Thema: Börsengang

 

Alle 10 Artikel zum Thema Börsengang auf netzwertig.com:

Facebooks Börsengang:
Die Zeit danach

Facebooks galaktische Bewertung lässt viele Beobachter zweifeln. Um sie zu rechtfertigen, muss das soziale Netzwerk in nächster Zeit an vielen Fronten arbeiten.

Hubertus Porschen ist Gründer und Geschäftsführer der Kölner Facebook-Marketing Agentur iConsultants. Mehr zum Autor am Ende des Artikels.

“Facebook sprengt alle Dimensionen!“ hieß es noch am Freitag. „Die Nachfrage übersteigt alle Erwartungen!“ Schon einen Werktag später klang alles ganz anders: „Lässt die Börse Facebook fallen?“. Schnell war von einem “Flop” die Rede.

Der Aufschrei war und ist gewaltig: 100 Milliarden Dollar Bewertung (zeitweise sogar noch mehr) für das Social-Network Facebook. Wo kommt dieser Wert her? Begründen 900 Millionen aktive User eine derart hohe Summe? Unternehmen, die jahrzehntelang Top-Renditen erwirtschaftet haben, sollen auf einmal nur einen Bruchteil wert sein? Bestes Beispiel: Daimler mit 106 Milliarden Euro Umsatz und sechs Milliarden Euro Gewinn im vergangenen Jahr wird an der Börse mit circa 50 Prozent des Facebook-Wertes gehandelt. Skepsis scheint angebracht zu sein.

Wie auch immer der Wert zustande kommt: Das Potential des Netzwerkes ist unermesslich. Bei sieben Milliarden Menschen, die auf unserem Planeten leben, sind bisher nur zwei Milliarden online. Gerade die Schwellenländer sorgen nicht nur im stationären Internet sondern auch mobil für einen extremen Zuwachs der Nutzerzahlen. Dieser Artikel thematisiert die Fragen, die für Facebook in der Zeit nach dem Börsengang wichtig sind, um seiner Bewertung gerecht zu werden! Wir fokussieren uns auf fünf Themenfelder:

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Facebooks Börsengang:
Das größte Ereignis der Internetwirtschaft

Am heutigen Freitag wird Facebooks Aktie erstmalig an der US-Technologiebörse NASDAQ gehandelt. Es ist das größte Ereignis der Internetwirtschaft bisher.

Heute geht Facebook an die Börse. Es ist ein einzigartiger IPO, der gleich mehrfach Rekorde bricht. Mit der Facebook-Aktie wagt erstmals ein auf die breite Masse ausgerichtetes soziales Netzwerk ohne Special-Interest-Schwerpunkt den Gang aufs Parkett. Gleichzeitig handelt es sich um das größte Börsendebüt eines Technologieunternehmens jemals. Bisher wurde Google diese Ehre zuteil. Doch die zur IPO des Such- und Werbegiganten im Jahr 2004 erlösten 1,67 Milliarden Dollar bei einer Bewertung von rund 23 Milliarden Dollar verblassen im Vergleich zu den 16 Milliarden Dollar, die das soziale Netzwerk jetzt eingenommen hat. Der Börsenwert liegt damit bei rund 104 Milliarden Dollar. Heute wird die Facebook-Aktie erstmals an der amerikanischen Technologiebörse NASDAQ gehandelt.

VentureBeat zählt einige weitere Besonderheiten auf, die den Börsenstart zu einem historischen Ereignis machen: So handelt es sich um den größten mit Hilfe von Venturekapital aufgebauten IPO überhaupt: 2,2 Milliarden Dollar Risikokapital sind seit dem Launch von Facebook im Jahr 2004 in das Unternehmen geflossen. Zudem habe noch kein anderer Börsenneuling zuvor so viele Firmen aufgekauft wie das kalifornische Social Network (wobei die angeführte Zahl von 13 Übernahmen nicht zu stimmen scheint – eigentlich waren es deutlich mehr).

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Facebooks Börsengang:
Die Internetwirtschaft frohlockt

Facebooks Börsengang wird bis zu 1000 Angestellte des Unternehmens zu Millionären machen. Die gesamte Internetwirtschaft profitiert davon.

Die Perspektiven, aus denen man Facebooks angestrebten Börsengang beleuchten kann, sind extrem vielseitig. Nachdem ich gestern einen sich abzeichnenden Interessenkonflikt bei Facebook-Aktien erwerbenden Tech-Bloggern und -Journalisten beschrieb, möchte ich an dieser Stelle noch einen anderen, äußerst spannenden Aspekt des IPO erwähnen: die Auswirkungen auf die Technologie- und Internetwirtschaft.

