Alle 2 Artikel zum Thema Bootstrapping auf netzwertig.com:
Bald zwei Jahre nach der Gründung besteht StepMap noch immer aus seiner dreiköpfigen Anfangsformation. Da das innovative Berliner Startup kein Risikokapital aufgenommen hat, muss es die Kosten im Zaum halten.
Es ist schon ein Weilchen her, dass wir das letzte Mal einen Blick auf StepMap geworfen haben, den Berliner Dienst zur Erstellung personalisierbarer Karten. Das erste Mal stellten wir den Service kurz nach seiner Gründung im Sommer 2009 vor und berichteten dann nochmals etwas ausführlicher einige Monate später.
Bei StepMap können private und gewerbliche Anwender Karten erstellen und in externe Websites integrieren. Auf diesem Weg lassen sich Reiserouten skizzieren, nachrichtenrelevante Ereignisse in einen geografischen Kontext bringen oder Infokarten erstellen. Im Unterschied zu Google Maps setzt StepMap auf stilisierte Karten mit hoher Anpassungsfähigkeit und zahlreichen Formatierungsfunktionen, zudem werden User des in der Basisversion kostenfreien Dienstes bei der Kreation ihrer Karte getreu dem Namen “StepMap” Schritt für Schritt ans Ziel geführt.
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Viele Web-Startups setzen darauf, erst eine kritische Masse zu erreichen und danach ein funktionierendes Geschäftsmodell zu entwickeln. Es geht aber auch anders, wie WordPress-Wettbewerber Squarespace zeigt.
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Was haben
YouTube,
Facebook,
Twitter und zahlreiche andere (ehemalige) Web-Startups gemeinsam? Sie konzentrierten sich zu Anfang primär auf Wachstum und kümmerten sich erst in einem späteren Schritt um die Generierung von Umsätzen. Die Entwicklung derartiger Startups läuft meist nach folgendem Muster ab:
Der oder die Gründer starten mit dem Ersparten und erhalten in einer recht frühen Phase externes Kapital und Know-how von Business Angels. Statt sich mit einem Geschäftsmodell aufzuhalten, setzt das Team alle vorhandenen Ressourcen für eine schnelle Expansion ein. Deutet sich deren Gelingen an, werden in der Regel Risikokapitalgeber mit ins Boot geholt, die speziell in den USA für Summen im ein- oder gar zweistelligen Millionenbereich Anteile an der Firma kaufen.
Charakteristisch ist auch ein explosives Mitarbeiterwachstum, was häufige Umzüge erforderlich macht, da die gewählten Räumlichkeiten schon nach Monaten wieder aus allen Nähten platzen.
Erst nachdem eine kritische Masse erreicht wurde, die Beschäftigtenzahl in die Dutzende oder gar Hunderte geht und die so genannte “Burn-Rate”, also die Geschwindigkeit, mit der Geld ausgegeben wird, kritische Ausmaße erreicht, macht sich das Startup daran, ein Geschäftsmodell zu entwickeln und Einnahmen zu erzielen.
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