Thema: Blogs

 

Alle 70 Artikel zum Thema Blogs auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Blog-Magazin-App Blogbox:
Mit neuer Strategie zu größerer Reichweite

Trotz vieler hundert partizipierender Blogs hat sich Blogbox, der vor einem Jahr gestartete Blog-Aggregator für das iPad, bislang nicht zu einem Reichweiten-Hit entwickelt. Mit einer neuen Strategie und dem bevorstehenden Debüt einer Android-App hoffen die Münchner, mehr Leser zu erreichen.

BlogboxMit einer iPad-App wollen vier Münchner Studenten die deutschsprachige Blogosphäre einer größeren Leserschaft zugänglich machen und sie aus der Nische befreien. Mit diesem selbsterklärten Ziel veröffentlichten Moritz Orendt, Bernhard Hering, Samy Ateia und Marco Eisenack vor etwas mehr als einem Jahr Blogbox.

Sechs Monate nach dem Start zog das Quartett eine erste Bilanz. Inhalte aus 350 Blogs in deutscher Sprache waren zu diesem Zeitpunkt kostenfrei über die Anwendung abrufbar. Kein schlechtes Ergebnis. Was allerdings noch nicht wirklich rundlief, war die Monetarisierung über das integrierte freiwillige Zahlungssystem. Auch mit der Reichweite waren die Bayern nicht zufrieden. Sie hatten eingesehen, dass niemand im App Store nach “Blogs” suchen würde. Daraus entstand die Idee, separate Themen-Apps (für iOS und Android) auf den Markt zu bringen, um besser von Suchtraffic zu profitieren. Den Anfang machte eine Yoga-App, eine Gadget-App folgte.  » weiterlesen

Ein halbes Jahr nach Debüt des iPad-Blogaggregators:
Blogbox zieht Bilanz und verrät, wie es weitergeht

Im Herbst 2013 veröffentlichte das Münchner Startup Blogbox sein innovatives iPad-Blogmagazin. Mittlerweile können darin über 350 Blogs aus dem deutschsprachigen Raum gelesen werden. Nun rückt die Erhöhung der Reichweite sowie die Monetarisierung in den Vordergrund.

BlogboxVor einem halben Jahr schickten die Münchner Studenten Moritz Orendt, Bernhard Hering, Samy Ateia und Marco Eisenack mit Blogbox eine iPad-App ins Rennen. Das Quartett hatte sich zum Ziel gesetzt, die Reichweite deutschsprachiger Blogs zu erhöhen und Nutzern beim Entdecken interessanter Publikationen und Lektüre zu helfen. Sechs Monate später und kurz vor der Veröffentlichung einer rundum erneuerten Version 2.0 ziehen die Macher eine erste Bilanz: Die größte Überraschung war für sie der enorme Ansturm von Bloggern, die mit ihren Inhalten in der kostenfreien Anwendung vertreten sein wollen. » weiterlesen

Mobiles Blogmagazin:
Blogbox kommt aufs iPhone und bringt deutschsprachige Blogs direkt aufs Display

Der mobile Aggregator für deutschsprachige Blogs, Blogbox, erweitert drei Monate nach seinem Debüt seine Verfügbarkeit auf das iPhone. Knapp 150 Blogs sind mittlerweile dabei. Künftig können deren Inhalte auch per Push direkt auf das Display gebracht werden.

Der magazinartige Blogreader Blogbox ist für meinen Geschmack das interessanteste Projekt rund um die deutschsprachige Blogosphäre, das im Jahr 2013 entstanden ist. Nicht nur gefällt mir das Konzept des Münchner Startups, qualitative Blogs in eine für Tablets optimierte Form zu gießen und um ein freiwilliges Bezahlsystem zu ergänzen. Schön ist auch zu sehen, wie die Macher seit dem Debüt im Herbst in regelmäßigen Abständen Updates veröffentlichen und die anfänglich noch etwas spärlich daherkommende Applikation um essentielle Funktionen ergänzen.

