webservice an den Start gehen. Die Innovation, auf deren Launch ich mich aber am meisten freue, ist der Chrome Web Store von
Google.
Im Mai berichteten wir erstmals über das Vorhaben des Internetkonzerns, einen App Store für den Browser zu entwickeln. Wie von Mobiltelefonen gewöhnt soll es so möglich sein, nach Kategorien geordnete, kostenlose sowie kostenpflichtige Anwendungen auszuwählen und innerhalb des Chrome-Browsers zu installieren.
Allerdings kommt es nicht zu einer tatsächlichen Installation von Software auf der Festplatte. Stattdessen wird lediglich eine Verknüfpung zu der jeweiligen Online-App angelegt, die auf gängigen Standards basiert (HTML5, JavaScript, Flash), jedoch eine größere Funktionsfreiheit als eine herkömmliche Website erhält, mit dem Browser zu interagieren.
Meine Vorfreude auf den Chrome Web Store basiert nicht unbedingt auf einer Erwartung, mit Chrome-Apps sensationelle Dinge anstellen zu können. Spannend an dem Vorhaben ist meines Erachtens nach vor allem die Tatsache, dass Google hier als Pionier agiert und erstmalig das von allen Smartphone-Nutzern verinnerlichte App-Prinzip in den Browser bringt, ohne dabei einen “Walled Garden” oder einen manuellen Freigabeprozess zu errichten und Entwickler in ein geschlossenes Ökosystem zu locken. Denn jede App kann als Website auch für andere Browsern wie Firefox oder Internet Explorer zur Verfügung gestellt werden.
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Enthält eine Website Schadsoftware, blockiert Google deren Inhalte, was auch von einigen Browser übernommen wird. Das führt schnell zu einem Dominoeffekt.
Abhängigkeiten führen fast immer irgendwann zu Problemen. Dienste, die ihr Geschäftsmodell auf das Angebot eines anderen Unternehmens aufbauen,
wie beispielsweise Twitter-Apps, kennen die Gefahr. Allerdings lassen sie sich auf dieses Abhängigkeitsverhältnis bewusst ein und müssen somit ganz einfach die Konsequenzen tragen.
Anders sieht es aus, wenn die Abhängigkeit unvermeidlich erscheint. Wie zum Beispiel im Falle von Googles Anti-Malware-System, das im Google-Index befindliche Websites permanent nach Schadsoftware durchsucht. Wird es fündig, entfernt Google die Site nicht nur temporär aus den Suchergebnissen, sondern schickt auch eine Warnung an Browser, die das System einsetzen (u.a. Chrome und Firefox).
Wer dann mit einem dieser Browser eine betroffene Website ansteuert, bekommt eine rotgefärbte Warnseite zu Gesicht, die Nutzer darauf hinweist, dass bei einem Klick auf die Schaltfläche “Trotzdem fortfahren” der Computer beschädigt und mit Malware infiziert werden könnte.
Eigentlich ist dies ein tolles System, denn es verringert die Gefahr, dass sich Viren oder Spyware unbemerkt auf dem eigenen Rechner festsetzen. Ich erinnere mich noch an meine ersten Jahre im Internet, als alle möglichen Schad- und Dialerprogramme versuchten, sich über dubiose, in Suchergebnissen auftauchende Websites auf den Computern der Anwender festzusetzen. Im Vergleich dazu surft es sich heute sehr viel sicherer.
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Google hat den Chrome Web Store vorgestellt. Damit soll das Installieren von Applikationen direkt im Browser möglich werden – eine Strategie, die Bezahlangeboten zu einem unerwarteten Aufschwung verhelfen könnte.
Seit der Vorstellung
des ersten Webbrowsers im Jahr 1990 verwenden Internetnutzer die Software, um durch die Eingabe von HTTP-Adressen gezielt Websites anzusteuern. Wer nicht weiß, auf welcher Site das Gesuchte zu finden ist, nutzt dafür eine Suchmaschine.
Mit dem gestern im Rahmen der Entwicklerkonferenz Google I/O angekündigten Chrome Web Store will Google dieses seit zwei Jahrzehnten angewandte Verfahren um eine zusätzliche Dimension erweitern: Der Browser soll nach den Vorstellungen von Google zu einem Ort werden, an dem man Applikationen installiert, die man zuvor im Chrome Web Store ausgesucht hat.
Statt beispielsweise über die Adresseingabe oder ein Bookmark zu www.tweetdeck.com zu surfen und dort die Desktop-Software des beliebten Twitter-Clients herunterzuladen – der ab sofort auch Google Buzz unterstützt – würden Nutzer innerhalb ihres Browers aus dem Chrome Web Store die TweetDeck-Applikation “installieren” und aus Chrome darauf zugreifen.