Rund fünf Milliarden Dollar möchte Facebook am Aktienmarkt erlösen – und wird auf diese Weise nach Expertenschätzungen mindestens 1000 neue Dollar-Millionäre schaffen. Neben Firmenchef Mark Zuckerberg, seinem Führungsteam und Investoren gehören hauptsächlich frühe Facebook-Angestellte zu den Profiteuren. Diese wurden nämlich bei ihrer Rekrutierung mit Aktienoptionen ausgestattet.

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Der nächste Interessenkonflikt:
Wie die Facebook-Aktie
dem Tech-Journalismus schadet

Viele die Technologie- und Internetbranche bewachende Blogger und Journalisten rund um den Globus werden sich dieser Tage die Frage stellen, ob sie sich mit Aktien von Facebook eindecken sollten. Ein Interessenkonflikt ist programmiert.

Flickr/Manu_H, CC BY 2.0
Flickr/Manu_H, CC BY 2.0
Vor einem Jahr beschrieb ich, wie Facebook nach einem damals schon absehbaren Börsengang eine Art neue “Volksaktie” werden könnte. Angesichts der enormen Presseaufmerksamkeit und Verwurzelung des sozialen Netzwerks im Alltag von 850 Millionen Menschen muss man davon ausgehen, dass der ein oder andere (künftige) Kleinanleger mit dem Gedanken spielt, sich mit ein paar Anteilen seines Lieblingsnetzwerks einzudecken. Zumal trotz einiger Zweifel wenigstens die theoretische Möglichkeit existiert, dass wir hier das “nächste Google” vor uns haben – mit entsprechend attraktiver Renditemöglichkeit.

Dieser Artikel der Schweizer Boulevardzeitung Blick.ch (“Kann ich auch Facebook-Aktionär werden?”) wird garantiert nicht der letzte sein, der die Facebook-Aktie als interessantes Anlageobjekt für den Durchschnittsbürger ins Spiel bringt.

Dies wiederum führt zu der Frage, wie viele Journalisten und Profi- sowie Hobby-Blogger derzeit damit liebäugeln, einige Aktien des sozialen Netzwerks in ihr Portfolio aufzunehmen – oder dafür überhaupt erst ein Depot zu eröffnen. Speziell wer über Technologiethemen schreibt und grundsätzlich positiv auf das Entwicklungspotenzial des Unternehmens blickt, wird in den nächsten Wochen und Monaten eine stetige Versuchung verspüren.

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Nicht nur wegen des Börsengangs:
2012 ist Facebooks
wichtigstes Jahr bisher

Facebooks Börsengang kommt zu einer Zeit, in der sich das Unternehmen an eine veränderte Social-Networking-Landschaft anpassen muss. Jetzt wird sich entscheiden, wie stark das Fundament der Plattform tatsächlich ist.

Facebook hat wie erwartet sein Börsenprospekt veröffentlicht und damit den baldigen Gang aufs New Yorker Handelsparkett offiziell gemacht. Eine interaktive Version der Unterlagen gibt es beim Wall Street Journal, eine kompakte Übersicht der wichtigsten Fakten hat PandoDaily und die größten Anteilseigner listet AllThingsD.

Der IPO wird damit in einigen Monaten erfolgen. Während ich an dieser Stelle nicht auf die Eignung des finanzwirtschaftlichen Marktumfelds eingehen werde, glaube ich wie Stephan Koß bei LinkedInsider, dass der Zeitpunkt für diesen Schritt nicht schlecht, aber auch nicht optimal ist. Denn in den letzten Monaten haben sich die Rahmenbedingungen im Social Web merklich verändert, und das nicht unmittelbar zugunsten von Facebook.

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Geglückter Börsengang:
Groupon kann beenden,
was es begonnen hat

Groupon, das am meisten umstrittene Internetunternehmen seit dem Ende der New Economy, hat einen erfolgreichen Börsengang hingelegt und rund 800 Millionen Dollar eingenommen. Für die Branche ist dies trotz aller Kritik am Groupon-Modell ein Segen.

Der 19. Mai 2011 war ein besonderer Tag für die Internetwirtschaft: Erstmalig wagte sich in den USA mit LinkedIn ein Social Network an die Börse, was nach vielen Jahren Trockenzeit zudem eine neue Welle an Web-IPOs einleitete – mit variierendem Resultat.

Doch so groß die Signalwirkung des LinkedIn-Schrittes auch war: Auf den spannendsten Börsengang eines Internetunternehmens mussten Beobachter fast bis zum Jahresende warten. Am heutigen Freitag ist es soweit: Groupon wird zum ersten Mal an der Technologiebörse NASDAQ gehandelt.