Seit kurzem ist es beispielsweise möglich, Artikel aus der Blogbox-Anwendung zu Später-Lesen-Services wie Instapaper und Pocket zu schicken. Eine Funktion, die ich mir in meinem Fazit nach vier Wochen Blogbox-Test sehnlichst gewünscht hatte. Das Sharing zu Buffer, LinkedIn, Tumblr und Google+ wurde ebenfalls implementiert. Auch das Spektrum partizipierender Blogs wird stetig erweitert. Mittlerweile können Texte von 148 Quellen in voller Länge abgerufen werden, darunter bekannte, reichweitenstarke Blogs ebenso wie Special-Interest-Sites. Aus dem Technologie- und Medien-Spektrum finden sich bei Blogbox neben netzwertig.com und unserem Schwesterblog neuerdings.com unter neunetz.com, deutsche-startups.de, Basic Thinking, Lousy Pennieswirres.net und allesfoursquare.
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Vier Wochen Blogbox:
Gelungenes Debüt, aber jetzt wird’s ernst

Blogbox, die App, die Inhalte Dutzender deutschsprachiger Blogs in einer iPad-App bündelt, schlägt sich im Praxiseinsatz mehr als wacker. Dennoch müssen die Macher taktisch klug vorgehen, um sich wirklich im Informationsalltag lesefreudiger Menschen verankern zu können.

Vor fast vier Wochen ging mit Blogbox eine neue kostenfreie iPad-App an den Start, die das bequeme Entdecken und Konsumieren von deutschsprachigen Blogs ermöglicht. Gut einen Monat später is ein vorläufiges Fazit weitaus aussagekräftiger als am Tag des Debüts. In letzter Zeit habe ich Blogbox mehrfach verwendet, um ein wenig in von mir nicht per RSS abonnierten Blogs zu stöbern, und würde der App des Münchner Startups attestieren, hierfür zweifelsohne ein idealer Begleiter zu sein. Oder anders formuliert: Wer ein iPad besitzt und gerne vielseitige Texte abseits des Medienmainstreams liest, für den ist Blogbox ein Muss. » weiterlesen

Neue iPad-App:
Blogbox will deutschsprachige Blogs aus der Nische befreien

Das Münchner Startup Blogbox veröffentlicht heute eine kostenfreie iPad-App, die Nutzern einen völlig neuen Zugang zu deutschsprachigen Blogs bieten soll. Als Anreiz für Blogs zur Teilnahme dient ein integriertes Zahlungssystem.

BlogboxBlogs sind eine großartige Quelle für Informationen, Inspiration und pointierte Meinungen. Leider ist der Einstieg in die Welt lesenswerter Blogs nicht ganz so einfach, wie an den nächsten Zeitungskiosk zu gehen und sich einige interessante Magazine zu greifen. Das Abonnieren von Blogs via RSS erfordert im Vorfeld einige Recherche und gewisse, mit technischen Grundkenntnissen verbundene Arbeitschritte. Größere Blogs besitzen womöglich eine eigene Facebook-Seite oder einen Twitter-Feed, dort kann man aber leicht das ein oder andere publizistische Schmankerl verpassen. Aggregatoren wie Rivva oder Virato vereinfachen das Stöbern, haben aber gewisse thematische Schwerpunkte und bieten auch keine Lösung für die Frage, wie man am besten dauerhaft über die Beiträge spezifischer Blogs informiert bleibt. Das Münchner Startup Blogbox glaubt, einen besseren Ansatz gefunden zu haben. Und ohne zu übertreiben, so könnte die ab sofort verfügbare iPad-Applikation der deutschsprachigen Blogosphäre einen mächtigen Schub geben. » weiterlesen

Und alles wieder von vorn:
Die deutsche Techpresse verlernt das Verlinken

Techblogs und Fachmedien der Internetbranche beklagen sich gerne über fehlende Verlinkungen bei den führenden Nachrichtenmedien. Doch sie gehen mit schlechtem Beispiel voran.