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Das Online-Netzwerk vieler Internetnutzer wächst stetig. Doch häufig sind die Kontakte über verschiedene Plattformen verteilt. Das Firefox-Add-on Mozilla Contacts schafft Abhilfe.
Fast 40 Prozent aller europäischen Internetnutzer verwenden
Firefox. Doch wie viele davon kennen wohl Mozilla Contacts?
Bei Mozilla Contacts handelt es sich um eine äußerst praktische Erweiterung für die aktuelle Firefox-Version 3.6, mit der sich Kontakte von verschiedenen Webplattform in einem zentralen Addressbuch aggregieren lassen.
Unterstützt wird zur Zeit der Kontaktimport von Facebook, Gmail, LinkedIn, Plaxo, Twitter und Yahoo! sowie von lokal gespeicherten Adressbüchern. Eine Option zum Import von Thunderbird-Adressen ist geplant.
Nachdem man Mozilla Contacts mit dem jeweiligen Dienst verbunden hat – zum Teil ist das Firefox-interne Speichern des Passworts notwendig – stellt das Add-on ein gemeinsames Adressbuch aus allen auf den unterschiedlichen Plattformen verteilten Kontakten zusammen.
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Opera Mini gibt es ab sofort auch auf dem iPhone. Besitzer von Apples Smartphone haben damit endlich eine Alternative zu Safari. Theoretisch zumindest, denn Googles populärer RSS-Reader zwingt den mobilen Opera-Browser sofort in die Knie.
Opera Mini auf dem iPhone
Ein beträchtlicher Teil unserer Leser besitzt ein iPhone und war für das mobile Surfen bisher an Apples eingebauten Browser Safari gebunden. Bis heute. Völlig überraschend hat Apple in der Nacht die iPhone-Ausgabe von Opera Mini für den Download im App Store freigegeben.
Damit haben iPhone-Besitzer fortan die Wahl zwischen zwei komplett ausgerüsteten, kostenlosen Browsern (Update: Mit iCab gibt es zudem einen kostenpflichtigen). Auf dem Papier sieht das, was Opera Mini bietet, durchaus attraktiv aus: schnelleres Surfen durch Operas bewährte Datenkompression, Tabs, Sync-Funktion mit der Desktop-Edition von Opera, unterschiedliche Schriftgrößen, Durchsuchen von Webseiten und vieles mehr.
Ich habe Opera Mini auf dem iPhone sofort ausprobiert, und zwar mit der für mich mit Abstand wichtigsten Site, nämlich der iPhone-Variante des Google Reader. Leider war die Enttäuschung groß: » weiterlesen
Der Web-2.0-Browser Flock wird von Firefox auf Chrome für die zugrundeliegende Plattform umsteigen. Noch ist nicht klar, wann das geschehen wird. Die nächste Version erscheint noch auf Firefox-Basis.
Wie Michael Arrington auf Techcrunch unter Berufung auf mehrere Quellen berichtet, wird Flock für die Grundlage seines Browsers von der Mozilla-Plattform des Open-Source-Browsers Firefox auf die Open-Source-Plattform des letzten September veröffentlichten Google-Browsers Chrome umsteigen.
Flock startete bereits 2005 mit dem Anspruch der Browser der Web-2.0-Welt zu werden. Bei Flock arbeitete man immer daran, Webdienste möglichst gut mit dem Browser zu verschmelzen. Flock war seinerzeit etwa der erste Browser mit direkt integriertem Editor zum Verfassen und Veröffentlichen von Blogeinträgen. Eine Funktion, die bald von Firefox-Addons kopiert wurde. Der Erfolg des Projekts Flock war bis heute angesichts der Ambitionen eher mittelmäßig.
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Google beendet überraschend die Beta-Phase seines Browsers Chrome und lässt ihn von Version 0.4.x auf 1.0.x springen.
Das ging erstaunlich fix: Nur 3 Monate nach der überraschenden
Ankündigung eines eigenen Browsers und der
Veröffentlichung der Beta-Vorabversion von Chrome am darauf folgenden Tag verkündet Google nun offiziell
das Ende der Beta-Testphase von Google Chrome und gibt der neuen Version die Nummer 1.0.154.36.
Mit der 1.0-Version kommen aber nicht wie üblich bei Software viele neue Features oder eine optimierte Oberfläche hinzu. Google hat der neuen Chrome-Version neben Fehler-Patches lediglich eine von vielen Usern gewünschte Bookmarkverwaltung hinzugefügt.
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