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Geplante Börsengänge von Groupon und Zynga:
Schwierige Lage

Eigentlich wollten Groupon und Zynga in den nächsten Wochen den Gang an die Börse wagen. Sollte sich der Abwärtstrend an den Aktienmärkten jedoch fortsetzen, könnten die zwei Internetfirmen auf einen Plan B angewiesen sein. Sofern dieser existiert.

Seit Tagen geht es an den Börsen rund um den Globus bergab. In der Regel hat die Entwicklung auf dem Aktienmarkt keine direkten Konsequenzen auf die Internetwirtschaft. Abgesehen von möglichen negativen Auswirkungen auf die globale Konjunktur sowie die Verfügbarkeit von Risikokapital müssen sich die meisten Startups vorerst keine Sorgen darüber machen, dass die Krise der globalen Finanzwelt für sie unmittelbar zu einem Problem wird.

Eine Ausnahme gibt es allerdings: Einige US-Webfirmen, die in den nächsten Wochen ihren Börsengang vollziehen wollten, stehen nun vor einem Problem: Allen voran Zynga und Groupon.

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Internetfirmen streben an die Börse:
Ein Happy End
ist unwahrscheinlich

In den kommenden Monaten werden eine Reihe bekannter Internetfirmen an die Börse gehen, darunter auch Groupon. Eine Spekulationsblase ist nahezu unvermeidlich.

Flickr/zoonabar, CC-Lizenz
Flickr/zoonabar, CC-Lizenz

Als ich Entrepreneur und Business Angel Christoph Janz im Interview fragte, wo er auf einer Skala von -10 (Stimmung im Keller) über 0 (neutral und stabil) bis zu 10 (größtmöglicher Hype) zum aktuellen Stand die Internetbranche sieht, antwortete er mit einem Wert zwischen 2 und 3. Ungefähr dies wäre auch meine Einschätzung gewesen. Allerdings befürchte ich, dass es nicht dabei bleiben wird. Denn jetzt kommen die Börsengänge.

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LinkedIn geht an die Börse:
Ein Ereignis, an das
man sich erinnern wird

LinkedIn hat am Donnerstag sein Börsendebüt gegeben und alle Erwartungen übertroffen. Viele weitere namhafte Internetfirmen werden dem eingeschlagenen Weg des Social Networks folgen.

Der gestrige Donnerstag, 19. Mai 2011, wird als bedeutungsvolles Datum in die Geschichte der Internetwirtschaft eingehen. Zum einen, weil Amazon verkündet hat, jetzt mehr E-Books als physische Bücher zu verkaufen. Zum anderen, weil mit LinkedIn in den USA erstmalig ein Social Network einen Börsengang gewagt hat. Und was für einen!

45 Dollar kostete eine LinkedIn-Aktie zum Handelsstart an in New York. Im Laufe des Tages stieg der Kurs auf bis zu 122,70 Dollar und pendelte sich am Ende des Börsentages bei 94,25 Dollar ein. Das Geschäftsnetzwerk mit über 100 Millionen Mitgliedern wird damit initial mit 8,79 Milliarden Dollar bewertet – mehr als das Doppelte von dem, was sich LinkedIn-Gründer Reid Hoffman und sein Mitstreiter erwartet hatten.

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Baldiger Börsengang:
Würdet ihr Facebook-Aktien kaufen?

Facebooks Börsengang ist nur noch eine Frage der Zeit. Das Ausnahmeunternehmen wäre ein Sonderling am Aktienmarkt.

In den letzten Monaten habe ich mich mehrmals dabei ertappt, wie ich darüber nachdachte, ob ich im Falle eines Facebook-Börsengangs Aktien des Social Networks erwerben würde. Das ist erwähnenswert, weil ich mich bisher noch nie am Börsengeschehen beteiligt oder Aktien gekauft habe.

Dass Facebook in den kommenden Jahren an die Börse gehen wird, ist fast unumgänglich. Selbst wenn das US-Unternehmen weiterhin “unabhängig” bleiben möchte, so scheinen die regen Aktivitäten auf dem sekundären Aktienmarkt sowie die jüngste Kapitalspritze der Investmentbank Goldman Sachs, welche die neu erworbenen Facebook-Anteile an ihre Klienten weiterverkaufen will, die Aufmerksamkeit der US-Wertpapieraufsicht SEC zu wecken. Diese gibt strikte Regeln vor, was die Eigentümerstruktur in privater Hand befindlicher Firmen betrifft, und könnte im Falle von Facebook zu dem Schluss kommen, dass das soziale Netzwerk zu viele Anteilseigener besitzt, um sich dem öffentlichen Kapitalmarkt zu entziehen.

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