Wir schreiben das Jahr 2013. Die meisten Onlinepublikationen sind mindestens einige Jahre alt und ihre Macher und Mitwirkenden erfahren genug, um gängige Konventionen im Bezug auf die Berichterstattung und die Beziehungen zu anderen Medien verinnerlicht zu haben. Möchte man meinen. Doch unser Beitrag vom Freitag zum von Startup myTaxi gerade in Hamburg gestarteten Kurierfahrten-Testprojekt zeigt, dass ein faires Miteinander in Form angemessener Verlinkungen für viele schreibende Beobachter der deutschsprachigen Tech-Branche böhmische Dörfer zu sein scheinen. » weiterlesen

Austausch von Wissen und Erfahrungen:
Mehr Gründer aus Deutschland sollten bloggen

Regelmäßig bloggende Startup-Gründer aus Deutschland sind eine Seltenheit. Das ist schade – für die Entrepreneure ebenso wie für die Branche!

BloggingDie Gründe dafür, wieso Menschen bloggen, sind unglaublich vielfältig. Nachteile dagegen muss man lange suchen. Sicher, persönliche Gedanken und Erfahrungen niederzuschreiben, kostet Zeit. Und wer sich ungeschickt ausdrückt oder vorschnell einen impulsiven Text publiziert, der kann sich mitunter Ärger einfangen. Davon abgesehen lässt sich wenig dagegen anführen, dass Personen mit interessanten Erlebnissen und Einsichten darüber in Blogform schreiben. Das gilt natürlich auch für Startup-Gründer. Doch speziell im deutschsprachigen Raum sind bloggende Entrepreneure eine Seltenheit. Dabei hätten sie so viel zu berichten.

Christian Reber, Gründer und CEO des Berliner Jungunternehmens 6Wunderkinder, will neue Wege gehen und hat in seinem privaten Blog christianreber.com eine Serie rund um Ratschläge und Tipps zum Starten eines eigenen Unternehmens begonnen. In mehreren Teilen will er angehenden Entrepreneuren anhand seiner eigenen Erkenntnisse und Best Practices dabei helfen, die kritische Anfangsphase eines Startups besser zu meistern, gängigen Fehlern aus dem Weg zu gehen und erfolgreich eine Firma mit einer wachsenden Mitarbeiterzahl zu führen. » weiterlesen

Umfrage enthüllt:
Ungeahnter Optimismus bei Bloggern in Deutschland

2344 Blogger aus Deutschland haben sich an einer Umfrage zum Stand des Bloggens im Jahr 2013 beteiligt. Die Ergebnisse liefern interessante Einblicke.

Wie erreicht man als Unternehmen mit Spezialisierung in einem bestimmten Marktsegment Aufmerksamkeit? Man führt eine Untersuchung zum jeweiligen Thema durch und versucht, so gehaltvolle und aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen wie nur möglich. Häufig erhalten wir Mails zu derartigen “Studien”, bei denen ihre Initiatoren die Attribute “gehaltvoll” und “aussagekräftig” leider völlig außer Acht gelassen haben. rankseller, ein aus Berlin stammender Marktplatz für Blog-Marketing und Blog-Vermarktung, hat da besser aufgepasst und im Rahmen der “Bloggerumfrage 2013″ eine ganze Reihe nicht uninteressanter Details über die Lage von Blogs und Bloggern in Deutschland in Erfahrung gebracht. » weiterlesen

Zehn Jahre WordPress:
Wie ein kleines Blogsystem die Medienwelt auf den Kopf stellte

Vor zehn Jahren erblickte die erste Version der Blogsoftware WordPress das Licht der Welt. Als das weltweit beliebteste Content Management System ist es heute aus dem Internet nicht mehr wegzudenken.

