Alle 175 Artikel zum Thema Blogosphäre auf netzwertig.com:
Es sind tolle Blogs dort draußen: Der Stylespion bittet zum Linktausch – und wir machen mit bei der Aktion “Ein Herz für Blogs”!

Aktion Superblog: Links für die Blogosphäre (stylespion.de)
Seit heute haben wir eine kleine Blogroll in unserer rechten Spalte – und das kam so: Kai Müller von Stylespion.de klagte über die fehlenden Blog-Verlinkungen und rief für Dienstag zur Aktion “Ein Herz für Blogs” auf. Wir haben also schnell in unserem Team herumgefragt und eine kleine, feine Liste erstellt. Ohne die Aufforderung zum “Backlink”, ohne “nofollow”, ohne alles – einfach nur Links.
» Hier ist unsere Liste:
Ein langes Zitat, ein kurzer Link und fertig ist der Blogeintrag: Ein aktuelles Beispiel aus der deutschen Blogosphäre zeigt, wo aus einem Quote ein Rip-off wird.
Wir müssen reden. Situation: Ein bekanntes deutschsprachiges Blog, dessen Autor vom Bloggen lebt, zitiert aus einem Artikel einer Nachrichten-Website der Verlagsgruppe Holtzbrinck. Folgende Grafik zeigt in schwarz, welche Passagen 1:1 übernommen wurden. Als Zitat ausgezeichnet, aber dennoch copy & paste.
» Warum das ein Rip-off ist und kein Zitat
Die regelmäßige Blogschau auf medienlese.com – diesmal mit Zettelkästen, Wort-Schnitzeln, einer Gesprächszentrale und schwarzweißer Untergangssucht.
Da diesmal aus dem Publikum thematisch nichts Bestimmtes gewünscht wurde, gibt’s hier den gewohnten Pichelsteiner Topf – so wie Blogs ja am besten zu genießen sind. Wer will schon ewig das Gleiche aufgetischt bekommen? Los geht’s!
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Die Aufmerksamkeitsspirale von Blogosphäre und Medien dreht schnell wie nie: Markus Beckedahl hat Interna zur Bahn-Spähaffäre veröffentlicht und dafür eine Abmahnung bekommen.
Handelsblatt,
FAZ,
taz, Deutschlandradio Kultur:
Markus Beckedahl ist dieser Tage ein gefragter Gesprächspartner. Auf seinem Blog
netzpolitik.org veröffentlichte der Netz-Aktivist das interne Protokoll einer Unterredung zwischen dem Berliner Datenschutzbeauftragen und Bahn-Mitarbeitern. Es geht um die Ausspähung von Mitarbeitern, Überwachungsmaßnahmen, über die möglicherweise
Bahn-Chef Mehdorn stürzen könnte. Wegen der Veröffentlichung des Dokuments bekam Beckedahl eine Abmahnung, die Unterstützung der Blogosphäre und große mediale Aufmerksamkeit.
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Es sieht aus wie ein bunter Flickenteppich: Aus 36.500 Icons besteht die Grafik, die für die vergangenen 365 Tage jeweils die 100 Leitmedien des Meme-Trackers Rivva anzeigt.
Worüber in der deutschsprachigen Bogusphäre (so ein Kommentator neulich auf medienlese.com) geschrieben und diskutiert wird, zeigt die Website Rivva an. Ein Geschenk des Himmels, das nebenbei eine ständig aktuelle Top-100-Liste der Leitmedien abwirft hält. Betrieben wird der Meme-Tracker von Frank Westphal, einem Hamburger Programmierer. Neueste Funktion:
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Mit Hilfe der Blogsuchmaschine Twingly zeigt das Handelsblatt an, welche Blogs auf Artikel verlinken. Einzige Voraussetzung: Blogger müssen mit der Blogsuche Twingly kooperieren.
Logo der Blogsuchmaschine Twingly
Das
Handelsblatt linkt zurück: Ab sofort wird auf der Nachrichtenseite angezeigt, welche Blog-Einträge auf Artikel verlinken. Dabei nutzt das
Handelsblatt die Dienste der schwedischen Blogsuchmaschine Twingly.
“Blogstream” heißt der Service des
Technorati-Konkurrenten Twingly. Ein kleines Script greift beim Abruf eines Artikels auf Twingly zu und sucht die passenden Blogeinträge heraus – und hält den Spam draußen. So muss sich das
Handelsblatt nicht selber mit SEO-Blödsinn, Fake-Blogs und Linkfarmen herumschlagen.