WordPressEs ist ein guter Zeitpunkt, um noch einmal über das Bloggen nachzudenken. Erst kürzlich wurde ich an meinem Wohnort Bonn von der nicht ganz bierernst gemeinten Initiative IronBlogger eingeladen. Die Beteiligten wollen sich zwingen, wöchentlich zu bloggen und im Falle eines Versäumnisses Geld auf ein gemeinsames Konto zu überweisen, das am Ende des Jahres in Bier und Grillgut investiert wird. Das klingt eigentlich ebenso schräg, wie längst altertümlich wirkende Blogelemente und Initiativen: Blogroll, Stöckchen, Trackbacks, Bloggertreffen. Für mich ist Bloggen mittlerweile zum Beruf geworden und hat damit einen professionellen Charakter bekommen. Gleiches gilt für die meisten Techblogs, die heute im 15-Minuten-Takt Nachrichten verbreiten, professionelle Testberichte schreiben oder aufwändig produzierte Videos veröffentlichen. Umso mehr freut es mich zu sehen, dass es auch die andere Seite noch gibt: das Hobbybloggen.

Beides wäre ohne das Content-Management-System WordPress wohl nie so einfach möglich gewesen. Kommerzielle Blogs ebenso wie Hobbyblogs verlassen sich auf das System, das die regelmäßige Veröffentlichung eigener Beiträge kinderleicht gemacht hat. Heute wird WordPress zehn Jahre alt. Der damals erst 19-jährige Programmierer Matt Mullenweg veröffentlichte die erste Version 0.7 als Nachfolger des Systems b2/cafelog am 27. Mai 2003. Oft ohne es zu wissen, werdet ihr täglich mehrere Websites aufrufen, die unter WordPress laufen: Laut der eigenen Statistik “State of the Word” kam WordPress im vergangenen Jahr auf jeder sechsten der eine Million beliebtesten Websites der Welt im Alexa-Ranking zum Einsatz. Es wird Zeit, diesen Erfolg zu würdigen. » weiterlesen

Image- und Qualitätsproblem:
Niemand mag TechCrunch

Für viele internationale Beobachter gilt TechCrunch als erste Anlaufstelle für Neuigkeiten aus der Internetbranche. Doch besonders in seiner Heimat Kalifornien leidet das zu AOL gehörende Blog unter einem erheblichen Imageproblem.

TechCrunchEigentlich lasse ich es hier in San Francisco relativ ruhig angehen und versuche in erster Linie, die allgemeine Stimmung einzufangen. Immerhin gilt es, meine täglichen Arbeitsaufgaben zu erledigen. Zudem wird die hiesige Internetbranche von nationalen und internationalen Medien derartig intensiv bewacht, dass es wenig sinnvoll ist, bei den einschlägigen Startups und Webgiganten vorstellig zu werden, um dann von ihren PR-Abteilungen zu erfahren, was alle schon wissen. Gerne hätte ich allerdings ein Interview mit Jan Koum geführt. Doch der Chef des populären Smartphone-Messengers WhatsApp macht seinem Ruf, pressescheu zu sein, alle Ehre. Meine Interviewanfragen blieben unbeantwortet. Ohnehin hat er in den letzten Jahren meines Wissens nach Pressevertretern kaum mehr als fünf Audienzen gegeben, insofern bin ich nicht überrascht.

Anstelle von “offiziellen” Besuchen bei Webfirmen habe ich aber eine Reihe von interessanten, eher informellen Gesprächen mit lokalen Akteuren und Entrepreneuren geführt – sowohl deutschstämmige, die sich in der Region niedergelassen haben, als auch Einheimische. Jedes Mal, wenn es ans Erklären ging, was netzwertig.com darstellt, antwortete ich aus Bequemlichkeitsgründen und im Wissen der allgemeinen Bekanntheit von TechCrunch, dass es sich um eine Art deutsches TechCrunch handele, nur mit einer deutlich geringeren Artikelanzahl und weniger Fokus auf Meldungen zu Finanzierungsrunden. Doch ausnahmslos folgte vom jeweiligen Gesprächspartner daraufhin ein abwertender Kommentar über das bekannte kalifornische Techblog. » weiterlesen