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Robert Basic hat sein Blog “Basic Thinking” auf eBay verkauft – für 46.902 Euro. Es ist ein mageres Ergebnis, ein gutes Geschäft, eine realistische Summe und ein Bärendienst an der Blogosphäre.
“Alles zwischen 10-100k ist denkbar”, “und wenn ich damit zwei Millionen mache” – zuletzt klang es so, als glaube Robert Basic selber an einen satten Erlös. Vor sieben Tagen hat er sein Blog Basic Thinking bei eBay eingestellt. Zu verkaufen: Ein Sammelsurium von Texten, ein Blog ohne Blogger, eine Resterampe. Damit begann ein beeindruckender wie sinnentleerter Hype:
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Soll man Blödsinn auch noch kommentieren? Das war mein erster Gedanke, als Robert Basic seine Schnapsidee verkündete, sein Blog Basic Thinking zu verkaufen.
Basic denkt (Neezee, CC-Lizenz)
Jetzt tut er’s tatsächlich – und es wird absehbar einer der inhaltsleersten Deals, für die jemals jemand auf Ebay Bieter suchte. Grundsätzlich – und vereinfacht gesagt – gibt es zwei Arten von Blogs: Portale, wie unser ‘Blogwerk’ hier, wo mehrere Autoren gewissermaßen eine Online-Redaktion bilden, unter einem gemeinsamen Dach arbeiten und verschiedene Unterblogs mit Inhalten füllen. Diesen Autoren gehört dieses Gebilde nicht, es gibt einen Besitzer, der natürlich sein Portal durchaus auch verkaufen könnte, ohne dass die Qualität sich dadurch notwendigerweise verändern würde: Die Autoren schreiben einfach weiter, sie verhandeln über ihre Vergütung jetzt mit jemand anderem, was nicht unbedingt schlechter oder ausbeuterisch ausfallen muss. Und ebensowenig muss das Portal durch einen Verkauf schlechter werden, die meisten Leser würden vermutlich noch nicht einmal einen Unterschied merken. Zu den Blogportalen zählen bspw. das
Bildblog oder auch das
Media Coffee Blog …
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Wir schreiben nicht den Untergang von Holzhausen herbei, wir begleiten den medialen Wandel – und fragen uns, wovon Journalisten in Zukunft leben sollen.
Hier wäre eine “
fast sehnsüchtige Litanei nach dem Untergang von Holzhausen erklungen“,
beklagt sich unser Leser David. Eine Äußerung, die eine Entgegnung verdient. Ganz ohne jede Polemik, und zum Jahresausklang auch um Versöhnung und Konsens bemüht, aber auch um Deutlichkeit bei der Situationsbeschreibung. Denn die Aussage ist in dieser Form falsch: Niemand würde die Existenz eines starken, robusten Printjournalismus mehr begrüßen als wir. Nur ist die historische Situation leider eine andere.
Als die Graff, die Jörges usw. zu Beginn des Jahres von irgendwelchen “Sielen” über dem höllischen Untergrund einer Blogosphäre daherschwätzten, die man “dichthalten” müsse, um den Tempel des Qualitätsjournalismus vor all dem wimmelnden Unrat und Gewürm zu retten, da zog doch zunächst nur eine Holzhausener Elite über das kleine Digitalien her.
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Kartenverkauf über Blogs, virtuelle Fan-Zeitschriften im Internet: Unser Gastautor und Fußball-Enthusiast Stefan Heinrich über Web 2.0 und Ballsport.
Der gemeine Fußballfan hat während der 90 Minuten im Stadion genau eine Gemeinsamkeit: Die Liebe zum eigenen Verein. Es ist völlig egal, wer der Nebenmann ist oder was er im richtigen Leben macht: Ob er Butter oder Margarine mag, Stadionwurst oder Bulette, Astra oder Becks – es zählt einzig und allein die gemeinsame Zuneigung zum Verein. Sicher, im Laufe der Jahre entstanden in den Fankurven dieser Republik auch Bekanntschaften oder Freundschaften, schließlich bevorzugt der Mensch als Gewohnheitstier einen bestimmten Block in der Kurve und da lernt man sich zwangsweise im Verlauf der Heimspiele eben kennen. Da wusste man schon mal Bescheid über Max Mustermann und sein Leben neben dem Fußball. Einige Fans wurden sogar dank ihrer dauernden Anwesenheit, in der Fußball-Fachsprache auch „34er“ genannt, zu Persönlichkeiten und vom Rest der Kurve verehrt, für einige wurde sogar eigens ein Fangesang erfunden. Alles in allem ist der Fan in der Kurve aber ein anonymes Wesen – ein Teil der großen wabernden Masse eben.
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